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Filmkritik: Hulk

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    Filmkritik: Hulk

    Hulk


    Wer erinnert sich nicht an die Jugend an den großen grünen Held. 4 Meter groß, 1 Tonne schwer, stärker als alle Landsäugetiere die es gibt. Je wütender er wird, desto stärker wird er. Wer ist nicht an regenverhangenen Tagen daheim gesessen und hat sich in einer Ära, in der es noch keinen Geistschädigenden Hustler gibt, und keinen Schwimmhäuteerzeugenden Nachtboten gab, noch wie ein braver Junge, nicht Fensterglaszertrümmernd, unter der Decke um 23:30 gelegen, am Montag Abend, kurz vor der Schularbeit und hat mit seinen Freunden in den Marvelcomics ganze Schlachten auf verschiedenen Planetensystemen und Welten gekämpft, und gelitten wenn Bruce Banner sich zu schnell zurückverwandelt hat, während die Gefahr noch da war, und der grüne Denker, ihn wieder töten wollte. Wer hat nicht in Romantischer Liebesumarmung, seine Dreh und Trink Flasche geknebelt wenn She - Hulk sich doch nicht in Hulk verliebt hat, und sich gewundert, wieso die blöde Betty Ross dauernd nie weiß wer der Hulk ist. Unzählige Kämpfe Sofakämpfe und Bettdeckenkämpfe wurden ausgefochten, und einige Nachbarn haben sich dann immer beschwert, wenn um 1 Uhr in der Frühe die Rettung alle aufgeweckt hat, weil wieder ein geistesgestörter Jüngling vom 1. Stock aus dem Fenster gesprungen ist, weil er sich wünschte in ausgerechneten 510 Sprüngen die Strecke nach Adelaide zu hüpfen, wie Flip aus der Serie Biene Maja. Mann, wenn man so einen Freund hätte, man hätte nie Probleme beim Möbelschleppen, und ich muß zugeben das es immer mein großes Idol war, der Hulk, neben Wolverine, Spiderman, Silver Surfer, und ich begeistere mich heute noch an Frankenstein und dem mächtigen Thor, der einfach super ist, und mir gefällt immer noch die neuste Nachricht aus den 70 er Jahren aus Marvelhausen, wo alle unter einer Stadt lebten. Na ja ich habe mich irre gefreut, auf einen Film der leider ein großer Floß in den USA wurde, und sehr wenig eingespielt hat, und anfangs war ich skeptisch einen Regisseur wie Ang Lee zu sehen der den Film gemacht hat, aber ich habe mich gefreut weil der Film 135 Min. gedauert hat.

    Die Handlung ist schnell erzählt. Und zwar so wie es sich gehört, zeitlich geordnet.
    1967, DAVID BANNER ( Nick Nolte ) war noch ganz jung als er schon ein Wissenschaftler war, er war einer der besten, und Zeit seines Lebens immer ein Streber. Seine Bemühungen lagen darin für das Militär geheime Experimente zu schaffen, was der Vorläufer des Klonens war. Das Militär wollte natürlich den perfekten Soldaten erschaffen, doch das hat DAVID erst viel später erfahren. 1967, alle lebten in einer Kleinstadt am Rande der Wüste Nevada, in der Nähe der Area 51, hat DAVID bald in seinem Labor, das sich mit Biogenese und Transmutation, so wie Radioaktivität beschäftigt, einen Erfolg nach dem anderen. Sein Sohn wird 1968 geboren, Er nennt in BRUCE. Die Mutter kümmert sich aufopferungsvoll um BRUCE während Dad täglich Überstunden scheffelt. Seine neuesten Forschungsergebnisse bringen einige an den Rand zur Verzweiflung, da er verbotene Substanzen testet, und auch mit seinem eigenen Blut testet, anstatt mit Tieren wie Quallen und Fischen oder mit Flechten und Pilzen. Und eines Tages kam er auf die Idee, sein genetisch verändertes Blut seinem Sohn zu spritzen, der im Laufe der Jahre sich eigenartig entwickelt. Er ist so ruhig, spürt fast keinen Schmerz und ist ein Einzelgänger. Es dürfte so 1972 gewesen sein, BRUCE bereits 5 Jahre alt, muß zusehen wie sein Vater daran schuld ist, das sein Leben zerstört wird. DAVID hat bevor er nach Hause kam, die Basis in die Luft gejagt und wird für 30 Jahre hinter Gitter gesperrt, die Stadt zur Geisterstadt. Eine Unterirdische Basis entsteht, um Hunderte von Milliarden $, mit einer Größe von 10 – 20 Km², unterirdisch.

