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Filmkritik: Die Prophezeiung

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    Filmkritik: Die Prophezeiung

    Die Prophezeiung



    Schon lange nicht habe ich einen Film gesehen der so viele Emotionen in mir und meiner Sitznachbarin geweckt hat. Wir haben gelacht, gegruselt, haben vor Spannung gebebt, ich habe in der Zwischenzeit einigen Kinobesuchern die Haare ausgerissen. Ich habe den Boden aufgegraben, und habe auch weinen müssen.
    Der Film ist nicht nur schön, der ist fürchterlich schön. Auch wenn der Film für viele Cineasten keine
    Überraschungen bietet, er hat doch grundlegende wichtige Aussagen, und eine ganz besonders.
    Egal ob du an Gott glaubst oder nicht, er ist da und beschützt dich, wenn du willst. Er ist eben der beste Freund den man haben kann.
    2000 Jahre ist es her, wo wieder ein Stern am Himmel zu sehen ist, der eine ähnliche Bedeutung hat wie damals bei der Geburt von Jesus. Als die 3 Weisen gekommen sind.
    Wer sich an „ Stigmata „, oder „ Der Exorzist „, vielleicht auch an „ Im Kreis der Teufelssekte „ oder
    „ Im Bann des Bösen „ wohl fühlt, der wird sich auch bei diesem Film glucksend in Glücksgefühlen suhlen.
    Wer auf Cocktails voller „ Das Omen „, „ The Unnamable Returns „, oder „ Unholy „ Wert legt, der wird sich auch hier laben. „ GODS ARMY „ ist auch mit dabei.
    Ein paar versteckte Ähnlichkeiten mit „ Rosemaries Baby „, oder „ End of Days „ ist vorprogrammiert.
    Ein bißchen „ Warlock – Armageddon „ kommt auch vor.
    1999, die drogenabhängige JENNA kommt nach langer Zeit an die Haustür, von der in New York lebenden MAGGIE ( Kim Basinger ), und besucht sie mit dem Vorwand, Ihre 8 Tägige Tochter CODY zur längeren Betreung zu bringen. Die arme ist Heroinsüchtig, und ist noch dazu vor kurzem entbunden gewesen.
    Eine Kurze Minute der Unachtsamkeit nutzt JENNA um zu fliehen, und der Psychiatrischen Krankenschwester MAGGIE das Kind zu überlassen, die sich in den nächsten Jahren wie eine Tochter um sie kümmert.
    Allerdings kommen die Ärzte nach einiger Zeit drauf, das sie eine eigenartige Art von Autismus habe.
    MAGGIE ist eine äußerst, glaubhaft sensible Mutter, die sich sehr um die Kleine CODY kümmert.
    6 Jahre sind vergangen, bis eines Tages eine Mordserie die Stadt aufrüttelt. Ein Paar Verrückte, haben 6 Jährige Kinder umgebracht, nachdem sie sie gefoltert haben.
    Die Polizei ist machtlos. Bis der Polizist JOHN TRAVIS ( Jimmy Smits ) kommt, und versucht den Fall auf eigene Faust zu erledigen. Er war einmal im Priesterseminar, hat die Ausbildung aber nicht geschafft, und versucht auf eigene Faust den Werken Satans zuvor zu kommen.
    Anfangs ist es natürlich schwer, sich gegen die Gesellschaft als Gläubiger zu behaupten. Aber nach der Zeit wurde er akzeptiert.
    Eines Tages, wird CODY von Ihrer Mutter besucht, die ist jetzt Clean, und an der Seite sitzt Ihr Ehemann, den sie seit 1 Monat kennt – ERIC STARK ( Rufus Sewell ), der ein Bestsellerautor ist der Reihe, „ Es gibt keinen Gott, außer dich „, und mit seinen Kursen zur Selbstfindung, sehr viel Geld macht, nicht nur weil die Leute für einen einfachen Kurs schon 400 $ zahlen müssen
    ERIC droht MAGGIE Ihr die Tochter wegzunehmen, und sie solle sich nicht wehren, da sie sowieso keine Chance hat. MAGGIE in einem unbeobachteten Moment merkt nicht, wie das Kindermädchen, der Schreck aller Normalen Männer, CODY entführt. Sie sieht nur noch die 3 davonfahren.
