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Filmkritik: Schmalspurganoven

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    Filmkritik: Schmalspurganoven

    Schmalspurganoven


    Schmalspurganove RAY WINKLER ( Woody Allen ) ist ein netter wirklich süßer Kerl.
    Vorweg ich geh diesesmal mit meinem besten Freund ins Kino, weil meine Zuckerschnute nicht so richtig
    kann. Naja, Frauenkrankheit halt. War lustig. Weil so habe ich einen Schlagabtauschhaltenden Menschen neben mir sitzen. Nun zum Film wieder zurück. Ach ja- der Kerl. Also er hat eine Frau – FRENCHY WINKLER
    ( Tracey Ullmann ). Beide sind ziemlich dämliche, einfache, erfrischend herzliche, beneidens und bedauerndwerte Geschöpfe einer aussterbenden Rasse. Der Leute der Netten Keksbäckerinnen.
    Es ist faszinierend zu sehen wie die 2 alleine streiten, ohne das die Fetzen fliegen, streiten die, Das ist Streikultur in Hochkonjunktur. Wie eine Renaissance Gemälde von Michael Angelo, ist alleine die Musik schon wie eine Mischung zwischen Alter Minnesänger Harfenspielerei, und Engelshafter Oboentröterei mit einem Mix aus AC / DC und Blues Brothers aus dem 18. Jh.
    Der einzige Wunsch des seit 15 Jahren verheirateten Ehepaars ist mal in Miami alt zu werden und den Sonnenuntergang nicht immer vom 6. Stock Ihres kleinen Apartments zu sehen.
    RAY kommt eines Tages wie ein angepinkelter Hund ganz aufgeregt nach Hause und bittet FRENCHY um ein kleines Darlehen von 6.000 $, wie seine anderen 2 Kollegen, alle Exknastis schon getan haben.
    Er hat nämlich die Idee wie in „ Riffiffi „ in einer Bank einzubrechen und will das Geld dazu benutzen um den 2 Laden weiter entfernten geschlossenen Laden in eine Pizzeria umzuwandeln, um nach eigenem Plan durch 2 Gesachäfte zu buddeln, einen Tunnel grabend und in die Bank stoßend 2 Mill. $ abzudiebisieren, was dann in 5 Leute aufgeteilt ist, weil seine Frau ja eine nicht unentscheidende Rolle spielt.
    Weil die ist nämlich Bäckerin und mit Hilfe des Mieters der das Geschäft schon haben wollte und in einen Blumenladen umwandeln wollte, haben die eine Bäckerei gemacht, die in der Zeit Ihrer Arbeit so stark einschlägt, als würde „ Star Wars –Episode 2 „ das 1. X in New York im Kino laufen.
    Seine Kumpanen TOMMY, DENNY ( Michael Rappaport ) sind so richtige Hellauf Leute, sie sind so intelligent wie ein Stück Brot, und haben so viel Sinn für das richtige wie eine schwangere Elefantenkuh.
    BENNY ( Jon Lovitz ) ein Exknacki und Freund von RAY stellt Ihnen das Geschäft zur Verfügung, und schon geht es los, und das Geschäft floriert immer mehr, und sie nehmen noch die Cousine von FRENCHY auf.
    MAY, die ist echt ein Hit, sie kocht, bäckt, und kennt sich 0 Aus, und alle wissen das im Keller ein Tunnel gebohrt wird, leider hat RAY 2 Wochen lange den Plan verkehrt rum gehalten.
    Es sah irgendwie komisch aus, als ich meinen üblichen Lachkrampfanfall bekam der in einen Mitteltaifunartigen Hypochonderschlaganfallsähnlichen Ebolavirus Syndroms Chaosepilleptiker Anfall ausartete. Ich lag dann irgendwie auf fremden Knien, weil sich mein Nachbar dann irgendwie wegsetzte, aber ich bin froh das der Kinoboden weich ist.
    Mit einem hat RAY nicht gerechnet, das nach 1 Jahr die Kleine Geschäftsidee der 2 in eine Firma mit bald erweiterten Fillialen kommt. Alle passen super zusammen und FRENCHY, 0 Ahnung von High Society und Schickeriamist, will natürlich irre schnell reich und angesehen sein und hat einen Geschmack wie Dr. Jekyll meets Charles Manson. Alle leben mal so glücklich dahin, kaufen und leisten sich was das Zeug hält, und aus dem ca. 100. Millionen $ teuren Konzern soll bald mehr werden.
    Sie lernen DAVID ( Hugh Grant ) kennen. der sie in die Geheimnisse des intelligenten Sprechens einweihen soll, und was man sonst noch auf High Societisch sagt und redet. Ausser über das Wetter und über Hundewetten. RAY dagegen ist mit seinem ganz einfach vorher geführten Leben zufrieden, auch wenn 2 Jahre Knast dazwischen war, und FRENCHY will eben alles. Geld verdirbt den Charakter.
    DAVID soll Ihnen helfen und ist aber auch nicht ganz astrein, und so machen sich die WINKLERS auf den Weg in das wirkliche Leben der unsinnigen Reichen und benehmen sich ärger als ein T – Rex im Briefmarkenmuseum.
    Mann hab ich gelacht. Ich bin gelegen, geflogen, gefallen, habe gelacht, gekichert, geschrien gebrüllt, man wollte mir einen Gesangsoscar schenken damit ich aufhöre, aber ich habe gesagt ich wart auf den Golden Globe. Allens 31. Regiearbeit ist zwar etwas langweilig wie seine andere 31 Filme, aber er ist auch nett und lustig und hat vor allem eine gute Botschaft am Ende, Geld macht nämlich nicht glücklich.
    Der Film ist alleine schon sehenswert wegen der Cousine MAY die wirklich ein Phänomen ist, sie ist so ungefähr wie ne Frischgeborene Kuh.
    Wie wird aus Altarmen eine Neoreiche Familie ? Hier erfahren sie es Man wird ausgenutzt, die Ehe funktioniert nicht mehr so gut, man ist nicht besonders glücklich, aber man hat sich lieb.
    Herrlich lustig ist es auch zu sehen wenn über Bilder, Kunst, Wein und Worte diskutiert wird.
    Während FRENCHY das Wörterbuch auswendig lernen will, um anzugeben, hab ich meinen 12. Lachanfall gehabt und bin froh das es Woody Allen gibt.
    Eine sehr empfehlenswerte Story, auch wenn die Mitte sich zieht, unterbrochen wird sie mit sehr intelligenten nett gehaltenen Witzen.
    Einige Male am Ende dann oder kurz davor bin ich wieder so vornüber gefallen, und das Dumme daran ist, das 2 M Frischfleisch vorne saßen, und irgendwie hatte dieses Frischfleisch was gegen meine Lachanfallskrämpfe a la Golfkriegsflugzeugsangrirffbombungen.
    Man muß sich einfach mal vorstellen, 4 Stefan Raabs planen einen Banküberfall und haben 0 Ahnung vom Bausubstanz und Ingenieuerwesen, und alleine schon die Rebellische Unterernährte Biafrakindart von Allen ist sehenswert.


    Schmale

    78, 11 von 100
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