Ankündigung

Einklappen
Keine Ankündigung bisher.

Filmkritik: Big Mamas House

Einklappen
X
 
  • Filter
  • Zeit
  • Anzeigen
Alles löschen
neue Beiträge

    Filmkritik: Big Mamas House

    Big Mammas House




    Oder wie man eine 200 Kg Schwere Negermutti lieb gewinnt. Man stelle sich vor, man baue ein Haus, nehme ein bißchen „ Beverly Hills Cop „, verzementiere es mit etwas „ Mrs. Doubtfire „, kachle die Wand mit etwas
    „ Der Diamantencop „, mische etwas „ Stakeout rein, dann baue man einen Schornstein auf
    „ Marx Brothers, A Night at the Opera „, , stelle die Wände auf einem Fundament voller „ Nix zu verlieren „ und habe dann einen 120 Mill. $ Erfolg zusammen.
    Der Streifen hat nicht viel gekostet, bietet aber umso mehr, familiöse, nicht mafiöse, Extrasüsserchensüdstaatenunterhaltung, Par Excellence. Die Geschichte ist eigentlich recht einfach.
    Eine SHERRY hat ein Problem, sie ist mit LESTER liiert gewesen, und der hat 2 Leute ermeuchelt.
    Daneben hat er Geld gestohlen, und SHERRY gibt sich die Schuld das sie nichts gesagt hat.
    Deswegen besucht sie Ihre alte Großmutter, Marke 200 KG Negermamma, die sie sehr lange nicht gesehen hat, und mit der sie Streit hatte, weil diese eben eine „ Sister Act „ Gospelgläubige ist, die etwas von der Konservativen Schöpflöffelsilberbesteckgarnitur abbekommen hat. Wie es schon so üblich ist in Südstaaten sind 99 % Fettleibig, das restliche % lebt in Europa.
    Anfangen tut es wie jeder Lustige Film der im Süden der Usa spielt, mit der Idee das sich ein Polizist undervercovert und in ein Haus vis a vis der Mamma einzieht, um den schon erwarteten Besuch der Kleinen SHERRY mit 10 jährigem Sohn abzuwarten, und ein Haus zu verwanzen, um zu sehen was diese so alles machen. Glücklicherweise entflieht die Mamma zu einer Freundin, um mit Ihr über die neuesten Butterzuckermaisrezepte zu plaudern, und die Bude ist frei. Man entschließt sich Langerhands einfach 10 Kg Plastik und Gummilatexvasilinmasse zu modelieren, um eine andere Gestalt zu kriegen.
    Die ersten Lacher erfolgen schon nach kurzer Zeit, denn MARTIN LAWRENCE´s Trotteliger Kollege versucht
    Ihn davor zu warnen, daß die echte Big Mamma kurz mal nach Hause kommt, nach der Begrüßungsparty von Kuchenbetuchten Südstaaten omas, die die neuen Nachbarn ganz ohne schlechte Gedanken besuchen.
    Man glaubt zuweilen, das die Leute nur von Kuchen und Mais leben. Oh wie lecker, ein kleines Schlaraffenland. MARTIN spielt den Cop MALCOLM der sich dann im Badezimmer verstecken muß, und dann mitbekommt, wie eine dünngepfiffene Riesenmegamamma aufs Scheisshaus schlurft, um dann Ihren Musikalischen Körper alle Ehre zu machen, und ein Konzert zum besten gibt, das Freundin Klomuschel ziemlich gut aufnimmt, ohne Löcher zu bekommen. Irgendwie haben aber nicht nur Filmschauspieler musikalische Körper sondern auch Filmzuseher, und irgendwie haben nicht nur Cops empfindliche Nasen, sondern auch leicht empfindliche Freundinnen, die sich dann mit einer musikalischen Linken bedanken, die ein da Capo mit meinem nicht ganz so musikalischem Knie macht. Jedenfalls gelingt ihm die Flucht, und man sieht so mal richtig, was 2 Tonnen Mais, 100 Kg Speck und 10 Liter Milchshake ausmachen, nämlich ein Familienfest für Kannibalen. MALCOLM flieht, macht sich die Maske nach und spielt in 93 Min. sehr lange und überzeugend Big Mamma, und das als nicht verfreundeter Cop, der noch dazu Bekanntschaft mit der allzuckersüßen SHERRY macht, nach der sich jeder Nicht Amerikaner sehnt. Man sollte halt nicht immer so ehrlich sein, und lauthals mal kurz von einigen Schönen Mädchen außerhalb seiner 4 Herzkammern schwärmen. Es könnten schwarzen Buffalo Schuhe von Humanic nicht so ganz gut gefallen.
    Irgendwie nach kurzer Zeit, verbiegt man sich schon in allen Yin und Yang Stellungen, wackelt in den 45 Himmelsrichtungen herum, und wird dann ziemlich heiser. Big MALCOLM Mamma nimmt Sherry auf, die das nicht so ganz glauben kann, wegen einiger Streiterein mit Großmutter. LESTER ist inzwischen geflüchtet und auf der Suche nach versteckten Geld, und denkt sich, das SHERRY was haben könnte. Dann wird’s erst so richtig Turbulent, Big Mamma muß auftreten, MALCOLM zieht sich laufend um, streßt sich die letzten 12 Schweißdrüsen ab, und tritt auch als normaler Mann auf, ohne Maskerade, nämlich als HOWARD. MALCOLM tritt wieder auf, und verliebt sich in SHERRY, die sich auch in ihn verliebt, und man fühlt so richtig die Glühwürmchenatmosphäre, wie sie leuchtet und sie knistert wie eine glänzende 1 $ Münze. Irgendwie fühlt man den Beat, die Musik, fühlt den Gospel und den Blues, man fühlt die Regenwürmer, die Angelausflüge, die verkochten Zuckermaisspeckbrötchen und die ganze Südstaatenatmosphäre.
    Leider ist das ganze kurzweilig und schnell abgedreht und man wünscht sich etwas mehr Elan, und auch wenn schon alles mal schön da war, ist es egal, der Streifen ist familiär unterhaltend und überzeugt auf jeder Linie.
    Als Copkomödiantenverwandlungskrimithrillergeschichte mit Geldsüchtigem Tiefgang.
    Schwarze

    85, 14 ² von 100
Lädt...
X