    MAGGIE kann nicht glauben, das Ihre Schwester JENNA sich gegen sie verbündet hat.
    Sie geht zur Polizei und mach Bekanntschaft mit JOHN der Ihr erzählt, das das Ritualmorde waren, und das sie auf der Suche nach einem Bestimmten Kind sind.
    Die Kurse und die Veranstaltungszentren, der extravaganten, extrovertierten, geistesgestörten Satanisten ERIC sind nicht nur gefährlich, sondern sie beherbergen auch ne Menge zwielichtige Gestalten, wie MAGGIE bald an Ihrem Leib rausfindet.
    Sie will aber alleine die Suche begehen, und begibt sich auf Autojagd nach dem Gespann, und landet sogar in der Wohnung von ERIC der Ihre Schwester als willige Sklavin hält.
    Sie versucht vergeblich JENNA und CODY mitzunehmen, und scheitern an einem Angriff, wo sie wieder in einem Fahrenden Auto auf der Gegenspur einer stark befahrenen Brücke erwacht..
    Dem Tot entrinnt sie nur knapp mit der Hilfe eines Engels. Sie kann es nicht glauben, was da eben geschehen ist. Meine Freundin auch nicht, weil die meine Schulter mit einer Sandgrube verwechselt hat.
    Die hat nicht mehr viel Chancen, und nimmt doch die Hilfe des FBI – Agenten JOHN an, und nachdem sie im Krankenhaus war, geht die Suche weiter, und die einzige Möglichkeit ERIC zu fangen, CODY wieder zu finden, ist ein DNS Abdruck, an einem Mordwerkzeug, bei einem Obdachlosen.
    ERIC will das besondere Kind auf seine Seite ziehen, damit es ihm und seinem Herr Satan dient.
    Wie damals, entsteht ein Kampf um die Herrschaft der Gläubigen Gottes, und der Gefolgschaft des Bösen.
    Die von Visionen zeitweise geplagte MAGGIE beginnt den Bröckelverfall Ihres Atheismus bald zu merken.
    Einen so schönen Film, mit soviel Gefühlswallungen gab es schon lange nicht mehr.
    Das ganze passiert an dem Magischen Ostersonntag des Jahres 2000.
    Und man kann nur sagen, das wir Menschen schön Blöd sind wenn wir Gott, Engel und das Gute nicht in uns beherbergen lassen wollen. Denn wenn wir sehen könnten, was uns da alles entgeht, wir würden vor Trauer über unsere Dummheit weinen. Dieser Thriller ist ein Teuflischer welcher, der nicht nur unterhält, sondern auch sehr nachdenklich macht. Die ganze Organisation ist sicher der Teuflisch ähnlichen Scientology Sekte ähnlich gemacht. Es geht nicht mehr um Gut und Böse, um gute Ansichten und Schlechte Ansichten, sondern viel mehr um die Entscheidung welcher Seite wir dienen wollen.
    Das Gute ist immer da und es wird auch immer da sein, vom Bösen bin ich da nicht so sehr überzeugt.
    Kim Basinger spielt die Mutter sehr überzeugend, und auch wenn das kein Kinohighlight ist, Mir hat er sehr gut gefallen, der Film hat eine unmißverständlich gute Botschaft, und auch wenn Kritiker dem Streifen Konservativen Alltagsmist vorwerfen, und das der Kampf um Gut und Böse schon sehr lange anhält, und immer das gleiche auswirft, und selbst wenn die Kritiker meinen, das hier die Trennung zwischen Gut und Böse so extrem ist, das man mitkriegt, nur der gläubige Christ verdiene ne Erlösung, das ist alles Bullshit.
    Die Story ist mystisch, schön, anspruchsvoll, hat gute Farben, gute Darsteller, ist nicht übertrieben gewalttätig, ist spannend hat eine Gute Aussage und gefällt mir auserordentlich gut.
    Und nicht nur für Kim Basinger Fans geeignet.

    76,11 von 100
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