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Filmkritik: Haus über Kopf

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    Filmkritik: Haus über Kopf

    Haus über Kopf




    104 Min. und Steve Martin, was will man mehr ? Richtig, auch Queen Latifah, die will man auch, weil die mimt nämlich einen Whoopi Goldberg ähnlichen Typ. Endlich wieder ein Film mit Martin dem Multitalent.

    PETER ANDERSEN ( Steve Martin ) ist Steueranwalt. Er hat ein Leben das perfekt durchorganisiert ist, das wirklich alles zu bieten hat, was der reiche Mann braucht. Er ist geschieden, hat 2 Kinder, so wie jeder gut situierte Anwalt, hat einen guten Job in einem Büro, wo ihn jeder achtet, und er hat auch nach so vielen Jahren ein bisschen Entscheidungsgewalt. Er fährt einen Mercedes hat ein schickes Vorgartenhaus in einer Kleinen Stadtsiedlung. Das alles in einem Vorort von L.A. Er schafft es sogar eine Klientin an Land zu ziehen. So ne Rohrstocktussi, mit 80 Jahren, namens Mrs. ARNESS, so ne Milliardenschwere Kaffeefirmenbesitzerin oder so. Und um die scharen sich natürlich ne Menge Leute, jeder will sie als Klientin haben, doch er arbeitet gratis, hat Witz und gewinnt sie an Land. PETER chattet gerne im Büro, seine geschiedene Frau KATE ist etwas eigenartig, aber nett, dessen Schwester ASHLEY ist ein geldgieriges primitives Biest, das ihn nicht leiden kann. PETER chattet mit Lawyer Girl – die heißt CHARLENE ( Queen Latifah ) und sie sendet ihm ein Foto mit ner hübschen Blondine. Der einzige dem er das erzählt, auch von seinem lauen Liebesleben ist Kollege HOWIE.

    Eines Tages kommt CHARLENE, und PETER richtet sich her für ein schönes Schäferstündchen. Doch wer steht vor der Tür ? King Kong Neger. In Frauenform. 100 Kg schwer, Gefängniskleidung, ne Oberweite wie der Bug der Titanic, und schon stürmt sie in seine Wohnung. Aufgeklärt, auch wegen dem Foto, beichtet sie ihm das sie vom Frauengefängnis geflohen ist, und sie braucht ihn, wegen einem Vorfall in Ihrem Leben der sie 4 Jahre in den Frauenknast gebracht hat. Doch PETER lehnt ab, er will Ihr nicht helfen, auch nicht den Fall neu aufrollen oder gar Ihr helfen. Nein, nie und nimmer, und so wirft er sie raus, was aber nicht viel hilft, denn sie schreit draußen herum, und aus Liebe zu seinen spießigen Nachbarn lässt er sie rein, und lässt sie bei ihm übernachten. Und am nächsten Tag schmeißt er sie hochkantig raus, als sie ausgeschlafen hat. Doch nicht mit CHARLENE, sie rächt sich. Sie ladet so ein paar Mädels aus Ihrer alten Clique ein, ein paar Freunde, und veranstaltet in seinem Haus und Swimming Pool ne Wohltätigkeitsveranstaltung für irgendwas, und als PETER mit den Kindern zurückkommt, sind die nicht nur gleich mit von der Partie, Glückspiel, Drogen, Alkohol, sonder PETER mit den Nerven fertig. Alle verschwinden, PETER verspricht Ihren Fall neu aufzurollen und zu untersuchen.

    Doch ein Problem bleibt, Mrs. KLINE, die zickige alte Schwester von seinem Chef wohnt gegenüber von ihm, und die darf nicht wissen das sie bei ihm, ist und im Laufe der Zeit gibt sie sich, als seine Kinderhilfe aus, als Nanny, für die Tochter SARAH – 15 Jahre alt, und GEORGEY – 10 Jahre alt. SARAH inzwischen entdeckt einen Freund, die Liebe, und das Küssen, während GEORGEY, noch davon träumt das er mit seinem Vater endlich in den versprochenen Hawaiiurlaub fährt, doch er sagt ab, weil er ne Menge Arbeit hat, wie immer, das auch KATE nicht ausgehalten hat und sich so getrennt hat.

