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Filmkritik: Wonder Boys

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    Filmkritik: Wonder Boys

    Wonder Boys



    Oder wie man es schafft, ein Andenken an Marylin Monroe heilig zu halten. Man wird alt, man wird grau, man wird schwer, man bekommt einen unschärferen Geist, man wird cooler, man wird geiler, man wird hübscher, man wird reicher, man bekommt mehr Lebenserfahrung, man umarmt seine Freundin nicht mehr so stark das sie nach Luft röchelt. Man verzwackt es sich, wenn der Kleine Mann etwas zu sehr steht, und man interessiert sich für andere Sachen.
    GRADY TRIPP ( Michael Douglas ) ist ein alternder Literaturprofessor an der Universität in Pittsburgh und lehrt irgendwas mit gehobener Intelligenz für langweilige Bücher.
    Er versucht den Leuten a la „ Der Club der toten Tichter „ mixed with „ White Squall „ und den ganzen Komischen Litonen zu erklären, was gut und nicht so gut ist an Büchern und Geschichten und wie man sie schreibt. Vor vielen Jahren schrieb er den Klassiker Die Tochter des Brandstifters nach der sich ne Menge Leute verzehrten, und a la KONSALIK und ROSAMUNDE PILCHER einen Kult machten.
    Jetzt ist er ein Drogensüchtiges Loch, und versucht sein Wissen weiterzugeben. 2 x Verheiratet, liebt er noch dazu die Frau seines Chefs und Widersachers, und Freundes SARA GASKELL ( Frances McDormand ), die noch dazu schwanger ist, und über Ab und Auftreibung nachdenkt, und über sonstige Sachen die so schwimmen. Ihr Spitzname ist Kanzlerin, und sie ist reich, hübsch, und versteckt sehr gut den Seitensprung vor Ihrem Mann, von dem sie sich trennen will. Nun ja sie ist nicht mehr die jüngste, aber sie ist nett, und wie in
    „ Total Eclipse „ geht’s dann ziemlich heftig zur Sache. GRADY kann seinen 2611 Seiten Roman nicht vollenden, der eigentlich nur 200 – 300 Seiten haben sollte. Er kann sich genausowenig für was entscheiden wie SARA. Irgendwann kommt er in Kontakt mit dem Jungen Sehr gut begabten Studenten JAMES LEER
    ( Toby Maguire ), der wie in „ Das Wunderkind Tate „ den guten, allwissenden, leicht traurigen, alles ausprobierenden, Lügenbolzenbub spielt.
    James kommt noch dazu in Kontakt mit GRADYS bestem Freund TERRY CRABTREE ( Robert Downey Jr. ) der in der Kleinstadt bekannt wird, weil er ne Transe abschleppt die um 17 Köpfe größer ist als er.
    Dazu kommt noch das dann TERRY mit JAMES innige Freundschaft schließt, und das JAMES im Suff den Hund von SARA erschießt, der GRADY bei einer Buchpräsentationslangweiligkeitsfeier in das Bein beißt erschiesst. Nicht nur das, GRADY nimmt die Schuld auf sich, und JAMES mit sich nach Hause, und will auch noch die Schuld auf sich nehmen, für den Diebstahl einer seltenen Marilyn Monroe Jacke, die JAMES gestohlen hat. Blöd ist nur das GRADY sich nach 7 Jahren noch auf seinen Lorbeeren ausruht, und das kann einfach nicht gut gehen. Dazu kommen die Drogen, Alkohol, und die Bereitschaft von JAMES all das auch auszuprobieren. Im Lokal macht sie dann VERNON HARDAPPLE an der sich in das Auto von GRADY verknallt, und es haben will. Nicht zu vergessen die überaus schnuckelige HANNAH GREEN die auf JAMES abfährt und ihn ins Bett kriegen will, aber blöd – oder besser gesagt stark wie er ist, verweigert er sich.
    GRADY muß noch den Hund von SARA wegbringen, er muß alles selbst regeln, und kommt drauf wie sehr JAMES lügt.
    106 Min. lange dauert der „ High Fidelity „ ähnliche „ American Beauty „ Schwachsinn, der wohl nur Literaturenglischbücherleserattenstudentenprofesso rendozentenkinobesucher interessieren würde, und selbst dann nicht. Ich bin da irgendwie so auf dem Schoss meiner Freundin eingeschlafen und nach 1,45 Sekunden unsanft durch 12 Ellenbogen schläge von Ihr aufgeweckt worden, nachdem sie 600 – 700 X auf mich eingedroschen hat. „ L.A. Confidental „ in der Schule könnte man auch dazu sagen.
    Eine kleine Burleske Situationsliteraturkomödie, so ein Schas der Film. Fade, langweilig, und nach dem Motto, Komm Witzchen, ja wo simma denn, Putt, Putt, Putt, komm hervor, damit ich dich in den Allerwertesten treten kann. Irgendwie frag ich mich, wieso Michi Douglas diesen Langweiligen Film fabriziert hat.
    Sicher es ist lustig sich in die Rolle des ganzen einzleben, aber es ist saulangweilig. Die Leute spielen gut und fad, die Musik ist nett und unansprechungsvoll. Wenn man eine Folter erfinden soll, dann sollte man das Buch lesen müssen ,den Film 449.000 X sehen müssen, und dann geht jeder in den Freitod.
    Ich hätte mir mehr erwartet, und wenn einige lustige oder halbwegs nette Momente nicht gewesen wären, hätte mich meine Freundin mit einer Panzerkette auf den Schädel schlagen müssen um mich aufzuwecken.

    Gähnende

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