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Filmkritik: Lebenszeichen - Proof of Life

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    Filmkritik: Lebenszeichen - Proof of Life

    Lebenszeichen



    Also es fängt ja alles ganz gemütlich an. TERRY THORN ( Russel Crowe ) kommt gerade von einem Urlaubsausflug zurük, aus Tschetschenien wo er einen französischen Botschafter aus den grauengräulichen Krallenhänden der Millitärkrabummtypen retten muß.
    Der erzählt mal ganz gemütlich wie es ihm ergangen ist. Er arbeitet für eine Englische Firma in London, die auf Entführungen und Kidnapping für die ganze Welt spezialisiert sind. Meine Freundin dachte dabei an mich, auch irgendwie in diese Biokidnappingtonne zu stecken, natürlich als wertvolles Mitglied der Welt um Mutter Theresas Söhne aus den Klauen der Kommantschen zu retten.
    Der wiederum redet und redet vor einem Gremium entlang, das er das hat tun müssen, was er hat getan usw.
    Nach kurzer Zeit gibt es einen glücklichen Szenenwechsel auf die nächste Situation.
    Die Ehe von PETER BOWMAN ( David Morse ) und ALICE BOWMAN ( Meg Ryan ) seine weibliche Frau, kriselt ein wenig. PETER arbeitet für eine weltweit tätige und ziemlich reiche Firma, die im Ausland überall Staudämme bauen will. Momentan sind sie in Kolumbien, das Land der aufgehenden Mondsonne, und der Haschsüchtigen Murmeltiere. 125 Min. lange Steinerweichende Augen von „ Gladiator „ in „ Rambo „ Lumbien, zu sehen ist einfach was besonderes, überhaupt wenn ein paar Finger deiner Sitznachbarin, Kampf und Zudrückerprobt sich an ein paar Teile deines schönen Körpers machen, und sie dauernd zusammenzwicken, aus Grummelgefühlen, das Russel Crowe nicht neben Ihr sitzt. Ich versuchte sie in den nächsten Minuten davon abzubringen, aber ich schaffte es nicht, und so gibt es wahrscheinlich ein paar andere männliche Kinobesucher die die Homoerotische Ader zu Russel entdeckten ?
    Also zurück zum Film. Kolumbien, das schmerzerprobte Osterland. Es ist gerade so um die Osterzeit. ALICE will unbedingt nach Hause fliegen. Sie hält es nicht mehr aus. Zu hart und schmerzvoll war Ihre Fehlgeburt Ihrer Tochter die in Afrika begraben liegt. PETER versucht sie zu beruhigen das er nicht zurückkann, das er nunmal so einen Job hat, und das sie froh sein soll, das sie ihn hat, das er sehr viel für sie macht, das sie ihm nicht die Schuld gibt. ALICE ist einfach am Ende jeder Kraft und alle weiblichen Männer verstehen das sicher, wenn du Zeit deines Ehelebens mit deinem Mann durch die Halbe Welt kutschierst, nur wegen seinem Beruf, auch wenn er ne Menge Kohle damit macht. Eines schönen Tages will er zum Lokalaugenschein fahren und was am Staudamm überprüfen, und landet bei einer der gefürchteten Straßensperren.
    Übelaussehende und grantige Polizisten, von Mückensticken gequält halten alle Autos auf, weil eine Unfallstelle den Durchweg beiderseitiger Wege nicht zuläßt. Peter derzeit mit der Firma in London telefonierend ärgernd bleibt stehen und wird Zeuge wie ein davonflüchtender Motoradfaher mit Beifahrer hinten drauf die Mücke macht, und davon zieht. Der Polizist schießt sie kalt ab, und kurz danach kommen maskierte Guerillas entlang des Hanges und springen auf ihn zu. Einige töten sie, einige lassen sie in die Freiheit, und gerade ihn, PETER, nehmen sie gefangen. Er kann sich weder wehren, einfach nichts.
    Den Reisepaß nehmen sie ihm in der Zentrale ab, und sagen ihm das er für die Erdölfirma arbeitet die das ganze Land zerstört. Er kann Ihnen nicht klarmachen das dem nicht so ist, und er Bauingenieur ist der für eine angesehene Firma arbeitet und hier einen Staudamm bauen will. Die Erdölfirma hat aber seine Firma aufgekauft und das weiß wiederum PETER nicht.
    ALICE erfährt das kurz darauf hin auf Ihrem Landsitz und fällt fast in Ohnmacht. Sofort macht sie sich auf den Weg zur Firma und muß dort erfahren das man alles versuchen wird. Wie schön denkt sie sich, aber als nach kurzer Zeit eine Lösegeld forderung von 3 Millionen $ kam, winkt die Firma ab, weil die Mitarbeiter nicht versichert waren, um Geld zu sparen.
