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Filmkritik: Dogma

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    Filmkritik: Dogma

    Dogma



    Wie sind wir doch klein und unbedeutend, doch so wichtig, und erwähnenswert, so seltsam für so viele andere Wesen da draußen. Was muss das für ein wundervoller Gott sein der uns erschuf, und das ganze Universum ?
    Und da kommt dann so ein Typ und verarscht ihn.
    Nun ja der Film sieht sich eh als Komik, trotzdem kann man von einiger Blasphemie reden, wenn man ein strenggläubiger oder fanatischer Gläubiger ist.
    Die Idee das 2 Engel auf die Erde kommen ist ja ganz süß, das dann noch die Welt draufgehen soll, wenn sie es schaffen in den Himmel zu kommen noch witziger, und das die Hauptdarstellerin ne Tussi ist, die die Ur Enkelin von Jesus ist, - naja – find Ich schon dämlich.
    Der Film ist so ne Mischung wie „ Fight club „ trifft „ Gods Army „ während einer Kochvorführung.
    Irgendwer schmeißt dann ne Prise „ Very Bad Things „ dazu, mischt das ganze mit flüssigem „ Phenomenon „ ab und gibt nen Kaffeelöffel „ Michael „ dazu.
    Ein bißchen Möchtegern „ Das Leben des Brian „ und noch dazu „ Toxic Avenger / Frostbiter „ mit ner Schicht „ Trainspotting „. Fertig ist ein Sautrottelfilm. Es erinnert mich auch an nen Mix zwischen „ Clerks „ und
    „ Good Willl hunting „
    Sicher er hat einige gute Aussagen, und es ist wunderschön seinen Glauben bestätigt zu wissen, dazu einige deftige nachdenkliche neue Sprüche die das Kino noch nicht gesehen hat, oder seit langem nicht belacht hat.
    Ein Regisseur der sich anfangs für den Film entschuldigt, ist genauso nett, wie Hermann Nitsch sich entschuldigt das er Opferspiele veranstaltet.
    Etwas langweilig am Anfang, steigert der Film sich in nicht existenter Spannung, und Abenteuergeschichten.
    Irgendwie sah Ich da keinen Sinn in dem Ganzen, und das Matt Damon zuerst Meuchelt und sich dann fürs Gute entscheidet, und Ben Affleck sich dann zum Bösen wandelt, ist sicher ein Lichtpunkt.
    Aber Gott als überdrehte Frau darzustellen die Alanis Morisette ist, ist etwas dumm oder einfaltslos. Sie spricht nichts, und wirkt auch so verloren, irgendwie so wie das ganze Drehbuch, neue Ideen, nicht unoriginell, aber langweilig, und 0 Komödiantischer Inhalt.
    Alan Rickman wiederum als Engel glänzt, und das ist auch einer der wenigen Lichtpunkte im Film.
    Der Streifen ist langweiliger Schrott, fade gemacht, und wirklich nicht lustig.
    Witzig – Männliche Engel haben keinen Schwanz, dazu noch ein 13. Apostel, gespielt von Plaudertasche
    Chris Rock. Salma Hayek als strippende MUSE erinnert mich an die Griechische Mythologie.
    Was will der Film eigentlich erreichen ? Komik mit 2 Typen, einer stumm, ein anderer der nur ans Ficken denkt, soll das lustig sein ? Wo ist hier die Situationskomik ? Hätte der Film wenigstens abgekupfert, das wäre dann lustiger gewesen, aber der Streifen, ist trotz seiner richtigen Aussagen Schrott.

    40,5 von 100
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