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Filmkritik: Crazy

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    Filmkritik: Crazy

    Crazy

    Oder wie man es schafft, als verkorkster, armer, präpubertierender Teenager, in einem Milliätrstrafinternatgefangenenmitschülerdichärger n Lager durchkommt, ohne Schade zu nehmen.
    Ein „ La Boum – die Fete „ steht im Walde ganz „ Porkys „ und stumm, es hat ein Purpurrotes „ 23 – Nichts ist wie es scheint „, um, sag wer mag das „ Eis am Stiel 4 – Hasenjagd „ sein, das da steht im Wald allein ...
    „ Die Commitements „, „ Crazy Nights „ lassen grüßen.
    Naja einige Filme die man schon kennt, ähneln diesem kleinen kostbaren Juwel, aber nicht viele.
    Die Story ist eigentlich sehr einfach, aber so horribel, wie sie das Leben nur schreiben kann.
    Mann können Kinder oder Teenies Brutal sein. In einer Welt die voll Abschaum ist, voller Jugendlicher ohne
    Zucht und Ordnung, nicht geleitet und geführt, verschläft es den armen – linksseitig Gelähmten
    BENJAMIN LEBERT, perfekt gespielt von einem echten Schauspieler, der auch wie alle anderen ein Laie ist
    in ein Internat. Die Mutter, deren Ehemann, später mit ner 22 Fickziege davonzieht, und die Schwester und den Sohn in einen ziemlichen Schlamasel hineinzieht, schiebt den Jungen, der ziemlich Mies in Mathe und anderen unnötigen Fächer ist, in ein Internat, tief in der Provinz ab.
    Er soll dort was lernen. Und was er lernt, anfangs sich ausnutzen lassen, und lächerlich zu sein, und nicht gerade beliebt zu sein. Was sich aber aufgrund seines Charmes legt.
    Er ist ein Spastie, wie viele sagen werden, und ist ein Krüppel, wie viele nachschieben, aber auf alle Fälle mehr Mensch, als viele andere die sich so nennen.
    Er zieht in das Zimmer von JANOSCH –einem 15 Jährigen, Haudegenteenager, mit dem er sich anfangs gar nicht so gut versteht, und später einer Sechserbande anschließt.
    Gemeinsam wird dann die Zeit heruntergebogen. Es wird gemeinsam gelernt, die Lehrkräfte verarscht, man geht gemeinsam in ein Striplokal, und JANOSCH hilft BENJAMIN, seinen Ersten Geldschein, in das Strumpfband einer Stripperin zu stecken, die gar nicht mal so übel aussieht, und ziemlich anknabberungswürdig ist. Man sollte halt nicht mit seiner Freundin da hingehen, weil die könnte ja auf die Idee kommen,
    das man Tiefsinnig biologische Gedanken für die Ziege hegt, und dich dann merken lassen, das sie eine gar nicht so schlechte American Football Spielerin ist, und dir dafür Dankbare Gedanken geben, das du 2 Nieren hast. Nach einiger Zeit, ( am schlimmsten ist es wohl für ein Menschlich Humanoides Junges Wesen, das sich schlecht fühlt, in eine Klasse zu kommen, wo noch dazu französisch geredet wird ), kommt dann ne neue Lehrerin dazu, die Biologiesexunterricht gibt, und einladet mit Ihr ne Live Biologiestunde zu halten.
    Wobei dann meine sehr bessere Hälfte, Mein Hühnerauge wissen lies, das sie große schwarze Pumps mit einem 4 CM Stöckel anhat.
    Der Regisseur, leitet zwar seine Schauspieler die richtigen Texte zu reden, aber man fühlt, das sie alle unerfahren sind, und einfach Ihre Eigenen Wege gehen, und irgendwie bekommt man das Gefühl, he das hat man doch alles selber erlebt, und man denkt nostalgisch an die eigenen Kindheit.
    Wie es war, wie man früher, das erste Mal im Gruppenwichsen als Ziel ein De – Beukelar Keks hat, und der jenige der nicht abspritzen kann, darf dann den Keks essen. Wie viele Jugendliche, mögen sich wehmütig an diese schöne Zeit erinnern, und wie sehr sie den Wasserhahn dann herbeigesehnt haben um sich den Mund zu spülen. Man spürt Hier irre viele Talente herumzischen, und man möchte meinen, in dem einen oder anderen einige zukünftige Stars zu entdecken, und freut sich, das der deutsche Film keineswegs tot ist.
    Benny wird immer mehr integriert in der die Bande, und verliebt sich mit Janosch gleich, in das selbe Luxusbodyperfectogirl, das beide nicht so ganz haben will, aber beide sind scharf auf sie. Janosch will sie nageln, Benjamin will Ihr Hermann Hesse vorlesen.
    Derweil macht Benny Freundschaft mit dem überaus stillen Wasser, Troy, der echt gut hineinpaßt in die Story.
    Alle sind so verschieden, und alle wollen nur das eine. Schnell erwachsen werden, Spaß haben, alles mitmachen, durchexerzieren, und irgendwann mal ne Familie gründen. Janosch, hat eine eigene Präsenz, nur herumzustehen und alleine durch seine Augen zu wirken. Benny hat nach einiger Zeit das erste Mal Sex, und man erinnert sich wiederum wie schön das war, den Scheuslichen Zeitpunkt im Keller überstanden zu haben, und kneift seine Freundin dann an einige empfindliche Körperstellen, um dann ganz sehnsüchtig, sich in Ihre Starken Airbags zu legen und einfach nur mal dahinschmelzen, und nachdenken, wie lange das alles her ist.
    Dann gibt’s natürlich die Musik, die einen wichtigen Lebensteil der Teenager ausmacht, und auch ne Jugendband, die mal berühmt werden will. Alleine das Casting zu diesem Film muß schon ein Wahnsinn gewesen zu sein, durch alle Schulhöfe zu rasen, und die richtigen Leute zu finden, um eine
    Geschichte zu verfilmen, die „ Kenny „ „ Mein Linker Fuß „ und „ Den Weg zu zweit „ ähneln.
    ROBERT STADLOBER, der durch den echten Benny lernte, mit einer Behinderung zu leben, und es auch so zu spielen, sollte einen Oscar verdienterweise bekommen.
    Wie wichtig ist es im Leben eines 16 Jährigen die 8. Klasse zu bestehen ? Hier sieht man die Antwort, und man erfährt noch mehr, auch wie scheisse das Leben ist, wie ungerecht es ist, und wie es ist sich dauernd in ein Mädchen zu verlieben, und irgendein andere schnappt es dir weg, und der ist gesünder und schöner als du, und du denkst, wie es bei dir war, und freust dich, das wer bei dir ist, der dich nach dem Film ausführlich trösten wird, sofern du nicht mehr daran denkst, das die eine Aushilfslehrerin, eine sehr gute Biologiestudentin war.
    Jugend ist doch was wunderschönes, und es gibt wenig wertvolles was man seinen Besitz nennen kann,
    Die Jugend sollte es aber immer sein.

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