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Filmkritik: Boat Trip

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    Filmkritik: Boat Trip

    Boat Trip



    Ein Film der 94 Min. dauert und wo Cuba Gooding Jr. mitspielt, ein begnadeter Schauspieler, der so herrlich übertreiben kann, kann doch nicht schlecht sein oder ?

    JERRY ROBINSON ( Cuba Gooding Jr. ) will heiraten. Seine Angebetete FELICIA, ein richtiges Prachtweib, mit allen Schönheitsformeln der Natur ausgestattet, und etwas eigen, reich und sexy, eine richtige Frau, die will er heiraten. Seine Idee das er Ihr einen Heiratsantrag macht, in einem Heißluftballon. Das hat er auch versucht. Was ihm dazwischen kam ? Sein Mageninhalt, was dem dazwischen kam ? Das Abendkleid von FELICIA. Was dann passierte ? Seine heile Welt von einer perfekten Traumprinzessinnenwelt bricht zusammen. Was sich im Kino abspielte ? Ich habe am lautesten gelacht, meine Freundin mich am lautesten in den Magen gedroschen, dann habe ich sie vollgekotzt, und sie ist den Rest des Filmes verschwunden war aber dann eh wieder da.

    Die Beziehung ist aus, JERRY trauert und das noch 6 Monate danach, und sein Freund NICK RAGONI will das ändern und versucht ihn zu einem Urlaub zu überreden. Seine Idee, viele Frauen zu finden, anzubaggern, durchzuvögeln, und das alles auf einer Reise, und sein Tip, den er bekommen hat, lässt ihn mit JERRY in ein Reisebüro gehen und eine Luxuskreuzfahrt buchen. Allerdings hat er vorher den Angestellten geärgert, der ist schwul, NICK hasst Schwule, schließlich ist er ein Mann, und hat eines nicht bedacht, er rächt sich an NICK.

    Als JERRY und NICK die Reise antreten sehen sie nicht das auf dem Schiff ein Banner steht.
    Socrates Club - Global Travel for the Gay Community. Und das Schiff legt ab. Ein paar Minuten nach Betreten der Kabine kommt ihnen eine Transe entgegen, ein Sado Maso Bengel, aber sie machen sich nichts daraus, nicht einmal als sie Männer eng umschlungen auf dem Deck herumspazieren sehen, und nicht mal als ein paar dem Arsch von JERRY nachgaffen und ihm hinterher pfeifen. Erst als sie der englische Gentlemen und Lord LLOYD FAVERSHAM ( Roger Moore ) darauf anredet und Ihnen das Geheimnis verratet das sie 5 Tage auf einer Schwuchtelkreuzfahrt sind, fällt es Ihnen wie Schuppen von den Augen. JERRY fällt in Ohnmacht, erholt sich, und beide wollen flüchten, nur sind sie am Wasser oben. Beide saufen sich an, wissen sonst keine Lösung und versuchen zu vertuschen das sie Hetero sind. Da rutscht JERRY aus, landet im Pool und wird von einer Frau gerettet, die ihm nachspringt, GABRIELA, ein richtiges Schnuckelchen. Und JERRY verliebt sich Hals über Kopf in sie, nur ist sie nicht mehr auffindbar.

    Der Film soll eigentlich eine Schwulen und Hetero Komödie sein, ist es aber nicht so sehr. Die Gags sind flau, die Handlung nett, die Schauspieler sind langweilig, Cuba alleine glänzt weil er einfach sehr gut übertreiben kann mit seiner Mimik. Das ganze ist so was wie eine alltägliche Stammtischrunde im Wirtshaus mit ner Menge zu viel Bier. Die anderen Typen am Schiff wirken nicht so richtig schwul, das ganze ist auch nicht lustig umgesetzt, es war eher fade, bis auf 2 oder 3 lustige Worte und Witze, der Rest war auch lustig aber total übertrieben. Man hat hier versäumt ein gutes Drehbuch zu schreiben, man hat auch nicht daran gedacht das sich Leute gerne Komödien ansehen die wenigstens übertrieben ordinär lustig sind, oder einfach nur lustig, und der Film ist einfach nur fade gewesen, nichts besonderes, und ich fand ihn auch nicht sonderlich gut. Es war zwar eine neue Geschichte aber nichts innovatives, da keiner gut gespielt hat eigentlich. Zu wenig Witze, 0 Spannung, und eigentlich ein Film für den Videorekorder, ansehen und vergessen. Sicher im Kino macht er Spaß wenn du mit deiner Freundin da sitzt und Ihr gezwungenermaßen ins Ohr lachend mit 200 Dezibel schreist damit sie wenigstens das Gefühl hat das es gut war dich in den Film einzuladen den du Ihr aufgeschwatzt hast, aber das vergeht bald, und man hat einfach nur das Gefühl das es ein unnötiger Film mit einer guten Geschichte aber einer schlechten Umsetzung ist. Alles andere wie Kamera, Ton, Schnitt und Licht haben gepasst, waren einfach nur einfach.

    Ein Film für frischverliebte Valiumtabletten, und für Leute die schwul sind und sehen wollen wie unsinnig sich die Macher darüber lustig machen.

    55 von 100
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