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Filmkritik: Einen Freund zum Verlieben

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    Filmkritik: Einen Freund zum Verlieben

    Ein Freund zum Verlieben


    Was machen eigentlich so viele Onkel im Bett meiner Mama ? Solche Fragen hören sicher viele Frauen und Papas, die eine zerbrochene Beziehung haben. Aber diese Story übertrifft wirklich vieles, oder einiges.
    In der Liste der Filme mit Beziehungen die zugrunde gehen weil einer oder eine sich nicht einfühlsam auf die Gefühlsebene des anderen stellt, ist der Streifen einer der halbwegs oberen Klasse.
    Anfangen tut es mit Homosexualität, wieder einmal. RUPERT EVERETT spielt einen Gärtner der eine 1,2 Std. Woche hat, jedenfalls sieht es so aus, und der hat eine MADONNA als Freundin.
    Die spielt gar nicht mal übel die 45 Jährige, obwohl sie wahrscheinlich 51 ist, und aussieht wie ne ausgeleierte 49 Jährige, die demnächst Ihren 3 Pokal im Bodybuilding gewinnt, und somit zum 49. Geburtstag kein Geschenk braucht. Sie ist Jogalehrerin. Sie ist intelligent, ist super im Bett, und mann wie gerne hätten einige Humanoiden Männlichen und Weiblichen Erdbewohner mit Ihr Yoga unter der Bettdecke gemacht.
    Leider versteht das meine Götterfreundin nicht so ganz, denn die sülzte mich dauernd voll, das Rupert so süüüüß ist, und so gut aussieht, so höflich ist, wie vielleicht einige Ihr Bekannten nicht, und dann sieht sie dich mit so nett vorwurfsvollen Augenlidaufschlag an, oder wie man das in der Dunkelheit des Kinosaals halt aussah. Und freundlich ist er und schöne Haare hat er und einen Makellosen Körper, und es ist total OK wenn sie mit Ihm geistigen Sex hat, das ja eigentlich kein Sex ist, sondern nur eine Romantisch Yogaistische Berührungstantraübung, zwecks Selbstfindung und Erkenntnis von eigenen Körperpartien.
    Sie heißt ABBIE und hat mit einem Arschloch als Kevin ne Beziehung, und es werden Ihr wohl ewig die Worte im Hals stecken bleiben: Ich bin es, nicht du, der schuld ist, Ich bin es der dir nicht das Wasser reichen kann, Ich bin schuld, weil ich ein Arschloch bin, und deshalb ne andere Vögeln muß. Da fragt man sich, wieso man eigentlich ne Beziehung hat.
    Von nun an, lebt ABBIE bei Ihrem Schwulen Freund ROBERT, der Ihr in jeder Krise immer half, den sie seit Jahren kennt, der Ihr bester nicht Heterofreund ist, denn er ist ein Schwuchtiberger.
    Es fängt die komödiantisch gezimmerte Beziehungskiste im Film an. Irgendwie ist Blut doch dicker als Wasser denkt man am Anfang, denn, die beiden sind in einem Haus das nicht Ihnen gehört, ROBERT paßt nur auf, und ABBIE trinkt mit Ihm einen über die Binden, weil ja der 4. Juli ist, und in dieser Nacht passiert es.
    Biologisch sexueller Kontakt, der sehr in die Tiefe geht, und man fühlt direkt wie die Champagnerperlen, und die Margueritatropfen perlen, und einem wohlig auf der Zunge zerrinnen.
    Das ganze erinnert an „ Mr. Right „ und an andere ähnliche Storys, die Dreieckbeziehungen und Schwule Untertöne haben. ABBIE war halt sehr traurig, aber als sie erfährt, das sie schwanger wird, ändert sich Ihr Trauriges in ein lachendes Auge. Mann was für eine Mutter, die Ihrem Lover frei hält, ob er Vater oder Onkel sein will, sie ist einfach Irre. So wie eine Mutter sein soll, einfach Ihrem Freund frei lassen, was er mit der Situation machen will, und natürlich sollte er auch so fair sein, und sie nicht auf Abtreibung zwängen.
    Und nebenbei sollte man seien Freundin immer fester umarmen, und halt nicht zu fest drücken, da sie sonst zerbrechen könnte. Die beiden machten es richtig. ROBERT und ABBIE überdauern die 6 Jahre Ihres Sohnes in 20 Min. des 95 Min. Filmes von JOHN SCHLESINGER, und nebenbei bekommt man ein so richtig nettes Gefühl eines verkorksten Lebens. Keine Liebe, keine Freundschaft, nur die Arbeit im Hare Krischna Ohm Ton schrei Indus Yoga Tantra Gelenkverrenkungsladen wo sie arbeitet, und wirklich gut macht.
