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Filmkritik: Center Stage

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    Filmkritik: Center Stage

    Center Stage



    Die Eleganz der Strecksehnen, die Bullemische Vernichtung der Aussergewöhnlichen Knochenverrenkungen, die symphonischen Verstauchungen extraordinärer Sprunggelenke, die Sportiven Eleven, Präordinaler Konjunktur. Naja, ein richtiger Tanz film halt Ein kleines Wow, ein großes How, ein How, ein Excessives Hokylidokili.
    „ Star Trek „, „ Star Wars „, „ Braveheart „, „ Ben Hur „, „ Rio Bravo „, „ Der letzte Tango in Paris „
    diese und ähnliche Streifen haben alle damit nichts zu tun. Dafür eher mit „ Anna „, „ Anja „, „ Momo „,
    „ Grease 2. Teil „, „ Eis am Stiel 6. Teil „, „ Clerks „, „ Anja „, „ Beverly Hills 90210 „, „ Duell der Meister „,
    Und noch ein Wow wird nachgeschoben. Herrlich 110 Minuten lange, lauter nette und süße Zuckersüße, anatomisch nicht besonders geformte, aber vom Gesicht her wirklich hübsche Mädchen zu sehen.
    Irgendwie kommt man drauf, das es 3 x 2 Gruppen von Menschen auf der Welt gibt.
    Die einen können Ballett, die anderen nicht. Die einen sind Arschlöcher die Lehrer werden, die anderen sind verzweifelte Mütter, die den Traum an Ihre Kinder weiterzwingen möchten, die einen treten auf der Bühne auf, die anderen Klatschen verzweifelt Beifall.
    PETER GALLAGHER spielt einen Mann dem die Amercian Ballett Academy gehört, sowas wie die Elite Schule für Balletttänzerinnen. DONNA MURPHY spielt eine gestrenge, leicht dominante, anfangs bitterböse, zu Ende, Zuckersüße, normalisierte Lehrerin, die Ihre Sprößlinge zum Beinverrenken zwingt.
    Wie jeder gute Ballettfilm fängt auch dieser damit an, das man sieht wie einige Schnecken in die Zimmer eingewiesen werden, und natürlich gibt es auch eine Schreckschraube, MAUREEN, die für Ballett Ihr Leben gibt und jeden auf den Nerv geht.
    Es macht immer wieder Spaß, mit einem aufgeschlossenen modernen Mädchen da zu sitzen im Kinosaal, und leise darüber nachzuphilosophieren das man gerne ein Balletttänzer in der Schule wäre, weil man da viele Interessante Gesichter sehen könnte, natürlich zur Inspiration meiner Expressionistischen Kunstwerke, und anderen Inspirationsgründen. Die Folge war ein Mitteleuropäisches WÜRG.
    JODIE ist eine Nachwuchsschülerin, die anfangs nicht ganz so mitmacht, weil es Ihr einfach nicht gelingt, die perfekten Körperstellungen, Beinseits zu beherrschen, und jedesmal aneckt.
    Ihr zur Seite gesellt sich Schokohässchen Eva, die ne Große Lippe riskiert, und so manche „ Roseanne „ Folge nicht ausgelassen hat.
    Nach einiger Zeit kommt einem Müdigkeit hoch, natürlich nur wenn man nicht so sehr auf Klassik steht.
    Man versucht seiner durchgehend weiblichen Begleitung klarzumachen, das einem
    Bernardo Bertoluccis Schwanensee genausowenig gefällt, wie AC/ DC´s 9. Symphonie. Und man findet genausowenig Gefallen wie La Bohemia von Gustav Klimt.
    Für die grazilen Nachwuchsmädchen ist es ein Tolles Jahr zu den 12 besten Balletttänzerinnen zu gehören, und sie alle wollen ein Stipendium. JODIE voller Enthusiasmus grast New Jersey ab, um an einem anderen Workshop für Nicht balletiöses Breakdancing oder Bühnenlambada zu machen, und das hilft Ihr irre viel.
    Sie wird engagiert vom besten Balletttänzer der Welt, einem Talent das sogar Rudolf Nurejew Ehre machen würde. Genauso wie alle Schüler unter 40 Jahren, sind es 5, die ein Quartett sind, und alles gemeinsam machen wollen. Angefangen vom Auto fahren, bis hin zum Kopf aus der Dachluke einer Limousine stecken.