    BRUCE ( Eric Bana ), ist mit seinen 34 Jahren genau das was sein Vater war, arbeitet er doch am Forschungslabor für Biogenese und Radioaktivität und ist ein Junggeselle geblieben. Er würde sich gar nicht die Zeit nehmen können, um eine Freundin zu haben, wenn nicht da im gleichen Job die bildhübsche, etwas reservierte, aber sehr offene BETTY ROSS ( Jennifer Connelly ) wäre, deren Vater General ROSS
    ( Sam Elliott ) so ziemlich alles was mit Wissenschaft im ganzen Staat zu tun hat, leitet.
    Er mag sie sehr gerne, sie ihn auch, und sie treffen sich immer öfters, die Beziehung wird immer tiefer.
    Doch einer könnte dazwischen stehen, TALBOT ( Josh Lucas ) von einer sehr großen Firma für Biotechnologie, und er will unbedingt die wissenschaftlichen Ergebnisse von BRUCE und BETTY für seine eigenen perfiden Spiele verwenden, da er den perfekten Soldaten erschaffen möchte, doch BRUCE ist der Meinung, das seine Ergebnisse Open Source sind, und der Allgemeinheit gehören.

    Doch eines Tages lässt sich sein Vater wieder blicken, er fängt in der gleichen Firma an wie der Sohn, und überrascht ihn eines Abends, das er sein Vater sei, das sein Leben eine Lüge ist, das seine Eltern seine Pflegeeltern die ganze Zeit war, und das, das Militär schuld war an seiner Verhaftung, das es ziemlich wichtige Dinge gibt, auf die BRUCE noch draufkommen wird. Und die ganzen Alpträume, Kindheitserinnerungen die BRUCE so quälen, sie sind keine Erfindung. Sie sind wahr.

    BRUCE hatte im Labor einen Unfall, er wollte seinen Freund und Kollegen HARPER retten, und gerät in die Explosion einer Gammastrahlenwolke, die ihn voll trifft und als er im Krankenhaus liegt und BETTY ihn besucht kann sie gar nicht glauben das selbst seine Wunden geheilt sind die er Jahrelange mit sich herumgeschleppt hat.

    Doch eines Abends im Labor passiert es, durch einen Unfall regt sich BRUCE auf und mutiert zum 4 Meter großen HULK. Er zerstört die Gammastrahleneinrichtung, und flüchtet springend wütend zu BETTY, die er in der Nacht besucht. Sie ist inzwischen mehr oder weniger vorgewarnt, es könnte was passieren, und sie erkennt in dem grünen Monster Ihren Freund BRUCE. Just in dem Moment, fallen 3 Kampfhunde über das Paar her, Kampfhunde, die DAVID, auf BETTY losgelassen hat, da er glaubte, das sie an einigen Umständen schuld ist, und sich seinen Sohn angeln will. HULK bietet alle Kräfte auf um die ebenfalls genmanipulierten und zerstörungswütigen 2 Meter großen Hunde zur Strecke zu bringen, und wäre fast dabei draufgegangen, doch kein Kratzer kann seine Haut zerstören, da er 1 Million x stärker ist als ein normaler Mensch wie man im Laufe des Filmes erfährt.

    Er verwandelt sich mit der Zeit wieder zurück in BRUCE und aus den anfänglichen Verwirrungserscheinungen und Gedächtnislücken kehrt die grausame Wirklichkeit an seine Jugend genauso schnell wieder zurück, als auch die Taten die er als HULK vollbringt. Kurz darauf wird General ROSS auf ihn aufmerksam, und sie bieten alle Kräfte und Tricks auf um den HULK zu fangen, und nach einer langen Jagd gelingt es Ihnen auch, und sie sperren ihn ein in die größte unterirdische Station die je ein Mensch gesehen oder gebaut hat. Eine Stadt unter dem Sand, eine Forschungsstätte, für verbotene Experimente.
    TALBOT will unbedingt sein Blut, und reizt ihn bis er wütend wird und sich verwandelt, denn er will noch immer den perfekten Soldaten erschaffen und BRUCE töten. Doch dieser verliert das Spiel und sein Leben, und der HULK wird freigelassen um auf offenem Terrain den Kampf gegen die Streitmacht der Armee zu kämpfen. Und da beginnt in HULK eine Uhr zu ticken, er wird immer wütender, und ob er mit knapp 200 Km/h durch die Wüste hechtet, oder mit 1 – 3 Km Sprüngen zu flüchten versucht, man ist immer hinter ihm her. Doch keiner kann ihn verletzen, und selbst Hellfire und Tomahawkraketen können ihm nur einen Kratzer und Magenweh beibringen, und bald fliegen in alter gewohnter Comicmanier Panzer wie Schneebälle durch die Luft.

