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Filmkritik: Anatomie 2

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    Filmkritik: Anatomie 2

    Anatomie 2



    Der Film soll besser sein als der Vorgänger, stimmt. Der Film dauert länger als sein Vorgänger, stimmt, um 2 Minuten oder so. Der Film hat alte Stars vom 1. Teil, stimmt, JOACHIM „ JO „ HAUSER ( Barnaby Metschurat ) der Hauptdarsteller ist es nicht, aber PAULA HENNING ( Franka Potente ), dann gibt es noch den Professor MÜLLER LA ROUSSE ( Herbert Knaup ), und VIKTORIA ( Heike Makatsch ).
    Der Film ist so richtig deutsch. Eine Weltpremiere eines deutschen unwichtigen Filmes in Deutschland, das interessiert nur die Deutschen, und darum hat jeder Film Weltpremiere, auch die Dokumentation über das Psychosoziale Soziopathenverhältnis von Badezimmerfliesen im Outback in Australien.
    Jedenfalls fängt der Film nett an. BENNY ( August Diehl ) kommt zu einer Show, da wird gefeiert, eigentlich so ne richtige Promi Party, da wird viel Geld ausgegeben. Und schon beginnt er Selbstmord, ist eigentlich schwer nach zu erzählen. Szenenschnitt. JO kommt aus dem Ruhrgebiet. Er will Arzt werden, er fährt an eine der größten Kliniken in Berlin, um da zu arbeiten. Oberarzt SCHINDER ist ein Schinderer, und JO erkennt bald, das er nur mehr arbeitet, und schwitzt, und 0 Freizeit hat, ärger als ein Esel. JO ist ein netter Mensch der eigentlich Arzt wurde, weil er seinem Bruder WILLI helfen wollte, der an einer Muskellähmung gelähmt im Rollstuhl sitzt. Eines Tages bittet ihn die Philippinische Schwester LEE das er an einer Operation für ein Mädchen hilft, das sonst keine bekommen hätte, da sie eine Ausländerin ist, und sonst sterben müsste, denn sie hat wie sich rausstellt, ein Schädelhirntrauma und noch mehr. JO rettet Ihr das Leben, alle helfen mit, und er bleibt unentdeckt. Bis auf MÜLLER der ihn entdeckt, und charismatisch wie er ist, JO einladet ihm und einer größeren Gruppe von Leuten seine Forschungsergebnisse im Bereich der Neurochirurgie zu erläutern.
    Kurz darauf ist er mit ein paar Jungen zusammen, VIKTORIA, HAGEN, und SVEN, die ihn irgendwo reinführen wollen, in den Kreis der Antihippokraten. Als er durch die Mitarbeit bei dieser Gruppe die einmalige Chance wittert, das Heilmittel für seinen Bruder zu finden, macht er sogar begeistert bei den vom Professor für alle Mitglieder auferlegten Selbstversuchen mit: Implantierung künstlicher Muskeln, die den Menschen zu neuen Höchstleistungen befähigen werden. Schließlich geht es um ein großes Ziel: MÜLLER-LAROUSSE will mit seinen Jüngern den Nobelpreis erringen. Und JO soll ganz oben mitwirken, HAGEN ist eifersüchtig und die Vorkommnisse überstürzen sich. MÜLLER verspricht WILLI zu helfen, und alle müssen sehr große Schmerzen leiden, damit die Forschungsergebnisse nicht behindert werden.
    Und dann fängt der Film noch mal an spannend zu werden, und schafft es sogar für einen kleinen Moment von ca. 20 – 30 Minuten so in Abständen spannend zu sein. Aber das ist nicht gerade viel, das stimmt, aber besser als nichts. Nun die Schauspieler spielen ganz nett, keiner strengt sich so richtig an, so richtig deutsch sind sie, und sie sehen alle aus wie Laiendarsteller mit einem Skalpell in der Hand, verstehen aber das Handwerk trotzdem. Die Kameraführung ist ziemlich effektiv, alle 10 Minuten gibt es einen schnellen Schnitt und man versucht mit diesen Spannung aufzubauen in dem 99 Minuten Film, gelingt nicht so ganz, erst zu Ende ein bisschen. Dann noch ein paar deutsche Stars, wo man so richtig am nächsten Tag im Kaffeekränzchen reden kann, was für tolle Omelette Titten die Makatsch hat, und wie hübsche Grübchen die Franka hat, die ist nämlich gar nicht so potent, und was für einen schönen schlanken Arsch der Diehl hat, und dann ist der Film auch schon vergessen. Die Story ist dämlich muß ich zugeben, künstliche Muskeln, und das dazugehörige Tohuwabohu, das war etwas zu viel, aber der Film ist ja auch für Anschauen, Hirn ausschalten, was vielen eh nicht schwer fällt, und dann fertig, raus aus dem Kino und 10 Kg Chips verspachteln. Meine Freundin fand den Film blöde und langweilig, und kollegial wie ich bin habe ich zugestimmt, das ich recht habe, das der Film nicht so ganz gut ist, und ehe man es sich versieht ist der Film schon vorbei. Hin und wieder sah sie auf die Uhr, wann der Dreck aus ist, aber ich fand den Streifen nicht übel. Es könnte besser sein, und ist im großen und Ganzen so was wie ein Scream – Teil 22.

    Empfehlenswert ja, für Horror Freaks, für Asthmatiker, für angehende Chirurgen, für Psychopathische Orthopädiepraxenanführer, und für Lungenanstaltneurotiker. Sonst O.k.

    70 von 100

    #2
    fr

    mieser drecksfilm die deutsche sollte KEINE HORORFILME drehen ... das geht meistens in die hose aber ausnahmen bestätigen die regel

    Kommentar

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