    Ein mitreißender Film, der die Grenzen, Träume, und Vorstellungen junger Tänzer beschreibt, auf Ihrem Weg zum Ruhm, und nicht selten hagelt es Nervenkostümgebeutelte Abstürze, weil man einfach nicht zur Elite gehört. Wie herrlich ist es auch nach 20 Minuten, den linken Absatz, seiner neben sich sitzenden Geliebten, auf dem rechten schienbein zu spüren, während man gerade versucht eine Küssende Entschuldigung rüberwachsen zu lassen, weil man mitten in einer schönen Szene bekanntmacht, das man doch nicht so ganz auf Leonardo Da Vincis Walküre steht, oder auf Mozarts TV – Total Theme. Irgendwie läßt man doch Klassiker wie
    Back in Black, oder I was made for loving you durchblicken, aber macht nichs, nach 113 Minuten hat es meine Freundin mir vergeben, als ich Ihr anstelle meines Taschentuches, das ich leider am Klo vergaß, meinen nicht ganz so trockenen rechen Socken zum Tränen abwischen gab. Sie kam, sie sah , sie schneuzte, sie schluchzte, sie sah den Socken, und 5 Finger flogen in meine Richtung, um Bekanntschaft mit meiner Schleimbeutelentzündung linksschultriger Seits zu machen.
    Irgendwie nach einiger Zeit, hat man doch Lust, auf ein Paar Tanzstunden, natürlich ohne die ganzen entzückenden Teenies, und verspricht seiner weiblichen Begleiterin eigentlich alles mögliche.
    Weiter den Film fortschreitend, beginnt man einfach mitzusummen, und fühlt dann doch die Liebe zur Klassik.
    Wie schwer die den Weg haben, JODIE geliebt von 2 Männern, von einem davon gedemütigt, unsterblich verliebt in COOPER – dem Meistertänzer, geliebt von ALEC dem 2. Meistertänzer, wird in der Neuchoreographierten Tanzdarbietung, alles gegeben, was Herz, Leib und Seele so bieten.
    Man beginnt, mit den Akteuren einfach mitzuleiden, und entwickelt auch für die andern Tänzer Sympathien, man beginnt die Beweggründe der Lehrer auch zu verstehen und man fühlt sich erinnert an
    „ Nach 5 im Urwald „ und als man dann ERIC einen sehr leidenschaftlichen Schwulen Tänzer sieht, das er sich den Fuß bricht, vergißt man kurz das Schmunzeln, das wirklich gute Ironische Witze ergeben, und man versteht langsam wie die sich abgemüht haben, das die Kraft, der ganze Elan darin liegt, einfach zu bestehen, und auch selbst wenn man sich dann aufs Klo wie MAUREEN – der besten Tänzerin der Schule – begibt, um sich den Finger in den Mund zu stecken, und selbst sie hat gesehen, das ein Traum nicht über die Gesundheit gehen darf.
    Der Streifen gefällt einem wirklich mehr, und auch die Schauspieler, alle Jungstars, und wirklich sehr gute Tänzer, beginnt man zu lieben, und schlußendlich hat mir der Streifen wirklich sehr gut gefallen.
    Hier hilft kein Aufreißer Macho Schmäh, hier wirkt keine Witzkiste als Standardrepertoire, wenn du hier berühmt werden willst, mußt du einfach alles geben, und so nimmt man auch ein bißchen Lebensweisheit mit.
    Man darf sich eigentlich ganz gespannt am Ende freuen, als COOPERS Darstellung und neue Choreographie einfach so viel Freude und Eleganz rüberbringt, und so viele neue Ideen, das das Publikum Stehend ovatiert
    Und Cooper ein Engagement für eine eigene Gruppe bekommt, und JODIE und andere mitnimmt.
    Der Film ist wirklich sehr zu empfehlen, weil es wirklich wenige dieser Art gibt, ein kleines musikalisches Kunstwerk.

    Tanzende

    79 von 100
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