Ankündigung

Einklappen
Keine Ankündigung bisher.

Filmkritik: Es begann im September

Einklappen
X
 
  • Filter
  • Zeit
  • Anzeigen
Alles löschen
neue Beiträge

    Filmkritik: Es begann im September

    Es begann im September


    Und gesehen hab ich Ihn im November. In der kalten Traurigen Zeit, in einer Zeit wo der Schnee nicht mehr lange auf sich warten läßt.
    Der Film fängt an in New York im Jahre Winter kurz vor 2000, oder so.
    WILL KEANE ( Richar Gere )ist ein 48 Jähriger lediger Junger Geselle, der sein Leben als Restaurantbesitzer fristet. Er ist sowas wie ein alternder Playboy, sein ganzes Leben, hat er als Single gelebt
    Er ist immer überzeugt davon gewesen, das es so besser wäre, und jede Woche oder jedes Monat hat er ne wunderschöne reiche Braut an der Hand gehabt, hat mir Ihr das Bettkissen geteilt, und hat die Funken spritzen lassen ,und sonstige Körperflüssigkeiten.
    Für Ihn war einfach wichtig, Kennenlernen, abschleppen, durchbumsen, abstossen, neue Suchen.
    Wie wenn man ein Geschwür los wird. Natürlich hat er dabei seinen Charme immer spritzen lassen, von dem hat er genug gehabt, aber er hat auch ne Menge dazu gelogen, und hat die Frauen nach Strich und Faden betrogen. Es war so kurz vor Weihnachten, da hat er wieder mal, unter Vorhaltung falscher Tatsachen im Central Park die attraktive LYNN (Jill Hennessy) die ihm hoffnungslos verfallen ist, einfach so abserivert und das kurz vor Weihnachten. Dabei sah er aber kurz im Boot unterhalb die attraktive CHARLOTTE FIELDING
    ( Wynona Ryder ) vorbeifahren. Sie hat er gleich im Visier gehabt, und irgendwie hat sich da wahrscheinlich sein kleines U – Boot geregt. Der Film ist schon hier irgendwie was besonderes gewesen, und genau so wie
    „ E - Mail für dich „, und „ Message in a Bottle „, oder „ Süßer Vogel Jugend „, ist dieser Film darauf abgezielt ein gewisses Zielpublikum zu treffen. Verheulte Mitt 90 Jährige Sonnenblumentragende Späthippies, und dahinsitzende, zerheulende, zugeknirschte, an Freundes Schulter sich Ausbeissend ärgernde, im Kino sitzende 65 Kg Personen,, deren Freund dann dauernd meint, He Schatzi, so meint er das doch nicht, schließlich ist er ein Mann.
    Nun WILL hat dann ne Geburtstagsfeier in seinem Lokal gehabt, das er mit JOHN ( Anthony LaPaglia ) führt, der ihm schon des öfteren einen Rat gegeben hat: Die Finger von den Frauen lassen.
    Er selbst hat Familie. WILL sieht zufällig CHARLOTTE sitzen die Ihren 22 Jährigen Geburtstag feiert, und sie ist zufälligerweise die Enkelin, seiner früheren Bekannten und Freundin DOLLY FIELDING, dessen Tochter Kathy mit ihm ein Techtelmechtel hatte.
    WILL kann es einfach nicht lassen, und ruft die süße, junge, Wow sagende, herzige, wirklich gut aussehende CHARLOTTE an, und macht sich mit Ihr eine Art Date aus, unter dem Vorwand, das er sie brauche, denn sie kreiert verrückte Hüte selbst.
    Er nimmt sie mit auf eine Wohltätigkeitsfresssaufspendengeblangweiligkeitsta nzveranstaltungsbilanzbuchhaltungsabendsfestivität und verbringt mit Ihr eine Schöne Zeit, und schon nach kurzer Zeit landen sie beide im Bett.
    CHARLOTTE ist einer der Menschen, die wirklich was besonderes sind. Sie sind alleine aufgewachsen, sie haben im Leben nicht viel, nur eines : Unendliche Liebe and den Partner des Lebens zu verschenken, und für sie ist das WILL, und sie ahnt ja nicht was für ein Schwein er ist, und ab hier hab ich die Patenschaft für sie übernommen, und gemeinsam mit Freundin hab ich meinen Frust an den Kinosesseln ausgelassen, nur blöd war das da immer wer davor sitzt, und was dagegen hat, wenn man den Sitz mit nem 200 KG leichten Vorschlaghammer piesackt.
