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Filmkritik: Die Gottesanbeterin

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    Filmkritik: Die Gottesanbeterin

    Die Gottesanbeterin






    TRIXI JANCIK ( Christiane Hörbiger ), ist eine arme arme geplagte Hausfrau, tief verwurzelt in Ihren Ehelichen Pflichten. Sie liebt Hauspantoffel, ißt gerne Spiegeleier, und freut sich wenn Ihr Proletoider Ehegatte mal ein gutes Wort über Ihre Suppe sagt. Der ist nämlich überhaupt ein richtiges Schwein.
    Der bastelt die ganze Zeit an seinen Modelldingern herum, verwaltet das ganze Geld, und rechnet jeden Schilling mit TRIXI ab ohne Ihr was eigenes zuzustehen. Außer vielleicht das er mal kurz seinen kleinen SIGImütz in die TRIXI reinstecken darf. Die dafür vergnügt sich mit seinen paar Schilling auf der Trabrennbahn in der Krieau ohne das der Mann davon weiß, und hat natürlich noch ein paar Trumpfe im Ärmel, und einer heißt KARL KÖCK und der muß Ihr kurz auf die Stelle 20.000.- borgen, weil sie einen Tip bekommen hat, das im 6. Rennen ein gewisses Pferd gewinnen soll.
    Dieses verliert aber, und TRIXI fürchtet natürlich um Ihr Leben. Und derweil hat alles so gut ausgesehen, Ihr Bekannter hat Ihr 10.000.- gegeben und den Tip das ein Pferd ausgetauscht wurde, und sie ist drauf eingegangen, aber leider hat sie alles verloren.
    TRIXI kommt ziemlich fertig nach Hause. Natürlich verlangt KARL das sie sich von ihm ficken läßt, oder ihm wenigstens einen Bläst, sonst sagt sie alles Ihrem SIGI. Sie versucht KARL damit zu erpressen alles ISY zu sagen, seiner Frau, das Ihn aber kalt läßt weil diese blond, dämlich und im Urlaub ist.
    Also gesagt getan, Freunde der Blasmusik kommen auf die Kosten, TRIXI spielt Jazz mit Klein Karli und der gibt fortan für die nächsten Tage eine Ruhe. Bis er wieder kommt.
    TRIXI hält derweil den Eheterror vom Herzkranken SIGI ihrem Ehegatten nicht aus, und so beschließt sie eines Tages, Ihm ein paar falsche Tabletten in das Glas zu geben, und ihn langsam schmerzlos im Bett krepieren zu lassen. Nur mit einem hat sie nicht gerechnet das Ihr Sohn HELI ( Simon Schwarz ) was davon ahnen könnte.
    Der hat jedoch genügend Probleme mit seiner Tochter und seiner Frau GABI die seine Tochter eben wie einen Scheissgschropp eben verwöhnt, und ihm erklärt das die Tochter gar nicht von ihm sei, das folgende Kind aber schon. TRIXI hat auf der Rennbahn sich kurz in ULRICH STEIN ( Jan Niklas ) verliebt, der sie nach Deutschland einlädt wo sie ein schlechtes Bild in der noblen Gesellschaft macht, was sie zum Heimreisen wieder veranlagt. ISY die Nachbarin kümmert sich inzwischen genüßlich um sie, und borgt Ihr Ihre Designerklamotten, was den Ehemann KARL natürlich furchtbar ärgert.
    Was TRIXI nicht weiß ist das ISY in der Zwischenzeit einige Kontaktmagazine angeschrieben hat, und sie deswegen ein bißchen Post bekommen hat, nachdem sie von Stuttgart kam, vom Gestüt von ULRICH der ziemlich reich ist. Und Verlobt.
    Auf eine Anzeige geht sie sogar nach, und sie trifft den Fettsack Beamten WOLFGANG der Ihr schon bald einen Heiratsantrag macht. Natürlich wie es halt so üblich ist bei Frühpensionierten Sozialaamtsbeamten, wohnt sie bald in seiner Villa, und Klein WOLFGANG in Ihrem Mund.
    Kurze Zeit später bringt sie ihn auch in das Krematorium. HELI schöpft Verdacht aber sagt nichts, und lebt derweil sein Liebesleben mit ner Negerin aus. KARL ist auf der Spur von TRIXI weil er weiß das sie inzwischen schon 2 Männer am Gewissen hat, und drauf scharf ist, auf die 1 Million Schilling die SIGI Ihr vererbt haben soll, wobei es aber nur 80.000.- waren.
    Das weiß er aber nicht, und so bleibt er dran, und sammelt alle Beweise um doch noch Ihr einen Mord anzuhängen und sie damit zu erpressen. Der ist natürlich schön dick im Drogen und Wettgeschäft verwurzelt.
    TRIXI besucht wieder ULLRICH und sie verbringen eine sehr schöne Zeit, und trennen sich wieder nach kurzer Zeit, weil ULLRICHS Frau verstorben ist.
    TRIXI besucht die 2. Anzeige – den Verschrobenen Exzentriker Maler JULIUS QUELLENREICH
    ( Udo Kier ) der unter einem Ödipus komplex leidet und seine Masochistische Fetischart nicht nur auslebt, sondern auch in seinen Krankhaften perversen Bildern auf seinem Kastell unterbringt.
    Jetzt ist natürlich fraglich wie lange es TRIXI diesesmal aushält.
    „ Caipiranha „, „ Der letzte Zeuge „, „ Tatort „, und „ Derrick „ sind ein guter Mix. Dazu ein Schuß
    „ Hannibal „ und ein bißchen „ Assigment Berlin „ oder vielleicht „ Weiblich, ledig, jung sucht „ und schon ist ein langweiliger Österreichischer Filmmix vonstatten und man kann ihn in den Kinos sehen.
    Am Anfang habe wir uns gewundert wieso der fade Film nicht durch die Hörbiger besser geworden ist, aber das hat sich bald rausgestellt, nachdem wir draufgekommen sind, das die Filme eben immer brutaler und perverser werden als ob sie einem Makaberheitsgrausamkeitsperversowettbewerb gewinnen müssten.
    Was eigentlich schade ist, denn die Schauspieler haben durchwegs viel Talent.
    Der Film war ein reiner Frauenfilm. Man sieht wieder wie die Schöpfer und Herrscher der Evolution, die Männer sind, geile reine Sexlüsterne Nichtsnutzige Fettbäuchige Schwabbelohrige Zahnfleischblutende Vollwixärsche, die nur auf Wixen, blasen lassen und Fotze küssen aus sind. Dazu noch ein bißchen Scheißkohle machen, TV gucken, und am Computer hocken, und Popcornsachertorte vertilgen, während die wahren Meister der Schöpfung im Hintergrund bleiben. Meine Freundin und viele andere Frauen die Ihr tägliches Los mit Männern haben, mit Kindern, mit Geilen Chefs, mit Geilen U – Bahnchauffeuren, geilen Beamten, geilen Politikern, geilen Hunden und sonstigen Ungetümern.
    Natürlich waren ein paar gute Szene dabei, es war auch sicher irgendwo ansatzweise lustig, sonst hätten nicht ein paar fettbäuchige alte Hörbiger Fans weiblicherseits gelacht, und er war auch nur 88 Min. lange, so konnte man seinen Rausch vom letzten Faschingsbier kurz ausschlafen. Natürlich war der Film auch grausam, Mörderhaft, und sehr ernst, und kann jeden Vergleich mit ner Hollywood produktion mithalten.

    68,10 von 100
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