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Das Filmtagebuch des Lovejoys

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    #46

    Science Fiction Filme, die nicht Wert auf hirnlose Action legen, sind leider zur einer wahren Seltenheit geworden. Große Erwartungen bildeten sich also in mir, als ich hörte, dass „Moon“ nicht in diese Kerbe schlägt.

    Und diese wurden auch größtenteils erfühlt. Ohne große Effekthascherei wird hier eine spannende Geschichte erzählt. Man ist einfach gefesselt, wenn man sieht, wie die beiden Hauptfiguren dem Rätsel langsam näher kommen. Oft bekommt man dann auch einige Wendungen präsentiert, die wirklich überraschen können. Ein großes Mitgefühl entwickelt sich dann auch für die beiden Charaktere, wenn sie sich zum Beispiel versuchen damit abzufinden, dass sie bloß Klone sind. Ein weiteres großes Plus sind hier die moralischen Fragen, die aufgeworfen werden und über die man mal wirklich nachdenken kann. Genau das hat mir in letzter Zeit bei den neueren Science Fiction Beiträgen etwas gefehlt.

    Etwas für die Augen wird einem auch geboten. Die Kulissen sind einfach mächtig und mit viel Liebe zum Detail gemacht worden. Das meiste davon dürfte wohl auch handgemacht sein. Die Station, der Mond, die Fahrzeuge, aber auch der Roboter sind einfach toll anzusehen.

    Sam Rockwell leistet hier eine Einmannshow ab, bei der man sich über keine einzige Sekunde zu beschweren braucht. Er kommt bestens damit zurecht eine Doppelrolle zu spielen. Der Rest hat viel zu kurze Auftritte, um wirklich eine Meinung zu bilden. Einzig Kevin Spacey kann als Stimme von Gerty noch zeigen, was er drauf hat.

    Fazit: Wer mal wieder ein Film sehen möchte, der ohne viel Bumbum auskommt, der ist hier genau richtig.

    8/10
    Wer Rechtschreibfehler findet, kann sie behalten - Finderlohn wird nicht bezahlt.

    Link zu meiner Liste:
    http://www.dtm.at/vbulletin/showthre...997#post681997

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      #47

      ofdb Link:
      http://www.ofdb.de/film/38126,CATS

      Inhaltsangabe:
      Raub, Überfälle, Zerstörungslust und Vergewaltigungen sind die abwegige Vergnügen einer Clique junger Menschen aus guten Familien und reichen Häusern. Polizeiinspektor Valk kommt ihnen mit seinen ungewöhnlichen Methoden auf die Spur und findet auch den wahren Schuldigen, den Anführer, dem alle blind hörig sind. Ihn zu fassen ist Valks letzte Aufgabe, bei der es zu einem Kamp auf Leben und Tod kommt.
      (Quelle: Starlight Video Covertext)

      Review:
      Das war leider nichts. Ich hab mich schon lange nicht mehr so gelangweilt, wie bei diesem Film. Ein großes Problem ist einmal, dass die gejagte Bande ziemlich harmlos ist. Bis auf zwei Ausnahmen bestehen ihre Verbrechen eigentlich nur darin in Häuser einzubrechen und alles kurz und klein zu schlagen. Die Ermittlungen gegen die Verbrecher sind dann auch nicht gerade spektakulär. Ich habe ja nichts dagegen, wenn man eher einen ruhigen Krimi macht, aber ein wenig Spannung sollte schon dabei sein. Die Dialoge sind ermüdend und sorgen kaum für Unterhaltung. Auch sind die Wege, wie unser Held zur Lösung kommt nicht sonderlich originell und gehen meiner Meinung nach etwas zu schnell. Dazu zeigt die Bande, abgesehen vom Chef, nicht einmal den Funken von Gegenwehr. Einzig die Verhöre lassen ein wenig aufhorchen, was vor allem an Hauptdarsteller Bryan Marshall liegt. Das war dann aber auch schon das einzig aufregende.

      Etwas was den Film noch ein wenig aufwertet ist die Musik, die sich gewohnt dieser Zeit anhört und zu gefallen weiß.

      Die Darsteller geben auch ihr bestes, was aber aufgrund des schwachen Drehbuches nicht viel bringt.

      Fazit: Die Idee wäre ja gut gewesen, aber dafür hätte es richtige Räuber benötigt und nicht nur ein paar Jungs, die fast nur Lausbubenstreiche aufführen.

      3/10
      Wer Rechtschreibfehler findet, kann sie behalten - Finderlohn wird nicht bezahlt.

