Gelbe Kirschen


Blaue „ Nicht ohne meine Tochter „, rote Bananen, Roter Afghane, Blaue Bohnen, Grüne Dschungelbäume, lila Elefanten, weiße Rhinozerosse, glatte Aale, Herbe schwarze Komissar Rexe, Rote Nippel, und sonstige Farben, konnten mir den Titel nicht erklären.
RUDI ZÖCHINGER ( Martin Puntigam ), ist ein junger aufstrebender Sicherheitswachebeamter der den Job wechselt weil sein Schwager, der Mann seiner Schwester MIZZI ZÖCHINGER die einen Mann geheiratet hat,
OTTO BUCEK ( Josef Hader ), einen Job bei der Fremdenpolizei hat und dort Gruppenleiter ist.
RUDI steigt schnell in die Gunst seines Schwagers und macht sich wegen seiner unnachgiebigen Art bald beliebt und einen Namen. Schließlich war er Ja früher Sicherheitswachebeamterschreibtischdreherirgendwas typarbeiter. OTTO ist ein Mann wie es im Buche steht, 25 Jahre Dienst und nie unehrlich oder unkorrekt. Hie und da verhaften sie ein paar Illegale Einwanderer und Ausländer ohne Aufenthaltsbewilligung am Westbahnhof und schaffen sie, ins Revier am Kratschkyplatz.
Durch Zufall lernt er eines Tages bei einem seiner Streifzüge die Tschechin ALENA FIALOVA ( Sandra Bra ) kennen, die er bei einem Würstelstand mitten in der Nacht beim Kauf einer Leberkässemmel, dem 3. Grundnahrungsmittel in der Reihe der wichtigsten 5 Grundnahrungsmittel kennen, indem er sie vor den fürchterlichen Rülps und Furz Kanonaden eines gerade Stockbesoffenen männlichen Individuums befreit.
Machoheldenhaft mit einem überschüssigen Mut wirft er einige seiner Augen auf sie, und ist schon am nächsten Tag zur Stelle um sie mündlich zum Kaffee einzuladen, was aber nicht so ganz gut geht, weil sein Motorrad den Geist aufgegeben hat.
RUDI nimmt den Job immer weniger ernster, er hat sich einfach übermenschlich unsterblich in ALENA verknallt und weiß, das er mit ihr den Rest des Lebens, oder zumindestens der Zwischensexbeziehungen leben will. So in der Zwischenzeit, nach ein paar zerknüllten Popcornkisten, angefressenen Solettisackerln, und ein paar ausgespuckten Kaugummis, die liebevoll am Langen Hinterhaupt der Vordernachbarin gelandet sind, da sie Ja so einsam sind, hat RUDI es wirklich geschafft, sie einzuladen.
ALENA ist ein besonderer Mensch. So was wie der weibliche Clint Eastwood. Sie redet wenig, kann deutsch und Englisch und will irgendwie mal in einem Fremdenverkehrsbüro arbeiten um dort die Reiseleitung für fette Tschechen, die auf dem Amway wir fahren in die Stadt Trip reingefallen sind, durchzuführen.
Natürlich geht man gemeinsam zur Grenze nach Oberösterreich, da ALENA nicht weit von ihm wegwohnt, ganz nah in Wittingau einem Kuhkaff nahe der Tschechischen Grenze. Dort beichtet sie ihm, meine Freundin ist hier in Schlafohnmacht gefallen, das sie so irgendwie nicht ganz bewilligt sich auftreibt, und das sie auch so Ihre Probleme hat, mit einigen Scheisskerlen die sie schwarz für wenig Geld arbeiten lassen wollen.
Der 1. Kuß fällt, die 1. Falsche Frage folgt von RUDI, der 1. Kondomkauf folgt, und der 1. Einsatz für PVC aus biologischem Rapsanbaugummigras folgt am Abend. OTTO ist bald ziemlich heiss auf die beiden, oder zumindestens auf RUDI da er sich verändert hat. ER schwänzt die Arbeit, er kommt nicht, und er ist in der Probezeit verspätet. OTTO glaubt natürlich nicht RUDI´s kommenden Lügen, die ALENA als Studentin unterbreiten die auf JOSEF den 3 jährigen Knirps Ihrer Freundin KATJA aufpassen muß, und will das er sie Ihm vorstellt. Was er auch macht. ALENA ist fortan ziemlich sauer und verzichet auf RUDI´s angenehme warme Besteigungsbesiedlungsgesellschaft, weil sie das Gefühl hat OTTO weiß alles, und kann sie auffliegen lassen. CARMEN die Bullin die ein Auge auf ihn warf, und mit ihm auch ihm Bett gelandet ist, gibt ihm auch bald den Freilauf, weil sie erfahren hat, das er mit Ihr doch nicht in die Türkei fahren will.
Also ist die Schnecke auch weg. Bis eines Tages folgendes passiert. Bei einer Routinekontrolle, wird leider die Wohnung von ALENA gestürmt, wobei gerade mein Goldherzmausezahn aufgewacht ist, und sich beschwert hat, über Kaugummi in den Haaren – Naja sie ist Pedantisch, wo sie mit JOSEF abgeholt ist.
OTTO der RUDI ins Gebet genommen hat, keinem was zu sagen das beide davon wissen das RUDI ne Freundin hat, die keine Aufenthaltsbewilligung hat, kann es einfach nicht fassen das er versucht sie in einem wilden Gedränge bei der Verhaftung zu befreien. Wenn das rauskommt ist OTTO seinen Job los, schließlich hat er RUDI in die Firma gebracht. Also entschließt sich RUDI zu einem folgenschweren Schicksalshaften Zug der einem Hollywoofilmchen gleicht, und versucht ALENA aus den wütenden Beamtenkrallen zu befreien um mit ihr die Individualität der Einsamem Herzen in der Tschechei auszuleben.
So das wars, endlich wieder ein Österreichischer Film, und noch dazu mit einem so brillianten, ernst spielenden JOSEF HADER der es sogar schafft einmal ernst zu spielen. Die Schicksale sind hier wirklich greifbar nahe, ein richtiges Tohuwabohu der Fliegenden Kondome und Illegalen Pässe fliegen in den 88 Filmminuten über
20 M ² Leinwand. Das Leben ist entweder hat und beschissen oder einfach nur beschissen hart, Scheisse steckt überall drinnen. Man kann es einfach nicht glauben da wollen 2 Menschen Ihre Freie Liebe ausleben, da gibt’s einen knapp 30 Jährigen Junggesellen der nicht schwul ist und der mit seiner Geliebten zusammenleben will, und auf der anderen Seite gibt’s 170 cm eingeschlafene Frau und eine beschissenen Beamtenpolititk, die leider keine Ausnahme machen kann.
Der Film ist „ Dirty Harry „ meets „ Titanic „ Light. Man weiß eigentlich am Ende gar nicht wie diese Tragödie ausgehen wird, und hofft das sie irgendwie gut ausgeht. Wenn man bedenkt wie es vielen solchen Leuten geht, kriegt man eigentlich irre Lust jedem Skinhead eine auf das Maul zu hauen und sie freundlich mit 11 Fingerknochen überreden Ihren Scheissrassismus fallen zu lassen, andererseits muss man sagen, das die Typen alle das Land zerstören. Tja die Emotionen schwappen so hoch wie Eine ganze Dorfkirche, der Film ist nebenbei etwas fade und zerfasert sich in langweiligen Dialogen und etwas langatmigen Gebrabbel, ist aber trotzdem irgendwie sehenswert.

