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Filmkritik: U - 571

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    Filmkritik: U - 571

    U - 571


    Atlantik – 1942. Es ist der 2. Weltkrieg. Die Leute sind arm dran, Stalingrad ist das Thema des Tages, und das Meer peitscht seine Wellen gegen den Himmel. Der ganze Film dauert 115 Min.
    Die Hauptdarsteller sind LT.ANDREW TYLER ( Matthew MC Conaughey ), LT. COMMANDER MIKE DAHLGREN ( Bill Paxton ), CHIEF KLOUGH ( Harvey Keitel ), LT. PETE EMMETT ( Jon Bon Jovi ),
    MARINE MAJOR COONAN ( David Keith ), Ein U – Boot – Marke Usa – S – 33, und ein deutsches U – BOOT, das U – 571. Dazu ein paar MG´s, Kalaschnikows, und sonstige Schießprügel.
    Ähnlichkeiten mit „ Auf der Jagd nach Roter Oktober „, „ Crimson Tide „, „ Das Boot „, „ U – 4000 „
    und weiteren mehr.
    Hitler hat ja eine Streitkraft gehabt, und die bestand aus mehreren Kreuzern, Zerstörern, und den damals besten U – Booten der Welt. Die haben den Alliierten ziemlich zu schaffen gemacht, und sind sozusagen der Schrecken der 4 Weltmeere gewesen. Dann gab es zu der damaligen Zeit eine Maschine namens ENIGMA
    das war so ne Verschlüsslungsmaschine, auf die die Alliierten ziemlich scharf waren, die sie ja sozusagen brauchten, um die geheimen Pläne der Nazis zu durchkreuzen. Eines Tages werden MIKE und TYLER zusammen mit dem Geheimdienstler COONAN auf eine geheime Mission geschickt.
    Sie sollen gerade diese Maschine versuchen zu erbeuten, und zwar mit einem Plan der sich wirklich gewaschen hat, einem Plan, der so gewaschen ist, das der Atlantische Ozean die Größe eines Swimmingpools hat, und die Reinheit von echtem Ozon.
    Das U – Boot auf dem die beiden dienen, zusammen mit dem CHIEF wird innerhalb ein paar Tagen umgebaut, und der 48 Stündige Landgang für die ganze Crew des U Bootes – S – 33 fällt natürlich ins Wasser.
    Das U – Boot wird vernazisiert, und soll dazu dienen, das deutsche Versorgungsschiff darzustellen, dem sie zuvorkommen müssen, um das deutsche U – Boot – U – 571 ( siehe Titel ), zu erwische, bevor das Versorgungsschiff eben kommt, und mit dem Schmäh Mechaniker an Bord zu haben, dieses eben zu kapern.
    Mit an Bord der einzige der perfekt Deutsch kann – WENTZ ( Jake Noseworthy ).
    So fahren sie den langen Weg entlang, in die dunkle Nacht, und kommen gerade noch zurecht, um das deutsche U – Boot verwirrenderweise zu Enterkapern, und die Besatzung bis auf einen Versteckten zu meucheln.
    Als schon alles wie gewohnt in Happy End Manier zu Ende geht, verliert der leicht langweilige Film an Uninteresse, weil nämlich das Deutsche Versorgungsschiff kommt, und das Ami – U – Boot torpediert, wobei MIKE draufgeht, und einige Besatzungsmitglieder.
    Jetzt sind 12 Mann auf dem Deutschen U – Boot, und müssen innerhalb von Sekunden, mit dem Commandanten TYLER entscheiden, das deutsche U – Boot mal aus der Gefahrenzone zu bringen.
    Leider ist es aber so, das ein Amerikanischer Soldat, kein Deutsches U –Boot kauderwelsch versteht, weil eben dieser nicht die Volkshochschule von Humboldt besucht hat, um Deutsch zu lernen, und so bleiben diesen 10 Über gebliebenen nichts anders über, als einfach zu improviesieren, und selbständig zu denken.