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      http://www.dtm.at/vbulletin/showthre...997#post681997

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        #48

        ofdb Link:
        http://www.ofdb.de/film/3392,American-Monster

        Inhaltsangabe:
        Auf mysteriöse Weise verschwinden in New York immer wieder Menschen von Dächern. Die Polizei ist ratlos, denn niemand ahnt, dass sich im obersten Stockwerk des Chrysler-Buildings ein fliegendes Monstrum, eine zwanzig Meter lange geflügelte Schlange, eingenistet hat und in der Stadt nach Opfern sucht. Ein kleiner Ganove findet das Nest des Monsters und versucht, Geld aus der Sache herauszuschlagen. Dabei gerät er selbst in Gefahr, als eine aztekische Sekte, die das Ungeheuer möglicherweise heraufbeschworen hat, ihn als Zielscheibe nimmt.
        Quelle: ofdb.de

        Review:
        Mit Regisseur Larry Cohen ist das immer so eine Sache. Er ist für tolle B-Filme wie „The Ambulance“ oder der „Maniac Cop“ Reihe (da nur als Drehbuchautor) verantwortlich, aber leider liefert er auch manchmal einen Schund wie „American Monster“ ab.

        Das Monster tritt zwar ziemlich oft auf, jedoch sind die Angriffe auf die Menschen sehr kurz und man sieht auch nicht besonders viel davon. Dazu wirken diese manchmal lächerlich, zum Beispiel wenn das Monster zum Schluss ein paar Polizisten aus dem Gebäude wirft, kann man den billigen Look nicht übersehen.

        Viel Spannung kann der Film auch nicht bieten. Die Jagd nach dem Monster ist unspektakulär und besteht hauptsächlich aus laschen Dialogen. Unglücklicherweise bringt man noch eine Sekte in die Handlung mit ein, die aber, von einer Person abgesehen, gar nicht mal vorkommt und zum Schluss sich auch eher als verzichtbar herausstellt, zumal die Frage, warum diese Sekte, dass Monster gerufen hat, gar nicht beantwortet wird. Das einzig wirklich aufregende ist der Showdown, bei der ein hohes Maß an Kugeln verschossen wird.

        Die Effekte gehen meistens in Ordnung. Wie anfangs erwähnt wirken die Angriffe zwar manchmal billig, aber die Kreatur an sich, ist eine schöne Kreation. Auch die wenigen Gore-Effekte lassen keine Wünsche offen.

        Einer der wenigen guten Dinge des Films, ist der hervorragende Score.

        Darstellerisch gibt es leider auch viele Abzüge. Hauptdarsteller Michael Moriarty neigt oft zum Overacting, David Carradine hatte wohl nicht viel Freunde an seiner Rolle, so gelangweilt wie er spielt und auch der Rest verbringt nicht unbedingt eine Meisterleistung.

        Fazit: Langweiliger Monsterstreifen, der außer dem tollen Finale kaum etwas zu bieten hat.

        3/10
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        http://www.dtm.at/vbulletin/showthre...997#post681997

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          #49

          ofdb Link:
          http://www.ofdb.de/film/214367,Darkest-Hour

          Inhaltsangabe:
          Moskau wird von unsichtbaren Aliens angegriffen. Fuenf Ueberlebene versuchen dem ganzen zu entkommen.

          Review:
          Zu meiner Ueberraschung ist das ganze doch nicht so schlecht gewesen.

          Die ersten 15 Minuten beschaeftigen sich zunaechst einmal damit, unsere Charaktere zu beschreiben. Dies faellt leider nicht sehr ausfuehrlich aus, sodass sie einem leider voellig egal sind, von einem russischen Charakter mal abgesehen, der wirklich einfach nur nervt. Nach dieser Einfuehrung gibt es dafuer Non-stop Action. Es gibt selten Verschnaufpausen fuer unsere Ueberlebenden. Staending muessen sie vor ploetzlich auftauchenden Aliens fluechten. Diese Szenen sind wirklich gut gemacht und sorgen fuer Nervenkitzel. Gluecklicherweise aehneln sie sich auch niemals und haben durchaus Abwechslung.

          Auch wenn man von der Action absieht, gibt es durchaus noch andere positive Aspekte. Zum Beispiel, wenn die Charaktere durch das leere Moskau herumwandern, ist Gaensehaut pur angesagt.

          Dazu muss man Tyler Bates genialen Soundtrack erwaehnen. Dieser ist einfach grossartig und schafft es viele Szenen zu verstaerken.

          Die Effekte kommen zwar allesamt aus dem Computer heraus, sind aber dennoch akzeptabel und lassen niemanden vor Wut aufschreien.

          Leider hat "The Darkest Hour" einige Schwachpunkte in der Story. Viele der Ueberlebenden agieren manchmal einfach daemlich, dass es manchmal schon komisch ist.

          Fazit: Sieht man von diesen kleinen Schwaechen einmal ab, bekommt man hier einen wirklich guten Science Fiction Film zu sehen, der durchaus zu unterhalten weiss.

          8/10
          Zuletzt geändert von Lovejoy; 02.01.2012, 06:16.
          Wer Rechtschreibfehler findet, kann sie behalten - Finderlohn wird nicht bezahlt.

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          http://www.dtm.at/vbulletin/showthre...997#post681997

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