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Filmkritik: Pitch Black - Planet der Finsternis

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    Filmkritik: Pitch Black - Planet der Finsternis

    Pitch Black – Planet der Finsternis

    Man stelle sich vor, was passiert wenn „ Rambo „ in der Fremdenlegion kämpft, und auf „ Der Legionär „ trifft, um mit ihm „ Alien „ zu besiegen, während „ Godzilla „ Independence Day „ entbindet, um dann auf
    „ Robinson Crusoe auf dem Mars „ zu treffen, der den Gynäkologen „ Deep Star Six „ die Unabhängigkeitserklärung unterdessen vorliest. „ Basket Case „ im All läßt grüßen, heraus kam dieser Streifen.
    Anfangen tut er wie alle Filme mit wackeliger Kamera. „ Dark Star „ mäßig geht es auf den langen Weg mit einem Handelsfrachttransporter und einem Schwerverbrecher auf dem Weg, von einem Punkt in der Galaxies zu einem anderen. Alles schön in roter wackeliger Farbe gehalten, hört man die Stimme eines Todeskandidaten, der etwas erzählt, und man fühlt sich so richtig gleich heimlig im Traschfilmmistkübel.
    Der unbekannte Capitain JOHNS ( Cole Hauser ), hat den Auftrag einen Gefangenen zu transportieren, das Schicksal hat den Auftrag, das 200 M lange Raumfrachterschiff abstürzen zu lassen.
    Nur er rechnet nicht wie schlimm so ein Aufprall sein kann. Noch schnell Balast abwerfend, und das nicht zu viel, fliegt die weibliche Fahrerin dieses Raumschiffes FRY ( Radha Mitchell ) mit Bruchlandung auf einen unbekannten Planeten, wo totale Sonne herrscht, und das 3 x. Alles ist hell, der Film teilweise blau oder braungelb, um die Helligkeit besser darzustellen. RIDDICK ( Vin Diesel ) der Schwerverbrechermordiomörder kann sich befreien a la „ Lock up „ und spielt mal kurz „ Tango & Cash „ meets „ Predator „, und versteckt sich mal unter riesigen Dinosaurierskeletten.
    9 Leute bleiben über, und alle versuchen natürlich zu fliehen. Sie entdecken eine stillgelegte Station, in der Menschen geherrscht haben, und durch ein Unglück wird der letzte dieser Überlebenden erschossen.
    FRY geht auf Entdeckungsreise, und wird fast von so schnellen Seesterntintenfischtentakelmonstern gefressen, wie der Kollge zuvor, und nun wissen dann alle was Sache ist. Angemachte Windeln.
    JOHNS befreit den wiedergefangenen und entwischen RIDDICK unter der Bedingung das er Ihnen hilft vom Planeten wegzukommen, und voller Weisheit und schlechter Taten geht es mit 4 Allahanhängern ans Eingemachte, nämlich ans Einzelteile sammeln.
    FRY kommt drauf, das die Siedler die vor 22 Jahren hier waren, folgendes gewußt haben, es kommt ne ewig lange Sonnenfinsternis auf sie zu, mit Karachotempo, und das muß verhindert werden.
    Leider haben sie auch folgendes nicht gewußt. „ Planet des Schreckens „ hat nämlich einen Bruder, der heisst
    „ Astaron – die Brut des Schreckens „ und tritt in Form von fliegenden Kampfskorpionspinnenmonstern auf, die sich mit biestiger Geschwindigkeit fortbewegen, und spätestens da, macht es Spaß entweder seine Freundin auf zu wecken, oder sie an unübersichtlichen Stellen zu kitzeln.
    Die Dunkelheit kommt, und die einzige Rettung ist eben RIDDICK, ein Kind noch im Schlepptau der Gruppe, der eine Schönheitsoperation hatte, die er mit 20 Mentholzigaretten bezahlte.
    Er saß ewig im Bau, und hat sich die Augen verändern lassen, um in der Dunkelheit zu sehen. So ne Art menschliches Fernlicht. Und er hilft Ihnen im Moment. „ Soldier „ mäßig geht es ums Überleben, und einer nach dem anderen läßt das Lebenslicht im Eckerl stehen, und verliert gegen die Viecher.
    Natürlich gibt es noch einige Ungereimtheiten, 3 % Spannung, 1,45 % Sexappeal, 4 % Liebe, 99 % geile Viecher, und 0,3 % Erotik, dazu 11 % Geilheit, und eine Schubkarre Gemeinheit.
    Leider wirkt das ganze wie ne total vorhersagbare Alien X – te Aufgußvariante, auf einem Fremden Planeten, mit etwas zu wenig Spannung, und einigen guten Effekten. Die Biester sehen im Dunkeln, Goreszenen gibt es wenige, RIDDICK ist der, der wenig redet, und das nette Arschloch spielt, JOHNS ist der beschissene Gutewicht, und die anderen sind Mitläufer. Im Dunkeln spielt sich ne Menge ab, und man fragt sich was das für ein Planet ist, und etwas wurde auch von „ Event Horizont „ geklaut, wie von vielen Streifen.
    Sehenswert ist er etwas, wenn man nicht gerade viel vor hat, und sich die neuesten Filme sowieso anschaut, Sehenswert ist er, wenn man Albino ist und mitfühlt wie sich RIDDICK fühlen muß, und sehenswert ist er wenn man auf Science Fiction Filme steht, wo nicht gerade viel los ist.
    Nicht sehenswert ist der Film wenn man im Kino sitzt um einige Graue Zellen wieder zu aktivieren.
    Hie und da beißt man seine Freundin in die Schulter, damit die Zeit schneller vergeht, oder man schneidet sich die Zähennägel um zu beobachten, was passiert, wenn sein Sitzvordermann etwas scharfes aus Horn an den Hals geknallt bekommt. „ Timescape „ und „ The Arrival „mäßig geht der Film dann ins Finale.
    Auf Video besticht der Film sicher mehr. Der Film geht mehr mit den Zwischen Dingern, in den Beziehungen der Menschen um, und den Konflikten, als mit spannender Popcorndramatik. Optisch ist der Film sehr gut, und auch schön gemacht, aber er ist leider nicht spannend, und was ich vermißt habe ist zwar eine bekannte Story, aber ne gute Umsetzung.
    Trotzdem ist er sehenswert, und jedem Science Fiction Fan empfohlen.
    Man fühlt auch teilweise wenn nur kurz, so richtig ein bißchen „ Die Reise zum Mittelpunkt der Erde „
    Was aber viel zu wenig ist, weil eher mehr viel Herumgehopse am Programm stehen und irgendein Psychokram, aber das eher langweilig umgesetzt. Da wird doch lieber die Freundin noch mal unsittlich angeknabbert, weil man wieder mal seine Putenschnitzelsemmel mit Kartoffelsalat gegessen hat, und ehe man es sich versieht, sin 100 Min. um.

    Dunkle

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