    ALICE dreht fast durch und versucht den Chef in Kolumbien TED FELLNER zu überreden – vergeblich.
    Freundins Krallen krallen sich in einige nicht so krallsüchtige Körperteile. Die Firma schickt dafür TERRY THORN her, der Ihr helfen soll PETER freizukriegen, aber gleich wieder abzieht, als er erfährt das sie ihm überhaupt kein Honorar zahlen kann. Auch JANIS GOODMAN ( Pamela Reed ), Peter´s Schwester ist vongegen, und versucht Ihr möglichstes. Also wird ein ortsansässiger engagiert der versucht auf die Lösegeldforderungen mal mit 50.000 $ einzugehen – 1,5 Milliarden Kolumbianische Peseten.
    JANIS haßt ALICE aber sie muß versuchen das Geld aufzutreiben. Die Firma kann ALICE nach oftmaligen negativen Absagen schon lange vergessen.
    2 Wochen vergehen, und kurz bevor die Lösegeldübergabe vonstatten gehen soll, klopft es geheimnisvoll an der Tür. TERRY steht draußen. ALICE ist anfangs gar nicht begeistert, aber er bietet seine Hilfe an, umsonst. Als ersters schmeißt er den Kolumbianer raus, der selber nur aufs Geld scharf war, was TERRY weiß.
    Es hätte überhaupt keinen Sinn für ein nicht vorhandenes Lebenszeichen Ihres Mannes PETER soviel zu zahlen, und das macht TERRY, ALICE klar.
    JANIS muß zurück nach DENVER und irgendwie 600.000 $ auftreiben, denn das wäre die Summe auf die TERRY den hin und wieder anrufenden Kidnapperführer MARCO runterhandeln will.
    Er meint nach 5 Wochen Gefangenschaft das MARCO in der Hptstadt Bogota sitzen muß, und nennt die Indizien dafür. 2 Monate sind vergangen, PETER hat viel erlebt, er landet von einem Lager im anderen, er hat vergeblich veruscht sich mit der Gehilfin der Guerillas anzufreunden, er hat sich schwer verletzt ,und ständig vergeblich versucht seine Situation klarzumachen.
    Mit blutenden Füßen kommt er nun im Hauptlager an und trifft dort auf KESSLER einen lange vermißten deutschen Missionar der mal bei der Fremdenlegion war, und dank seiner gespielten Geisteskrankheit freien Auslauf hat. PETER muß nun versuchen ums Überleben zu kämpfen und das einzige was ihm blieb ist ein Foto von ihm und ALICE. Was kann sie nur machen, wie kann TERRY ihn retten ?
    Die Story ist sehr gut, die Landschaft ist irre, der Film ist so ne Mischung zwischen „ When a Man Loves a Woman „ und „ Bodyguard „ in „ Casablanca „
    Der Plot ist einfach fantastischbezaubernd, die Landschaft einfach drogenistisch schön, der Anblick des ganzen einfach irre bezauberndromantisch. Vorwufsvollen Auges geht Russel, lechzend rinnen die Lefzen von 300 Weiblichen Mitseherinnen, einschließlich meiner kräftigen Begleiterin dahin um den neuen Australischen Marlon Brando zu bewundern. Der Streifen ist eigentlich ein knallhartlieblicher Entführungskriegsthriller.
    Die Situation von Kolumbien hat schon lange kein Film dargestellt. Gut gespielt, gefährlich umgesetzt geht es darum das 2 Leute versuchen zusammenzufinden. Es wurde auch nicht sehr viel auf Romantik und Sex gelegt, und so blieb auch mehr von der Action über. Da sitzt du davor und versuchst du nicht daran zu denken wie es als Entführungsopfer sein kann.
    „ Verhandlungssache „ und „ Der Staatsfeind Nr. 1 „ haben schon vieles vorgezeigt. „ Men of War „ und „ Platoon to Hell „ haben ähnliche Ansätze gefunden.
    Was mir gefehlt hat ist aber die „ Speed „ Spannung, die hat einfach gefehlt. Das dauernde Kribbeln.
    Sicher war alles gut, die Story war aber leicht lau, trotzdem sehr empfehlenswert.
    Es war ähnlich wie „ Born American „ „ Missing in Action 3. Teil „ und „ Midnight Express „ hat aber leider dessen Klasse nicht. Tja was sind das doch für Männer in Australien, und so wird schon der nächste Urlaub über Schreibermeisters Kopf hinwegentschieden,
    Trotzdem


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