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Filmkritik: 28 Tage

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    Filmkritik: 28 Tage

    28 Tage

    Oh wie süß, Sandra Bullock wieder, der Traum unerfüllter Junggesellenherzen. Nun der Streifen ist sehenswert, auf alle Fälle. Er erinnert irgendwie wie ein Traum an „ Einer flog übers Kuckucksnest „.
    Einige mögen sagen das der Film nicht rutiniert war, aber das seht selbst.
    Die Handlung ist das Sandra / Gwen, eine Trinkerin spielt ( „ Leaving Las Vegas „ ), und sie rast nach einer Hochzeit, die Ihrer Schwester, die sie nur ausnützt, mit einem gestohlenen Limousinenmercedes, in ein Gartenhaus rein. Coole Sprüche gibt’s auch so ne Menge ( „ Dumm und Dümmer „ ).
    Sie landet nicht im Gefängnis, sondern in einer Rehabilitationsklinik für alle Arten von Süchtigen.
    Da tummeln sich nicht nur Sex süchtige herum, sondern auch Drogen, Alkohol, Zigaretten, Soapoperasüchtige Tussis herum. Einige Kleine Veraraschungen auf einige berühmte Soapoperas gibt es auch, und wenn Ich mich nicht täusche, dann war da „ Falcon Crest „ zu erkennen.
    Jedenfalls ist sie ein Typ der sehr schlecht anfangs mit Menschen klar kommt. Was ja auch kein Wunder ist.
    Sie hat ja die Menschen oft nur irgendwie ausgenutzt. Einen Unfall hat sie dann, und darf dann ne ziemlich
    Vollgekackte Toilette putzen – wider Willen ( „ Full Metal Jacket „ ).
    Nach einiger Zeit, wo dann Ihr Willen von langsam gebrochen wird, gewinnt sie noch einige Freunde, und der Film wird immer erträglicher. Eigentlich wird er sehr gut sogar.
    Mich hat nur eines gestört, 98 Minuten sind einfach zu kurz, um mit so einem großen Thema zu hausieren.
    Es gab sehr viele Kurze Szenen die viel zu kurz gedreht wurden, und noch einiges mehr erhoffen liesen.
    Kaum war mal was angeschnitten, gab´s schon wieder die nächsten Szenen und Inputs.
    Irgendwie ging der ganze Film zu schnell vor. Schön war allerdings, das die ganze Geschichte so richtig aus dem Leben gegriffen war ( „ Wild at Heart „ ) und noch dazu ein paar Verrückte, ein ganz witziger Schwuler, und einige andere Konsorten.
    Das Lager wo die aufgehoben war, glich einem Ferienlager für Verrückte und Irre, und einige Selbsthilfegruppenfreaks ( „ Fight Club „ ), und Ich kann ihm nur jeden Empfehlen, nicht nur weil Sandra mitspielt. Dazu kommen noch einige unbewältigte Familienvergangenheitsereignisse mit Mama und Schwester.
    ( „ Roseanne „ ). Ganz nett war auch das offenen Ende, und trotzdem ein Happy End, und sie hat sich wieder in den Griff bekommen.
    Wenn man immer das selbe wiederholt und ein anderes Ereigeniss erwartet dann ist das Wahnsinn, wie die Freundin von Gwen zeigte ( „ Christiane F. Wir Kinder vom Bahnhof Zoo „ ).
    Ihr Therapeut riet Ihr zu entziehen, oder in den Knast zu gehen, und war selbst mal ein zugedröhnter Junkie, und hat sich Gehör verschafft, indem er von seiner nicht so ungewöhnlihchen Story erzählte, und es kam mir so vor wie die ganzen Seniorenfahrten ins nächste Bundesland, und dann die darauffolgenden Werbessen, und Verkaufsschienen. Moralische Verpflichtung, und kurzweiliges Entertainment versucht die Regisseurin zu vermitteln, leider ist Freund Spannung nicht immer dagewesen. Der Streifen fährt konsequent die alte konservative gewohnte Schiene ohne neue Eingebungen, mit einige Abkupferungenund entzieht sich einiger Dramatik und Komik. Gwen schlägt sich tapfer durchs Drehbuch, und rettet den Film mit Ihrem Charme in den grünen Bereich.
    Übrigens sie ist eine Schriftstellerin, und Ich habe leider nie Publikationen irgendwelcher Art in dem Film gesehen. Der Film ist einfach alles, Dramatisch, Komisch, lustig, nett, traurig, romantisch, und Ihr Freund ist ein Arschloch.


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