Ankündigung

Einklappen
Keine Ankündigung bisher.

Filmkritik: Wes Craven´s Dracula

Einklappen
X
 
  • Filter
  • Zeit
  • Anzeigen
Alles löschen
neue Beiträge

    Filmkritik: Wes Craven´s Dracula

    Wes Cravens Dracula


    Also es hat schon sehr viele Dracula und Vampirverfilmungen gegeben. Die was der Verfilmung am ähnlichsten sind, oder einige Ähnlichkeiten aufweisen sind z.b. „ Dracula „ mit Frank Langella, „ Blade „, oder auch „ Hellbound „, vielleicht auch ein kleiner Schußmix von „ The Unnamable Returns „, etwas „ Unholy „
    Vielleicht noch eine Kletteranke von „ Poltergeist – das Legat „, ein kleines Erdbeben „ Mad Mission „ und
    „ The Cell „ ,dazu ne abgespeckte Version von „ Interview mit einem Vampir „ und „ Bram Stokers
    Dracula „, ach ja und nicht zu vergessen „ Das siebte Zeichen „und das wars auch schon. Es ist ein unnahbares Erlebnis mit einer leicht ängstlichen weiblichen Begleiterin die man schon länger kennt ins Kino zu gehen die sich bei Gruselfilmen anscheißt, und man dann die Möglichkeit hat sie zu trösten.
    Die Story hatte auch einige bestimmte Schockeffekte mit sich, aber seht selbst und höret ,vernehmet und lehnt euch zurück, schreckt euch und lest.
    Also alles fängt an 1897, ein Schiff, die DEMETER fährt irgendwohin, und ein paar Tote sind an Bord. Szenenwechsel, 2001 London. Christopher Plummer spielt MATTHEW VAN HELSING´s Enkel, der im Büro sitzt und sich gerade freut als sein Kumpel SIMON SHEPERD ihm eine antike Doppelarmbrust bringt.
    MATTHEW sammelt solche alten Dinger und legt sie zu sich in seine Sammlung. Alles abgesperrt geht der Geschäftsmann heim, und SIMON auch.
    In der Nacht passiert es. Eine Bande von HI – Tech SupermegaJackieChanverschnittsspezialisten in das Haus des Antiquitätenhändlers ein und öffnet den geheimen Tresor um einen Schatz zu holen. Keiner weiß um was es geht, nur ABRAHAM´s Angestellte SOLINA. Das einzige was sie finden ist eine mit einem Kreuz und Ketten geschützte Krypta. Spätestens da sollten Leute die „ Dämonen „ gesehen haben aufhören, weil hier wird der Film wirklich gut, die Krallen meiner Freundin schärfer und das Publikum ruhiger und es rülpst auch weniger.
    Sie finden einen Bleackmetalleisensarg der sich nicht öffnen läßt. Dafür was anderes, ein geheimer Mechanismus wird betätigt und es durchpfählt 2 der Bankräubertruppe.
    Die anderen sprengen sich einen Weg frei und nehmen den geheimnisvollen Sarg mit. Sie nehmen den Sarg in ein Flugzeug mit und fliegen auf die Cayman Inseln wo sie vorhaben alles genauer zu untersuchen.
    J.T einer der Gauner öffnet den Sarg und traut seinen Augen nicht. Er findet einen Leichnam mit einer Eisenmaske um den Kopf und einige Blutegel, und versucht ihn rauszuheben. Leider ein Fehler, denn durch einen blöden Zufall erwacht die Leiche zum leben und macht ihn um einen Kopf kürzer und ein paar Löcher im Hals reicher. Auch TRICK ( Sean Patrick Thomas ) der Anführer der Gruppe wird geschlachtet.
    Es ist erwacht, die gefährlichste Bestie die es je gab, die zu Fleisch gewordene ungeile Versuchung untoter Alpträume, der Schrecken der Nacht der dann meine Freundin die nächsten Wochen heimsucht und mir den Kauf von vielen vielen Antibabypillen beschert und mein Bankkonto schmälert.
    DRACULA. Die finstere Gestalt verwandelt sich in einen schönen Mann und wandert nach New Orleans.
    Dort hat er wirklich sehr viel zu tun, so viele Leute die gebissen werden wollen. MATTHEW der sich als der Echte ABRAHAM VAN HELSING herausstellt, der seit 100 Jahren unsterblich ist durch einen Trick, offenbart SIMON das er alle Vampire bis auf den Unsterblichen DRACULA getötet hat, und er immer noch auf der Suche ist nach einer Möglichkeit diesen Fürsten der Finsternis ins Ewige Jagdgründejenseits zu schicken.
    Im Virgin Super Megastore arbeitet MARY HELLER die eines Tages eine Version hat wie der Fürst der Finsternis die junge Nachrichtensprecherin VALERIE anknabbert und sie zu einer seinen Jünglinginnen macht.
    Sie hatte eine Version die so stark ist, das sie gerade die Mitbewohnerin LUCY zu Wachsein bringt.
    Bald hat DRACULA eine kleine Armee um den ganzen Spießbürgerfeieranten das Fürchten zu lehren.
    Und uns das zittern, was recht gut hin und wieder durch ne Prise eingeworfene Schockeffekte gelingt.
    Der Film ist nämlich nicht übel. Mehr eine gute Videoproduktion, aber immerhin. Etwas viel zuviel Ketchupsuchtblutexzesse wurden verwendet, und die Monumentalität einer seiner geistreichen Vorgänger ist leider verlorengegangen, was aber den Sinn des ganzen nicht schmälert. In der Zwischenzeit hab ich einen 2. Nabel im Bauch den mir meine Angsterfüllte Freundin reingekratzt hat, und so erspare ich mir das Tatoostudio.
    Ich hätte mir ehrlich mehr erwartet von DRACULA 2000, aber für eine sehr gute Videoproduktion geht er immer noch durch. Sicher hätte er ein paar Schock und Bluteffekte gekonnt plaziert ruhig vertragen können, aber das macht nichts. Man ist ja die Story eh gewöhnt. Der Kampf zwischen Gut und Böse wird sexgierig megageil leicht vorangetrieben, aber die Angst bleibt zurück bei diesem leicht stereotypen Aufguß, der trotzdem durch einige wohlplazierte und nachdenkliche Aspekte ins Rechte Licht der Sache gerückt wird.
    Ganz nett sind die Schauspieler, sicher die könnten viel besser sein, aber man muß mit dem zufrieden sein was man hat, und das ist nicht so übel. Die Effekte sind teilweise etwas primitiv, dafür wird das wettgemacht mit den Aussagen des Filmes, mit dem Schluß, dem Ende, dem Schönen Mann dem ca. 99 % der Homosexuellen Kinobesucherbevölkerung verfielen. Der Rest war blind, taubstumm und Burmesischer Andalusischer Hund.
    Für Horrorfreaks zu empfehlen, für Dracula Freaks auch, für WU Studenten und angehende Rechtsmittelverkäufer eher nicht.


    70,11 von 100
Lädt...
X