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Filmkritik: Boys, Girls & a Kiss

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    Filmkritik: Boys, Girls & a Kiss

    Boys, Girl & a Kiss


    Was schon in Highschoolkomödien wie „ La Boum „ , „ Porkys „, „ Eis am Stiel „, „ Den einen oder keinen „
    „ Harry und Sally „funktioniert hat, sollte auch hier funktionieren denk ich.
    Also ich trotte da so mit meiner besseren Hälfte da ins Kino, nach langer Zeit wieder mal, und setz mich gemütlich auf den Sessel. Eigentlich wollte ich mich ja auf meine Bessere Hälfte setzen, aber die hätte nichts gesehen.
    Ganz nett und ruhig fängt der Film an. Wir sitzen, schauen, und was tut sich ? Ein Flugzeug das startet.
    Zufällig sitzt der 12 Jährige RYAN und eine 12 Jährige JENNIFER im selben Flugzeug, und sich sich reichlich unsympathisch. Wie halt so kleine Kinder sind. Man streitet sich, man lacht sich aus, man beschimpft sich, man ist unsympathisch, man nützt des anderen Schwäche aus. Man wird erwachsen, man geht zur Schule, man begeht seine 1. Sextat, nicht gerade im Kino, man geht zur Highschool, und wen trifft man da ?
    Natürlich die 17 Jährige JENNIFER ( Claire Forlani ), und den 17 Jährigen RYAN ( Freddie Prince Jr. ).
    Die 2 sind sich immer noch unsympathisch. Sie treffen sich alle paar Jahre mal so einfach, und bequatschen hauptsächlich verlorengegangene Beziehungen, man redet über die Schule, und plant Mordanschläge auf den Dekan. JENNIFER ist ganz Gentlewoman, und erinnert RYAN daran, wie Kindisch schlottrig er damals aussah, als er ängstlich im Flieger saß. RYAN immer noch Schüchterner Brillenträger, zieht sich gekränkt natürlich fort. JENNIFER ne strahlende Schönheit geworden, erzählt stolz von Ihrem Musiker, den sie zu Hause bei sich hat, eh nur ne Kurzbeziehung.
    Man trifft sich wieder nach 1 Jahr, und diesesmal ist RYAN mit ner Fernbeziehung dran, und die geht leider nicht gut, zur Freude von JENNIFER die Ihre Schadenfreude doch nicht aufgegeben hat, dafür aber wieder einige Beziehungen mehr, oder One – Night Stands.
    RYAN´s Freundin verläßt ihn wegen dem Nichtvorhandensein von Gemeinsamkeitswäschewaschen, was jeder brave Freund ja sicher zu Hause macht, auch wenn man manchmal das Gefühl hat, mit dem Slip der Alten, am besten gleich diese in die Waschmaschine zu stopfen, JENNIFER wird von Ihrem Rocker verlassen, als dieser auf der Bühne einen neuen Song singt, Ich habe eine andere gefunden.
    JENNIFER´s Mitbewohnerin am gleichen College wie RYAN in Seattle, ist AMY, die mit RYAN eben zusammen ist, ihn aber – flatterhaft wie sie ist – stehenläßt. RYAN nimmt das wie ein Mann und weiß eben nichts damit anzufangen.
    RYAN´s Zimmergenosse HUNTER ( Jason Biggs ), versucht RYAN zu helfen, und ihm ein paar Frauenaufreißratschläge zu geben, bleibt aber leider selber ohne Alte, und verbringt eben die Zeit mit seiner pelzigen Hand, und einer großen Packung Klopapier.
    JEN und RYAN werden in dieser Schweren Krisenzeit immer bessere Freunde, und man geht sogar gemeinsam tanzen, essen, und was weiß ich noch.
    Bis eines Tages RYAN sich irgendwie von JEN angezogen fühlt, und sogar ein Angebot von MEGAN auf ner Party ausschlägt, für die ich sogar meine bessere Hälfte eingetauscht hätte. Aber leider gibt es so ne Pfandfrauenleihe noch nicht. Was recht praktisch wäre. Wie so ne Flaschenrücknahmeanstalt. Alte Frau rein, neue Frau raus, am besten JENNIFER.
    JEN wirft RYAN vor, Ihre Freundschaft zu benutzen, um selber keinen neue Beziehung eingehen zu müssen.
    RYAN läuft davon, versöhnt sich wieder mit JEN, und dann passiert es, ein Kuß, ein Bett, ein Leintuch, ein Vorhang, verheulte Augen, und noch 30 Minuten Film.
    Einer der Zeitpunkte, wo man nach einigen Lächeleskapaden Freudig Popcorn in die Luft schmeschmeißt sich am gackernden Gebrüll Junger 60 Jähriger erfreut, die sich in den Vordersitzen erfreuen, Zuckermais im Rückgratteil der Unterwäsche zu haben.
    Eines ist schade an dem Film. Es ist die selber Story wie immer, macht nichts, es ist eine nette Musik, macht nichts, es ist nicht Klassik wie AC/ DC, macht nichts, es ist immer ein schönes Mädchen dabei wie immer, macht nichts. Aber das der Film nicht so spannend ist, wie erwartet, das macht schon was.
    Man ärgert sich irgendwie nach 94 Min. wenn man anspruchsvolle Kinokost gewohnt ist, und ärgert sich nur ganz leicht, wenn man sowieso alles im Kino sich ansieht. Aber das macht ja nichts, denn wozu hat man seine Bessere Hälfte mit sich mitgeschleppt ? Ganz einfach für einige Aktivitäten die man im Kino am besten gerne privat ausdiskutiert. Wie z.b. Popcorn am Boden zählen, Zehennägelweitwurf, Kirschkernspucken, oder Autofenster lackieren.
    Eigentlich gibt es ja ne ganze Menge was man machen kann. Ich habe irgendwie im Film das Gefühl gehabt, da kommt noch was, da kann man noch so richtig lachen, aber bis auf einen oder Zwei Lacher ist nichts passiert.
    Irgendwie war der Streifen nett, aber er hat nicht angeregt zum mitdenken, oder hat das Zwerchfell erschüttert, er war eben ein netter leichter Kanaldeckelsonntagsnachmittagspopcornschnitzelbutt ermesserfilm der lieben Art. Nichts gewonnen, nichts verloren.
    Claire Forlani ist ne wunderschöne Frau, mit wunderschönen Schuhen, und anderen wunderschönen Sachen.
    Also saßen wir dann halt leicht nachdenkend über den Film, die Ereignisse, und man versucht sich in die Story einzuleben, in eine Jugend die nur eines Will, Sex, lernen, Bücher lesen, Ingenieur werden, Brücken bauen, Schuhe kaufen, Handys entwickeln, und vor allem Sex.
    Was ich nicht so verstehe ist, warum die meisten Leute immer glauben eine Beziehung als Freundschaft wäre als solches eben aus, wenn Sex im Spiel ist.
    Keiner kommt auf die Idee, sowas als Positiv anzusehen, sondern gleich kommt ein Sinnloser Streit raus.
    Auf alle Fälle ist das kein Film um sich mit wen zu versöhnen, eher ein Film sich auszurasten, nachdem man beim Running Sushi fast 40 Teller verdrückt hat, und einem zu kalt ist, auf dem Pannenstreifen auf ner Autostraße ein Nickerchen zu machen.

    Schlaffige

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