Ankündigung

Einklappen
Keine Ankündigung bisher.

Filmkritik: Frequency

Einklappen
X
 
  • Filter
  • Zeit
  • Anzeigen
Alles löschen
neue Beiträge

    Filmkritik: Frequency

    Frequency


    Ich habe wieder einen neuen Lieblingsfilm, und meine Göttliche Freundin auch. Schade das Hitchcock schon tot ist, sonst wäre der Film wahrscheinlich auf sein Konto gegangen.
    Feuerwehrmann zu sein ist schon schwer. Wer erinnert sich nicht an Klassiker wie „ FM – Frequency Mord „ oder an „ Die Zeitmaschine „, oder an „ Forever Young „, oder an Megaklassiker wie „ Time Tunnel „ oder
    „ X – Men die Zeichentrickserie – Die Seuche 1 + 2 „. Sicherlich viele. Eine Protuberanz „ Contact „ war auch dabei, das ganze abgemischt mit „ Backdraft – Männer die durchs Feuer gehen „ FRANK SULLIVAN ( Dennis Quaid ), ist Feuerwehrmann wie er leibt und lebt, und er ist nicht nur im Beruf ein wirklich Charismatischer Mitkämpfer gegen die Flammenhölle, sondern auch im Familienleben.
    Da ist er ein fürsorglicher Familienmensch, der hie und da seinen 6 jährigen Sohn zu streng erzieht.
    Das ganze spielt sich in New York ab, der Zeitpunkt ist der 6. Oktober 1969.
    Vor langer Zeit hab ich schon den Vorspann gesehen, und jetzt ist es endlich soweit.
    FRANK bekämpft gerade einen Gasbrand in den Kanalisationen von New York, und man fühlt so richtig die Hitze aufsteigen, während so ziemlich alles explodiert. Sein Sohn JOHN SULLIVAN ( Jom Caviezel ), ist gerade dabei seine Freundin SAM zu bitten da zu bleiben, die aber hat die Schnauze voll, vom seinem Job. Er ist nämlich Polizist, und wie das schon so ist, man wird unweigerlich zu einem Workaholic bei dem Beruf, eigentlich genauso wie bei einem Feuerwehrmann. Solche Berufe sind nur was für Roboter, oder Fakire, oder Leute die kräftig abschalten können Währenddessen, bringt FRANK seinem 6 Jährigen JOHN das Radfahren bei, und scheitert kläglich an dem starken Willen seines Sohnes, der sich nicht anstrengen will, da er vom Rad fällt. Glücklicherweise hat er eine Supertolle Megamörder Frau – JULIA SULLIVAN ( Elizabeth Mitchell ).
    Die kümmert sich perfekt, wie es früher halt schon war, um die Familie, und neben Ihrem Job als Krankenschwester, agiert sie noch als Hausfrau. Ne richtige Powerfrau eigentlich.
    Bis eines Tages folgendes passiert. JOHN´s Freund GORDO ( Noah Emmerich ), den er seit der Kindheit an kennt, kommt mit seiner Frau LINDA zu Besuch zu John, und sein Sohn gräbt die alte Feuerwehrmannskiste von Johns Vater aus, und findet dort ein uraltes Funkgerät, wie sie es damals schon wahrscheinlich im Krieg
    Spanier gegen Inkas verwendet haben. Das ganze Ding ist so ein Plastikmetall ding, mit ner Menge Transistoren. GORDO kommt natürlich auf die Idee das reparieren zu lassen, und JOHN hilft ihm dabei, und als beide herumwerkeln geht es auf einmal.
    Die ersten Signale sind weites Rauschen, bis auf einmal was passiert. Eine Stimme aus New York meldet sich, und am Apparat ist ein Fremder, der JOHN irgendwas von Baseball erzählt.
    Nach kurzer Zeit wo beide schon irgendwie geistige Freundschaft geschlossen haben, erzählt JOHN so beiläufig das Ende eines Spieles der Baseballgruppe METZ. Der Typ am anderen Ende der Leitung glaubt natürlich an einen blöden Schmäh, weil das Spiel noch nicht gemacht wurde.
