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Filmkritik: The Watcher

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    Filmkritik: The Watcher

    The Watcher




    Und wieder nach langer Zeit ein Keanu Reeves Film, wo er noch dazu den Bösen spielt.
    Für die Geistig Kranken ein bißchen „ The Game „, dazu ein bißchen für Alkoholiker
    „ Das Auge des Fremden „, ein bißchen „ Shaft „ für Body Builder, ein bißchen „ Bloody Pom Poms „ für Neurotiker, ein bißchen „ Das Schweigen der Lämmer „ für Leute die sich leicht aufregen.
    Das ganze fängt so Videoclipmässig an, das ich am liebsten den Ausschaltknopf gesucht hätte, und noch dazu ein Mord, man sieht wie DAVID ALLEN GRIFFIN ( Keanu Reeves ) ne alte in den Fängen hat, die da herumzappelt, man hört JOEL CAMPBELL ( James Spader ), wie er einer Psychiaterin POLLY ( Marisa Tomei ) eine alte Story versucht zu erzählen. Das was hätte nie eintreten müssen ist passiert. Der Zuseher sieht Videokameraszenen von einer früheren Begebung. Nichts destotrotz. Der Film fängt an, so richtig nett.
    JOEL ist ein Mann der von Migräneanfällen geplagt wird, die aussehen als hätte er Juckpulver im Kreuz.
    Er ist in L.A. gewesen und hat DAVID Zeit seines Lebens gejagt, der ja 11 Frauen am Gewissen hat.
    DAVID wiederum ist etwas psychisch krank, und hat sich entschieden, den Leuten mit Musik auf die Nerven zu gehen in dem er Ihnen mit einer Klavierseite, wie man später nach langen langen 10 Min. Film erfährt, die Gurgel abwürgt. JOEL braucht Psychiatrische Beratung bei POLLY die er 2 x in der Woche aufsucht, und man erfährt das er sich nicht viel merken kann, nicht viel Anteil nimmt.
    DAVID hat mal seine Freundin vor Jahren am Gewissen gehabt, mit der JOEL ein Techtelmechtel hatte.
    FBI – Agent JOEL gehört zu den Besten, nicht nur weil er 8 Jahre den Serienmörder jagte, indem jeder schon aufgegeben hätte, und sich mit Eifer Familie Feuerstein angesehen hätte, sondern weil er ein ruhiger, überlegter Mann ist, der weiß was er will. JOEL versucht seinen Depressionen halt immer aus dem Weg zu gehen, und während ich meine Freundin mit ein bißchen Schokoladenketchupsenfshake überschütte, weil ich mal kurz niesen mußte, und versucht habe, mich von Ihrem Handkantenschlag in meine Fortpflanzungslippen zu erholen, schickt eines Tages DAVID, JOEL ein Foto von einer Frau, und die will er um 21:00 meucheln.
    Chikago ist ein richtiges Dreckloch, aber hier wird es recht nett dargestellt. Die Polizei ist schon da, sie versucht alles zu verhindern in dem sie der Presse sagt, das eine Frau gesucht wird, Flugblätter ausgeteilt werden, und alle Leute im Umkreis von 2 QM gefragt werden.
    DAVID hat nämlich ne Blondine in einem Fotostudio arbeitend fotografiert, und die besucht er dann am Abend, und kurz nach 21:00 nachdem JOEL es geschafft hat die Adresse und die Telefonnummer rauszukriegen, würgelt DAVID die Alte ab, und meldet sich ganz freundlich bei JOEL der gerade anruft, um die Maid zu warnen. Irgendwie schon alles dagewesen – stimmt. Macht nichts. Die Leute werden befragt, und man kommt sich wie zu Hause vor, 2 von 10 befragten Leuten haben Streß und wollen nicht hören, was die Polizei in ganz Chikagos kleinstem Straßenplatz will, natürlich die Leute befragen. Man spürt die Angst förmlich wie sie einem die Fingernägel hochkriecht und an der heutigen Kaustelle am Zeigefinger hängenbleibt. Aber meiner Besseren Hälfte gefällt es, und mir gefallen dann einige Streicheleinheiten.
    Oh wie schrecklich, ein 2. Junges Mädchen wird vermißt. Es ist auf der Straße, bettelt um Geld, und man fühlt direkt Ihre Armut, und denkt die ganzen nächsten 1,2 Sek. nach, wie schlimm es ist, das es solche Mädels gibt.
    DAVID tanzt noch mit Ihr, und schickt JOEL wieder ein Foto. Wahrscheinlich hat er mal in der Jugend ein schlechtes Erlebnis mit seinem Fotoapparat gemacht, aber es macht Ihm halt Spaß die Menschen zu necken.
    JOEL kommt dem Mörder in einem alten Gebäude auf die Spur und a´la „ Der Knochenjäger „ ist er wieder mal alleine auf der Jagd nach ihm. Das Mädchen stirbt, der DAVID flieht in einer furiosen Autojagd, und man fühlt sich nach 1945 zurückversetzt, so schlimm sind die Fahrten.
    Naja, man kann doch nicht in einer Großstadt so viele Autos kaputt machen, noch dazu für einen 200.000 $ Film. Dann entkommt er, und dann ertragt man weiter den 90 Min. Film.
    Irgendwie etwas anders, als andre Mörderfilme. Reeves kann einfach nicht den Bösen spielen, und er ist einfach sympathisch. Man möchte ihn dauernd knuddeln, ohne Angst zu haben gemeuchelt zu werden, und dem Anfolgenden Streit, wer nun Keanu Reeves heiratet, ich oder meine Alte, folgt ein Stetiges, der Film war spannend, nein war er nicht, usw. . Wie ich natürlich mit geschultem Auge gleich erkannt habe.
    Ein Jägerfilm für 12 Jährige Massenpsychosepathologischkranke Teenager, die einen Plan brauchen um den Lehrer zu erschrecken. POLLY spielt ne lange 22 Sek. Rolle, und man weiß das sie Psychotante ist, kleine Titten hat, und ansonst ganz nett ist. Die Vermischung von Bild, Rhytmischen Heavy Metalklängen, und Videokamerasequenzen ist Scheisse, das man den Mörder anfangs schon kennt ist scheiße, das der Film etwas spannender sein sollte ist klar, das die Alte dann mit dir streichelt wer Reeves heiratet ist nervend.
    Aber er paßt. Eine Stadt, ein Auto, ein geiler Hengst, ein James Spader der Juckpulver im Kreuz hat, ein Bulle der Falten hat, eigentlich ne gute Story.
    Der Hauch des Todes liegt oftmals in der Luft, aber nur für Leute die die Sarkastischen Musikuntertöne mögen.
    Der Streifen wird auch sicher vom Katholischen Filminstitut als gut eingestuft werden, weil es glücklicherweise nicht so saudämliche Bluteffekte gab. Außer anfangs, mit Musik untermalt. Wie im Louvre.
    Wenn man den Film als Bild sieht, dann wohl als 32 Seiten Ausgabe von „ Micky Maus geht in die Pathologie und trifft Donald bei einer Lateinprüfung „


    Kurzlebigstreichelige

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