Ankündigung

Einklappen
Keine Ankündigung bisher.

Filmkritik: Teuflisch

Einklappen
X
 
  • Filter
  • Zeit
  • Anzeigen
Alles löschen
neue Beiträge

    Filmkritik: Teuflisch

    Teuflisch




    Wie ist es so wenn man einfach ein kleiner, dämlicher Angestellter, einer Computersoftwareproblematiksauslöscherelimninatore nfirma ist ? Und noch dazu unbeliebt, gemobbt, blöd, und extrointrovertiert, armselig im Geiste, immer auffallen möchte, immer im Mittelpunkt sein möchte, und wenn, dann nur wenn die anderen Leute dich wegen deiner blöden Art auslachen, dämlich machen, und in der Öffentlichkeit diskretitieren ?
    Am Besten man sehe sich diesen Film an. 93 Min. Lange sieht man das Leiden von ELLIOT RICHARDS
    ( Brendan Fraser ), und einigen gestreßten Kollegen, die den Typen am liebsten auf den Mond schießen würden. Der Kerl ist so was wie ein lebendiger Antikriegsfilm. Man sieht ihn, und möchte am liebsten Leprakranke Kinder pflegen, anstatt in den Vietnamkrieg ziehen. Nur weit weg von ELLIOT. Der ist noch dazu in ALLISON ( Frances O`Connor ) verliebt, die aber nicht viel von ihn wissen will.
    Eines hübschen angeheiterten mutigen Tages, voll von verseuchten Samenbetatschen Unterhosen, kommt ELLIOT mit 200 KG Herzschlagmutisimus auf die Idee, eben diese zu fragen, was sie von einem Rendezvous hält, und beendet den Satz wie er ihn angefangen hat. Er hat sie vor 3 ½Jahren gesehen, gefragt wie das Wetter ist, und sie ist gegangen. Und da soll sie sich noch an Ihn erinnern ? Lachhaft.
    In der Zwischenzeit hab ich 12 Kabanossi gegessen, meine Brille verölt, meiner Freundin´s Slip aus Ihrer Hose gezerrt, meine Brille geputzt, ein Paar Ohrfeigen bekommen, und mit Hilfe meiner Tag und Nachtaktiven Zungentätigkeit wieder alles ins Lot gebracht. Noch ein paar Lippenstiftkratzer abgeputzt, und weiter geht’s im Film. Ein bißchen „ Mephisto „, ein bißchen „ Der Himmel soll warten „, ein Schuß
    „ Die Hexen von Eastwick „, eine Prise „ Unheimliche Schattenlichter „ und eine Portion Komik, und los geht dieser Amerikanische Ulknudelfilm. Eines Abends in einem Lokal, ELLIOT ist wieder ungebetener Gast der seine Gäste mit seiner übertriebenen Popcornheiterkeit überrascht, erscheint in Gestalt eines Menschen, die Totale Geilheit in Person – DER TEUFEL ( Elisabeth Hurley ), verführerisch, neckisch, spitzbübischer als Spock es je sein könnte, von Haß keinen Spur. Sie hat eine Idee, sie will ELLIOT´s Leben etwas heiterer machen, denn sie ladet in in Ihren Club ein. Ein bißchen „ DOGMA „ ein bißchen „ GLAUBEN IST ALLES „
    willigt der ungläubige Computertechniker ELLIOT in den Kontrakt ein, das er seine Seele doch verkaufen möchte, denn die ist eh nicht so richtig spürbar, und das alles für 7 Wünsche.
    Natürlich gibt’s etwas Unglauben, und er wünscht sich mal zur Probe so wie bei „ ALLADIN UND DIE 40 RÄUBER „ einen Big Mäc, Pommes, und eine Cola. Sofort fährt DER TEUFEL mit ihm zu einem MacDonald Laden und kauft ein, ELLIOT zahlt, schließlich ist er ja der Gentlemen, und TEUFEL hat die Börse in der Unterwelt vergessen.
    Also los geht’s mit den Wünschen. Als erstes will man mächtig, reich, und berühmt sein. Schwuppdiwupp, war er in einem Spanisch sprechenden Land, weißstaubiger Herrscher über Trottelige Einwohner, Untergebene und Lakaien, und mit Hang zum Spanisch sprechen, worüber er ziemlich verwundert ist. Aber leider leider geht was schief. 2. Wunsch: Man will Sensibel sein, schließlich will man ALLISON noch immer haben, und schwupss war’s um ihn geschehen. Ne Schwule Diva ist ein Scheiß dagegen, ne herrliche Darstellung von ihm.
    In der Zwischenzeit zählten Freundin und ich die selbstzugefügten blauen Flecken, hervorrührend durch einige Klatscher auf die Schenkelchen. 3. Wunsch: Schaut euch den Rest im Kino an. Es lohnt sich.
    Also etwas verzogen amerikanisiert ist das Ganze, und etwas übertrieben wie „ DER GRINCH „
    Charme, Verführungskünste, und etwas Eloquenz ist in diesem Film ne ganze Menge, aber leider, leider ist das kein 2. American Pie, kein 2. Auf den Vordermann Speib, weil so lustig ist Film. Kein 2. Watergatefilmchen, und kein 2. Himmel das ist der lustigeste Film der Welt Stück. Es ist einfach nur ne nette Parabel über ein bißchen dem und das. Aber man hat etwas ganz besonderes daraus gemacht. Außer einer leider nicht nackten Elisabeth Hurley, sieht man endlich, was passiert, wenn man Wünsche hat. Wenn man reich, groß, berühmt, intelligent ,gescheit, angebetet ist, wenn man groß, oder klein, stark oder schwach ist. Wenn man einfach der ist, der man sein will, ohne das man sich zu dem ändern was man werden kann, weil man zu wenig Kraft hat, um das zu machen, was man vor hat, um dann so zu enden, wie man es geplant hat.
    Wie sehr hätten wir armen Menschen doch selbst mal 7 Wünsche frei, wie sehr möchten wir alles haben, was andre haben, und so bleiben wie man jetzt ist, und noch dazu einen wertvollen Charakter haben ?
    Naja das letzte lassen wir weg. Alle spielen sehr gut, die Story ist einfach super, die Umsetzung meiner Meinung nach zu wenig lustig, aber trotzdem sehenswert.
    Und so gestaltet sich der Abend zu einem Nicht durch und durch Sado Maso Schenkelklopfer PopcornspuckweitwurfFilmchen der Extragüte.


    73,45 von 100
Lädt...
X