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Filmkritik: Grasgeflüster

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    Filmkritik: Grasgeflüster

    Grasgefluester


    Es gibt Filme die sind aus England, und ein reiner Dreck, es gibt Filme die sind aus Hollywood, und sind noch mehr Dreck. Und dann gibt es Grasgeflüster, und man ärgert sich das es keinen Schottenrockoscar gibt.
    Einer der wenigen Filme die ruhig, besinnlich, anmutig, interessant, spannend, abenteuerlich, lustig, sarkastisch, komödiantisch, erotisch, geheimnisvoll, nett, lieb, gefährlich, methodisch, außergewöhnlich sind, und noch dazu nicht mehr als 90 Min. dauern. Eigentlich ist der Film fast perfekt.
    Nun so ne Art „ The Rocky Horror Picture Show „ meets „ Trainspotting „ auf Schottisch.
    Kann Humor Sünde sein ? Kann Marihuana was schlechtes sein ? Nun nachdem Film sollte jeder bereit sein
    Seine kleine 22 Millionen KM² Marihuanafarm anzubauen, und nicht mit dem Gesetz in Konfilkt zu kommen.
    GRACE TREVETHAN ( eine nette englische Schauspielerin, die jeder normale Mensch gerne als Oma hätte )
    Ihr Mann ( ein Arschloch sondergleichen ) ist gestorben, da er gut daran tat, Falschirmspringen ohne Schirm auszuprobieren, so ne Art Megaextremsportart für Supergestreßte Akkademiker.
    Alle vom Dorf sind bei der Begräbnisfeier, weil das Dorf in dem es sich abspielt ist ein kleines Kuhkaff, und jeder kennt jeden, und jeder weiß welche Unterhose der andere trägt. Einfach eine süße Idylle, und man braucht keine EU um ein gläserner Mensch zu sein, man braucht kein Pentagon um überwacht zu werden, man benötigt einfach als Wohnort ein Kaff. Nun GRACE ist fertig mit den Nerven, und sie ist eine Person, die gerade mal eine Kerze anzünden kann, und kommt so langsam drauf, das Ihr Mann 300.000 £ Schulden hinterließ, ein Chaos, und obwohl Ihr Landsitz der 300 Jahre alt ist, und angereichert mit ner Menge alter Möbel ist, und dazu ein Riesengroßer Garten, ist die passionierte und beste Gärtnerin der Welt, Geldlos, weil sie 0 Ahnung hat vom Arbeiten, da sie ja das nie machte, und auf immer mehr schreckliche Sachen draufkommt, von Ihrem Mann.
    Er betrog sie, er hat das Haus mit Hypotheken zugepflastert, wie das Great Barriere Reef mit Korallenl
    Ihren Gärtner MATTHEW ( gutaussehender Mann, Engländer, Mitte 30, unverheiratet, treut, verliebt in Freundin NICKIE ), will sie kündigen, doch er bleibt bei Ihr, und bittet sie einfach Ihm zu helfen, da er ja weiß das sie die beste Gärtnerin der Welt ist, außer Göttin Aphrodite.
    Er nimmt sie mit zur Ortskirche wo er hinter der Pfarrkirche unter Büschen, eine Marihuanaplantage hat, und die wächst und wächst nicht.
    GRACE nicht blöd, nicht fad hat sich gleich gedacht, das das nur eine Marihuanaplantage sein kann, und Ihren ehrenvollen Gärtner und Pflanzenkodex folgend, verspricht sie ihm zu helfen, die Pflanzen aufzupeppeln, wie
    die Spice Girls ihre Geldbörsen.
    Was sie auch schafft mittels Hydroponischer Gartenarbeit, ner Technik die 10 Millionen Watt Licht erfordert.
    In dem Dorf gibt es ne ganze Menge schräge lustige Gestalten, einen verrückten Arzt, der NICKIE sagt das sie schwanger ist, einen an Aliens glaubenden Typen der nicht weiß wo hinten und vorne ist, einige ziemlich schräge alte Tanten, und alle versuchten anfangs zusammenzuhelfen, das GRACE nichts teures einkaufen muß, und nicht mal spenden konnte sie, weil jeder wußte sie hat kein Geld.
    Die ganzen Gerichtsterminszetteln wirft sie dann weg, die ganzen Anrufe der Gerichtsvollzieher blockt sie ab, und sogar den Besuch eines Schätzmeisters vom Finanzamt oder so, läßt sie durch MATTHEW rausschmeissen. GRACE legt sich so richtig ins Zeug, und aus einer Pflanze, und den anderen herbeigeholten Pflänzchen macht sie ein 20 m ² Gewächshaus zu einer Supermarihuanascheunenplantage.
    NICKIE wiederum bittet sie, das sie MATTHEW der der zukünftige Vater Ihres Kindes ist, nicht zu gefährden, und so fährt sie alleine nach London, damenhaft und dämlich wie sie schon ist, aber einfach liebenswürdig, einen Dealer zu suchen um Ihre 20 KG Marihuana der besten Qualität an den Mann zu bringen.
    Dazwischen kommt noch in die Quere der Damenkränzchenverband, der glaubt es wachse hier Tee.
    Man glaubt es kaum, das ganze Dorf weiß das sie Marihuana anbauen, alle helfen zusammen, und so sollte es in der Politik sein, das wäre was, und vor Freude über diesen Zusammenhalt, kamen mir fast die Tränen, und liebevoll würgte ich meine daneben sitzende, bald Augen verdrehende Freundin, die sich dann langsam in den Sessel zurückließ, und ein Ächzen von sich gab. Sie lebt aber wieder.
    GRACE kommt in Kontakt zu einem Dealer, durch die Exfreundin Ihres Gatten, der Sexuell ziemlich aktiv war, und sich eine Freundin hielt. Die wiederum half GRACE zu einem Dealer, der Ihr wiederum zu einem Meisterdealer verhalf.
    Was ist das für ein Leben dauernd in Schulden zu leben ? und sogar der Dorfpfarrer versteht GRACE.
    Was ist das für ein Leben dauernd ein paar lästige KakerlakenaufdenNervgehende Gerichtsvollzieher und sonstige Geldverlangfirmen abzuwimmeln ?
    GRACE kennt das alles ,und sie hat sich eben zu einem echt fantastischen Plan entschloßen.
    Irgendwie bekommt man so richtig Lust, nach Amsterdam zu fahren, ein paar 1000 Coffeeshops zu plündern und einen Gewerbeschein zu lösen, um ein Marihuanadealer zu werden, leider ist meine bessere Hälfte nicht damit einverstanden, und so muß man altmodischerweise wieder zur Arbeit greifen.
    Meine Güte, und dann raucht GRACE noch einen Joint.
    Der Streifen ist so einer der nettest lustigsten der letzten Monate. Die Story ist so richtig Skurillischrabenschwarzschrägliebevollhumorvoll und versteht einem Taubstummen zu lachen zu bringen.
    Der Film ist so richtig Englisch, alle sind Fischfänger, und das ist Ihr Lebensunterhalt, arbeiten, aufschlitzen, stinken, fischeln, wie ne Bratfischküche, und das das ganze Leben.
    Klar das einige ausbrechen. Ich wünsche GRACE viel Glück.

    Eingerauchte

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