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Filmkritik: Tiger and Dragon

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    Filmkritik: Tiger and Dragon

    Tiger and Dragon







    Ein bißchen „ MATRIX „, ein bißchen „ DER EISSTURM „, und das die „ SINN UND SINNLICHKEITEN „,und das die Menschen nicht so oft „ DER SPRINGENDE PANTHER „ein bißchen “ DIE 36 KAMMERN DER SHAOLIN „ ein bißchen „ DER SCHWERTKÄMPFER „und das ich die „ ONCE UPON A TIME IN CHINA „ nicht mehr verliere. Ich weiß meine „ A CHINES GHOST STORY 1. TEIL „, ändern nicht viel. Ich bin nur eine „ STAHLFAUST „, die sagt was sie „ HENKER DES SHOGUN „, Allein bin ich hilflos wie ein
    „ DIE FLIEGENDE GOUILLOTINE „ im Wind. Ein bißchen „ LAWRENCE VON ARABIEN „ meets „ DAS SCHWERT DES MEISTERS „
    Was erwartet einem wen er in diesem Film geht ? Nun, ne ganze Menge, also seht und lest selbst.
    Es war ca. im 19. Jahrhundert, in Peking, in der Kaiserstadt. Das Ziel aller Pilger, das Ziel der Leute die den Kaiser sehen wollen.
    LI MU BAI ( Chow Yun Fat ), ist einer der besten Schwertkämpfer des ganzen Landes, der ganzen Zeit und der ganzen Schwertkämpferzunft. Die Leute hatten damals keine Gewerkschaft, sie hatten sich, die Freundin, den Meister, der für alles aufkam, sie verliessen Frau, Herd und Haus, um Wung Dao zu lernen, eine Kampfkunst, mit der man fast unbesiegbar ist. Genau wie unser Hauptdarsteller, der der eigentliche Meister dieser Kampfkunst ist. Eines Tages, beschließt er nach dem Tod seines Meisters, den ein Dieb, Räuber, und Mörder, namens JADEFUCHS auf den Gewissen hat, seinen Beruf als Schwertkämpfer aufzugeben.
    Er hat eingesehen das es nichts mehr bringt, immer dem Kampf zu fröhnen, auf Floverwanzten Betten zu schlafen, und immer auf der Flucht zu sein. Er will kein Blutvergiessen mehr begehen.
    Nur eines hat er in seinem Leben nie erreicht. Die Liebe von YU SHU LIEN ( Michelle Yeoh, einer Frau die etwas älter ist, aber für die ich auch gerne Herd und Heim verlassen würde, wenn ich so was in Überfluß hätte ).
    Er konnte es nicht machen, denn sein Waffenbruder, war in sie Verliebt, und hat Ihr vor seinem Tod das Ja – Wort gegeben, und YU hat sich daran gehalten, und das auch nach seinem Tod.
    In dieser Zeit hat die Ehre wohl alles gegolten, in dieser CHING DYNASTIE genannten Zeit, hat auch die Liebe noch mehr als heute gegolten, und heute dafür gelten wieder die Fingernägel eingekrallt in die Schulter des Freundes wieder sehr viel, was soviel heissen mag wie, He Tuvok, wieso bist du nicht auch so ein Mann voller Ehre ? Was muß ich alles erleiden.
    LI beauftragt YU sein sagenumwobenes 400 Jahre altes Schwert „ Grünes Schicksal „ in die Hände vom Gouverneur MEISTER TE zu geben, der in Peking herrscht.
    Der nimmt das Geschenk nur an weil YU ihn darum bittet, er hält es in Verwahrung. Kurz darauf wird aber unter Mysteriösen Umständen das Schwert gestohlen, und der Verdacht fällt auf die Junge zuckersüße, bezaubernde, herrlich anmutende Gouverneurstochter YEN YU, die kurz vor Ihrer Hochzeit steht, für die sie Ihre Eltern gegen Ihren Willen vermacht haben. Und nun bohren sich meine Fingernägel, mit einer Länge von 1,2 mm in die Schulter und sonstige Weiche Knochenteile meiner Freundin.
    Die einzige die YEN versteht ist eben YU, die mit Ihr Schwesterblutsbrüderschaft schließt.
