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Filmkritik: Gladiator

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    Filmkritik: Gladiator

    Gladiator


    Wow, ein Wahnsinn, Ich dachte immer „ Braveheart „ und „ Spartacus „ sein die besten Filme dieser Art, aber jetzt gesellt sich ein 146 Minuten langes Schmuckjuwel dazu.
    „ Der Untergang des römischen Reiches „, „ Robin Hood – König der Diebe „, „ Kampf um Rom 1 + 2 „,
    „ Ben Hur „, „ Quo Vadis „, „ Spartacus „, „ Braveheart „, „ Vom Winde verweht „, „ Das Boot „,
    „ Stalingrad „, „ Die Fahrten des Odysseus „, „, Ursus der Held von Theben „, „ Hannibal „,
    „ Herkules und der versunkene Kontinent Atlantis „, „ Caligula „, „ Conan der Barbar „, und noch einige dieser Filme die Ich endlos aufzählen könnte haben, alle eine gewissen Ähnlichkeit.
    Wem diese Filme, die nicht umsonst Klassiker sind gefallen, wird an dem Streifen auch die Helle Freude finden. Es fängt an mit einer Schlacht in Germanien, der Tribun, und Legionär, Leiter von Tausenden von Mannen, kämpft gegen einige Barbaren, Hunnen oder so.
    Wird dann von seinem anwesenden Kaiser MARCUS AURELIUS zitiert, der ihm die Thronfolge überreichen will, weil sein beschissen blöder gemeiner unehrlicher, Sohn ( hervorragend gespielt von JOACQUIM PHOENIX ), die Thronfolge will, und sie nicht verdient.
    Der Sohn meuchelt den Vater. Und mordet die Familie des Treuen Untertanen MAXIMUS ( noch hervorragender gespielt von RUSSELL CROWE ). Der soll aber umgebracht werden.
    Er entkommt durch einige Tricks seiner, langjährigen Erfahrung und Kriegskunst.
    Er reitet zu seiner Familie die er seit knapp 3 Jahren nicht mehr sah, und muß ansehen das sie von COMMODUS, der sich selbst zum Herrscher krönte, nachdem er seinen Vater ermordete, umgebracht worden sind, auf bestialische Weise. Er schwört ewige Rache. Aber bis dorthin sind noch eine Menge Abenteuer zu bestehen. Er wird nämlich nach Spanien an einen Sklavenhändler verkauft, und lernt dort Gladiator zu sein.
    Ein Super Auftritt von RALPH MÖLLER steht bevor. Der Typ paßt einfach, wie die anderen alle.
    Der Streifen ist so voll von Pathos und Ehre, aber überhaupt nicht übertrieben. Jede Dialogzeile, jede Requisite, jede Gestik, jede Computerdigitalisierung, jede Szene ist perfekt gesetzt, und wenn der Streifen bei der Oscarverleihun 2001 nicht mit 9 Oscars ausgeht, dann spielts Granada.
    Der Film hat sie alle mal verdient. Da wurde einem überhaupt nicht langweilig, und die Zeit verging wie im Flug. Man hatte immer neue Szenen, man wußte nicht was als nächstes passiert, ganz unvorbereitet kam Ich ins Kino, und voll Freude geläutert wieder raus. Was war das damals für ein Volk, die sogar Werbung hatten, was war das für ein Volk das in unglaublicher Kleinarbeit ein Kolosseum gebaut hat, was war das für ein Volk mit soviel Technik, und wie groß war das damalige römische Reich wirklich ?
    Was stimmt an dieser Geschichte, was ist wahr was erfunden ? Mir egal, es ist mein Lieblingsfilm. Wie sehr ist doch die Zeit damals schnell vergangen, als unsere Eltern alle von Monumentalfilen träumten, RIDLEY SCOTT hat sie wieder zurückgeholt, und Ich hoffe er bleibt nicht der erste.Die herrlichen Szenen in der Arena, die Kämpfe, man spürt richtig, und man bebt richtig mit. Die Herrlichen Landschaftsaufnahmen, die fantastischen Computeranimierten Szenen, und der Tod von OLIVER REED überschatten dieses Mammutfilmprojekt, das man sich locker noch einige Male antun kann. Und das nicht nur an Sonntagabenden.
    Wie sehr müssen die Leute damals gelitten haben, wie sehr voll Kraft in der Arena gekämpft haben, man spürte hier richtig jeden Hieb, jeden Schlag, jede Blutfontäne die einem ins Gesicht spritzt. Kein unnötiges lachen, eine Spannung die einem im Halse stecken bleibt. Antike Prachtbauten werden zu virtueller Kolossal-Architektur in überwältigende Stadtbildern. Was damals noch pappig kulissig war, wirkt hier realistisch kolossalgemäldig. Die historienfilmische Fortsetzung mit einer gnadenlosen Germanenschlacht ist einfach Oscarreif. Tränen werden fallen, Taschentücher und Freundinnen werden sich in die Schultern von Ihren Freunden Tränenüberströmt werfen, also Junggesellen, nehmt eure Taschentücher mit.
    Wie sehr muß doch damals der Gladiator, der Römer, der Soldat, das einfache Fußvolk gelitten haben, hier hat man einen Vorgeschmackt darauf. Wieviele Leute haben da wohl mit gewirkt ? Wieviele Leute paßten in das Kolosseum ? Man geht aus dem Film raus, mit den Festen Vorsatz in sich noch mals anschauen zu dürfen.

    98,25 von 100
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