    Praktisch ist es sicher so Eine Gummifreundin zu haben, nicht praktisch ist es, so ehrlich zu sein, und seiner Freundin das mitzuteilen. Naja, sie hat ja noch Ihren RUPERT EVERETT.
    Doch dann passiert es, ABBIE trifft einen wirklich sehr hübschen Mann, jedenfalls hat das Fräulein Götterfreundin gesagt, der ein Investmentbodybuilder ist, und nach New York soll, aber nach langer Entscheidung sich für die Freundin Entscheidet, und die wiederum hat sich entschieden Ihre Fingernägel sanft in meine rechte Schulter zu bohren, nachdem sie mich innigst umarmt hat, mit den Worte: Oh wie süß.
    Ich fand das eher Nicht so Sadomasoliebevoll. Der neue Typ heißt BEN, und ROBERT wird ein wenig eifersüchtig, weil er sich in seiner Rolle als Vater als einziger sieht, und nebenbei noch als Beschützer von ABBIE. Er hat Ihr zwar immer nen Liebhaber gewünscht, aber doch nicht diesen oder ?
    Man geht fort, ißt und trinkt wie halt andere Normale Menschen, macht Späße, lacht teilt Betten und das Butterbrot, und bekommt Ärger mit anderen Leuten.
    Bis beide sich entscheiden, den Sohnemann SAM mitzunehmen. So Eine Frechheit, und von da an beginnt der Sargige Teil des Filmes. ROBERT will natürlich den Sohn behalten, und ABBIE auch, und dann kommt es noch stärker, ABBIE hat ROBERT belügt, ob seiner Vaterschaft, es war Ihr ausgezogener Ex – KEVIN.
    ROBERT ist am Boden zerstört, und man denkt sich wirklich das Frauen und Männer nicht zusammenpaßen, bis auf wenige Ausnahmen, die halt im Kino gerade sind.
    Warum müssen Leute immer streiten, warum müßen sie immer alles gerichtlich ausbaden.
    Warum müßen die Anwälte immer alles besser wissen. ROBERTS Leben ist am Boden zerstört, sein größter Wunsch war es SAM als Erziehungsberechtigten zu haben, und es nicht ABBIE zu überlassen.
    Und die Freundschaft sie ist aus, die ganzen herzlichen Küße, das ganze stundenlange Telefonieren wegen Überweltwichtigen Errungenschaften wie das zusammenlegen eines Taschentuches, oder den Kauf des richtigen Erdbeergeschmackkondomes. Die ganze Zeit ist hiermit vorbei, man haßt sich nur noch.
    Dann kommt ROBERT auf die Idee, KEVIN zu engagieren, der ihm SAM besorgen soll und mit Ihm Intern ausmachen soll den Sohn an ihn abzugeben.
    Den Rest gibt’s im Kino. Wie schön ist es doch wenn man sich dann gegenseitig anschneuzt, wie genußvoll ist es doch für einen wen die Freundin dir ein Taschentuch gibt, und du dich auch mal hineinschneuzen darfst und draufkommst es war das letzte. Und wie geschmackvoll ist es, wenn du Ihr dienen Taschentuch borgst und da sind noch einige verhärtete Kuchenbrösel drinne, vom Vortagsfrühstückskipferl und sie wischt sich die Augen ab, und hat dann Schokokrapfenteile drinnen picken.
    Wie beschämend ist es doch, wenn sie dich dann darauf anspricht, und wie hilflos du dann bist, wenn du versuchst im Dunkeln, was aus dem Auge zu entfernen in der Größe einer Haarwurzel, von einem Objekt in der Größe einer Stecknadel, aber es ging ja alles wieder gut aus.
    Zunge und Lippen machen es gut, nicht die Generaliversicherung.
    Man wundert sich immer wieder wieso die Leute überhaupt nicht alles unter sich lassen, und es immer austragen müssen an Orten wo andere zuhören.
    Die Story ist natürlich nicht übel, aber ein bißchen fade, weil die Leute zu wenig Ihr Talent ausnützen konnten, und sich der Film nicht zwischen Krieg, Abenteuer, Science Fiction, Beziehung, Komödie, so richtig entscheiden konnte, sondern einfach das Rezept des dahinsiechens genießt.
    Ein wenig mehr Essenz Lebensfreude, ein Tropfen mehr Bereitwilligkeit zur Story, ein bißchen weniger Ruhe, ein Schluck mehr Spannung, und der film wäre Titanicös.
    Heulende

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