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Filmkritik: Shanghai Noon

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    Filmkritik: Shanghai Noon

    Shang Hai Noon



    Herstellungsjahr: 2000
    Herstellungsland: Usa
    Regisseur: Tom Dey
    Schauspieler: Jackie Chan ( Chon Wang / John Wayne ), Owen Wilson ( Roy O `Bannon ),
    Lucy Liu ( Prinzessin Pei Pei ), und ne Menge süßer anderer Statisten,
    Ähnlichkeiten mit: „ 2 glorreiche Halunken „, „ Die Vier Söhne der Katie Elder „, „ Rio Bravo „,
    „ Für eine Handvoll Dollar „, „, Wyatt Earp – Das Leben einer Legende „
    „ Tombstone „, „ Das war der Wilde Westen „, „ In einem Fernen Land „
    „ Mein Name ist Nobody „, „ Jackie Chan ist Nobody „, „ Vier Fäuste für ein Halleluja
    „ Verflucht, verdammt und Halleluja „, „ Robin Hood – Helden in Strumpfhosen „
    „ Halbblut „, „ Der Letzte Kaiser „, „ Rivalen unter Roter Sonne „
    „ Wang Yu – Die fliegende Gouillotine „, „ Der mit dem Wolf tanzt „
    „ Der Schuh des Manitou „, „ Die Waltons „, „ Unsere Kleine Farm „
    „ Kung – Fu „

    Also das ganze war so. Die verbotene Stadt – 1881. Die Kaiserin PEI PEI soll heiraten, und zwar einen häßlichen Zwerg der fett und schiarch ist wie die Nacht. Ein Mensch, der sich beim Perchtenlauf keine Maske umhängen zu braucht. PEI PEI ist verzweifelt. Sie willigt nur widerwillig ein, muß aber vorher nach Amerika, und zwar nach Carson City – Nevada, denn sie wird von Ihrem Berater entführt. Auf der anderen Seite ist eben ein Verräter, der damals von der verbotenen Stadt aus geflohen ist, und die Fäden in der Hand hält.
    Er will die Prinzessin versklaven und vom Kaiser 100.000 Goldmünzen als Lösegeld verlangen.
    Der Kaiser schickt 3 seiner besten und treuesten Krieger los, unter anderem auch CHON der sich anbietet, und mit darf, weil sein Onkel ihn als Kofferträger engagieren will.
    Mann fängt das ganze gut an, schon alleine die Farben, das ganze ist so schön, das man am liebsten Trauerknieend in den fernen Osten will, dort wo die Sonne aufgeht. Alleine schon zu sehen wie die Leute dort leben und üben, das ist einfach irre. CHON landet drüben und fährt mit dem Zug los, wird aber in einen Überfall hineingerissen, bei der sein Onkel niedergeschossen wird.
    Und das von ROY´s Bande, die nicht grade ganz dicht ist, und das ganze hat soviel Wortwitz, bis alleine dieser Szenen schon, das ich irgendwie leicht taumelnd 12 Millionen Mal vom Hocker fiel, und den Rock meiner Freundin nassweinte vor Lachen.
    CHON kann aber entfliehen, nachdem er entdeckt wird, und versucht sich durch die Wilde Weiten der Usa zu schlagen. Ziellos von den anderen getrennt zieht CHON durch die Wildnis, und trifft ROY der eingegraben im Wüstensand ihn um Hilfe bittet. CHON sucht den Weg nach Carson City, ROY will aus dem Gefängnis befreit werden, in dem ihm seine Kumpel hineinverfrachtet haben.
    CHON macht sich auf den Falsch beschriebenen Weg, und landet halb verdurstend bei einem Fluß.
    Dort kommt ihm eine Flüchtige Indianerin entgegen, verfolgt von wüntenden Crows auf Pferden.
    Sie verfolgen sie und kurz vor dem Zuschlagen, läßt CHON sich nicht aufhalten und gibt seinem Weichen Herzen den Weg frei und befreit die Indianerin.
    Verfolgt von den Crows kämpft er sich den Weg frei bis er an einer Horde Indianer steht die ihn eigentlich gerettet haben vor seinen Verfolgern.
    Und wer Jackie Chan Filme kennt, weiß wie es dazu geht. Nicht blutig, nein überhaupt nicht, sondern das ganze mit so unglaublich viel Action bereitgereichert, die einen nur dazu animiert, fröhlich im Kino auf die Sessel zu springen, und den Kampf einfach mitzuleben.
    Huheissasa da fliegen die Fetzen, da segeln die Sitzpolster weg, da schreit die Geliebte, da stürzen die Orangenschalen von oben nach Unten und da krachen irgendwelche Harten Sachen.
    Leider gelingt es mir nicht, und CHON landet im Indianerlager wo er mit ner Zuckersüßen Indio braut verheiratet wird, nachdem er besoffen den Wig Wam mit Ihr teilt.
    Am nächsten Tag landet er mit Ihrer Hilfe in Carson City. Dort geht er in den Saloon, und weil er angemalt ist wie ein Indianer muß er sich wieder seiner Haut erwehren und versucht zu entfleuchen, und entdeckt den inzwischen sich befreiten ROY mit dem er noch ein Wörtchen zu reden hat, weil er ja weiß das seine Bande seinen Onkel am Gewissen hat.
    Dann muß er sich wieder den Weg freikämpfen, weil das damals Neopräfaschistoide Rassistenamerika keinen Indios in Bleichgesichertkneipen will.
    Also prügeln sie sich durch die Menge, und das ist mehr als nur eine Kinobesuch wert.
    Oh Mann, da sitzt auf dem Sessel, schlägt CHON rechts, fliegt meine Hand in Spiegelverkehrterweise auch irgendwohin. Und umgekehrt. Die sollten eigentlich 200.000 Punchingbälle aufstellen für Kinobesucher die eine Mitlebensader haben.
    Der 46 Jährige Jackie schlägt sich tapfer, wird aber mit ROY vom Sheriff an den Galgen geknüpft und können dann mit Hilfe der Indianerin fliehen die immer im richtigen Moment auftaucht.
    Vom Sheriff, und von einem Kopfgeldjäger verfolgt schläft sich CHON alleine den Weg durch ne Menge Abenteuer, und findet PEI PEI in einem Bergwerk wo sie der flüchtige VAN CLEEF gegen Lösegeld festhält.
    CHON will nur eines, seine Mission die er im Kopf hat, PEI PEI zu befreien und nach China mit Ihr zurückkehren. Die hat aber einige andere Gedanken im Sinn.
    Mann wieder ein Jackie Chan Film, na da braucht man irgendwie keine Worte verlieren.
    Er ist perfekt, süß, nett ,und wenn es einen Grund gäbe schwul zu werden, dann Jackie Chan.
    Der Typ ist immer nett, adrett, kokett, lustig, einfach, der Typ ist die Asiatische Caritas und ich hoffe es kommen noch mehr Filme raus. Der Typ hat wieder alles selber gemacht, und man kann soviel in dem Film bewundern, das man leider nicht selber machen kann.
    Irgendwie hat nach dem Film das alte Kino wie ne Baustelle ausgesehen, und ich konnte leider meine Freundin nicht dazu animieren, wenigstens ein paar Tausend mal die Fäuste zu schwingen und den Kampf leibhaftig mitzu erleben und live mitzugestalten.
    So ne Art Kung Fu Kurs für Anfänger.


    Handkantenkaratemässige

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