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Filmkritik: Blair Witch Project - Teil 2 - Book of Shadows

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    Filmkritik: Blair Witch Project - Teil 2 - Book of Shadows

    Blair Witch 2 – Book of Shadows



    Ich habe keine Ahnung was das für ein Buch des Todes war. Vielleicht hat der Goldmann Verlag pleite gemacht. STEPHEN, KIM, TRISTEN, JEFF, ERICA sind 5 Junge Freunde.
    Nach dem Welterfolg des 1. Teils spielt diese fiktive Story, aufgemacht wie ne Moderne Hollywood Dokumentation in dem kleinen Städtchen Burkittsville, wo die ganze Zeit Touristenhorden und Massen in die Wälder stürmen, um die Hintergründe des Filmes zu erkunden.
    Wie im Wirklichen Leben, wie eine CNN Spielfilmdokumentation ist der ganze Film aufgemacht, und man kann sich überlegen, ist das wahr oder nicht.
    Diese 5 Leute eben, machen einen Report über diese Vorkommnisse damals vor Jahren, und treffen sich auf einen Friedhof, wo sonst, da macht es ja am meisten Spaß.
    Die Busverbindung ist fantastisch, so ca. 1 x im Jahr, und man vergißt nicht dann eine Menge Alkohol mitzunehmen.
    Man fährt zusammen in einem Camouflage Bus in den Walt und sucht das Rusty Parr Haus auf, wo damals – laut 1. Teil, der in diesem Film eben die Wirklichkeit darstellt – die Morde eben passierten, wo damals die Hexe 7 Kinder aufschlitzte.
    Die Vorstellung alleine ist schon furchtbar, und während des Filmes wird man hin und wieder aus dem leichten Schlummer und Ärger aufgeweckt, um mit schrecklichen Zwischenvideobildern aufgeweckt vom Schreck der damaligen Verstümmelungsorgie.
    Der Streifen ist so ne Art „ The Blair Witch Project „ für „ Tanz der Teufel „ Fans.
    Wie ne Art „ Event Horizon „ für Saunagänger, wie ne Art „ Freitag der 13. „ für „ Das Kindermädchen „ Freaks. Wie ne Art „ Sleepy Hollow „ für nicht Tablettensüchtige.
    KIM spielt die Gothic angehauchte, leicht verrückte, aber irgendwie ganz schnuckelige Heavy Metal Musik Anhängerin, mit ziemlich weißer Haut, und die Alte hat wohl zuviel MARYLIN MANSON Videos gesehen.
    Sie ist Alkohol und Drogenliebäugelndsüchtig, und nutzt das auch bei jeder Gelegenheit aus.
    Sie ist für den Nachschub verantwortlich, und dafür das einiges im Team in Ordnung ist, im Zwischenmenschlichen Bereich, das sich keiner dem anderen auf die Gurgel geht.
    Sie alle treffen sich in einem Vorhof beim PARR Haus, und montieren so langsam Ihre Videoausrüstung aus.
    Kurz darauf kommen eine Gruppe von 5 Touristen um sich die Wälder mit Führer anzusehen.
    Gesoffen, geraucht, gekifft, geliebt, und rein ins Bett. Am Morgen gibt es das Böse Erwachen. Hier an diesem November 1999 ist folgendes passiert. STEPHEN merkt als ersters das da was nicht stimmt, Papierschnitzelchen schneit es vom Himmel runter die ganze Kameraausrüstung ist kaputt, und nichts mehr ist hier. Nur KIM hat die Vision gehabt, wo eben diese Bänder sind. Versteckt unter einem Stein.
    JEFF nimmt alle mit sich nach Hause in eine Firma, mit einigen gestohlenen Sachen, und bereitet sich vor, die Bändern anzugucken. ERIKA ist die erste die davon überzeugt ist, etwas mitgebracht zu haben aus dem Wald, sie ist Wicka Anhängerin und eine von den guten Hexen, und wird von Visionen geplagt.
    Die Bänder werden Digital aufbereitet. In der Zwischenzeit sieht man immer in Vorrückblenden was in der Zukunft passiert, 3 Tage später, nämlich sitzen alle bei der Polizei und werden wegen Mordes verhört.
    Auf den Bändern ist furchtbares zu sehen, ERIKA gebärdet sich eigenartig, um einen Baum tanzend, der vorher nicht da war, als sie alle schliefen, und das ganze passierte in der Zukunft, die Zeit sprang 2 Std. vor und dann wieder zurück am Band. Etwas gruselig ist den 5 schon zumute, überhaupt als TRISTEN die ne Fehlgeburt hatte, Visionen zugibt, wie sie ein Kind getötet hat, KIM gibt ne Vision zu, 7 tote Kinder gesehen zu haben und der Van ist kaputt, nach nem nächtlichen Ausflug in die Stadt um Bier zu holen.
    Gruselig Gruselig, und 2 x mußte ich meine Freundin bitten mich kurz in die Zehe zu beissen, um zu wissen das ich wach bin und nicht schlafe, nicht weil der Film stinkfad war, nein einfach weil einige Spannende Momente dabei waren. Der 1. Teil war ja der Schrott schlecht hin, der Streifen hier, ist gar nicht übel, und man glaubt nicht das der 2. Teil besser sein kann als der 1. Teil. In diesem Falle hier schon.
    Die Story ist eigentlich ziemlich einfach und kurz, und etwas ist ziemlich fade dargestellt, leicht semidokumentarisch, und etwas übertrieben ängstlich.
    Kurz passierte es mal, das mich irgendwas aufhob, und quer über die ganzen Kinosessel trug, und mich auf der Leinwand wieder absetzte, aber da flog ich auch schon zurück, und hatte meine Hose an leider gut sichtbaren Stellen voll mit Kebabsauce.
    Meine Angebetete hatte die gleiche Sauce auf Blusiger Seite, und als der Film nach 84 Min. aus war, stahlen wir uns heraus, indem wir uns kurz einen Kinoflugzeugsessel herausrissen aus der Verankerung, und ihn vor sich haltend hinaus trugen.
    Hie und da wurde im Kino gekichert, getuschtelt, und einige Male hörte man einige Zicken laut kreischen, also waren doch schockige Momente dabei.
    Was störend ist, wenn du dich gerade so voller Angst in das Haupthaar deiner Sitzbegleiterin krallst, und Ihr dann Geld für den Friseur sparst, was aber leicht schief gehen kann, überhaupt wenn du dann ein bißchen mehr krallst, und dann Sehr viel Geld für den Friseur gespart wird.
    Ich schätze, ich werde so ein Gefäß aufstellen, und so lange warten bis der Kübel voll ist, und nach 3 Jahren haben wir dann das Friseurgeld gespart und können sich dann ein Haus kaufen, oder zum Haareschneider gehen. Der Streifen ist meiner Meinung nach viel besser als der 1. Teil, er ist etwas schockig, ist etwas fade, und eher so ne Art, leicht beruhigender Sonntagsnachmittagsvormittagsnachtnichtangsthabenw ollen Film für
    Kolibrisanitäter, die schon alles gesehen haben, und sich den Hype eines 1. Teils nicht verweigern konnten.
    Gruseln tun sich hier eher nur wenige Leute dauernd, und das was den Film so gut ausmacht auch, ist das er bald zu Ende ist, und wieder ein Beweis für die Krankhaftigkeit der Filmemacher gegeben ist.

    Gähnschluckige

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