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Filmkritik: Coyote Ugly

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    Filmkritik: Coyote Ugly

    Coyote Ugly



    Es gibt viele Filme über New York, es gibt viele Geschichten über die Lebensweise von New York, es gibt
    Storys über das heilige Geschlechtsleben von transsexuellen Mistkübeln, es gibt New Yorker Geschichten aus der Sicht eines Messers eines Killers, es gibt sockige Geschichten über die Großen Auftritte von Lederjacken und was weiß ich, und jetzt gibt es einen Film über eine Supimegageilemörderbar, namens Coyote Ugly.
    VIOLET „ JERSEY „ SANFORD ( Piper Perabo ), eine ziemlich kesse, Pretty Woman Look like Lady, ist eine ziemlich nette, erfolglose, süsse, arme, Kirchenmausmässige Mauerblümchensongschreiberin, die von Ihrem Vater WILLIAM SANFORD ( Zuckerschneckchen John Goodman ) – der ein wichtiges Wachorgan in einem ehrlichen Job – einem Mautstellenhäuschen ist, und die ganze Zeit Autos durchläßt die zahlen müssen, um von A – durch die Maustelle – nach B zu kommen.
    Sie hatte mal eine Mutter die Sängerin war, und auch sie schreibt Songs, hat aber Irre Angst aufzutreten.
    Ihre beste Freundin begleitet sie ins 70 Km entfernte New York, wo sie versucht auf eigenen Beinen zu stehen.
    Sie ist naiv, sie ist nette, sie ist weiblich, sie hat an urguten Körperbau, und man möchte wirklich mal einer von den unehrlichen Gynäkologen sein, die bei Ihr Antatomische Unstimmigkeiten studieren möchten.
    Natürlich bin ich als ehrliche Seele mit meiner Freundin ins Kino gegangen, die mich immer eng umschlungen hielt, wahrscheinlich aus absoluter Liebe heraus. Kratzspuren inklusive.
    VIOLET versucht sich einen Job zu holen, und nachdem sie voll guten Mutes in einer Wohnung untergekommen ist, was wahrscheinlich gar nicht so schwer war, einer Wohnung die aussah, wie der Überbleibselrest der städtischen Mülllieferungszentrale, versucht sie Ihre Demotapes an den Mann, oder an die Firma zu bringen, und Ihren eigenen Weg einzuschlagen. Der Film hat einige Ähnlichkeiten mit ner Menge Filme, die mir leider nicht alle einfallen, aber er ist so das typische „ Easy Rider“ Aussteigsgeschichtelchen.
    Sie kam, sie sang, sie küßte. Und wenn sie nicht gestorben sind, küssen sie heute noch unter jedem Busch.
    Aber bis dorthin ist es noch ein weiter Weg. Violet wird ziemlich verarscht, als die den jungen
    KEVIN O´DONELL ( Adam Garcia ) trifft, von dem sie hört er sei Plattenproduzent, und er spielt auch mit, in der Hoffnung doch mal eine abzukriegen, solo wie er ist.
    Er läuft VIOLET nach, und das ungefähr 26 Blocks, die sich etwas verirrt hat. New York hat irgendwas an sich, wo man sich gut verlaufen kann, darum gibt es so viele Taxifahrer die sich gegenseitig dann den Weg weisen.
    VIOLET findet die Wohnung, und irgendwie fühlt man einen Minniblitz zwischen den zweien, die sich etwas besser leiden können, als vor 10 Min. Irgendwie wird man neidisch, das in einer Stadt wie dieser alles so leicht geht, auch Frauen aufreissen.
    Durch Zufall in einem Restaurant, wo sie kein Geld hat, und von einem Caritativen Barman eingeladen wird, erfährt sie das in der Bar Coyote Ugly gerade ne neue gesucht wird. Ohne zu ahnen was es ist, meldet sie sich brav, bei einer Blonden Frau, die die Besitzerin ist, wie sich herausstellt, und von irgendwoher kenn ich diese Schauspielerin, jedenfalls sieht sei verdammt gut aus, wie so vieles in New York.
    Ab hier hat mir der Film schon ziemlich gut gefallen, denn jetzt fängt das ganze erst an. Die Bar ist eine richtige Mörderbar, und was hier abgeht, ähnelt mehr als nur „ Cocktail „, eher mehr wohl Pretty Woman macht Urlaub in der Hölle. Die Chefin heißt LIL ( Maria Bello ), und stellt sie zur Probe ein, und als sie kurz da arbeitet, sieht sie erst wie schwer das ist, obwohl sie vorher stolz einigen Leuten verkündet hat, einen Job zu haben. Sie wird kurz danach gekündigt, und gleich wieder aufgenommen, nach einem guten Stück was sie geliefert hat, sie hat nämlich einen Streit geschlichtet, und sowas braucht LIL. VIOLET hat nämlich in Ihrem Kaff wo sie herkommt, nicht nur Ihre beste Freundin GLORIA zurückgelassen, sondern auch den langjährigen Job als Pizzarestaurantarbeiterin, und Ofenbewacherin. Spätestens ab hier, hat sich die geifernde lechzende gierige Sabbernde Männliche Kinozuseherschaft die in 20 facher Unterzahl zu den jüngeren Weiblichen Zusehern war, an die Leinwand gehangen, um herrlich verdrehte, antatomisch verfrachtete Tanzkünste von