    Heißa es geht rund, wie an einem Tanzabend. Mann so viel Action. Sehr gut hat der Regisseur, der eigentlich mit diesem Actionfilm einen Versuch starten wollte, die ganzen eingeblendeten Bilder gemacht, die wie ein Comic den Film rüberbringen lassen. Entweder war der Film zwei, drei oder viergeteilt, aber meistens nur für einen kurzen Moment, um andere Einstellungen und Orte zu sehen, um das Filmgeschehen anzukurbeln, und in kürzerer Zeit mehr Information unterzubringen, und so Filmminuten sparen. Auch war es praktisch, weil man sich so auf 2 Bilder konzentrieren musste was gar nicht so leicht war, denn entweder bin ich im Kino auf und ab gelaufen, mit einer ewig keppelnden Freundin hinter mir die versucht hat mich einzufangen, und die für einige unliebsame Kinobesucher aussah, als würde eine Domina versuchen eine Fliege zu fangen, andererseits war es wieder schwer, weil ich während ich mich auf den Film konzentrierte, auch den ganzen hinausgestreckten Beinen der Zuseher ausweichen musste, was oft nicht leicht war.
    Sie fing mich ein. Tja die kann ganz schön wild sein wenn sie fies ist. Also zurück zu den Bildern, es war wie gesagt sehr gut, und mir hat es gefallen, und es war glücklicherweise nicht so viel wie bei Natural Born Killers. Darum hat mir das gefallen. Die Vorgeschichte war etwas zu lange geraten, und hatte zuviel Zwischenbilder, das war unnötig und teils die ganzen technischen Versuchsreihen waren auch irgendwie nicht gerade sehr erbaulich und interessant, doch in der Zeit wo man das sah, konnte man sich ein Bild von der Vorgeschichte des Helden machen. Aber leider war es nicht so spannend wie ich mir gedacht habe.
    BETTY in der Comicserie hat nie erfahren wer HULK ist, erst am Ende, und sein Freund fehlt, genauso wie TALBOT der hinter dem Rock von BETTY her war. Dagegen hat Jennifer Connelly wiederum wie ein zuckerschnutensüßes Schneewittchen gewirkt, der man nur noch eines hätte in den Mund stecken können, einen roten Apfel und vielleicht das eine oder andere Körperteil, aber das ist eine andere Geschichte.
    Jedenfalls war sie immer mit offenem Mund zu sehen, geradeso als wie Ihr Vorbild, Fliegenklappe Gilian Anderson als Dana Scully aus Akte X. Na ja sie ist keine begnadete Schauspielerin aber sehr süß und sehr anmutig und schön anzusehen. Dann kam noch der Vater, der sehr gut gespielt hat, und die ganzen inneren Konflikte, und das in einem ungewöhnlichen Comicfilm hat halt Nick Nolte am besten rübergebracht, und ich bin auch froh das sie Elliott als General nahmen, da er so richtig wie ein Schweinevater aussieht, doch eines hat gefehlt, die Psychologie und Mystik seines Lebens, wie das des Vaters. Ein Beweggrund und eine paar psychische Züge zu wenig, dafür ein paar Spritzen und Labortechnik zu viel.
    Dann kam endlich der Moment wo er auftauchte, der HULK, wo er gegen Hunde und Panzer kämpft, und das leider war zu wenig. Ok HULK war hervorragend animiert, nur seine grasgrüne Farbe die sah aus wie das Katzengras im Blumengeschäft nebenan, und war viel zu saftig hellgrün, und er hatte zu wenig Muskeln, und er war auch ein bisschen zu groß, und sein Gesicht sah aus, wie das eines Kabarettisten, mit Mumps, und außerdem sah er als ganzes aus wie das Michelinmännchen wenn es gerade Sex mit Shrek gehabt hätte.
    Aber dennoch, sehr gut animiert, einfach gut anzusehen, und ich möchte nicht wissen was die im Kino danach sagten, als ich dauernd auf den Boden stürzte, wie eine Schmeißfliege auf ein paar Exkremente und auf den Boden eintrommelte, leider konnte ich es nicht schaffen, auch danach nicht irgendwas zum wackeln zu bringen, nicht mal einen so kleinen Käfer und auch das durchgraben durch die Straße gestaltete sich als äußerst schwierig, da ich in der Kanalöffnung schon stecken blieb, da ich etwas übergewichtig bin seit einiger Zeit. Meine Freundin musste mich dauernd fesseln, aber das macht nichts, ist schon ok, sie macht es gerne.
    Wie auch immer, die Kamera war sehr gut, die Sprünge hervorragend, irgendwie hat das ganze einen irren Spaß gemacht und ich bin froh das ich mir den noch mal ansehen werde. Die Comicverfilmung ist nicht so gut wie der 1. Teil von Superman oder Spiderman, oder X Men 2, aber liegt doch an 4. Stelle und vom Thema her gleich hinter Superman. Wäre nicht die Action, dann wäre der Film langweilig, aber der grüne Süße hat alles gerettet.

