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Filmkritik: Zurück zu Dir

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    Filmkritik: Zurück zu Dir

    Zurueck zu dir



    Kennt einer von euch noch die Handtücher mit dem Aufdruck, Liebe ist ? Es gibt viele unsterbliche Momente im Kino, als z.B. RHETT BUTTLER, SCARLETT O´HARA küßt, oder als YODA stirbt, oder WILLIAM WALLACE den einen Bösesuperwicht ersticht, und eben hier als DAVID DUCHOVNY, MINNIE DRIVER am Ende küßt, naja und auch dazwischen einige Male. Am Anfang war das Feuer, und eine Regisseurin.
    BONNIE HUNT; die auch eine Rolle als weibliche Schwester von GRACE BRIGGS ( Minnie Driver ) spielt. Ihr Ehemann ist JOE DAYTON ( James Belushi ) – ist ein Mörderbauchträger, und sammelt Kinder, sein Hobby ist Leute zu retten. Er paßt ziemlich gut als Präsensibler Proletoider Rettungsirgendwasmensch rein.
    MEGAN DAYTON ( Bonnie Hunt ), eben ist die einzige wichtige Bezugspartnerin für GRACE, die ziemlich viele Probleme hat, aber das kommt alles erst.
    Der Film fängt ganz jung an, mit einem Streit mit meiner Freundin, die nicht einsehen will, das wir einen Streite haben sollen, um uns nachher zu versöhnen, was jetzt bei Vollmond eine wirklich wichtige Sache ist, schließlich gibt es ja auch eine Ebbe und eine Flut bei uns. Naja.
    BOB RUELAND ( David Duchovny ), ist ein Bauleiter und baut Häuser, unter anderem auch ein großes mehrstöckiges Hochhaus, und seine Frau , ELISABETH RUELAND, ist seine einzige Liebe, deren Liebe wiederum der Gorilla Sydney ist. Der wiederum ist irre gefühlvoll, und so schöne alte Jugenerinnerungen kommen da hoch, und ganz genüßlich würgt man seine Freundin in dem Gedanken das man mal „ Greystock – die Legende von Tarzan „ gesehen hat. Wenn man den Film ausleeren würde, würde man Filme wie
    „ Instinkt „, „ 28 Tage „, „ Jenseits von Africa „, „ Short Cuts „ sehen, die dann mit Lichtgeschwindigkeit den Weg in die Sonne begehen, um dort sich dann zu etablieren, um einigen armen Herzen zu leuchten und um sie zu erfreuen, wie dieses Stück 112 Min. Zelluloid. Dazu gibt es noch einige Tropfen „ Während du schliefst „ und „ Schlaflos in Seattle „, eine Olive „ E – Mail für dich „, und eine Cocktailblume „ Message in a Bottle „.
    Der Film spielt anfangs schon mit Sehnsüchten, nach tiefen blauen Gewässern, er suggeriert Jugenzufallstraumromanzenliebeleispiele und bringt dein kleines Herz dazu, die Hände zu bewegen, und deine bessere Hälfte an dich zu drücken, damit du näher an Ihr weiches T – Shirt kommst, weil du wieder mal zu dämlich warst ein Leintuch mitzunehmen, weil du als Greenpeace Anhänger keine Papiertaschentücher mehr verwendest. Wie spielt doch so das Leben, du bist als BOB auf einer Partie mit Elisabeth, und versuchst einige Spender aufzutreiben in der High Society ,weil du einen neuen Affenkäfig bauen willst, für des Frauens liebstes Hobby, den Gorilla Sydney. Der wiederum ist der einzige der zu Elisabeth so zugänglich ist, und die wiederum hat Ihren Lebenssinn eben vergorillarisiert. Wie ist doch die High Society heute ? Ärger als damals – die sind nur langweilig, die sind kompliziert und reden Käse. Jedenfalls spielt da grad so verjazzte Boney M. Musik, als auf einmal was passiert. Ein Horror, ELISABETH wird ins Spital eingeliefert, weil sie einen Autounfall hat mit BOB, der überlebt mit Schrammen, und sie stirbt. In der Zwischenzeit sieht man GRACE eben, die im Spital liegt, und eine von diesen Transplantationsewigwartentussis ist, und auf ein Herz wartet.
    Es kommen dann so viele Gedanken hoch, wie doch die Welt ist, hier trinken sie Champagner und daneben warten die Leute auf ein Herz, oder Hirn, oder Ohr, oder auf ne neue Freundin. Mich ausgeschlossen.
    Man fühlt richtig wie die Romanzentropfen durch dein ganzes Leben, durch dein Herz, deine Lunge, durch deine ganzen Kleinen Atomporen fließt, als du das Leid siehst, wie BOB seine Elisabeth verliert, und sein Hund Mel hat dann Jahre gebraucht um darüber hinwegzukommen.
    GRACE wird operiert, und bekommt das Herz von Elisabeth, und es vergeht einige Zeit, bis sie sich daran gewöhnt hat. GRACE ist überhaupt ein Engel, sie stammt aus einem katholischen Haus, und ist bei Ihrem Großvater aufgewachsen, der mit 3 anderen in einem Restaurant lebt, einem Italienischen Pizzanudelrestaurant, mit Wohnung oben, und hat mehr als nur ein Herz, sie ist einfach ein Engel, und sieht verdammt gut aus, naja jedenfalls so gut wie es eine geschminkte Filmschauspielerin zuläßt.
