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Filmkritik: Komm süßer Tod

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    Filmkritik: Komm süßer Tod

    Komm süßer Tod






    Es war schon lange kein Österreichischer Film im Kino, der noch dazu eine gute Geschichte hat, und noch dazu von einem Romanigen Schreiberling als Buch verfilmt wurde. Dieser hier vereint alles.
    Nicht nur „ Der Überfall „ oder „ Indien „ , „ Tatort „ oder sonstige Sachen, sondern vor allem 92 Min. lange Unterhaltungsspannungskrimihaftigkeit.
    Alles fängt an mit ner guten Tasse Kaffee, einer Toten Frau, etwas Regen, und viel Nacht.
    Rettungsfahrer BRENNER ( Josef Hader ) der früher bei den Bullen gearbeitet hat, ist wegen guter Führung gefeuert worden, und ich habe von meiner Freundin wegen auffällig Ähnlichem Verhalten einiger Kindheitstraumen nen Erkennungsrippenschlag bekommen, sozusagen als Verspätetes Weihnachtsgeschenk.
    Schon Blöd wenn man sein Maul nicht halten kann.
    Er arbeitet bei den Kreuzrettern, die so ungefähr aussehen wie ne Mischung aus Johanniter, und Samariterbund, und wegen den Fahrten genauso zu kämpfen haben wie in Wirklichkeit alle Krankentransporte die privat sind.
    Die wirkliche Mafia das Rote Kreuz im Film durch die Gelbe Gefahr der Rettungsdienst symbolisiert, ist natürlich scharf auf die Fahrten weil sie ja von den Krankenkasse pro Liegend Transport ja 540.- bekommen.
    BRENNER hat viele gute und schlechte Kollegen, so unter anderem einen deutschen Zivildiener, ne süße
    ANGELIKA ( Nina Proll ), die schon gerne mal im Lokal beim Bierausschank als Hetz, Gaudi und Muskelstärkebeweis wem einen bläst.
    Allesamt Kabarettisten. GROSS ( Simon Schwarz ), ist der Chef der ganzen Rasselbande, und versucht sie zu führen, und hat dabei auf BRENNER der ne Probezeit abzubüsen hat von 3 Monaten ein Auge geworfen, ein großes. BRENNERS Aufpasserkollge der schon selber mal einspringt HANSI MUNZ ( Reinhard Nowak ), sieht eines Tages spannend durch ein Fenster wie die Junge Krankenschwester IRMA und Ihr Liebhaber STENZ sich küssen und kurz danach einfach umsinken. Blut ist am Fenster.
    Sein Kolleg ein Deutscher ist drinnen bei ROSI etwas Leberkäse mit Senf zu bestellen + Brot, für die beiden, und hat in der Zwischenzeit, während HANSI eben mal kurz gegen die Latte pinkelt, die beiden umgebracht.
    HANSI stürmt rauf, nicht ahnend das sein deutscher Kollege der Mörder ist und ruft die Polizei auf sein Anraten, während dieser der noch zappelnden IRMA ein grausiges Grab bereitet.
    Irgendwie war das ganz schon etwas ekelig, und am lustigsten war es als sich meine Freundin an mich lehnte, und mir etwas Kotzerama vorspielte. Ich leider so süß leichtgläubig gab so ein grunzendes gucksendes Tönchen von mir von nicht ungesättigter Lautstärke.
    Die Polizei eingeschalten wittert natürlich was in der Branche, muß sich aber zurückhalten.
    BRENNER´s Detektivdienste werden aktiviert, überhaupt wird’s erst schlimm, als seine Ex – Gymnasiumsfreundin KLARA ( Barbara Rudnik ), Ihr Bein und Ärmchen verletzte, und er sie ins Krankenhaus fahren muß. Leider ist der Wagen hin, und er ruft die Kollegen. Die Gelbe Gefahr war auch da, und sie fuhr wieder ab, weil ja die eigenen den Transport machen sollen. IM Wagen war aber leider leider die Leiche des Piefke der die beiden Liebenden abgeknallt hat. Also muß KLARA nichtsahnend vorne sitzen und wird in der nächsten Zeit recht gut versorgt, hin und wieder von einem Hungrigen Alleinstehenden BRENNER, und in diesem Fall wäre ich gerne mal er, wenigstens für 2 Minuten.
    Meine Freundin dagegen seiend, geht’s weiter auf die Leinwand blickend und sehend, das der Boß der Gelben was im Schilde führt, BRENNER´s Freund wird zusammengeprügelt, und ein Exkollege – FRANZ JÄGER ( Karl Markovics ) kann vielleicht helfen.
    Mann das ist eine verzwickte Story, ärger kann sie nicht sein, aber das ganze hat so einen richtigen Familiären Magenumdrehsichärgerüberdiebürokratieblick, und man wundert sich wirklich wo heute nicht Korruption drinnensteckt. Ein düsterer, leicht seichter, aber dennoch unterhaltender Heimischer Komödienthriller, was will man mehr. Mit etwas „ Kottan ermittelt „ gewürzt, kann man diese leicht seichte Hinterfotzige Komödie ruhig geniessen, und sich über den Krieg der Rettungsdienste ärgern, die in jedem Land die selben sind. Geld regiert leider die Welt. Und wer schon immer gerne makabre Sachen sehen will, dem sei der Film empfohlen.
    „ Trautmann „ meets „ MA 2412 „

    Leichtgläubige

    63, 12 Ein viertel von 100
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