Ankündigung

Einklappen
Keine Ankündigung bisher.

Filmkritik: Der Grinch

Einklappen
X
 
  • Filter
  • Zeit
  • Anzeigen
Alles löschen
neue Beiträge

    Filmkritik: Der Grinch

    Der Grinch




    Also das ganze ist ja so. Weihnachten kommt bald, und wenn du einen Alptraum hast zeichne ihn auf und zerreisse den Zettel, wenn du einen Weihnachtswunsch hast, zeichne ihn auf und schenke in deiner Mamma, und zerreisse dann das Geschenk, weil meistens ist es eh nicht das was man will.
    Erinnert sich wer von euch noch an „ Toys „, oder „ Hook „ oder „ Jack Frost „ oder hat wer von euch einige alte „ Twilight Zone „ Folgen gesehen ?
    Steht wer auf Klassiker wie „ Phenomena „ oder „ Die Schlümpfe „ ?
    Dann gefällt euch der Film sicher.
    Es ist die Schneeflocke die alles bringt, sie bringt den Schnee, sie bringt helle Kinderaugen in die Herzen gequälter Eltern, sie bringt Zuckerwatte anstatt einer Seidenplüschtapete und sie bringt, den Einwohnern von
    WHOVILLE einen Kaufrausch. Wer in der letzten Zeit nicht gerade 96 Min. überhatte wo er wieder mal was so richtigese abgefahrenes erleben wollte, wie z.b. Bungee Jumping springen, oder einen T – Rex zureiten, oder unter dem Skelett eines Brontosauriers Hot Dog kochen, dem sei dieser Film hier gegönnt.
    Die Bürger der kleinen Imaginären, wahrscheinlich wirklichen Welt, WHOVILLE sind das Feiern gewöhnt und lieben es, Sie haben Ihr ganzes Leben danach ausgerichtet, und richten Ihre Uhren nach Weihnachten aus.
    Sie gehen einkaufen und zwar so viel das man damit ganz Äthiopien zuschütten könnte.
    Für sie ist das Weihnachtsfest einfach nur ein Kaufrausch der süchtig macht, und der für sie gut ist.
    Sie haben 0 Gedanken anders als Feiern, fortgehen, und Essen, Essen und Essen. Sie packen, verpacken und verschenken, sie sind eigentlich die Inkarnation der Schildbürger für Weihnachten.
    Die kleine CINDY ist ein blondes Mädchen mit nem wirklich wichtigen Wunsch. Sie will mal Weihnachten anders erleben als sonst, und stößte dabei nur auf Gegenhiebe. Und so landet sie in der Poststelle Papa´s und hilft Ihm ein bißchen Briefe sortieren.
    Just zu diesem Zeitpunkt kommt ein grünes haariges Monster namens GRINCH ( Jim Carrey ) daher und will einfach den Leuten alles versauen.
    Er bringt die Briefe durcheinander, und entdeckt CINDY die prombt in der Briefmaschine landet, und der GRINCH muß sie retten. Läuft davon auf seinen Berg und lebt weiterhin alleine mit Hund MAX das Weihnachtsfest hassend.
    Dazu schneidet er mehr Grimassen als ein Gummiband schnalzen kann. Angeblich soll der Grinch eine Art miesepetriges Monster sein, dass das Weihnachtsfest überalles hasst und alleine in einer Höhle in den Bergen hinter Whoville lebt. Alle Einwohner von Whoville haben Angst vor dem GRINCH und erzählen sich schaurige Geschichten über ihn. Diese hört auch die kleine Cindy und als sie dem GRINCH das erstemal begegnet hat sie auch Angst vor ihm. Doch auch wenn ihr Zusammentreffen mit dem GRINCH nicht wirklich freundlich verläuft, so ist Cindys Interesse geweckt und sie beginnt sich auf die Suche nach Fakten über die Herkunft des grünen Fieslings zu machen. Das ganze ist so ne Mischung aus „ Edward mit den Scherenhänden „, paart sich mit „ Ja Jessica es gibt den Weihnachtsmann „ während vom Himmel leise weht der Song
