Ankündigung

Einklappen
Keine Ankündigung bisher.

Filmkritik: Wild Christmas

Einklappen
X
 
  • Filter
  • Zeit
  • Anzeigen
Alles löschen
neue Beiträge

    Filmkritik: Wild Christmas

    WILD CHRISTMAS




    Und wieder ein Film vom Regieass JOHN FRANKENHEIMER. Und noch dazu so schnuckelige Leute die da
    alle mitspielen. Das ganze fängt an im Gefängnis IRON MOUNTAIN, einem Staatsgefängnis in Michigan wo NICK CASSIDY einsitzt, mit seinem Zellengenossen RUDY DUNCAN ( Ben Affleck ). Nick freut sich irre weil er nach der baldigen Haftentlassung nach seinem Totschlag aus Notwehr eine Schönheit erwartet, die 25 Jährige ASHLEY MERCER ( Charlize Theron ). Die ganze Zeit liest er seinem Kollegen die Liebesbriefe vor so stolz ist er.
    RUDY verliebt sich wohl auch ein bißchen in die Maid. Eines Tages kurz 2 Tage vor der Entlassung freuen sich alle. Doch eines Schönen Speisesaalessens passiert das Unglaubliche und man fühlt sich in die frühesten Kindheitserlebnisse zurück von „ Mit stählerner Faust „ und „ The Prisoner „ oder „ Der Gefangene von Alcatraz „, oder „ Ronin „ im Kühlhaus.
    Jedenfalls ist ein Riesenbär gekommen und sticht Nick ab und Rudy ist daneben und kann es nicht verhindern, und das einzige was bleibt sind Tränen an seinen besten Freund und die Gewissheit das er bald entlassen wird.
    Als es soweit ist wartet wirklich ASHLEY da draußen vor der Türe, und er war schon bereit mit dem Bus in die Stadt zu fahren der die Gefangenen abholt, und steigt aus, weil er die Traurigen Augen von ASHLEY sieht, und sie nicht so alleine stehen lassen kann. Er geht zu Ihr hin und gibt sich als NICK aus, und fortan leben sie glücklich und machen gemeinsam Einkaufsbummeln.
    RUDY ist ein Goldengel von Typ und kann schwer die Geschenke von der Kosmetikmitarbeiterin annehmen, und eines Tages in einem Motel wird RUDY / NICK überfallen.
    Etwas „ Arlington Road „ versprühend stürmt ASHLEYS wildgewordener Bruder GABRIEL bei der Türe rein mit seinen Kumpanen MERLIN, PUG, und JUMPY ( Danny Trejo ), JACK, und ZUG.
    Sie nehmen in fest, und ASHLEY bettelnd um sein Leben wird da irgendwo beiseitegeschoben.
    Sie brauchen nämlich NICK der früher in einem Casino gearbeitet hat, und halten ihn für NICK, weil ASHLEY ihn an die Bande verraten hat.
    Die 5 sind nämlich Waffenschieber und wollen ein Indianer Casino überfallen, gerade am Heiligen Abend und NICK / RUDY soll Ihnen alle Sicherheitsvorkehrungen im Casino sagen.
    Der natürlich lügt Ihnen zuerst was vor, und erzählt Ihnen dann die Wahrheit als er sieht das es nicht weitergeht, das er eben NICK aus dem Knast ist mit der Casinoerfahrung, obwohl RUDY ein Autodieb ist.
    GABRIEL braucht Ihn dazu also nicht und will Ihn killen, und ASHLEY rettet sein Leben weil sie verliebt ist in RUDY / NICK. Noch mal davongekommen, bleibt er bei der Story NICK zu sein, und zeichnet Ihnen einen Plan wo alle Sicherheitsvorkehrungen sind und vor allem der Tresor den er Powwowhighway nennt.
    Natürlich der falsche Plan aus seiner Erfindung her. Alle glauben ihm und das ist seine Rettung, und nicht nur einmal sondern des öfteren. Natürlich kommt es zu einem Eklat als dann nach vielen Abenteuern RUDY im Cowboyanzug in das Casino geht um es auszukundschaften.
    Alle sind da und passen auf ihn auf, nachdem sie ihn zusammengeprügelt haben und ihn gezwungen haben das sie ihn sonst töten, wenn er nicht Ihrem Willen folgt.
    In der Zwischenzeit wo sie ihn suchen hat er sich am Klo verschanzt und man fühlt sich etwas wie eine Mischung aus „ Eine Braut für sieben Brüder „ frißt „ Tödliche Weihnachten „ während „ Die Gangsterbraut „ einen Veitstanz mit „ Ransom „ macht.
    RUDY flüchtet zu Fuß in die Natur aufs offene Eis und wird verfolgt, er landet auf einem zugefrorenen See.
    Den Film müßt ihr euch ansehen, er geht noch irre gut weiter, und der Schuß ist bombastisch.
    Das hätte man diesem Streifen nicht zugetraut. Eigentlich ne perfekte Videofilmzuhauseinstvkasterlguckseherei
    Und fürs Kino auch eine sehr gute Geschichte. Der Film ist spannend, vielleicht etwas vorhersehbar, hat sehr gute Charaktäre, einen fantastisch gut aussehenden Helden wie meine Alte sagt, und der Film verleitet irgendwie dazu deiner Freundin aus Spaß kurz die Haare anzünden zu wollen.
    Blöd ist nur wenn du dann nicht siehst von welcher Richtung die Mineralwasserflasche kommt, und dann auf dir einen Kleinen Krater hinterläßt.
    Ein einfacher Film verirrt sich wie „ Ein einfacher Plan „ mit ner Menge Gewaltzenen im Schnee und versucht mit einem Süßerling die Zuseher zu betören.
    Sicher es gibt besseres, aber es gibt auch schlechteres, und nach dem Film weiß man wenigstens warum man Casinos meiden sollte.
    Was mich wundert ist das diese Verkommene Welt sogar zu Weihnachten spielt. Eine gute Aussage hat der Film allerdings, die Familie ist wichtig, Weihnachten ist das Fest der Sonntagsbraten, und man soll immer ein Gutes Herz beweisen, auch wenn man in der Scheisse steckt und mit der Kotze schmeisst.

    Kühle

    71,94 von 100
Lädt...
X