    Sie verdächtigt sie auch, nicht nur, weil sie mit YEN gekämpft hat. Mann das war ein Kampf. DA wird geflogen, gesprungen, da kommt man sich vor wie am Mond, da wird geschwoben, und über Mauern runtergelaufen, und ich bin natürlich nicht untätig dagesessen, stand auf, und lief auf den Köpfen der Zuseher herunter, bis zur Leinwand, und das von der 11 Reihe aus. Naja fast bis. Ich stand auf der Lehne, sprang von Kopf zu Kopf, und leider kurz davor, in der 10. Reihe mußte ich aufgeben, nachdem mich der Security Dienst festnahm. Aber innerhalb 2,3 Sek. hat sich meine Freundin mit ihm Kniend auseinandergesetzt, und ich konnte wieder dem 120 Min. Film weiterfolgen.
    JEN träumt mit Ihren kleinen rebellischen Gedanken das Leben von LIU und YU, das Ihr sehr gefällt, weil diese eben frei sind, und als sie LIU begegnet, bittet er sie seine Schülerin zu werden.
    Seit sein Meister tot ist, möchte er unbedingt wem sein Wissen weitergeben. YU SHU LIEN ist die einzige die die Wahre Identität von YEN YU kennt, und sie aber nicht preisgibt.
    Leider kommt aber einer dazwischen, oder eine. Die gesuchte JADEFUCHS die den Meister von LIU schon getötet hat, und nun auf Rache sinnt. Sie hat sich 10 Jahre dem Wao Dang Stil verpflichtet und glaubt nun mit dem Polizeipräfekten, LIU, YU, und noch wem leichtes Spiel zu haben.
    LIU verhindert dieses, und JADEFUCHS kann mit YEN fliehen. Ihrer Schülerin.
    Die Jadefüchsin ( Cheng Pei Pei ) wird alles versuchen, um mit Hilfe der Bösen Mächte die sie teilweise beherrscht, alle zu töten, die Ihr im Weg stehen, und noch dazu versuchen Ihr YEN auszuspannen.
    YEN will nicht heiraten, und eines Tages besucht sie LO, der Banditenführer der sie noch von damals kennt.
    Er hat sie – das sieht mal alles in einer Rückblende – bei einer Reise nach Peking, durch Halb China führend, mit Ihrem Hofstaat, überfallen und Ihr einen weißen Elfenbeinkamm gestohlen.
    YEN nicht faul, jagt Ihr nach, und ich jage mit bebenden Lippen der Gelegenheit folgend, den Lippen meiner Geliebten neben mir hinterher, die abwehrend versucht dem eh schon schwer folgenden Handlungsfaden zu folgen. Die wiederum war begeistert, ehrfürchtig dem ganzen Spiel ergeben, und meinte das sei ein Chinesisches „ TITANIC „. LO flieht vor YEN die ihn fangen kann, und mit ihm kämpft, und das so lange bis beide erschöpft in der Wüste niederfallen. LO war Mongolischer Abstammung, YEN aus der Mandschurei, was schon von der Abstammungslehre zum Scheitern verurteilt ist. Reich und Arm treffen aufeinander.
    YEN verliebt sich in LO, und beide schwören sich ewige Treue, doch muß YEN gehen, und verspricht ihm die Treue zu halten, wenn er den Kamm zurückbringt.
    Diese ganzen Szenen waren so herrlich anzusehen, das war so voller Liebe, und Gewaltiger Sucht nach Leidenschaftlich Glücksvoller Geilheit, mitten in der Wüste.
    Nun ist es auch soweit, und sie kann ihn nicht heiraten also flieht LO in die Einsamkeit eines Klosters, wo er auf sie warten wird, bis sie sich entschieden hat.
    SHU LIEN weiß von dem ganzen Debakel, und will Ihr trotzdem helfen, auch nachdem YEN sie verraten hat, die Schwesterbruderblutsbrüderfreundschaft gekündigt hat. Ihr Traum war immer frei, ein Rebell, und eine Spitzen Schwertkämpferin zu sein.
    Ich kann mich noch an die Eastern von früher erinnern, die waren schon gut, aber sie hatten bis zu 98 % einen Fehler, es wurde lautschreihalsend gekämpft, geflogen, und das dauernd. Es wurde gestorben getötet, und nicht geliebt. Und das ist bei diesem Streifen anders.
    Die Leute haben Ehre, sie haben Liebe, und da stört es nicht wenn die übers Wasser laufen. Blöd ist nur das ich mich von meiner Alten die Geschichte erklären lassen muß, weil ich am Anfang den Namen schwer folgen konnte, und fast eingeschlafen bin. Die Story ist so lange fad, bis die Rückblendengeschichte mit LO kam, die wirklich bezaubernd war.
