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Filmkritik: Taxi, Taxi

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    Filmkritik: Taxi, Taxi

    Taxi, Taxi


    Also die neue Methode ist, den 2. Teil eines Filmes wie diesen Hier – Taxi hiess der 1. Teil – nicht mit Zahlen, Buchstaben, Rehabilitationklinikzimmernummern zu benennen, sonder einfach das Wort zu wiederholen.
    Wäre doch was, Krieg der Sterne und Krieg der Sterne Sterne.
    Naja jedenfalls, hat LUC BESSON ganz was untypisches abgeliefert, und der Streifen ist der erfolgreichste Film in Frankreich gewesen, und das beweist das die Franzmänner doch nicht so ganz einen ausgefeilten Popcornkinogeschmack haben, sondern eher dabei Kaviar mit Champagnerzwieback schnattern.
    Es gibt Natschos, und Filme in denen es ums Schnelle Fahren geht wie bei RONIN, damals, und der ist auch ein schneller Film. Der 1. Teil war etwas fade, der ist etwas rasanter fade.
    Nun, ganz einfach, der eine Taxifahrer, keine Ahnung wie er jetzt noch mal heißt, hat eine wichtige Fahrt, er muß über die Berge bei Marseille, eine Schwangere Frau zu einer Entbindungsbabyrausholklinik bringen, und schlittert a la „ Jackie Chan ist Nobody „ in eine „ Brust oder Keule „ ähnliche „ Bill Cosby Show „ Misere, und überholt dabei noch den schnellsten mit knappen 220 bis 250 und das auf ner Strecke, bei der man am liebsten zu Fuß ganz langsam gehen würde.
    Einige Szenen kommen einem vor, als würde man im Imax Kino sitzen, und es würde kurz davor sein, süchtig zu werden nach Geschwindigkeit a la „ James Bond 007 – Der Morgen stirbt nie „ und man möchte noch mal genußvoll den rechten Oberarm, seiner gesunden Götterfreundin kurz mal mit kurzen schnellen Schlägen massieren, wobei sie dann immer die Eigenart hat, schrill aufzugrunzen, oder einfach raus aus dem Kino stürzen und voll Genuß einen Superschnellen Renault stehlen, und dann ein bißchen mit 200 durch die Fußgängerzone fahren, und einigen Blöd herumstehenden Bullen die lange Nase zeigen, und sonstige gestreckte Körperteile.
    Er hat es natürlich geschafft, der Wagen und der Fahrer, und die Frau die ein Kind in seinem Taxi kriegt, und das lustige ist, das er noch immer ohne Führerschein fährt, und immer noch jede Straße kennt, als wäre das sein Job immer schon gewesen.
    Der erfolgreiche Algerier DANIEL- die Hauptfahrfigur hat noch ne Freundin mit nem Vater der an „ Otto 2 – der neue Film „ erinnert, und wirklich ein leicht schizoidparanoides Militärtraumakriegsekel ist, das immer seine eigenartig rechthaberische Art raushängen muß.
    Er kommt noch gerade zu seiner Freundin zurecht, bevor die innerlich verglüht, und wie schön wäre es jetzt in diesem Moment in Astrogalaktischersolarenergie mit seiner Freundin und einigen dazugehörigen Körperteilen ungeklont zu verschmelzen.
    Irgendwie ist es ja cool das ein Renaul einen Ferrari und Mercedes um einiges schlägt, und noch dazu fliegen kann, was ja recht praktisch bei Staus ist. So nebst muß er aber den Vater, den General des Militärs zum Flughafen in Rekordzeit bringen, in einer Zeit die eigentlich das 10 Fache erfordert bei normaler Geschwindigkeit. Der Japanische Verteidigungsminister kommt an, und eine verblödete „ Rosaroter Panther „ „ Inspector Cluseau „ „ Flic Flac „ „ Police Academy 7 – Angriffsziel Moskau „ Truppe, die einige Karatestunden hinter sich hat und Judo auch nicht abgeneigt ist, muß ihn beschützen.
    Dann kommt er zum Vorschein, Mr. Titan auto, total sicher., verschalt, und fährt wahrscheinlich mit Wasserstoff. Das neue Auto, das nach Japan geschickt werden soll, muß auf einem Extraparcours getestet werden, und kein anderer als DANIEL kommt dafür in frage, auf Empfehlung von seinem zukünftigen Fastschwiegervater, der ihm sein ganzes Vertrauen schenkt, und so keinen Gefahr läuft, der Tochter den Keuschheitsgürtel zu kontrollieren. Derweil entführen in ziemlich raffinierter Manier, extrem hochtechnisiert spezialisierte Japan Mafiöse Yakuza Lederjacken tragende Handyfreaks den Japanischen Minister um ihn nach Hause zu entführen, und ihn per eingeflogenen Gehirnhypnoseakrobaten zu überreden auf Chirac zu ballern, um damit die Technischen Exporte von Frankreich nach Japan zu verhindern, da der Obermackeryakuzamafiaboss keine Technik will, und im Amischen verhangen, mit Ledenschurz und Teekanne sein Leben fristen will. Da muß DANIEL einspringen, und da jauchzt das Männliche Männerherz, und weibliche Kinderfrauenherz mit, und man zwickt, tritt und knutscht seine Freundin, die dann nach einiger Zeit entweicht sein dürfte, da ich auf einem mich mit der Kinosessellehne in Fremdsprachiger Zungenstellung befand. BESSON hat den Film sicher mit viel Hingabe gedreht, aber seit Louis de Funes tot ist, sind die Franzfilme zum Großteil Käse, aber wenigstens ist dieser Kinderfreundliche, leicht dämliche Film auch für jene Leute geeignet, die gerne nen Holzhammer am Schädel tragen, statt der neuesten Pariser Mode, um mit zulachen. Natürlich verlegt sich die ganze Reise nach Paris, wo sie Luftwärts landen, und dort dann Freundin vom Freund, und Minister vom Land der aufgehenden Sonne befreien .
    Nebenbei kann man noch 1,80 M lange Beine bewundern die Sliplos, die Kinnladen einiger Japse begrüßen, und dabei sollte man halt seine Finger von fremden Körperteilen lassen, da diese dann leicht - .... naja usw.
    Der Streifen ist etwas langweilig geraten, und ich wundere mich wieso dieser einfache Streifen, so ganz unsuperkomischlustig so viel Erfolg in Frankreich erzielt hat, und so ziemlich jeden Rekord gebrochen hat.
    Die Witze sind nett, stimmt,. aber nicht so richtig lachmässig überredend, sondern eher so zurückhaltend und langweilig, und selten gesetzt, und eher man darüber nachdacht, was da eigentlich alles so schnell passiert ,sind 91 Min. vorüber, und man geht gelassen schnellen Weges, einige Leute umstossen raus, um gemütlich seien Boa zu würgen.

    Langsamverschneitsonnigrasantdieselige

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