Ankündigung

Einklappen
Keine Ankündigung bisher.

Filmkritik: Red Planet

Einklappen
X
 
  • Filter
  • Zeit
  • Anzeigen
Alles löschen
neue Beiträge

    Filmkritik: Red Planet

    Red Planet


    Es ist das Jahr 2050, endlich wieder mal nach langer Zeit, irgendwann im 21. Jahrhundert also. Das Kino ist voll, meine Alte ist nach 2 min. eingeschlafen, was bisweilen praktisch ist, da ich Ihre Verpflegung auffuttern kann. Also das ganze fängt an. Im Jahre 2050 die Welt hat 12 Milliarden Einwohner, und wie schon in den letzten Hundert Jahren versucht man mal wieder ein bißchen neue Welt zu erschaffen.
    Die Anführerin der 6 Leute Crew ist COMMANDER KATE BOWMANN (Carrie-Anne Moss).Mit Ihr und ihrer Crew liegt das Schicksal der Menschheit. CO-PILOT SANTEN (Benjamin Bratt), der wissenschaftliche Leiter CHANTILAS (Terence Stamp), der Genetiker BURCHENAL (Tom Sizemore), der Terraforming-Experte DR. PETTENGIL (Simon Baker) und der Ingenieur GALLAGHER (Val Kilmer) müssen das havarierte Terraforming-Projekt wieder in Gang bringen, einen Plan den die Amis für viel Steuergeld, was sonst, vor Jahren geschaffen habe, indem sie Algen raufschickten, die ein bißchen Sauerstoff erzeugen sollen, damit die 6 Leute dort 24 Monate Ihr Dasein fristen können, um ein kleines 2. New York aufzubauen.
    In der Zwischenzeit, nach ein paar Sternbildern, ein paar bunten Wolken, und ein Drehdich um den Kreis Raumschiff, verschwinden langsam aber sicher ein paar Kebabs, Hot Dogs, Tafelspitze, Sushis, Gebratene Straußenschenkelschinkenspeckstücke, in meinem Magen.
    Ganz cool ist, das man alle 30 – 60 Tage der 6 Monate langen Reise, ein paar wichtige Einschnitte der Crew sieht, damit man weiß, wer der Philosoph ist, wer geil ist, und wer schüchtern ist. Somit ist auch in den ersten 30 Minuten das ganze Spektrum der – Lernen wir die Crew Kennen – verblaßt.
    Der Mars ist erreicht, endlich kann man beginnen daran zu denken die Videorecorder abzuschalten und die Theresa Orlowski Videos aus den Recordern rauszunehmen, und sich auf die Landung vorzubereiten.
    Leider leider, wie es halt so ist bei Weltraumkatastrophenfilmen passiert 308 Millionen Km von der Erde entfernt folgendes Unglück, das die Sonneneruption so stark ist, das das Raumschiff zerstört wird, fast.
    Die einzige Chance ist 5 geile Männer auf den Mars zu schicken um das fixe Habitat das seit 20 Jahren da unten ist, zu bewohnen und zu suchen. Mit an Bord ist der Cyberroboter künstlicher Intelligenz welcher namens AMEE der besser agiert als „ Der Terminator „ . Der kann sich besser winden als Itsy Bitsy Spider bewegen und springt besser herum als Flipper. Tja die Technik der Marines ist schon was gutes.
    BOWMANN bleibt natürlich an Bord und versucht das havarierte Raumschiff von 10 % auf 70 % der Tauglichkeit zu bringen, damit sie wenigstens noch ein paar ASTRA Satelliten empfangen kann.
    Die 5 landen Bruch, und BURCHENAL erleidet einen Milzriß, und muß auf seinen eigenen Wunsch zurückgelassen werden, damit die andren im Stundenlangen Marsch das Habitat erreichen können.
    Nur eines wissen sie nicht, das BOWMANN bereits dieses sah, und zwar zerstört, zerstückelt, und zerfetzt.
    Als die 5 ankommen bleibt Ihnen nicht mehr viel Zeit, denn aus den 17 Std. Restsauerstoff im Anzug verbleibt nur noch ein Quentchen an Atembarer Luft. Also ersticken sie fast. Nur fast, denn GALLAGHER reist sich in einem Kebab mit Hühnerbeinchensandwichsalat Anfall den Helm vom Schädel, und.. kann atmen.
    Die andren machen ihm das nach. Was ist da los ? BOWMANN hat Stunden lange keinen Kontakt zu der Crew, denn die haben kein Funkgerät mehr, und im Habitat ist nichts mehr übriggewesen. Die einzige Chance ist der 1997 gestürzte Global Surveyor der Funk an Bord hat. Noch dazu kommt eine Verrückt gewordene AMEE die durch den Sturz eine Gehirnkampfeslusterschütterung erlitten hat und ein bißchen Rambo spielt.
    In der Zwischenzeit hat meine Freundin 3 x einen Eisprung erlitten, 6 x geniest, 2 x geschnarcht, ich habe mich angefressen, einen kleinen See ausgesoffen und nach Ende der 107 Min. war ich doch froh den Film gesehen zu haben, weil er doch nett ist. Er ist spannend, irgendwie nett, gut fotografiert, hat eine gute Story die noch nie da war, weil sei noch nie wem so richtig fasziniert hat. Auf DVD ist der Film sicher irre spannend, und man freut sich doch noch mal etwas Mars zu sehen, und schaltet dann auf
    „ Star Trek – Der Zorn des Khan „um. Ich schätze mal das die Welt schon so abgestumpft ist, das sie keinen Anteil an dem Geschehen und dem Leid von 6 Armen Menschen nimmt, nur wegen den 12.000 Erdbeben jährlich. Früher in der Stummfilmzeit hätte man mit diesem Film noch Multibilliardär werden können, heute kann man mit diesem Film wahrscheinlich eine kleine MacDonalds Filiale erhalten.
    Sicher war der Film etwas fade, aber das macht nichts, das sind viele Filme.
    Und wieder ist es soweit. Wieder wird was abgekupfert, und wer sich diesesmal denkt, endlich ein Film der die Marsbewohner zeigt irrt sich, und wer glaubt den Mars so zu sehen wie er ist, bewohnt voller eifersüchtiger Ehefrauen der irrt sich auch. Wer glaubt das Männer am Mars sind, denn von dort kommen sie ja, irrt sich auch. Wer glaubt er sehe seine Filmvorbilder und zwar die guten wie „ Mission to Mars „, oder „ Robinson Crusoe auf dem Mars „, und wer Vorbilder sucht wie „ Die totale Erinnerung „ wird eher enttäuscht sein.
    Eher findet man so was wie Mistfilme a la „ Pitch Black – Planet der Finsternis „ – oder leichte Ansätze zu
    „ 2001 – Odysee im Weltraum „, auch ein Cocktail von „ Mars 2071 „ oder „ Slugs „, Alien Interceptors „ oder „ Mars – the Dark Secret „ oder was weiß ich.

    Langweilschlafige

    61,222 von 100
Lädt...
X