The Insider






157 Min. lange, 157 Min. Spannung, 157 Min. Zittern, 157 Min. Intelligente Unterhaltung, 157 Min. fantastische Dialoge, 157 Min. Luft anhalten, 157 Min. wo von einem alles abverlangt wird, 157 Min. lange hat sich der Film 3 x gespalten in Spannend, sehr spannend und noch spannenderer.
157 Min. perfekte Schauspieler, 157 Min. eine sehr gute Geschichte, 157 Min. keine unnützen Dialoge.
157 Min. nur das wichtigste zu sehen.
Einfach irre der Film. Kam mir so vor als würde „ Erin Brockovich „ auf „ Heat „ treffen, während
„ Der Dialog „ mit „ An jedem verdammten Sonnntag „ seine Briefmarkensammlung autstauscht.
Der Film ist mehr als empfehlenswert. Anfangs hofft man immer das was weiter geht und das was passiert.
Und irgendwie fühlt man sich zurückversetzt zu Klassikern wie „ Der Mann der zuviel wußte „ und
„ Arlington Road „, und man wird einfach nicht enttäuscht.
Angefangen mit LOWELL BERGMANN der im Iran wen aufsucht, einem Hisbollahscheich und ihn vor die Kamera lockt, was sehr brisant eigentlich ist vom Thema, und endlich mal gemacht werden sollte.
Er ist Journalist und holt sich die besten Leute vor die Kamera für die Sendung 60 Minutes, bei dem TV – Sender CBS. So eine Art Reality TV, Infotainment, und kommt dann durch Zufall drauf, das es bei dem Tabakkonzern Brown & Williamson, zu einigen Ungereimtheiten kommt.
Seine Quelle JEFFREY WYGANT ( perfekte gespielt von Russell Crowe der eigentlich im Gegensatz zu American Beauty gewinnen sollte ), hat ein wichtiges Wissen in diesem Fast Doku Drama. Er weiß wie Zigaretten süchtigmachende Wirkung besitzen. Sie wurden so gemacht, und unter die Leute gebracht, und die Gefahr für das Zentrale Nervensystem ist natürlich viel stärker, nicht nur wegen der Cancerogenen Wirkung.
Bergmann interviewt Wygant, und will die Sendung senden, wird aber von den Tabakkonzernen daran gehindert, die ja die Macht im lande besitzen, und nicht nur das, das Geld auch.
Die 7 größten Chefs logen vor der Kamera vor einer nichtexistenten Suchtgefahr für Nikotin. Wygant weiß das das eine Lüge ist und war. Er verliert alles, sein Leben, seine Familie, einfach alles, und das alles dafür das
Sein Beitrag gesendet wird. MICHAEL MANN der Regisseur versteht es herrlich das alles in Szenen zu setzen. Keine unnötigen Sexszenen, die ganze Zeit die Luft anzuhalten, nicht mal eine Tel. Nummer die mit 555 anfängt, wie es oft in Filmen ist. In der Mitte flaut der Film ab, und wird noch mal spannend.
Sicher er dauert lange, aber er gibt auch sehr viel. Viel Spannung, und einiges nachzudenken, und einen gute Moral, immer sein Wort zu halten. Das ist die Story von "Insider". Einem Wirtschafts- und Medienthriller, der vor Spannung nur so vibriert - und der eine Besonderheit hat: Alle Namen sind echt.
Der Thriller wurde mit sieben Oscar-Nominierungen belohnt. Er ist furios gespielt und entlässt den Zuschauer sehr, sehr nachdenklich aus dem Kino. Natürlich gibt's auch eine andere Sicht der Affäre: unter www.brownandwilliamson.com kann man im Net nachlesen, wie der Tabakkonzern den Fall betrachtet.
Und sie haben zahlen müssen, 249 Milliarden $. Ein Wahnsinn, so viel Geld, wo nehmen die das bloß her.
Der Link ist auch interessant http://www.kinoweb.de/film2000/Insider/film99.php3


96,5 von 100