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Filmkritik: Grüne Wüste

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    Filmkritik: Grüne Wüste

    Grüne Wüste



    KATJA FALLER und JOHANN LECHNER sind zwei 14 jährige Erwachsenen Kinder, die in Deutschland in so einem Häuserdorf leben. Rund herum ist Wald. Irgendwie hat KATJA so ne richtig dämliche Mutter, die sich um wenig kümmert, nur um sich selber. Sie ist in SIMON LECHNER den hiesigen Restaurantbesitzer des Kuhkaffes verknallt, der Vater von KATJA macht eigentlich gar nichts dagegen. Der ist so was wie eine Topfpflanze, hier und nicht hier, redet wenig, und wenn dann stöhnt er wenn er in DORIS der Mutter von KATJA steckt. Er ist einfach ein Feigling.
    Der Film ist so ne Mischung von „ Nach 5 im Urwald „ und „ Der Krieger und seine Kaiserin „ auf Kinderlich.
    Wo kann man noch dem Alltag entfliehen heute ? Die Schule ist da, die Lehrer haben einen Knall, das Dorf bietet Wald und Sex, das einzige Pornokino Meilenweitweg, die Freundin neben mir stimmt dem leider nicht zu aber egal. Fröhlich knabbernd sitzen wir da still und fragen uns was der Film bezwecken soll.
    Also weiter. Es ist mit den beiden ein Verhältnis auf geistiger Ebene im Gange. JOHANN mag KATJA, KATJA weiß nicht ob sie JOHANN mag. Beide laufen und lernen. Beide gehen in die selbe Klasse, beide haben ähnliche Ideen. Beide flüchten in eine Traumwelt, und das im Wald, Ihrer Grünen Wüste.
    Beide wollen einen Ritterschatz im Wald heben. Als Domizil dient SIMON´s altes Waldhaus, in der Nähe einer Ruine. JOHANN will ein Museum drauß machen, beide wollen weltberühmte Archäologen werden.
    KATJA´s Eltern streiten oft, und sie ist ziemlich froh über diese Fluchtmöglichkeit in Ihrer Traumwelt, der des Ritters. Bis eines Tages JOHANN einen Nasenblutenmegarinnanfanll bekommt, und im Bett liegt.
    Man bringt in in ein Krankenhaus, von dem er bald schnell in die Uni – Klinik Frankfurt gebracht wird.
    Man hat ihm Leukämie diagnostiziert. KATJA versucht ihm Mut zu machen und will ihn natürlich so oft wie möglich besuchen, was aber leider nicht geht. Die Eltern von Ihr verstehen das leider nicht, wie man einen Mensch so gerne haben kann, als Kind, als unerwachsenes Kind noch dazu.
    SIMON ist geil auf DORIS, die balds wegziehen will, der Vater macht nichts, auch nicht als KATJA ihn darum bittet. Sie ist alleine und das ist schlimm. SIMON ist am Boden zerstört, warum muß sein Sohn so eine schreckliche Krankheit haben ?
    Man entläßt JOHANN, er kann wieder in die Schule gehen und die Langzeittherapie und die Chemotherapie kann er auch im Heimatkuhkaff unternehmen. KATJA schleppt JOHANN der sich nicht als alter Mann behandelt werden wollen fühlt, in den Wald um Ritterschätze auszugraben.
    Er scheißt langsam drauf, er ist müde, er will heim. KATJA natürlich geht alleine weiter.
    In der Schule ist es besonders unangenehm, JOHANN ist der Aussätzige der Schule, er darf am Hofpausenpflichtnachlauf und Fangspiel nicht teilnehmen, zuviele Bakterien. KATJA schmuggelt sich zu ihm in die Klasse, wo er alleine trauert. Eines Tages fällt JOHANN vom Sessel.
    Die Story ist anfangs ziemich fad, dann wird sie doch etwas nett. Die Jungdarsteller spielen die Story sehr gut, und den Film entlangschauend mußte ich meiner Liebsten die Tapten von der Wand reißen, dann den Teppich, und als ich alle Zuseher im Kino auszog, weil unsere 12 Rollen Klopapier ausgingen, nachdem unsere Taschentücher verschneuzt wurden, wollte ich die Kinoleinwand hinunterreissen was aber nicht so leicht ging.
    Das ließ man nicht zu. Also ergoss sich ein kleiner Österreichischer Tränenmississippi aus den Augen meiner Freundin, und eine kleine Tränen Donau aus meinen, und überflutete das ganze Kino. Glücklicherweise funktioniert die Kanalisation bei uns, und deswegen ärgern sich jetzt einige Fischer, warum sie ein paar salzige Flüße und Seen haben. Der Film ist fad aber nett. Der Streifen hat Ähnlichkeit auch mit „ Jenseits der Stille „
    Ein Problemfilm mit Märchenszenen, Sex zwischen Minderjährigen, ein Krebskrankes Kind, und ein bißchen Ausbeute aus dem ganzen bringt der Streifen doch mit sich.

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