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Filmkritik: Thirteen Days

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    Filmkritik: Thirteen Days

    Thirteen Days


    137 Min Kevin Costner zu sehen ist schon was gutes, überhaupt wenn deine dauernd sich in ihn verliebende Freundin neben dir sitzt, und versucht zu erklären, warum 10 Flaschen Bier nie und nimmer besser sein können als 10 Min. Kevin Costner.
    „ JFK – Tatort Dallas „, oder „ Der Postman „, auch etwas „ Iron Maze „, und „ U 571 „ haben hier wohl Pate gestanden. Nicht zu vergessen von „ Bomben aufs weiße Haus „.
    Es ist der Oktober 1962. Es beginnt am 16. Des Monates, einem Unglückstag. Amerikanische Spionageflugzeuge der neuesten Bauart, entdecken verdächtige Bauwerke auf Kuba. Irgendwo im Wald, tief im Dschungel, sind irgendwelche Raketen versteckt. Natürlich wird sofort das Pentagon verständigt, um dann den ganzen Beraterstab zusammenzusetzen was das zu bedeuten hat. Gerade hat der Tag so gut angefangen als
    KENNY O´DONNELL ( Kevin Costner ), nicht nur mit dem Schulproblemen von seinem ältesten Sohn KENNY herum sich schlagen muß, sondern auch ins Oval Office ins Weiße Haus einberufen wird.
    Die Traurige Nachricht war, das die Russen die neuesten Modelle einer Langstreckenrakete, und ein paar Taktische Nuklearraketen auf Kuba stationiert haben, und das das Aufrüsten dieser Monstrümer, allesamt mit einer Reichweite von 1000 Meilen, gerade im Aufbau ist. So nebenbei hab ich ein paar Hipp Babynahrungsgläser geschluckt, die bei langen Filmen ganz praktisch sind, weil man da dazwischen nicht so oft aufs Klo muß. Meine Freßpakte bestanden diesesmal aus Lilliputzuckerln, Schnitten im Großformat, Duplopralinen, Milka Tender, etwas Knackwurst mit Estragonsenf, ein Mohnweckerl, und die übliche 1,5 Liter Wegwerfplastikeinwegflasche mit Schartner Zitrone, Johannisbeersirup – Marke Mautner Markhof – und dazu etwas Waldquelle Mineralwasser. Neben mir gabs die Nachspeise, die größte Praline der Welt, außer Duplo, die Kevin Costner anhimmelte.
    KENNY als 1. Sicherheitsberater und langjähriger Freund von JOHN F. KENNEDY ( Bruce Greenwood ) hat sich sofort mit dem Beraterstab zusammengesetzt, um zu beraten was zu tun sein.
    Am besten keine Panik haben, am besten gleich alles bombadieren, den Roten Schweinen zeigen was eine Harke ist, hat damals auch schon ROBERT MC NAMARRA gemeint.
    Der einzige der auf Warten drängt ist Generalstabssekräter ROBERT KENNEDY ( Steven Culp ), der wie ein Retter immer eingreift. Er ist der einzige der wohl in dieser Situation den Kühlen Kopf behalten kann, und wäre er nicht gewesen, wäre die Welt schön im Arsch.
    JOHN, KENNY und ROBERT, sind wohl die einzigen die im Staat gegen einen Krieg oder eine Auseinandersetzung sind. Man versucht krampfhaft eine Lösung für dieses Debakel zu finden, entweder den 2 Meter Bodybuilder vor mir zu drohen, wenn er seinen Schädel nicht sofort runtergibt, darf er Bekanntschaft mit meiner leicht genervten Besseren Hälfte machen, die Kevin so sehr liebt, das sie sogar das Empire State Building lebendig auffressen würde, wenn das die Bedingung wäre, ihn zu treffen, oder einfach
    ein sofortiger Luftangriff auf Kuba inkl. anschliessender Invasion oder eine 800km lange Seeblockade und bei Nicht-Reaktion seitens der UdSSR ein drohender Luftschlag. Natürlich könnte man das nicht machen, was Ja einen 3. Weltkrieg zu Folge hätte. Also hat man sich dazu entschloßen, die Quarantäne auszurufen, in der Zwischenzeit auf DEF CON 3 zu gehen, und mal abwarten was die Situation bringt. In der Zwischenzeitlichen Zwischenzeit, wo die Gläser allesamt so runtergewürgt wurden, ist man sich der Meinung das eine Niederlage wie 1961 in der Schweinebucht inakzeptabel wäre. Man versucht auch zu überlegen was mit den 12 Schiffen, die auf Kurs auf Kuba sind zu machen sei. Es drehen zwar einige um, aber 6 bleiben am Kurs, und scheissen auf die Quarantäne. Also wird beschlossen, ein Schiff eben anzugreifen. Nur das JOHN davon nichts weiß.
