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Filmkritik: Bollywood Hollywood

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    Filmkritik: Bollywood Hollywood

    Bollywood Hollywood




    RAHUL SETH ist ein Millionär. Sein Vater hat eine Softwarefirma gegründet. Sie leben alle in Toronto.
    Als RAHUL noch sehr jung ist, stirbt sein Vater, und nimmt ihm das Versprechen ab, das er erst dann heiratet wenn seine Schwester TWINKY verheiratet ist, denn die Familie ist, für ihn als gläubigen Inder, das allerwichtigste, und er will seinen Sohn RAHUL auch in guten Händen wissen aber erst wenn seine jüngere Schwester verheiratet ist.

    Die Mutter MUMMY JI ist eine richtige Despotin, aber mehr so ne weinerlich romantische Despotin. Sie ist eine die zu nah am Wasser gebaut hat, und beherrscht die alte mütterliche Tradition auf Befehl zu weinen wenn der Sohn so richtig wieder Bockmist gebaut hat, und der kommt in Form von KIMBERLY, eine kanadischen Schauspielerin und Entertainerin, Studentin und alles mögliche, also ne intelligente, unglaublich hübsche Braut. Doch die Großmutter GRANDMA JI, die auch im selben Haus lebt, so ne Hütte mit ca. 30 Zimmern, und eigenem Butler, nimmt sie gar nicht an, und bezeichnet sie als Hure.
    Und auf das hin übt KIMBERLY schweben, und stürzt in Hollywood ab. Ja das klingt etwas strange, aber das muß man live sehen.

    RAHUL ist untröstlich, und MUMMY will das RAHUL für sich ne Freundin findet, sie muß Inderin sein, intelligent, hübsch die alten Werte hochhalten, dann darf TWINKY heiraten, die schwanger ist.
    Da beginnt die Suche, und Mutter und Oma beteiligen sich rege.

    Eines Tages als RAHUL fortgeht, spricht ihn in einer Bar die selbstbewusste und wunderschöne SUNITA an, die ihn unbedingt trösten will. Er weiß ja noch nicht das sie ne Hostess ist, und er versteht sich irre gut, und so schlägt er Ihr vor, das sie die Inderin spielt, die an seiner Seite ist, bringt Ihr bei sich zu benehmen, so a la
    „ Bird Cage „ und versucht aus Ihr einen anderen Menschen zu machen um sie der Familie vorzustellen, ein bisschen wie in „ Hochzeit auf Griechisch „. SUE spielt mit, verdient recht gut daran, und auch der Butler ROCKY, die erste Dragqueen aus Indien, hilft ihm dabei, sie auf normalen Indischen Weg zu bringen.

    Dann gibt’s ne Menge Tanz, der Film ist unterlegt mit Schriftzügen die auf gewisse Indische Wichtigkeiten hinweisen wie Chili und Reis, muß man auch selber sehen, und es wird viel getanzt. Sehr leichtfüßige Tänze, die erinnern eher an schwebende Einhörner. Überhaupt die ganze Inszenierung ist viel leichter und unbeschwerlicher, als so mancher im Magen liegender gewöhnlicher Hollywoodfilm. Ich weiß nicht wie das zustande kam, ist es durch die Musik, oder die Frauen die wie in „ West Side Story „tanzfreudig, makellos und wunderhübsch anzusehen waren, ich habe keine Ahnung. Die 99 Min. vergingen sehr schnell.

    Doch eines Tages passiert es, dass das Geschäft nicht mehr so wichtig ist, und das RAHUL SETH sich in SUNITA SINGH verliebt und zufälligerweise fühlt sie so wie er.

    Aber da geht noch viel den Bach runter. Der Film soll dem amerikanischen Publikum die Indische Mythologie und Quintessenz in Ihren Filmen auf leichte unbeschwerliche, gut verdauliche Art näher bringen, hat zwar Indische Schauspieler, ist aber in Kanada angesiedelt, und hat ein bisschen Witz mitgebracht, der eher romantisch und teilweise nicht so ganz verständlich war. Ein Land, mit einer Filmmetropole die jährlich mehr als 500 Filme produziert, in denen überall gesungen wird. Die Inder sind sehr Konservativ aber irgendwie modern, also Modavativ, und irgendwie sind sie sehr Familienfreundlich. Dessen Werte sind hochgesteckt, nicht wie bei uns wo wir uns gegenseitig das Leben, auch in der bei uns als Unheilig geltenden Familie schwer machen. Sunita im Film, ist so ne richtige Traumfrau. Nicht nur das sie bildhübsch ist, nein auch intelligent, attraktiv, kann sich auf den Mann einstellen, witzig, auch ernst, und wenn sie was sagt, macht sie es auch, was auch eher kompliziert sein kann, dann kann sie noch fantastisch singen und tanzen, also lauter gute Eigenschaften die eher auf Männer passen, aber wahrscheinlich ist sie die Nadel im Heuhaufen wo sie auch mal ne gute Eigenschaft haben kann. Die Idee ist sehr gut umgesetzt, auch wenn sie ein bisschen ruhig gedreht wurde, und auch die Witze nicht so ganz rüberkamen. Wichtig sind die Aussagen und der Stoff wäre was für eine 3 Std. Film. Man merkt auch einen Einblick in indische Bräuche und Familienwerte, eben für Fast Food Amerikaner. Die Indischen Filme, oft Direct to Video, sind ja auch übertrieben, aber wenn er in der Art weitergeht, ist er auf alle Fälle sehenswert, da er einen gewissen einfachen Filmstil präsentiert, der nicht so überladen ist wie ein so unrealistischer Hollywoodfilfm.

    80 von 100

    #2
    bolly

    ich hab den film vor 2 mionaten bei uns iin der sneak erhaschen können mir hat derr film sehr gefallen ..... erinnert an pretty woman

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