    CHARLOTTE hat noch ein Problem, sie hat ein Cardioplasmon, einen äußerst seltenen, und schwer operablen, lebensgefährlichen Toraxtumor, von dem WILL dann erfährt.
    Durch einen blöden Zufall, WILL konnte es nicht lassen, eine wunderschöne Frau auf dem Dach seines Freundes zu vögeln, auf der er eine Party hatte, kam eben CHARLOTTE dazu und hat sie fast inflagranti erwischt. Die ist natürlich zerbrochen innerlich, und wollte von ihm nichts hören.
    WILL hat sich das ganze sehr zu Herzen genommen, denn auch wie CHARLOTTE für Iihn gefühlt hat, hat er für sie gefühlt, und Ihr dann endlich die Liebe zu Ihr gestanden.
    DOLLY selbst wollte das er CHARLOTTE in Ruhe lasse, aber er kann nicht, er ist Ihr hoffnungslos verfallen, und CHARLOTTE will nicht, bis er sie überredet hat Ihm den Fehler zu verzeihen.
    Die Zeitpunkte rückten immer näher, wo 12 Millionen Tempo Taschentuchpackungen nötig waren, und in kürzester Zeit war das ganze Kino unter Tonnen von weißer Sacktuchstoffetzen – total alle verrotzt – voll.
    Den Film konnten wir doch halb heulend weiter sehen, und in der Not rissen wir die Stoffe von den Sitzen um sich die Tränenstaudammergüsse von der Nasenflügeln zu wischen.
    CHARLOTTE hatte dann in kürzester Zeit einige Anfälle, und WILL versuchte sie zu überreden, das sie doch die Einwilligung zu einer Operation geben solle, aber CHARLOTTE will nicht, und so muß er sich selbst auf die Suche nach einem Arzt machen der die riskante Operation auch übernehmen würde, wenn er es schaffen würde, sie davon zu überzeugen, sich doch operieren zu lassen, auch wenn die Chancen beschissen wären.
    Die 2 sind sowas wie das Überraschungspaar des Jahres, und von allen Darstellerinnen ist Winona Ryder wohl die, die am besten für die Rolle geeignet wäre
    Sie ist einfach so süß, so zerbrechlich, so unschuldig, und so kindlich, so einfach was besonderes, und am liebsten möchte man in die Leinwand stürmen und um Ihre Hand anhalten.
    Anfangs ist der Film etwas langweilig, denn so eine Story hat es schon des öfteren gegeben, und man weiss gleich wie es weiter geht, aber schon nach der 38 Minute des 95 Minuten langen Filmes, weiss man das sich alles anders entscheiden wird.
    Der Druck auf die Tränendrüsen wird immer kräftiger, und die Schauspieler geben eigentlich Ihr fast ganzes, was aber halt genau gesehen nicht gut genug ist, aber trotzdem den Schmalzkübelaugentränfaktor ausweiten läßt. „ Shadowlands „ meets „ Lovestory „ in der Biotonne könnte man sagen.
    Die Musik ist langweilig, und man liebt den Film trotzdem, weil der Film bewirkt vieles was man in den Letzten Stunden und Tagen vergeblich versuchte, seine Freundin um Verzeihung zu bitten, für Irgendeinen Dreck, einfach dafür das man ein Mann ist.
    So gesehen ist der Film einfach was besonderes. Mich wundert ja das der Typ so viele Frauen abschleppen kann, er sieht sicher gut aus, er ist reich, hat wenig zu tun, und er wirkt etwas hölzern, aber völlig egal, die Schmonzettenverfilmung einer Liebe einer Todkranken vor Weihnachten zu einem Reichen Playboy ist einfach Irre Rührend, wie ein Mixer der sich im Discofieber um einen Aboriginibaum dreht, und kurz davor ist zu starten.

    Schmalzküblige

    85 von 100

    Intellektuelle

    53 von 100

    Meine Wertung

    71,25 von 100
    .
Lädt...
X