65, 10 von 100



Meinungen, Kritiken und Emotionen für Leute die den Film „ Gelbe Kirschen „ total gesehen haben und zwar ganz von Anfang an bis zum Ende, und zwar eine Kritik für Österreicher und Wiener.


Oiso ans is scho oag, do host an Gschropp, do vasuxt jedn von de Scheisskiwara weisszmochn, dasd a Oide host dist gean host, und daunn kummnt die eigane Schwogamistgeburt und schtöt da a Haxl und wü die Oide die da irre wichtig is, aussehaun.
De Sau is echt oag. Do findst endich moi ane die dein Ziegnbockgeruch aushoid und daunn des. Do muasst jo an Muad denkn.
Jetzt is de frog, wenn de Krotn von ALENA gsogt het das dea Gschropp von Ia is, hets da RUDI a Leichta ghobt und het sein Schwoga net auliagn miassn.
Und des beste is jo, das a de Papiere gföscht hot das sa sei Oide in da Tschechei besuchn kau. Dea wiad scho segn das a Öhemoliges Ostblocklaund a Scheisshaufn is wie a Schas funktioniat, wos owa eh scheissegal is, weu seine Öddan eh bei da Grenzn hockn und auf eam woaddn. Hoffantlich heiradn de beidn, i wünsch es eane, und mei Oide a. De Scheiss Kiwara beaumtn Huanpolitik is jo oag. Sicha es san eh vü z vü Tschuschn in Wean und bei uns im Auslaund von Österreich, owa wenns hackln, wos sois, kenntas da denkn, owa aundaraseits muass ma wieda sogn das des net so afoch is, weils jo de Gschissane Wiatschaft net weidabringan, wos i owa a net gaunz vaschthe, weils die meistn eh de Schteia zoin.
Jo a netts Liabs Gschichtl, ohne Ogschnittane Schedln und zaplotze Kiefa.