    Doch eines muß man dem Film lassen, er hat herrlich fotografierte Bilder, herrliche Landschaftsgemälde, die wirklich jedem Reiseführer das Wasser reichen können. Der Film zeigt weite Teile des Landes so schön, das man am liebsten weinend zu Fuß hinunter gehen möchte, und dort bleiben möchte.
    Also sind wir beide sich kratzend bis blutend, am Sessel gesessen, ich gab es dann nach einiger Zeit wegen des Muskelkaters auf die Wandteppiche runterzureissen, und mit 1,5 L Plastikwegwerfflaschen Stockkämpfe auszuführen, dachte aber daran, gleich beim rausgehen mit Hilfe einer abgebrochenen Weidenrute, etwas Kung Fu zu üben. Die ganze Story hat sehr gut zusammengepaßt, und man muß sich erst einmal in die Marterie einleben. Unter der ganzen gesellschaftlichen Oberfläche stecken für den Kenner der Chinesischen Mentalität ne Menge an versteckter lauernder Tiger und Drachen.
    So gesehen ist der Film nicht nur eine Augenweide, er ist auf alle Fälle so was wie ein Spektakel für Leute die gerne schöne Bilder sehen, in der Zwischenzeit 12 Hummer vertilgen wollen, und mal erleben wollen, wie es ist einen Film zu sehen der so gar nichts mit herkömmlichen zu tun hat, der so richtig anders ist, und den man nicht einordnen kann. Die Geschichte ist teilweise langatmig, aber am Ende zurückbetrachtet, wirkt der Streifen sehr gut. Ich hatte nach den 120 Min. Film einige Tiefschürfende Wunden, einige Kratzer, meine Freundin hatte ein paar Löcher mehr als die die sie schon von Natur aus hat. Ein paar 100 Kg Haare lagen am Boden, ein paar Schuhbänder wurden zu Morgensternen verunstaltet, wo der Morgenstern, mal ein Butterkeks ersetzen mußte.
    Eine Kinobesucher wurden abgeschleppt, die Wände sind nicht mehr das was sie waren, und haben ein paar Löcher meiner mitgebrachten Messer. Da wollte ich auch von Baumwipfel zu Baumwipfel fliegend, nicht genug sehend, mal ausprobieren ob ich auch von Wand zu Wand hüpfen kann.
    Ein paar Security Beamte bewachten das Kino, ein paar Gäste waren froh mich nicht mehr zu haben.
    Und ganz schlimm ist es, vor Spannung und aus Rücksichtnahme nicht durch 12.000 Leute sitzenden Reihen zu gehen um das Klo aufzusuchen, weil man 10 Hektoliter Flüssigkeit getrunken hat.
    Da hilft nur eines. Eine Alte die auf Natursekt steht, oder eine 2 Liter leere Plastikflasche, die aber wirklich leer sein muß, denn im Kino kann man nicht unterscheiden was dann drinnen ist. Bio oder Tee, und wenn man Schnupfen hat, riecht man auch nichts mehr.
    Gut ist aber das die Urintherapie wirkt. Das ganze Filmstück ist eine Posiegeladene Sternenkriegwünschelrutenfreundschaftsliebesgenuss leidenschaftlichkeitsklassenhitzeschwertkampfspekt akel
    Verfilmung.
    Ich habe lange kein so hübsches Fantasymärchen gesehen.


    Splatter: 29, 10 von 100
    Poesie: 96,89 von 100
    Spannung: 67,11 von 100
    Verständlichkeit: 22,11 von 100
    Langeweile: 49,99 von 100
    Anspruch: 88,77 von 100
    Humor: 8,7 und 1/9 von 100
    Erotik: 62,11 von 100
    Choreographie: 95,11 von 100
    Action: 77 und 1/7 von 100
    Kampfkunst. 99 und die Hälfte vom Viertel eines Neuntels von 100
    Logik. 81,156 von 100
    Nachahmungsfaktor. 49,12 von 100
    Wahrheitsfaktor. 50 von 100
    Kann das alles gehen: 29, 98 von 100
    Moderne Technik 7, 1 von 100
    Geilheit 12,11 von 100
    Schönheit der Bilder 99,566 von 100
    Landschaftsaufnahmen: 88,121 von 100

    Gesamturteilschönheitsbewertung


    76, 12 von 100
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