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Filmkritik: Keine halben Sachen

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    Filmkritik: Keine halben Sachen

    Keine halben Sachen





    Also 100 Min. oder so ging er. Ich dachte schon, juhu Bruce Wllis, in einer Komödie, und es ist immer gut sich einen Film anzusehen wo man nicht weiß worum es geht, so ist die Überraschung größer.
    Also der Streifen ist so ne Mixtour aus 1 Kg „ Reine Nervensache „ dazu einen Schuß „ Ronin „ in kleinen Mengen. Gebacken in einem großen Topf, etwas abschmecken mit ganz ganz wenig „ Der Pate „ , dazu
    etwas „ American Beauty „ , gerührt und nicht geschüttelt mit „ The Dentist „ und fertig ist eine witzige, rabenschwarze Komödie, mit ein wenig Bumm, Bumm, und einer Erinnerung an „ Plunkett und McLane „
    Der Streifen schlägt einen Haken nach dem anderen. Nach einiger Zeit jedoch setzt sich Langeweile ein, und wenn man anfangs gewohnt war eine Komödie zu sehen, ist man nachher ganz gierig auf die wenig spärlich gesetzten lustigen Drehbucheinfälle. Die sind aber leider nicht da, die witzigen, sondern die ernsten kommen, und anfangs ein Gelächter, entwickelt sich die Geschichte zu einer unwirklichen Possenreisserei.
    Eine Satire so wie sie das Leben niemals schreiben würde.
    Aber dennoch gewöhnt man sich hinzugucken, und irgendwie versucht man mitzufühlen wie das wohl ist, wenn man als Auftragskiller wo einzieht, und man weiß immer das alles gut geht.
    Einen Job zu haben wo man sogar Freunde killt, und darüber wird sich lustig gemacht. Mal was anderes, und man freute sich noch ne nackte ROSANNA ARQUETTE.
    Dazu eine gewohnt schöne NATASHA HENSTRIDGE, und einen MICHAEL CLARK DUNCAN.
    MATTHEW PERRY und KEVIN POLLACK spielen auch mit. Die Frau von dem Typen, der den Zahnartzt spielt ist ein echtes Drecksluder, und irgendwie nach einigen Minuten bekommt man das Feeling, und das Mitgefühl für einen Mord an Ihr und das beruhigt richtig. Wie sehr ist doch in jedem ein Schwein.
    Merkt man nach dem Film überhaupt. Doch der Film entwickelt sich auch zu einem „ N.Y.P.D. BLUE „.
    Und nen gehörigen Schuss „ Arlington Road „kann Ich auch nicht verneinen.
    Dann merkt man auf einmal etwas „ Message in a Bottle „ und einige Mädchen werden sich wieder freuen.
    Die Story macht weder besinnlich, nachdenklich, noch regt sie an, sie ist aber ein weiterer Beweis, das die Filmindustrie immer abwegigere Möglichkeiten braucht um die Leute zum lachen zu bringen, und auch wenn es schon genügend Killermafiakomödien gab, diese hier schlägt mit der Idee schon alleine alle, und die Umsetzung ist ebenfalls nicht von schlechten eltern, so viele Wendungen, aber auch so viele Verbrechen am gesunden Menschenverstand, und irgendwie begreift man, das mit dem Tod von Menschen, und dem Leid anderer eigentlich Spaß suggeriert werden soll, und das in letzter Zeit des öfteren.
    Wäre es ein ernster Film gewesen dann wäre es OK. Gewesen. Aber als Komödie, na Ich weiß nicht, makaber, rabenschwarz, Satirisch, naja irgendwie von beiden.
    Der Zahnarzt ein Tolpatsch, seine Frau ne Scheisskuh, Die Mutter detto, Die Zahnartzgehilfin schnuckelige Killerin, der Nachbar ein Massenmörder, die Bekannten auch, der Freund vom Killer ein Spion.
    Uff – da geht es zu. Ideenmäßig wow. Zum empfehlen ? naja wen obengenannte Filme gefallen schon.
    Für Filmkritiker ein wahres Augenschmaußgericht voller dampfender Butterkartoffel.

    71 von 100
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