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Filmkritik: American Psycho

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    Filmkritik: American Psycho

    American Psycho




    Also die Geschichte fängt ganz harmlos an, mit ner Aufzählung von 12 – 23 Millionen Seifenlaugenblasenblumenniveacremeseifenvasilinein balsamierungsmitteln die PATRICK BATEMAN ( Christian Bale ) benutzt. Der Typ ist ein richtiger Wallstreethaijournaldienstbroker, der die ganze Zeit herumsitzt, und vor lauter Geld nicht weiß was er tun soll.
    Das Leben kann ganz schön eintönig sein, und genauso wie im wirklichen Leben, wird die Scheissituation einens Multimillionärs geschildert. PATRICK ist Schizophren, hat einen Hang zum absolut Bösen, ist wahnsinnig verrückt, ein totaler Irrer, er ist total Intelligent, gescheit, hat ne fantastische Allgemeinbildung, er hat einen Hang zum unsäglichen Körperreinigen, und für Ihn ist es ein Todesritual eine Trekkingtour durch das Karakorumgebirge mit Rucksack zu machen, oder mitten in der Sahara zu stranden, ohne 12 Liter Deodorant.
    PATRICK hat keine Gefühle, 0 Emotionoen, und arbeitet bei PIERCE & PIERCE, einer Firma die wohl nur solche Verrückten durchgeknallten Typen nimmt. Seine ganzen Arbeitskollegen sind entweder schwul, oder reden über solch wichtige Sachen wie die Auswahl von Armani Socken, Gucci Kondomen, oder wo man die besten Krebszungenparfaits essen kann, garniert mit einer Auswahl von Hanfgras, aus Zitronenmelissenohrläppchensorbets, Dachszitzen, Ameisenwimpernsuppe, dazu als Hauptgericht ein Gefächertes Stück Zähennägelhaut von der Vogelspinne, Jaguarvorhautmousse, und als Nachspeise eine aus dem Naturhistorischen Museum herausgestohlene Blutprobe vom Mammut mit Rohrzuckerpürree.
    Während man Sinn und Zeitlos am Viererstammtisch sitzt, und überlegt wo man sich die nächste lebenswichtige Reservierung für so eine Unwichtige Schickimickirestaurantbude holen kann, überlegt PATRICK wen er killen kann, weil er bessere und schönere Visitenkarten hat, und deswegen mehr beliebt ist.
    Drum muß auch PAUL ALLEN dran glauben den er mit ner Axt meuchelt. Meine Freundin derweil ist mir immer tiefer in einige Körperöffnungen gerutscht, und wir bedauerten nach einiger Zeit, oder ich zumindestens keinen Schalldämpfer zu haben, um unser Schnarchen zu übertönen.
    Kann man nicht glauben das das Buch von dem Exzentriker noch ausführlicher sein soll, und man sehnt sich nach dem Notausgang schon nach 10 Minuten, und nach 20 Minuten will man einen Mord begehen.
    Nach 30 Minuten läuft man nicht mehr auf die Toilette sondern will man in den Vorführraum gehen und einen Riesenkrapfen auf die Filmrolle legen.
    So ein PATRICK hat keine Fixe Freundin, keine Verlobte, und Kinder wären für solch ein Psychopathenschwein wohl undenkbar. Diese stillettische Ansammlung voll bitterbösiger Satirisch Elementarer Verballhornung, punktgenauer Kommerzyuppies, könnte wohl Drogenkranken gefallen, und Leute die auf Langweilige Kunstfilme stehen.
    Ein paar Mordszenen sind dabei, etwas Kreissägenhaftiges, ein bißchen Hackebeilspielen, und 91 Min. Filmlänge. Und wenn RUSSELL CROWE den Oscar für die beste Hauptrolle nicht bekommt, dann hat ihn auf alle Fälle der 26 jährige Newcomer CHRISTIAN BALE verdient.
    Eines Tages nach dem Mord an PAUL kommt der Detektiv DONALD KIMBALL ( Willem Dafoe ) zu ihm ins Büro und verhört ihn so langsam dahin, und er bekommt etwas Angst, und dank seines Gedächtnisses kann er sagen, wann sein Magen am Wochenende zu vor zwischen 3:30 und 4:00 in der Früh ein Bäuerchen gemacht hat. PATRICK leidet zunehmend an seinen Wahnvorstellungen, und fast hätte er seine, ihn in verknallte Sekräterin gekillt, so ein süßes Ding, wenn er sie nicht weggeschickt hätte.
    Der neue Serienkiller des Jahrtausends ist wohl einer der akribisch Ordnung hält. PATRICK ist auch neidisch auf alles was besser ist als er, und kann die Gefühle oft nicht unter dem Zaum halten.
    Eines Tages beichtet er alles, wie er verfolgt wird von der Polizei seinem Anwalt auf den Anrufbeantworter.
    In dem Streifen steckt ne ganze Mischung „ Fight Club „ und „ American Beauty „ und „ Uhrwerk Orange „
    und „ Die unglaubliche Leichtigkeit des Seins „ und „ Michael Mendez Killers „ und „ Killer „ und
    „ Henry – Portrait of a Serial Killer „, ein bißchen „ Texas Chainsaw Massacre „, „ Das Schweigen der Lämmer „ und 500 hektoliter unglaubliche Langeweile.
    Für Leute die an Einschlafstörungen leiden, und trotzdem sehen wollen was bekannt und unverfilmbar galt, und nachher etwas über den Sinn des Lebens nachdenken wollen, nachdem sie die schlafende Freundin, zungenküssend aufgeweckt haben, sei der Streifen empfohlen.

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