    BOB ist hingegen ziemlich nervlich fertig, geht seine Arbeitskollegen, Freunde, und Untergebenen an, und ist ziemlich ein Ungustl. Er wird erst seinen schlechten Gefühlen erleichtert, als sein Freund in dazu zwingt mit ihm fortzugehen um ein weibliches Mädchen aufzureissen, mit der er dann in dem Restaurant just sitzt, in dem GRACE serviert. Niemand weiß was vom anderen, und man sieht förmlich wie die Funken zwischen diesen beiden Herzen spritzen, wie eine Schleifmaschine, die den Mount Everest abschleift, wäre dieser aus Metall. BOB muss aber wegen eines Arbeitseinsatzes das Restaurant am Freitag Abend verlassen, und bekommt ein Essen von GRACE geschenkt, das er dann am Auto ißt, und ganz verschwommen lieb auf sie denkt.
    Bis zu einem Zeitpunkt, MEGAN – GRACE überredet, den Brief aufzugeben, den sie schon seit knapp 1 Jahr bei sich trägt. Sie will sich bedanken bei dem, der Ihr das Herz gab, und hat an den Mann von ELISABETH gedacht. Den Brief bekommt BOB nach einiger Zeit von Ihr, und liest ihn, und träumt wieder von
    Seiner ELISABETH die er sicher nie vergessen kann, schließlich war es seine 1. Jungfräuliche Liebe, und sowas vergißt man einfach nicht. Solche Menschen sind für die Ewigkeit geschaffen und werden es immer sein.
    GRACE lebt Ihr Leben, und sieht das BOB sein Handy vergessen hat, und genauso wie BOB´s Freund ihn verkuppeln will, will das auch der italienische überaus nette Großvater von GRACE der sie auch verkuppeln will, weil er einfach das Leid seiner Enkeltochter sieht. Auch sein Superchefkoch Angelo will ihr helfen, und beide schenken Ihr den fast größte Schatz dem man einen Menschen geben kann, eine Reise nach Rom.
    BOB holt sich das Handy ab, und zwischen beiden funkt es, und wie es hätte kommen sollen, streift ein Blick den anderen, wie Michael Schuhmachers Ferrari am Nürnburgring.
    Natürlich freuen sich die Verwandten von GRACE ziemlich für sie, und hoffen das da eine Beziehung raus kommt. Jeder hatte zuvor einige ziemlich dämlichen Bekanntschaften gemacht, an die er nicht denken will.
    Irgendwie plätschert dann der Film etwas dahin, und man wünscht sich mehr Elan für die Story, aber das hat auch wieder seine guten Seiten, weil in der Zwischenzeit das verschneutze T – Shirt meiner Besseren Hälfte austrocken kann, denn irgendwie haben die Kinosaalbetreiber gemerkt das da einige Schluchzende Personen drinnsitzen, und die Lüftung eingeschalten, oder irgendeinen so komischen Blaswind, der Feuchtigkeit trocken soll. Und wäre der Kinosaal in dem Moment das Haus von „ Amityville „ gewesen, würden keine Blutigen Fontänen hervorschiessen aus den Wänden, sondern Hektoliter Tränenflüssigkeit.
    Eng umschlumgen verfolgten wir nun den Pfad der Geheimnisse verlassend, das weitere Geschehen, von sehr gut spielenden Protagonisten. Hin und wieder wechseln sich die Schmalzbrotinseln, in dem See voller
    Leidenschaftlicher Tränenkommentare, und hie und da auftauchenden Wortwitzkaskaden, ab, und man
    Versucht mit BOB mitzufühlen wie er glücklichen Fußes, seinen Untergebenen Arbeitskollegen einen Kaffe glüchlichen Augenaufschlages bringt, und frohen Mutes und lachenden Herzens an sein Zeichenarchitekturbrett geht. GRACE kann es einfach nicht über Ihr Herz bringen, Ihm zu sagen, das sie Herztransplantiert ist, und eines Tages findet sie in seinem Schreibtisch, den Brief den sie ihm geschrieben hat, vor so langer Zeit, der Dankesbrief den BOB hinter einem Briefbeschwerer auf seinem Schreibtisch hat und sie läuft davon.
    Den Rest seht euch bitte selbst an, es ist einfach rührend, süß, gewaltlos, einfühlsam, kitschig, Butterbrotpapiermelancholisch, und alles paßt einfach gut zusammen.
    Hier ist wohl DAVID DUCHOVNY von seinem AKTE – X Image weggekommen, das wer versucht hat Jahrelang anzustreben. Die ganze Story ist einfach ein süßer Sonntagsnachmittagsvollmondunterhaltungsliebeleiro mantikschmerzverzerreungstränendrüsenfilm
    Für Verliebte und solche die es werden wollen, für Leute die gerne was über den Sinn des Lebens erfahren wollen, und für solche die sich mit einigen Leuten noch schnell mal versöhnen müßen.
    Aus der Story hätte man mehr machen sollen, und trotz wirklich netter Leute verpufft nach einiger Zeit so alles dahin, und man hat nachhaltend keinen so starken Eindruck das man sich Tränenverheult in die Donau stürzen will, oder vor einen Ferraribus werfen möchte, der dann mit 330 KM / H über einen drüberfährt, und man das Gefühl hat wenigstens einen Selbstmordversuch aufgrund eines Filmschauspielers hinter sich zu haben.
    So geht man guten Gewissens aus dem Kinosaal heraus und erkennt beruhigend an, wieder einen neuen Film gesehen zu haben. Dann gibt’s natürlich noch die Option, einfach abzuschalten, davor keinen Sport zu machen, und ohne irgendwas zu wissen in den Film zu gehen, seine Freundin oder einen Teddybär zu umarmen, oder zumindestens eine Flasche frisch zentrifugierten Honigmelonensaft, und 112 Min. Lebensschmerz zu geniessen, das ist auch ein schönes Gefühl.

    Herzige

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