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Filmkritik: Shaft noch Fragen ?

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    Filmkritik: Shaft noch Fragen ?

    Shaft – noch Fragen


    Die gute alte Zeit, wer hat die nicht in Erinnerung, und wer kennt nicht Filme wie „ Shaft „, „ Liebesgrüße aus Pistolen „, „ Heat „, „ City Heat „, „ Flucht nach Athena „, und wer die kennt, weiß das Samuel L. Jackson ein würdiger Nachfolger ist für den alten Original Shaft – Richard Roundtree – der hier seinen Onkel
    UNCLE JOHN SHAFT spielt, den Shaft hier, ist der Neffe von seinem Onkelchen. „ Colors „ läßt grüßen.
    Kein Neger könnte die Rolle besser verkörpern, und keiner hätte die Umsetzung besser machen können als Regisseur John Singleton, doch wartet ab bis Ihr den Film gesehen habt.
    Es war einmal einen schönen Tages, als wie ein Videoclip ein Film a la „ Pulp Fiction „ beginnt.
    Ei Weißer – Christian Bale – WALTER WADE JR. Ist ein Sohn eines Superreichen Immobilienhais.
    Er sitzt so lässig in einem Lokal, und wird von SHAFT aufgefunden, der ihm ein Geständnis abverlangt, denn dieses Weiße Rassistenarschloch, sehr gut verkörpert von Bale, hat einen Schwarzen, TERRY, umgebracht.
    Und das im Affekt, und noch dazu war es angeblich so ne Art Notwehr. SHAFT glaubt natürlich nicht dran, das verbietet ihm seine Nase, und wenn man es nicht besser wüßte, würde man glauben, das Clint Eastwood eine Verjüngungskur begangen hat, sich unter das Solarium gelegt hat und als Neger aufgewacht ist.
    Kein Mensch will SHAFT glauben, den dieser will WADE, egal ob Reich oder nicht, einfach nur ein bißchen auf die Folterbank streckenweise zupeitschen. Oder so ähnlich. Die einzige Zeugin, ist eine Kellnerin,
    DIANE PALMIERI, die natürlich gleich draufhin verschwunden ist, und es auch ne lange Zeit bleibt.
    SHAFT macht das einzige richtige, er prügelt WADE kurz nieder, und wird von seinem Boß auf freien Fuß gesetzt, was er natürlich nicht so leicht wegstecken kann. WADE- wird inzwischen auf Kaution von 200.000 $ auf freien Fuß gesetzt vom Richter JUDGE DENNIS BRADFORD ( Pat Hingle ), und verschwindet für 2 Jahre in die Schweiz. In der Zwischenzeit betätigt sich SHAFT mehr als Privatschläger als als Bulle, und spielt den Coolen Arm des Gesetzespenisses. 2 Jahre sind vergangen, und WADE kehrt wieder, SHAFT wittert seine alte Liebe zum Nachspionieren, und verhaftet kurz daraufhin WADE. Der landet im Gefängnis und macht Bekanntschaft mit dem Drogendealer PEOPLES HERNANDEZ der ein ganzes Viertel zudrogisiert.
    Der ist ne Rabiate Drecksau, und beide schließen Freundschaft. WADE beauftragt ihn danach, als sie wieder frei sind, diesesmal war es sein Vater der die 1 Million $ gezahlt hat, den Mord an der Flüchtigen Kellnerin DIANE die alles damals gesehen hat. Es war Lynchmord, und WADE ohne Gewissen, schnappt sich Mutters Familienschmuck, den die ist eh tot, und macht es zu Geld. Dazu muß er sich gegen DETECTIV JOHN ROSELLI ( Dan Hedaya ) zur Wehr setzen. Wäre da nicht die sinnlich süße CARMEN VASQUEZ
    ( Vanessa Wiliams ), dann hätte SHAFT noch ein Problem mehr.
    Leider hat er nicht mit SHAFT gerechnet, der als Versinnbildlichung des Gesetzes seinen Weg als Exterminatorbulle gehen muß, und alles kalt macht, was sich so ihm in den Weg stellt, und seiner 357 er Magnum. Mit Freund RASAAN ( Busta Rhymes ) geht es dann auf Ganovenjagd, mit ner Menge Cooler Sprüche die ins Jahr 2000 passen.
    So jetzt komm ich dran, der Film ist 94 Min. lange, er ist uncut, und er ist ein Remake. Die Inhaltsangabe liest sich um einiges Spannender als der Film eigentlich ist, und das ist ein Streifen, wo ich das erste mal seit langem keine Lust hatte meine Angebetete, von der ich einen Gebetsschrein zu Hause habe vor dem Klo, mit meinen Stinksocken zu würgen, um der ganzen Substanz den Spannungsausdruck zu geben.
    Keine angepißten Plastikbäume, um das Kinorevier für mich zu markieren. Nur ein paar herumgeschossene Leberwurstdosenteilchen, die einmal dort und da in der Wand stecken blieben. Der Streifen ist etwas fade muß ich sagen, er ist nicht so spannend wie man glaubt, die unnötige Musik ist nicht mehr zeitgemäß, die die ganze Zeit den Film entlang plätschert, und die Sprüche sind nicht cool, sondern überlangweiligkeitscool.
    Die Szenen sind recht nett gedreht, einfach wie ne Kinoserie, lieblos aneinandergeschossen möchte man fast sagen, und ich frage mich wieso so ein Film 50 Mill. $ kostet. Das Blaxploitationgenre kann auch Jackson nicht aufleben lassen, es ist einfach ein für alle mal vorbei. Oder es kommt einfach ein besserer Regisseur.
    Der Film ist vergewaltigt worden und entsexisiert, was einige Fortpflanzungsorgane in der Versenkung von Seide und PVC gelassen hat. Sicher die Schauspieler sind nett, die Spannung , naja, der Rassismus, den muß man suchen, und ab der 70. Min. wird der Film ein bißchen Actionspannungsgeladener. Der Gesamteindruck ist gähnübersensationell. Leider ist es immer so, gibt es ein Remake, ist es selten so gut wie das Original, und ich muß sagen, das Original hat mir auch überhaupt nicht gefallen, es ist schlicht und einfach langweilig gewesen, nur dieses Remake des alten Vorremakes aus 1971 ist nur für das Jahr 2000 angepaßt und wird dem Ersten
    Schwarzen Superstar überhaupt nicht gerecht.
    Die Sprüche sind meiner Meinung nach übertrieben, und es wurde hier etwas mehr für die gute alte Gewalt getan. Überall wird geschlagen, getreten und Hot Dog gegessen. Alle rennen in Schwarz und haben Sonnenbrillen auf, und alle sind groß, schlank und hübsch.
    Alle haben Waffen, und SHAFT scheint ein Glückspilz zu sein. Naja so den Richtiger Supermancoolheitsfilm.
    Richtig zugeschnitten auf ihn.
    Eigentlich schade, den die Idee ist Super gut, nur die Umsetzung ist Hundekotmässig, und hätte besser sein können. Wäre der Film gegen Ende nicht spannend besser geworden, und würde er nicht in ner Art
    Steven Segal verklopft Jean Claudia Vom Damm Geschichte enden, wäre der ganze Streifen ein Gähngelabbere.

    Gähnige

    65,12 von 100
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