    Der Film, wird auf einmal ein bißchen spannender, und man vergißt das man vorher eine Mitnahme Packung Sushi gegessen hat, den Bauch voll hat, und den Kopf voller Freude gehabt hat, indem man die Freundin unfreiwilligerweise überrascht hat, ein paar Tintenfischlachsrohsushireisauflagendinger zu essen, und sich dann am freudigen Kotzgewürgsgeräusch seiner Alten erfreut hat.
    Echt arg, die U – 571 taucht unter, und entwischt gerade den anderen 4 Torpedos, ganz knapp, und man hätte fast glauben können, der Film wäre aus aber sie haben es geschafft auszuweichen, und Ihre letzten 4 Torpedos abzufeuern. Einer bleibt noch in Reserve. Sie fahren also so langsam dahin, und kommen in gefährliche Gewässer, und da ja leider nicht viel an Bord funktioniert, und einiges eben kaputt ist, beschließt man einfach mit Freundin ENIGMA nach England zu fliegen, und die Maschine abzuliefern.
    Leider kommt Ihnen aber ein Zerstörer entgegen der sie entdeckt, und jetzt beginnt der Schlamassel erst so richtig. Haben sich die Typen erst gerade eingelebt auf den 12 CM ² Platz in den Kojen, müssen sie flüchten, und davontauchen. Der Zerstörer hat an Bord einige Wasserbomben geladen, so ca. 1 Million und bombardiert so den Atlantik, und ich bombardiere mit Zahnabdrücken den Zeigefinger der rechten Hand meiner Göttlichen die neben mir ganz ruhig aufgeregt sitzt, und dann Schreigeplagt leise in die Sitzlehne dahinsiecht.
    Tja in der Dunkelheit habe ich wohl die Spannungszubeißfinger verwechselt, mit Ihren.
    Sie schaffen es gerade noch auszuweichen unter dem Zerstörer durchzusegeln, als der 2. Wasserbombenangriff startet und alle so richtig durchgeschüttelt werden.
    TYLER´s Plan ist auf die Maximuntiefe von 200 M zu tauchen aus der 230 M werden, wegen eines Unfalles, und 1 Milliarde Hektoliter Wasser, und dann weit entfernt aufzutauchen, und dann den letzen Torpedo auf den Latz von Freund Zerstörer zu feuern. Das ganze ist ziemlich spannend durchzogen, und noch dazu kommt
    das der Raum bei den Torpedos unter Wasser sind, und das der einzige der Technisch was ausrichten kann
    RABBIT ist.
    Der Film ist so richtig Wasserklaustrophobisch, spannend, und einfach irre gut gemacht, leider nicht vom Sessel schmeissend, aber immerhin Schweissperlen auf die Stirn treibend.
    Der Film basiert auf einigen Fakten des Weltkrieges, und Regisseur JOHN MOSTOW hat 8 Jahre daran herumgewerkelt, um die Story der 1919 auf den Markt geworfenen Geheimschriftschreibmaschine zu würdigen. In der Story spielt noch ein Deutscher Gefangener mit ( Thomas Kretschmann ).
    Etwas leicht blaß ist die Story wenn man es sich recht bedenkt, aber sie ist irre spannend an einige Stellen gemacht, und ist auf alle Fälle unterhaltend. So ne Art kleines „ Speed „ unter Wasser, und man freut sich wirklich nach einiger Zeit über jede Minute des Filmes, überhaupt bekommt man eine leichte Diabetesaversion gegen das ganze braune Nazigesocks. Anschauen sollte sich den Film jeder, auch wenn die Kritiken sagen er ist ein Dreck, stimmt eben nicht, die meisten Kritiker sitzen mit Kafka im Kino, um zwischen Pausen und langweiligen Szenen zu lesen, und zum futtern habens Lachs mit Anschovis, und Salpeterkaviar im Beutel wo das Popcorn und die Kabanossi gehören.
    Außerdem sind die meisten blind, und wissen nicht was gut ist. Nein, Nein, der Film hat Würde, und ist Spannend, auch wenn die einzelnen Charaktäre etwas zu wenig ausgezeichnet sind, und der Tiefgang fehlt.

    Nassspannende

    70, Ein 439. Von 100
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