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Filmkritik: Familie Feuerstein Teil 2 - The Flinstones - Viva rock Vegas

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    Filmkritik: Familie Feuerstein Teil 2 - The Flinstones - Viva rock Vegas

    The Flinstones, in Viva Rock Vegas


    Oder wie man es schafft, den Neanderthaler Chauvinismus hoffähig zu machen.
    Einfach cool, endlich wieder ein 2. Teil einer beliebten Serie, eines schon dagewesenen Realfilmes.
    Einfach super, alles dabei, und bei manchen Filmen ist es so, das einfach nur die Ausstattung zählt, hier auch, aber es hat gewirkt, einen zu betören.
    „ Alien „ meets „ Familie Feuerstein „ in „ Mein Onkel vom Mars „ während „ Jurassic Park „ läuft, und sich die Macher von „ Casino „ überlegen, wie man „ Manche mögens heiss „ Zweitteilen kann.
    Dazu etwas „ Star Trek „, einen Suppenschöpfer „ Mission Galactica „ und etwas „ Eis am Stiel 4. Teil – Hasenjagd „, und rauskommt eine Mischung zwischen „ Galaxy Quest „ und „ WWF – Championships Wrestling – Rumblematch „, das eine Ähnlichkeit hat mit „ Kingpin „.
    Aber nicht zuviel geredet und zuviel verraten.
    Fred Feuerstein, etwas unpassend besetzt und wieder nicht die alten Originalstimmen dabei der Serie,
    Leider haben sie Barny Geröllheimer fehlbesetzt. STEPHEN BALDWIN hat ihn gespielt, der geklonte Bruder von William, nur hässlicher.
    Der hat Barny nicht gerade gekonnt verkörpert, naja er ist eben zu groß, und seine Frisur hat nicht gestimmt, und er ist nicht so ein Fettkloß wie der Zeichentrickbarny.
    Stiefmutter – JOAN COLLINS - brilliant wie immer, Alte Rabenaasmamma, will dann verhindern das Wilma, die Fred und Barny mit Betty beim Hooters ähnlichen McDonald kennengelernt haben, Fred heiratet, weil der für sie reiche Chip, der Rock Vegas führt, oder einen Teil davon, auf Wilma steht, und Geld braucht um seinem Mafiaboss was zurückzuzahlen.
    Die Familie Schlackenberger, ( ja so hieß früher Wilma mal, bevor sie Feuerstein wurde ) hat Unmengen von Geld. Etwas „ Arsen und Spitzenhäubchen „ wird nachgespielt, und alte Erinnerungen wachen auf an
    „ Pulp Fiction „. Herrlich diese ganzen Dinos, und man erfährt auch wie und woher Dino gekommen ist, der Schoßhund der Feuersteins, der Fred so liebt, und in einer Szenen 200.000 Km mit nem Mammutpälmchen dahinrast, um Fred zu umarmen. Und jedem Junggesellen wachst das Herz zu einem Kloß wenn er die Tierliebe sieht, und man denkt unwillkürlich ans Alleinesein und Abgeschoben werden.
    Und sicher hätte jeder gerne so einen Dino.
    Fantastisch auch die Ideen, die ja damals schon von dem Duo HANNA / BARBERA erfunden wurden, umgesetzt werden. Man sieht einen Massage Kalamari, einen gestreßten Fernbedienungspapagei, und einen
    Brontobrückenschluchtüberfuhrsdinosaurier. Fred ist so ein richtiger Lebemann und einige Male denkt
    Man nicht nur an MICK JAGGER sondern auch an FRANK SINATRA zurück.
    Die Musik ist angepaßt, leicht moderner Hits, ans alte Steinzeitfelsental.
    Einfach schrill die ganze Story, und auch sehr lustig. Greenpeace hätte auch Freude gehabt an einem Psychopathischen Dinosaurierausrotter, und man denkt an die heutige Zerstörung des Regenwaldes und die Gefährdung der Tiere die dort leben, die ganzen Elfenbeinhändler, und irgendwie wirkt das Zeitfuturistisch, schon damals habens gewußt, das die Dinos aussterben.
    Und einer hats prophezeit, allerdings wollte er sie selber töten. Der Typ kommt auch im Film vor, und wirkt irre komisch. Leider, leider leider, geht der Film allmählich in greller Farbe unter, und das Drehbuch wird immer schwächer, dafür gleicht die Umgebung alles aus, und man geht ja schließlich nicht immer mit abgeschaltetem Gehirn ins Kino. Hier schon, was auch nichts macht. Einfach hinsetzen, entspannen, nachdenken, lachen, Schenkel beklopfen, Freundin umarmen, Den Frühling hochleben lassen, und nachher aufs Klo gehen.
    Sehr gut war auch, das endlich der Kleine Grüne Marsmann von der Zeichentrickserie vorkommt, und man sieht, das man sich doch auf Vorbilder sehr genau halten kann.
    Einfach süß der Typ und er erinnert mich ein bißchen an eine Mischung zwischen „ Aladdin „ „ Sindbad „ und einem Bockbier.
    Gute Unterhaltung eigentlich schon vorprogrammiert, nicht immer, Dialoglupenrein, aber dafür Humorausbrechend.


    81,50 von 100
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