    Der Anrufer am anderen Ende ist niemand anders als – Ihr habt es richtig erraten – FRANK.
    JOHN kommuniziert aus dem Jahr 1999 – 12. Oktober, direkt mit seinem Vater vor 30 Jahren.
    Das ganze dürfte wahrscheinlich passiert sein, aufgrund der zeitgleich erscheinenden Aurora Borealis, auch bekannt als Nordlicht, das zu beiden Zeiten gleichzeitig auftaucht.
    JOHN braucht natürlich lange bis er weiß das das sein Vater ist, und umgekehrt ist es auch so.
    Das war so der richtige Zeitpunkt um meinen Liebesbeweis zu meiner Freundin unter Beweis zu stellen, indem ich Ihr bewies das ich 28 Zähne habe, und das man bei einem Polizeikomisariat nicht unbedingt Fingerabdrücke braucht um identifiziert zu werden, sondern es reichen auch einige Zahnabdrücke auf Unterarmen. Nun, ein paar leise Glucksen weiter ,bekommt man für die Sache erst so richtig ein Gefühl als man erfährt, das sein Vater, genau 1 Tag danach in einer alten Scheune einen tödlichen Unfall hat, weil er den falschen Weg nahm, um eine Frau zu retten. In dem Haus brennt es fürchterlich, oder brannte, und FRANKS Feuerwehrmannkollegenfreundkumpel Butch, hat JOHN dann erzählt das FRANK den falschen Weg nahm, und bevor die Verbindung wieder schlechter wird, hat JOHN noch Frank warnen können, und so sein Leben retten können. Vor Freunde haben einige Kinobesucher sich auf die Schenkel oder anderen Weichteilen am Körper geklatscht. Kurz danach im Jahre 1999 wo JOHN lebt, hat er am nächsten Tag, ein Problem, auf dem Foto neben sich, wo er mal mit der Familie abgebildet ist, ist seine Mutter weg, und er bekommt einen riesigen Schreck, auch als er seine Mutter anruft, und dann auf einmal ein Feinkostladen sich meldet.
    Seine Freundin SAM kennt ihn auf einmal auch nicht, und irgendwas muss da passiert sein. Nämlich hat JOHN mit der Rettung seines Vaters FRANK irgendwas in der Vergangenheit geändert was sich auf die Zukunft fatal auswirkt. Dazu hat JOHN noch zweierlei Erinnerungen. An seine Mutter wie sie lebt, und an die Mutter das sie tot ist. JOHN forscht nach, und in der Zwischenzeit findet er bei seinem Job auch die vergrabene Skelettleiche einer Ermordeten in einer Baustellengrube. Der geht er nach, und findet raus, das das vom Nightingale Fall ist, und nach einer kurzen Untersuchung des ganzen findet er eben die schreckliche Wahrheit heraus, das seine Mutter, von einem Mörder ermordet wurde, und zwar von dem Nightingale Mörder.
    Seine Nachforschungen ergeben nur ein kurzes Familienschultagebilderbuch von der Mutter einer Verstorbenen, wo er ein Foto eines Lebenden Mannes findet den er als Mörder sieht, der sich aber falsch rausstellt. Er bekommt seinen Vater dazu, der sich seiner Frau JULIA nicht anvertraut was da passiert, die 1. Leiche, die 1999 bekannt wurde, zu retten, und es klappt auch. Wieder wurde die Zukunft verändert, mit der Rettung einer Frau. Die 2. Muß leider sterben, obwohl sich FRANK als Polizist betätigt nach Anweisungen von JOHN aus 1999. Und er kann die 2. Leiche nicht retten. Die Zukunft ist also wieder verändert worden, diesesmal bleibt sie aber gleich, FRANK macht eine Zufallsschmerzklobekanntschaft mit dem Mörder des ganzen Toten, JACK SHEPHERD – einem Polizisten und sehr gefährlichen Typen.