    den 3 wirklich heissen Miezen zu sehen, die die ganzen Jungs damit auf die Palme bringen, um ihnen für viel Geld viel Alkohol auszuschenken. VIOLET wird immer mehr zu einem Coyoten, und 300 $ in der Nacht zu verdienen, gefällt Ihr ziemlich gut.
    Wahnsinn, die Bar, die Tänze, die Musik, der Elan, die Kunst, die Beine, die Frauen, die Freundin die daneben sitzt, und mir fast die Augen zuhält. VIOLET hat nur den Job bekommen weil ZOE ( Tyra Banks ) aufhörte, und ich muss sagen, es muss verdammt hart sein, nur 55 Kg auf die Waage zu bringen bei 1,70 M Größe, und das mit 2 – 10 Kg Gewichten in der Hose.
    Man kann sich gar nicht den Elan vorstellen der da von der Kinoleindwand abgeht, fast ein Mystisches Gebet zu herrlichen Discoklängen, und das ganze mutiert in ein „ The Dome – Superlative „ der Extraklasse, und jeder würde hier neidisch werden.
    Bis eines passiert, VIOLET spritzt mit Wasser einen Feuerwehrmann voll, ein absolut normales Ritual dort, für welche die anstatt Hochprozentigen Alkohol, einfach nur Wasser wollen, und ausnahmsweise nicht mal aus der Klomuschel süffeln wollen.
    LIL muß 250 $ berappen, und verspricht VIOLET zu kündigen, schafft sie es nicht 250 $ aufzutreiben.
    Da kommt die Rettung in KEVIN daher, der das Demoband von VIOLET noch hat, das sie sich ja abgeholt hat zuvor, und sie holt ihn gegen seinen Willen auf die Bühne, wo er einige seiner Körperteile lasziv und ziemlich erotisch, laut meiner Götterfreundin zum Vorschein bringt, und viele haben da gelacht.
    Die Möglichkeit mitzubieten, hatten dann ziemlich viele weibliche Zuseher, und es war eben nicht schwer 250 $ mal schnell zusammenzukratzen, und VIOLET kann so aufgrund Ihrer Idee bleiben und weiterarbeiten.
    Die Placebostory vom American Way of Career funktioniert hier ziemlich gut auf der Leinwand.
    „ Dirty Dancing „ meets „ Flashdance „ in einer Ginflasche, und schon ist ein Absoluter Erfolg sicher.
    Wenn es einen Geilheitsoscar gäbe, würde der Streifen 3 kriegen.
    VIOLET ist so richtig glücklich, bis Ihr spießiger Kleinstadtvater erfährt mit was sie Ihre Kohle verdient, und nicht sehr glücklich darüber ist, und von da an geht alles schief für sie, einfach so ziemlich alles, Freund verloren, 1. Bühnenauftritt verpaßt, den Ihr Kevin zugeschanzt hat, Vater verärgert, und keine Lust mehr 200 Millionen Glasscherben wegzuräumen.
    Ja Geld ist eben doch nicht das wichtigste, und sie muß erkennen, das Gold und Silber leider nur dann von wert sind, wenn sie schwer und ehrlich verdient sind.
    Der Streifen ist so ein richtiger Prägynäkologenemanzenfilm, den man sich auch als Mann ansehen kann, wenn seine Holde verspricht die Wanzen zu Hause zu lasssen.
    Ok es fehlt an Hochspannung, an Knisternder Theresa Orlowsky Erotik, an genüsslicher Freitag der 13. Killeraugen, aber der Film hat was anderes. Ehrliche Leute, ehrliches Glück in allem was sie anfaßt, auch wenn Ihr einige Kieselsteine in den Weg gelegt werden, und vor allem herrlich gestylte, sehr interessante Weibliche Geschöpfe, die wirklich zu den Wunderwerken der Schöpfung zählen.
    Wäre die ganze Musik nicht, hätte man den Film vergessen können, wären die ganzen Tanzeinlagen nicht, wäre der Film nichts wert, denn VIOLET kann nur süß schauen, und nette Tränen weinen, und hat als absolutes Neutalent nur ein süßes Puppengesicht so wie die anderen, dieses aber setzen sie wirklich megamässig gut ein, und man kommt mit einem guten Gefühl aus dem Kino, oder auch umarmend küssend, oder auch der Freundin hinterherlaufend. Empfehlenswert auf alle Fälle, aber kein Vom Hocker Schmeiss Film.

    Gynäkologische

    77,77 von 100
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