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Filmkritik: Durchgeknallt

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    Filmkritik: Durchgeknallt

    Durchgeknallt

    115 Min. da kann schon eine Menge passieren. Es können Oscarse geboren werden, es können Goldene Globe vergeben werden, Frauen waschen Ihre Wäsche. Männer essen Big Mäcs, Idole werden geboren,
    Berühmtheiten sterben, Tränen fliessen, und Kriege können begonnen werden.
    Sie werden beendet, und Wahnsinnige werden gefoltert. Aber es können auch Filme so lange dauern von denen man sich einfach nicht trennen kann. Hier ist z.b. einer.
    Still, leise, behaglich, anschmiegsam, traurig, bombastisch, gewaltigt, Herrschsüchtig, nicht verwirrend, logisch, und traurig, begeht einer der Jahrhundertfilme den Gang auf die Leinwand.
    Durchgeknallt ist die Story der Jungen 18 Jährigen SUSANNE KAYSEN, die hier Ihr Leben verfilmt wieder sehen wird, die aufgrund eines Selbstmordes in eine Nervenheilanstalt eingeliefert wird.
    Wie herrlich waren doch damals die freizügigen 60 er ?, Gar nicht so freizügig, und gar nicht so einfach, aber man hat sich einfach nach der Decke gestreckt, und einfach mit der Kleinen Masse mitgeatmet.
    Hier hat noch der kleine Mann was besessen, waren wahre Werte was wert, waren Spaß und Moral noch was besonderes. Wenn „ Einer flog über das Kuckucksnest „ „ 28 Tage heiratet, und dann einen Seitensprung mit
    „ 12 Monkeys „ begeht, während Freund „ Fight Club „, „ Romper Stomper „ einer Mund zu Mund Beatmung zukommen läßt, können doch nur Klassiker rauskommen wie „ Magersüchtig – Schrei nach Liebe „, oder
    „ Kenny „, „ Der Weg zu zweit „, „ Mein Linker Fuß „, „ Full Metal Jacket „, oder einfach die Oma von
    „ Jacobs Ladder „, die „ Wanted „ eine Geschichte vorliest.
    In kurzen Rückblenden wird auf das Leben der Protagonistin eingegangen, die wohl eine schwere Zeit durchgemacht hat. Wie bei „ Jim Carroll „ der dann wohl „ Gilbert Grape „ getroffen hat, wird hier der Geschichte nachgegangen die wohl die „ Die Geschichte der O. „ nicht besser definieren könnte.
    SUSANNE, ist eigentlich gar nicht so verrückt, vielleicht eher entrückt ?. Sie gewinnt langsam das Zutrauen zu einer anderen Wahnsinnigne, die sich eigentlich als total süße Soziopathin namens LISA rausstellt.
    Die wird gespielt von ANGELINA JOLIE, mit einer dermassigen Leidenschaft das man sich einfach nur in den Kinosessel eingraben könnte, um nicht entdeckt zu werden, das man ein neues Leinwandidol hat.
    Wenn du dann da sitzt, und mit deiner Freundin Händchen hältst, dann Arme hältst, dann sie umarmst, und umklammerst wie ein Opossum, weißt du, das der Film Ihr gut gefallen hat.
    Wenn Ihr dann austauscht, welche Taschentuchmarke am besten die Tränen trocknet, und Ihr dann zu euren T – Shirts greift, die dann durchgetränkt, wohl nichts mehr trocknen können, und du zu dem Haupthaar deiner Alten greifst, um aus deinem Linken Nasenloch einen Schneuzer rauszupullen, weißt du, das der Film auch dich berührt hat, und den Rest der Nation auch. WHOOPI GOLDBERG spielt eine Art Mutterersatz für
    SUSANNE, als Pflegerin, die mit weiser Pasivität versucht, sie auf den rechten Weg zurückzubringen.
    Dann noch dazu eine sehr gealterte, gut anzusehende VANESSA REDGRAVE, als Psychologin, die durch exzessive Gesprächstherapie, Freuds Geist hervorlocken könnte, und viele sehr normale Irre, machen dann
    Eine Art „ Geschichten die zum Wahnsinn führen „ daraus. SUSANNE lernt eine tiefe Ehrfurcht, Zuneigung, und nie zuvor gekannte Fürsorge für ein paar andere Mitbewohner, im Laufe dieses Lebensjahres kennen.
    Eine Normale unter vielen Fast Normalen, und man fühlt direkt in diesem Frauendrama die grenzüberschreitende Schicksalshaftigkeit, die stimulierend aufbereitend, zum Zähne und Heule Knirschen verführt. LISA, die Anarcho Schlampe, perfekt gespielt von Ihr, lernt sehr spät erst, das es mehr bedeutet Mensch zu sein, wenn man ein Herz hat. Dann spielt da noch GEORGINA mit, die eine Patholügnerin ist, und von der man ehrlich leider viel zu wenig erfährt. Man entwickelt eine tiefe Zuneigung, zu den Figuren, überhaupt zu WINONA RYDER, die SUSANNE Super darstellt, und die penibel Ihr Tagebuch pflegt.
    Susanne, wird von Ihren Eltern verlassen, sie erfährt einiges über Ihre Vergangenheit, und sie flüchtet.
    Sie erkennt wer Ihre wahren Freunde sind, und kämpft um ein anderes Mitglied, der Trottelclique.
    Wo ist die Welt wohl besser ? Im Eingesperrtenmodus, vollster Versorgung, oder in der Freien, ach so Grauslichen Welt, wo man wirklich nicht mehr Weiß, was es heisst Freund zu sein.
    Ehrliche


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