    „ Rudolf das Rentier „ das den Film „ Der Riese aus den Donnerbergen „ sieht. Dabei findet sie nicht nur heraus, dass der GRINCH in Whoville lebte bis er acht Jahre alt war, sondern auch, dass die Einwohner ihn sehr schlecht behandelten, einfach nur weil er anders war. Nur die schöne MARTHA MAY WHO-VIER fand den kleinen GRINCH richtig schnuckelig, was der arrogante MAY gar nicht gut fand, weil er auf Martha selber ein Auge geworfen hatte. Nachdem er den GRINCH öffentlich gedemütigt hatte verzog sich dieser auf den Berg und wurde zu dem gemeinen Wesen, dass er heute ist. MAY (Jeffrey Tambor) hingegen wurde Bürgermeister von Whoville und versucht seitdem die Existenz des Grinch zu verbergen. CINDY glaubt den GRINCH zu verstehen und möchte ihn gerne wieder in die Gemeinschaft eingliedern. Als am Tag vor Weihnachten der Festmeister von Whoville gewählt werden soll schlägt sie den Grinch vor. Die Einwohner stimmen munter zu, nur MAY sieht dies mit Argwohn. So macht sich Cindy auf um den Grinch zu den Festivitäten einzuladen. Dieser reagiert zwar gereizt, hegt innerlich aber doch die Hoffnung, dass eine gute Absicht dahintersteckt. Als er jedoch während der Feier eher zur Belustigung der Büger von Whoville benutzt wird übt er seine eigene Rache an den Whos: er beginnt systematisch das Weihnachtsfest zu zerstören...
    Haben den die Leute nichts anderes im Schädel als Packen und Geschenke ? Ist denn Cindy die einzige die merkt das Weihnachten mehr sein muß ? Ist denn das ganze eine Parabel auf unsere schnellebige Zeit ?
    Der Film hätte so viel zu bieten, er könnte viel trauriger sein und viel netter, er könnte viel schmalziger sein ohne kitschig zu sein, und wenn man schon immer Jim Carrey mochte und ihn verrenken sehen wollte, dann ist der Film bestens dafür geeignet. Die Ausstattung ist vom feinsten, alles ist bunter als in „ Batman returns „ und auch irgendwie genauso schwach.
    Irgendwie ist meine neben mir liegende Schönheit immer herumgesprungen, und dann hin und wieder halbschlummernd auf meinen Schoss gekippt, und dann wieder wie ein Medizinball zurückgeschleudert worden, nachdem ich sie gegen den Sessel gedrückt habe.
    Irgendwie dürfte Ihr der Streifen nicht so gut gefallen haben, und ich habe mich auch nur anfangs amüsiert, weil das ganze nach einiger Zeit irgendwie fad wurde.
    Da hast einen Kleinen 10 Liter Eimer mit Kabanossi, Gurken im Glas, Schnittlauchaufstrich, Avoacocreme, Pistazienmehl mit Honig, Apfelkuchen mit Glassplittern aus Zucker, heisse Maroni mit Schlagobers und einige Liter Multivitamitsuperhydratokohlenhydrathältiges Milchpulvercola, und bastelst dir einige Nichtrohrbomben um sie herumzuschiessen, aber leider leider ist das Publikum etwas gelangweilt.
    Als aber einige Fressalientortenballdinger die Leute ins Gesicht trafen lachten wieder einge.
    Denn einige schliefen wohl schon. Warum ist die Story nur so hohl ? Sie bietet doch ne Menge, aber wahrscheinlich ist es nicht jedermanns Sache die ganze Zeit einige Kobolde im Spielzeugland zu sehen und einen Grimassen schneidenden Irren der Sarkastisch auf sich selbst sieht und nichts um sich herum bemerkt.
    Ace Ventura könnte nicht besser sein.
    Typisch Amerikanisch das ganze, bunt, grell übertrieben und mit ner netten Story die sehr zum nachdenken anregt, und zum Heulen.
    Und so saß das ganze Kino mit seinen 12.000 Besuchern auf der Straße und heulte und heulte, und dann gab es ne Überflutung.
    Die Leute kaufen und denken nicht an Weihnachten, und nur so wenig will man, einfach mal weg von dem ganzen Überfluß und mal was richtig gutes machen wo man sein Gewissen nicht krampfhaft beruhigen muß.
    Max der Hund der da mitspielt ist ein Hit, und Jim Carrey dürfte wohl von einem anderen Stern kommen, weil wie der das Gesicht verzerrt ist oscarreif, sonst ist der Film aber etwas fade.
    Eigentlich sehr enttäuschend fand ich, weil er übertrieben ist und krankkrampfhaft lustig sein will.

    Grüne

    63,11 von 100
Lädt...
X