    Der engste Sekretär kann das gerade noch verhindern. 2 Jets machen sich auf den Weg um den neuerlichen Stand der Dinge – es ist inzwischen der 26. Oktober – zu überprüfen. Die Mittel und Langstreckenraketen sind in Stellung gebracht. Man hofft auf einen neuen Schachzug. Wenn man verzichtet Kuba anzugreifen, würden vielleicht die Sowjets die Raketen demontieren, und von Kuba abziehen. Im Geheimen will man dann die Jupiter Raketen aus der Türkei abziehen, damit sie niemanden stören können.
    In der Zwischenzeit muß versuchen UN- Sicherheitschef ALDERLY dem sowjetischen Botschafter, der so ne Mischung zwischen Belmondo, einer Bulldogge, und Ronald McDonald ist, beizubringen, das die Sowjets lügen, wenn sie behaupten, sie hätten keine gefährlichen Waffen unten, geschweige denn Nuklearköpfe.
    Die UN muß wieder alles retten, und wieder hängt alles an einem Mann, wie bei der Geburt eines Babys, der versucht den Sowjetischen Russenbotschafter im großen Runden Parlament zu überreden, und zu beweisen, anhand von kürzlich geschossenen Fotos, das die Sowjets doch da unten ne Menge Raketen haben.
    Der weiß angeblich nichts davon, muß aber dann klein beigeben.
    Im weißen Haus glaubt man an einen Putsch, und versucht zu beweisen das CHRUSTSCHOW abgesetzt worden ist, als Ministerpräsident, und das dort drüben andere reagieren.
    Wie soll JOHN jetzt entscheiden. Krieg oder Invasion ? Klein beigeben ? Nicht angreifen, keinen Vergeltungsschlag durchführen, für einen abgeschossenen Pilot der US – NAVY über Kuba ?
    Am besten man sieht sich den Film an mit ner Portion zu essen. Die Schauspieler sind wirklich fantastisch, allen vor an der Kevin Typ. Das Präsidentenbrüderpaar ist wirklich fantastisch, es spielt die 2 so gut, das man meinen möchte, die 2 hätten nie was anderes getan. Man ist direkt angetan von den Zwei Brüdern, und verfällt in einen tiefreligiösen KatholikenChoral voller Buddhistischer Gospelgesänge, verharrt betend, sehend und bewundernd die 2 auf der Leinwand agierend, und bedauert das die Zeit der großen alten Präsidenten leider vorüber ist. Der Film ist sicher streckenweise sehr fade, aber er ist auch sehr spannend. Die Hälfte des Filmes spielt sich im Weißen Haus ab, und man muß entweder Jus oder WU Student sein um da mitzukommen, oder einfach nur gut zuhören.
    Man sollte einfach nicht mehr in die Schule gehen, gar nichts über Kriege lernen, wozu gibt es denn
    Kinofilme ? Die sind viel spannender als der ganze Trockene Unterricht, und wenn die Lehrerschaft endlich kapiert das die Schüler nur freiwillig lernen wenn sie entweder dafür einen gerechten Lohn von 50 DM / Stunde bekommen, oder alles auf Leinwand sehen, dann wird es auch nicht so viele Sitzenbleiber mehr geben.
    Faszinierend das ganze, da schwimmst in Abrahams Wurstkessel, und kriegst nur so halb mit das die Welt am Rande des 3. Weltkrieges stand. Da können viele andere Filme einpacken auch „ No Way out – Kein Weg zurück „ Der Film ist einfach gut, auch wenn wenig Action und Krieg dabei ist, oder wenig Spannung wie man sie gewöhnt ist von Hau Drauf Filmen. Man merkt auch keinen übermäßigen Patriotismus der mich eigentlich noch nie gestört hat, sagt meine Alte, und das wirkt sich sehr positiv aus auf den Film.
    Ich glaube dennoch das vieles damals geplant war, das die Kriegsmaschinerien den Krieg auch planen wollten, und haben, damit einige Firmen reicher werden, die Waffen produzierten. Man kann wirklich froh sein in Europa und nicht in Albanien oder Nigeria oder am Mount Everest zu leben.
    Der 2 Meter Bodybuilder ist dann hinuntergesunken, nachdem er sich bereitwillig dazu erklärte, wenn ich ihm seine Haare loslasse, dann läßt er meine Füße aus der Hand, und meinen Hals aus der anderen Hand.

    Für Intelligente, Nachdenkliche Leute aus der Wu oder Jus Studenten


    84,56 von 100

    Für Mich


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