    CHARLENE wiederum versucht sich in die Rolle einzuleben, in ein Spießertum, und schwierig wird es erst als sie seine Sprache annehmen muß, als sie sich benehmen muß, schwierig für PETER wird es, als sie im Golfclub auftaucht, als Mrs. ARNESS sie siehst, die ist eh so kompliziert, altmodisch und so ne richtige Stocksteife Dame mit ner hässlichen französischen Bulldogge namens William Shakespeare, und Halskrause.
    Aber sie schaffen es, sogar ein bisschen Spaß zu haben ,und dann nimmt ihn CHARLENE zum Tanzen mit. In der Zwischenzeit gibt’s ne Schlägerei zwischen CHARLENE und ASHLEY, die ist zum schreien komisch, ein bisschen halt, und ne Menge Gangslang.

    Und das ein bisschen übertrieben, denn ich kann mir nicht vorstellen das die im englischen Original genauso bescheuert, einfach und kindisch geredet haben wie die deutsche Übersetzung es dann gemacht hat aus dem Originalton. Martin ist gut wie immer, er ist nett, schon ein bisschen das ältere Kaliber, aber immer höflich, freundlich und einfach ein so richtiger Schmusetiger, wie meine Freundin meinte. Dazwischen gibt’s auch ein paar Seitenhiebe auf alles mögliche, die nicht so intelligent waren, eher langweilig und einschläfernd, und ich muß zugeben das der Film weit entfernt war von einer spritzigen Komödie. Ich habe mit meiner besseren Hälfte ein paar Hummerchips in meinen Magen Darm Träkten verteilt, in Ihren Organen haben sich ein paar Joghurts und Müsliriegel verteilt, auf unseren Sitzen viel Flüssigkeit, und am Boden hat sich in der Zwischenzeit ein Feuchtbiotop erholt, das kurz zuvor schon gegründet wurde, und zwischenzeitlich etwas niedergetrampelt war, aber mit unserer, also meiner Hilfe, ( das hat mir meine Freundin jetzt zwingend nett gesagt ), hat sich der Boden eben in eine Sumpflandschaft verwandelt. Ok zurück zur Kritik. Kamera, Ton, das alles ist einfach, nett, keine Special Effekte, die Musik einfach grässlich. Aber dafür war sie wenig, und nicht so oft vorhanden. Latifah, viel zu übertrieben wie in „ Groupies Forever „ meets ne schlechte Kopie von
    „ E – Mail für dich „. Lustig war ja diese Chat Bekanntschaft. Du schreibst einem Mädchen, du hoffst sie ist attraktiv, du triffst sie und du denkst, Hopsala, hat da die Geisterbahn vielleicht
    Nationaltag der Offenen Türe ? Dann kommt eben so was rauf, also am besten keine Erwartungen haben für ein Blindes Datum. Sehr viel Soul war dabei, dann auch in den Dialogen ein paar Seitenhiebe auf Weißbrot und Negerwitze, die waren aber eher fade, aber dank Queens Aussehen, und Ihrer Schlagkraft war es doch dann Ok, und es wurde eine nette Komödie, mehr nicht. Eher was für verregnete Sonntagabende, aber nicht auf einen Samstagabend im Kino um viel Geld. Aber was soll’s, man spart ja sonst auf nichts, und man gönnt sich ja sonst nichts. Turbulent und spritzig war sie nur ganz wenig.

    Eigentlich so ne richtige Einfache Komödie, für Leute die sich nicht viel erwarten vom Kino und Filmen.
    Habe schon besseres gesehen, ist aber dank der Schauspieler mit den schlimmen Dialogen doch was nettes geworden.

    70,11 von 100
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