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Filmkritik: Ich träumte von Afrika

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    Filmkritik: Ich träumte von Afrika

    ICH TRAEUMTE VON AFRIKA


    Originaltitel: I dreamed of Africa
    Regisseur: Hugh Hudson
    Länge: 110 Min.
    Schauspieler: Kim Basinger ( Kuki Gallmann ), Vincent Perez ( Paolo Gallmann ),
    Franca ( Eva Marie Saint ),
    Ähnlichkeiten mit : „ Greystoke – Die Legende von Tarzan „, „ Gorillas im Nebel „, „ Schnee am Kilimanjaro“, „ König Salomons Diamanten „, „ Jenseits von Africa „,
    „ L.A. Confidental „, „ Der Geist und die Dunkelheit „, „ Spur des Windes „
    Produktionsjahr: 2000
    Besonderes: Basierend auf einer Wahren Story



    Also das ganze fängt in Italien an. KUKI hat gerade ne Feierlichkeit hinter sich, als Ihr Wagen mit 5 Insassen von einem Scheiss LKW Fahrer abgedrängt wird, und im Straßengraben landet.
    KUKI ist geschieden und hat einen 7 Jährigen Sohn – EMMANUELLE – den sie über alles liebt.
    Sie landet im Krankenhaus, wo sie die ganze Familie, bestehend aus Ihrer Mutter FRANCA und Ihrem Sohn der die Schule schwänzt besuchen kommt.
    Ihr dazu gesellt sich der im Auto gesessene PAOLO der schon ein großes Auge mit ner Steinschleuder auf sie geworfen hat. Er dürfte irgendwie in sie verliebt sein, den er ist ziemlich oft bei Ihr.
    Und so verwundert es niemanden, das 5 Monate nachher die beiden heiraten.
    Die beiden passen einfach super zusammen, nur mit dem einen Hintergrund. PAOLO will unbedingt Italien verlassen und in Kenia die Heruntergewirtschaftete Ranch OL ARI NYIRO kaufen und herrichten.
    KUKI nimmt er natürlich mit, auch EMMANUELLE darf nicht fehlen, und so düsen sie runter, und beginnen ein neues Leben.
    Und was für eines. Sie kommen an die Ranche die aussieht, wie ne übergroße Inhaltsangabe einer Metallmistkübelbox, die im Wind dahinwandert, und einen Besitzer sucht.
    PAOLO ist gegenüber den anderen fasziniert von der Farm, und beschließt dort seinen Lebensabend zu verbringen.
    EMMANUELLE wächst heran und wird immer größer, er geht in die Schule, und findet eine Freundin bei anderen unten Lebenden Ithakern.
    Die Farm hat ungefähr im ganzen mit Land so an die 100.000 Hektar, und die Natur ist einfach atemberaubend. Es ist herrlich gatschig, die Tiere sind herrlich unfreundlich, und der Hund – 2 haben sie – wird von einem Löwen angeschossen, und KUKI muß ihn eigenhändig erschießen.
    Natürlich ist wie immer der rast und ruhelose PAOLO auf Jagd und versucht Wilderer um ein paar Familienjuwelen kürzer zu machen.
    Leider gibt es sehr viel Elfenbeinjäger da unten, und PAOLO hat sich eingebildet alle zu fangen, während er nebenbei ein bißchen mit seinen Freunden für die Trophäenjagd beiträgt.
    Eines Tages, lange Zeit nachdem sie schon unten sind, und viele Abenteuer erlebt haben, wird PAOLO von einem LKW Fahrer überfahren und stirbt, einen Tod.
    Der arme, KUKI ist mit Sohn alleine der dann später nach Stanford gehen soll, weil er ein guter Schüler ist.
    Sie hat nur mehr Ihren Sohn in Gedanken. FRANCA kommt einige Male herunter, und besucht sie und der Tod von PAOLo hat wohl alle sehr mitgenommen.
    KUKI hat glücklicherweise als Powerfrau früh gelernt mit allem umzugehen. Löwen zu pflanzen, Gras zu jagen, Hafer im Wind fliegen zu lassen, und die eigene Pferdezucht mit Drachen zu versorgen.
    Nur eines macht Ihr Sorgen: EMMANUELLE inzwischen 17 geworden, spielt gegen Ihren Willen mit Giftschlangen und will sie melken um zu dem Serum zu kommen.

    Nun das war vielleicht ein Film, da könnte ja einem richtig warm ums Herz werden. Wie eine Eieruhr hat so meine Geliebte neben mir alle 4 sekunden 12,2 Tränen losgelassen, die ich alle schön brav in einer 1 Liter Radflasche aufgefangen habe, um sie dann am Ende des Filmes, in dem Kleinen Kino wo wir saßen sind wir fast verkocht, über unsere Schädeln zu gießen, und somit ne Hauseigene Biodusche erfunden habe.
    Der Film ist anfangs ganz ruhig und das geht auch den ganzen Film so weiter, er ist wunderschön fotografiert, nur will man mehr davon und ich muß sagen, keine andere als Kim Basinger hätte die Rolle besser spielen können. Die Geschichte ist einfach urig.
    Frau geht in Wildnis, Frau lernt mit Kochtöpfen zu fahren und mit Baggern zu kochen, Frau verliert Mann, Frau hat wenig Orgasmus, Freundin im Kino ist sehr heiß.
    Unwetter gibt es da unten ne Menge, und man wundert sich nicht, warum die Gegend so leer ist.
    Man hat leider nicht den Film erfahren welche Temperaturen sie hatten, und wäre die Geschichte ein bißchen aufgepeppt auf 3 Std. und mit mehr Spannung versehen worden, hätte ich von den 1,2 Minnioscars auf 12 Riesen Empire Statebuilding Oscars geschlossen.
    So alle paar Augenblicke, überspringt der Film ein paar Jahre ohne Untertitel die den Zuseher davor warnen wie es weitergeht und das ist ein Manko des Filmes, auch das KIM nicht so ganz Ithakermäßig aussieht.
    Die Geschichte einer großen Frau vor grandioser Kulisse, wirkt wie „ Universum „ spielt mit
    „ Disneys – Leben in der Wüste „ um einen Preis.
    Dazu ein paar Leute und schon fertig ist eine nette Story .Ja nett ist sie. Leider nicht mehr, aber das macht nichts, ich habe dafür tränen trocknen und wischen können, und zur Belohnung gabs saftige Körperteile.
    Diesesmal flogen keine Gliedmassen wohin, dafür wanderte die Trinkflasche alle 2 Sekunden zu Ihr, da der Film doch etwas Hitze ausgestrahlt hat.
    Leider ist der ganze Film ehrlich gesagt etwas langweilig geworden, aber dafür ist die Story hinreissend, die Natur fantastisch, und ich weiß jetzt das ich meinen nächsten Urlaub in Kenia verbringe, vorausgesetzt ich kann bis dorthin das Geld zusammenkriegen.
    Muss halt überlegen wie ich 2000 Hektoliter Blut spenden kann.

    Heisse

    72,11 von 100
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