    Ein Film für Holzfäller, Maler und Anstreicher, Kohlebergwerksmitarbeiter, Straßenbauarbeiter, und Hämmerer in Schwulen Stahlwerken. Einfach eine Offenbarung.

    88 von 100

    #2
    dann muß ich wohl eine holzfällerin sein, den ich fand den film super

    aber eins frage ich mich noch immer: wo hat dieser banner seine unterhosen her ? die zerreißen nämlich nie
    r.p.k.t. - rumänische putzfrauenkaffee-trinkerin


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      #3
      Und ich bin wohl ein Hämmerer in einem schwulen Stahlwerk
      ★☆ Film/DVD-Liste ☆★

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        #4
        Zitat von Tuvok Beitrag anzeigen
        Hulk

        Die Handlung ist schnell erzählt. Und zwar so wie es sich gehört, zeitlich geordnet.
        1967, DAVID BANNER ( Nick Nolte ) war noch ganz jung als er schon ein Wissenschaftler war, er war einer der besten, und Zeit seines Lebens immer ein Streber. Seine Bemühungen lagen darin für das Militär geheime Experimente zu schaffen, was der Vorläufer des Klonens war. Das Militär wollte natürlich den perfekten Soldaten erschaffen, doch das hat DAVID erst viel später erfahren. 1967, alle lebten in einer Kleinstadt am Rande der Wüste Nevada, in der Nähe der Area 51, hat DAVID bald in seinem Labor, das sich mit Biogenese und Transmutation, so wie Radioaktivität beschäftigt, einen Erfolg nach dem anderen. Sein Sohn wird 1968 geboren, Er nennt in BRUCE. Die Mutter kümmert sich aufopferungsvoll um BRUCE während Dad täglich Überstunden scheffelt. Seine neuesten Forschungsergebnisse bringen einige an den Rand zur Verzweiflung, da er verbotene Substanzen testet, und auch mit seinem eigenen Blut testet, anstatt mit Tieren wie Quallen und Fischen oder mit Flechten und Pilzen. Und eines Tages kam er auf die Idee, sein genetisch verändertes Blut seinem Sohn zu spritzen, der im Laufe der Jahre sich eigenartig entwickelt.
        Sorry, das ich schon wieder auf einen alten Tuvok-Hulk-Thread eingehe, aber ich möchte doch noch richtigstellen, daß David Banner (Nick Nolte) eben nicht seinem Sohn Bruce (dem späteren Hulk) sein genetisch verändertes Blut spritzt. Das genetisch veränderte Blut wurde nämlich bereits durch die Erzeugung seines Sohnes geschaffen.
        In der besagten Szene nimmt David von seinem Sohn lediglich eine Blutprobe und stellt daraufhin fest, daß das Blut seines Sohnes ebenfalls wie er selbst die genetischen veränderten Merkmale aufweist. Ist zwar nur ein Detail, aber entscheidend dafür, ob man einen Film versteht oder nicht.
        FUCK Facebook

        FUCK Facebook

        http://www.rolandtichy.de/
        Eine gute objektive Informationsquelle zur Zeit der momentanten Gleichschaltung der sonstigen Medien

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