Hollow Man


Wow auf diesen Film hab ich mich schon seit Menschengedenken gefreut, um genauer zu sagen seit 8 Wochen. Nun ja ich bin ja ein kleines junges lebhaftes Kerlchen, und auch meine Liebste daneben ist froh gewesen diesen Film zu sehen.
Alleine schon der Anfang war gut, als die schöne Schrift kam, und das sah alles aus wie lauter kleine Glaskristalle. Dann geht es erst richtig los. SEBASTIAN CANE ( Kevin Bacon –hervorragend gespielt ), ist ein brillianter Wissenschaftler der Tag und Nacht damit verbringt, ein Mittel zu erfinden, und eines schönen Tages nach knapp 1 Jahr, ruft er seine langjährige Kollegin an, über Computertelefon – LINDA MCKay ( Elisabeth Shue ), die sich mit ihm freuend, gleich Ihren Freund MATTHEW KENSINGTON ( Josh Brolin ), aufweckt, und zusammen fahren alle dann ins Labor.
SEBASTIAN ist nämlich dabei ein Serum zu entwickeln, um den unsichtbaren Gorilla ISABELLA ( Gorillaweibchen ), sichtbar zu machen. Das ganze geht nämlich bis in die Regierungskreise des obersten Pentagon. SEBASTIAN hat alles selbst entwickelt, jedes einzelne Ding das mit dem Forschungsexperiment zu tun hat. Nach einem kurzen Unfall hat er es tatsächlich geschafft, er spritz der Gorilladame ein Mittel, damit sie sehend wird und alleine diese Szene war so gut, das sich meine Freundin an meinem rechten Unterarm gorillarisierte, und ich dann dafür als Dank mich zu Hause mit Pflastern spielen kann.
Pflasteriös ging es weiter, als SEBASTIAN beim Ausschuss saß, und er zusammen mit LINDA den Ausschuß beschiß, das sie noch immer kein Mittel gefunden haben, um Lebewesen sehend zu machen.
SEBASTIAN befürchtet nämlich seinen Job, und seine Idee, dann an die Millitärs abtreten zu können.
Im unterirdischen Labor wieder angekommen, setzt sich SEBASTIAN bei seinem 7 köpfigen Team dafür ein, das er selbst das 1. Versuchskaninchen sein darf, und er das Mittel ausprobieren darf, um selbst unsichtbar zu werden. Er wird durchgecheckt, und spritzt sich das Mittel, das ihn nach einiger Zeit, und unter großen Schmerzen in einen Unsichtbaren verwandelt.
Er ist zwar einige Zeit bewußtlos, aber schon nach einigen Anpaßungsschwierigkeiten, gewöhnt er sich daran.
Als die 3 Tägige Frist abläuft, das er wieder sichtbar wird, geht leider was schief. Das Mittel wirkt leider nicht wie bei der Gorilladame, und so muß er die nächste Zeit mal unsichtbar bleiben.
Leider geht mit ihm auch Innerlich eine Verwandlung vor, einer Negativen. Jetzt bleiben LINDA und Ihrem Freund MATT nur noch die Möglichkeit den obersten Ausschuß zu informieren, daß sie einen Fehler gemacht haben, und wollen den Obersten General davon verständigen.
SEBASTIAN hat leider was dagegen und macht sich auf den Weg.
So mehr wird nicht verraten. Der Streifen ist einer der Filme, wo man nachher aus dem Kino geht und seine Angststriemen und Kratzspuren zählt. Natürlich darf man nicht vergessen das ganze Blut vom Kinoboden aufzuwischen.
Ich kann mich noch an die alten Streifen mit Unsichtbaren erinnern, sie sind sehr gut gewesen, und sie hatten einen Vorteil dem Streifen gegenüber. Sie hatten Glänzende Schauspieler, die nicht jeder durchschauen konnte, und sie hatten etwas mehr Spannung. Wahrscheinlich lag das am Schwarzweiß oder so.
Ich will nicht sagen das der Film nicht spannend war, aber mit meinem NichtMangosaftverseuchtend Kritikerpupillenauge, muß ich dem Film einige kurze 12 mm lange Langeweilestrecken verschreiben.
Was aber bei einer Spieldauer von 105 Min. nicht so viel ausmacht.
Die Anfangssequenz alleine ist schon phantastisch, und die ganzen Special Effekte verdienen eigentlich einen Oscar. Das ganze wird gegen Ende hin immer furioser. Die Schauspieler agieren gut, und als eine Szene mit ner Fast nackten, sich duschenden Frau war, wußte ich, das wird die Frau meines Lebens. Meine Güte, die nahmen wahrscheinlich ein Fotomodell, ein perfektes. Natürlich faszinierten mich nur die Augen dieser Dame, und so stieß ich angewiedert meine Freundin vom Kinosessel, die dann 23 Reihen nach vor flog, in die 3. Reihe, und sitzenblieb, um Kraft zu sammeln, und Sexrache an mir zu nehmen. Tja, es ist immer gut, wen dabei zu haben, der deine Liebevollen Annäherungsversuche versteht. Man fragt sich nach dem Film, was man machen würde, würde man unsichtbar sein, mit dem Mittel wieder sichtbar zu werden, und kommt auf den Schluß, nichts Böses zu machen. Geldsäcke aus der Bank tragen sieht man, Überfälle auch, und einen Mord zu begehen ist nicht so leicht. Da schon eher, Unrecht verhindern, Schlägerein, und den KuKlux Clan zu überwachen, denen die Kapuze wegzunehmen, und die Namen der Öffentlichkeit bekanntgeben.
Der Streifen ist sowas wie ne Mischung aus „Jagd auf einen Unsichtbaren „, „ Supermann „, „ Batman „
„ Dick Tracy „, „ Derr Unsichtbare ( mit David MacCallum ) „, „ Nowwhere Man – Der Mann ohne Identität „
Und der Streifen bietet auch genügend Potential für ein weiteres Teilchen, leider ist das Ende so konzipiert, das es diesen nicht geben wird.
Auf alle Fälle ist der Film sehenswert, nicht nur wegen der Effekte, sondern auch wegen der Story, und wenn man nicht zuviel erwartet von dem Film, und ins Kino geht sich einfach zu unterhalten, zu küssen, und Kebab zu verdrücken, dazu ein paar Suppen zu essen, Milchshakes zu mixen, und eine Sachertorte zu kochen, dann ist man bestens aufgehoben.
Will man dagegen anspruchsvolle, nicht vorhersehbare kultige Unterhaltung, sollte man in die Oper gehen.

Popcornmässige

81,12 von 100

Intellektuelle

35 von 100