    Mit einem Trick ergattert JOHN – 1999 die Fingerabdrücke von JACK und kann ihn so eigentlich überführen will sich aber an ihm für den Tod seiner Mama rächen. Das ganze ist so ne Geschichte vom Riß im Raum – Zeit Kontinuum, und kann wirklich fatale Folgen auf sich haben.
    FRANK rettet die eigene Frau, JOHNS Mutter vor dem Tod, und der Serienkiller bekommt FRANK in den Schwitzkasten. Von hier beginnt die Sache noch spannender und abenteuerlicher zu werden als sonst, und das war wieder einer der Zeitpunkte, wo man sich am besten bei seiner Freundin mit ein paar Zahnreinigungsgymnastikspielen per Zunge entschuldigen sollte, da sie einer Kurzen Fraktur der Unteren Ellen und Speichengegend entging. Ja manchmal glauben halt einige Leute bei spannenden Filmen, einen Ahornzweig in den Händen zu halten, und der entpuppt sich dann als ziemlich fleischiges Ding.
    Hier wird das Genre der Zeitreisen eigentlich nicht ganz ausgegeizt, aber trotzdem ist der Streifen einer von den guten alten Filmen, wo man seine Freundin lustvoll schlagen beissen, und vor Spannung einige andere Körperstellen bezahnen kann.
    Logisch ist der Film eigentlich auch, nur hie und da fehlt ein Schüßchen Spannung. Gedreht wurde der Film eigentlich mit geringem Budget, und warum der Streifen kein Erfolg wurde, ist mir fraglich.
    Es sind immer die stillen leisen Geschichten die es ausmachen, und einem das Zittern im Kinosessel erleichtern.
    Einfühlsam, familiär, und Zeitreisig ist der Film, und da stellt sich wieder die Frage, ob die Wissenschaftler mit der String Theorie recht haben können. Gibt es mehrere Dimensionen unseres Universums ? Gibt es mehrere Zeitwelten unserer eigenen Welt ? Gibt es Zeitreisen ? Kann und darf man eigentlich was in der Vergangenheit ändern ohne Auswirkungen auf die Zukunft befürchten zu müssen ? Kann man durch die Zeit reisen und z.b.
    Die alten Milka Schokoladenrollen wieder einführen, und verhindern das sie abgesetzt werden ohne in der Zukunft einen Holocaust zu befürchten oder transsexuell herumlaufende Milkakühe mit Sado Maso Unterwäsche, die Gentranssexuellgeschlechtsmanipuliert auf Jungfrauenabschlachttour sind ?
    Kann man die Vergangenheit von der Zukunft aus beeinflußen ? Kann man mit wem aus der Familie oder Bekanntenkreis mit Hilfe eines alten Funkgeräts Verbindung aufnehmen ? Sollten dann nicht endlich Gesetzt gegen Zeitreisenmissbrauch eingeführt werden, und die bestehenden Zeitmaschinen besser kontrolliert
    werden ? Sollten nicht statt Höherer Physikmathematikchemie oder Humanbiolgischer Philologie auf den Gymasien nicht lieber Zeitreisenrhetorik unterrichtet werden ?
    Wenn der Mißbrauch von Zeitreisen nicht jetzt schon abgeschafft ist, bevor er anfängt könnte das unser aller Existenz gefährden. Kein Mensch kann dann verhindern, das z.b. Ein Siamesischer Zwilling von
    Saddam Hussein mit dem Kopf von Adnan Kashoggi am Bauch herumrennt, und die Welt mit Photonengastorpedopistolen unterwerfen will.
    Nun anschauen, der Film ist wirklich gut, schöner leichter Hollywoodkitsch der alten Sorte, mit Popcornfressfaktor 9,9.

    Nachtlichtige

    90,01 von 100
Lädt...
X