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Rotze's verkommenes Filmtagebuch

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    Rotze's verkommenes Filmtagebuch

    So, mal schauen ob ich es schaffe ab und an hier auch mal was zu posten... Kommentare und Nörgeleien können hier abgelassen werden

    Grüße,
    Rotze

    Rotzblog: Movies, Games and sometimes more...

    #2

    Mein Güte, schon lange war ich nach einem Kinobesuch nicht mehr so begeistert. Zombieland macht einfach irre viel Spaß, ich möchte sogar so weit gehen und ihn mit dem Genre-Primus Shaun of the Dead auf eine Stufe stellen. Ok, der Humor kommt bei Zombieland eher mit dem Holzhammer und ist nicht ganz so feinsinnig britisch, trotzdem haben bei mir (und dem Rest des Publikums) um die 90% der Gags gezündet. Den Gore-Faktor fand ich auch in Ordnung, was da mit den Untoten veranstaltet wurde war schon recht nett anzusehen. Allerdings hätte ich mir noch eine wenig mehr Gewalt gegen echte Menschen gewünscht (oh man, wie sich das anhört, aber hey, es ist ein Horrorfilm), das bekam man ja nur im Vorspann zu sehen. Der Cameo eines berühmten Filmstars war auch echt witzig und bewies das auch Hollywood Größen sich selbst auf die Schippe nehmen können. Die Schauspieler gingen durch die Bank weg auch in Ordnung. Besonders das Zusammenspiel zwischen Nerd Columbus und Draufgänger Tallahassee hat mir gut gefallen. Endlich konnte Harrilson mal wieder zeigen was in ihm steckt. Alles in alles also eine mehr als gelungende Zombie-Komödie die garantiert ihren Weg in meine Sammlung finden wird.

    Punkte: 8 von 10

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      #3
      Halloween 2

      ACHTUNG: Review enthält Spoiler!


      Ich gehöre ja zu der Gruppe denen das Remake von Halloween so überhaupt nicht gefallen hat. Die erste Hälfte mit der Vorgeschichte von Michael fand ich unnötig und aufgesetzt, die zweite Hälfte war nur eine einfallslose Kopie (fast 1zu1) von Carpenters Original.Wenn schon Remake, dann doch bitte auch mit eigener Note! Rob Zombie hat sich da nach solchen Granaten wie HO1000C und TDR so einige Pluspunkte verspielt.

      Mit entsprechend großer Skepsis bin ich dann auch an den Nachfolger rangegangen! Doch zu meiner großen Überraschung wurde ich recht positiv überrascht. Halloween 2 ist spannend, kurzweilig und ernorm blutig! Michael Myers ist ein richtiges Tier und kommt enorm bedrohlich rüber! Besonders die Maske ist klasse auch wenn er diese zum Ende hin gar nicht mehr auf hat (was eine riskante Idee von Zombie war die aber einigermaßen funktioniert). Myers geht mit so einer derben Rohheit auf seine Opfer los, das wir hier Gore Szenen zu sehen bekommen die die Messlatte im Slasher Genre wieder eine gutes Stück höher schraubt. Gott sei Dank kein Vergleich zum leider etwas zahmen neuen Jason! Hier kommen dann auch endlich die im Vorgänger so sehr vermissten Splatter-FX ins Spiel. Neben diversen Schnittwunden, gibt es auch einen zertretenen Kopf und den ein oder anderen offenen Bruch zu sehen! Nice Die Atmosphäre des Films ist schön düster und dreckig, teilweise vielleicht ein wenig zu dreckig. Die dauernde „White-Trash“-Atmosphäre die Zombie ja so zu lieben scheint war doch ein wenig überzogen. Genauso überzogen übrigens wie der Wandel von Dr. Loomis zum mediengeilen Arschloch dem man ein möglichst blutiges Ende wünscht. Laurie’s dauerndes Geheule und Gewimmer zerrt auch ganz schön an den Nerven, ist aber gerade noch im Bereich des ertragbarem. Michaels Visionen finde ich auch nicht so schlimm wie in manch anderem Review beschrieben, wobei mir die mystische Killermaschine deren Handlung nicht erklärt wird besser gefallen hätte. Na ja, immerhin hat es Sherry Moon Zombie dadurch doch mal wieder in den Film geschafft und das sogar mit ordentlich Screentime, ein Schelm ist hier wer böses denkt :) Ganz absurd ist dann aber leider das Ende, in denen Michael und Laurie unter den gleichen Wahnvorstellungen zu leiden haben. Was soll das sein? Eine Art der Massenpsychose oder handelt es sich hier doch um richtige Geister. Ich weiß es nicht, es passt jedenfalls nicht zum Film. Aber egal, Halloween 2 macht unheimlich Spaß und hätte auf jeden Fall einen Kinorelease verdient. Rob Zombie versteht es einfach seinen Michael Meyers hier imposant in Szene zu setzen. Wer ein Faible für das Slasher Genre hat sollte auch jeden Fall einen Blick riskieren, obwohl ich irgendwie bezweifle das es Halloween 2 ungeschnitten durch die FSK schafft.

      Punkte: 7 von 10
      Zuletzt geändert von Anvar666; 16.01.2010, 08:36.

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        #4
        Night of the Creeps


        Mit dem ansehen von Night of the Creeps habe ich wohl nun noch meine letzte große Wissenslücke in Sachen “Horror-Kult der 80er” gefüllt. Das es sich hierbei um eine Hommage an eben jene Klassiker handelt war mir dabei gar nicht bewusst. Es werden die ganze Zeit typische Genre-Klischees auf die Spitze getrieben und die Charaktere haben alle Namen bekannter Horror-Regisseure (Raimi, Romero usw.). Das war damals bestimmt ein Knaller, wirkt heute aber ein wenig angestaubt. Dazu ist zu sagen das ich die Charaktere allesammt ein wenig nervig und unsympathisch fand, was zum Teil natürlich auch an den bescheurten 80er Klamotten und Frisuren lag . Nur Tom Atkins als mürrischer Cor (Thrill me) konnte mich durchweg überzeugen. Leider fehlt es dem ganzen auch an Splatter-Effekten und die Geschichte kommt erst in der letzten halben Stunde richtig in Fahrt. Richtig Cool war aber der Anfang, begonnen mit einer Ultra-Trashigen Weltraum Sequenz (mit dem wohl bescheuertsten Aliens die ich seit langer Zeit gesehen habe) übergehend in eine stylische Schwarz-Weiß-Szene. Nice! Im Großen und Ganzen bin ich aber ein wenig enttäuscht, irgendwie hatte ich da mehr erwartet

        Punkte: 6 von 10

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          #5
          The Haunted World of El Superbeasto


          Nach House of 1000 Corpses und The Devil’s Rejects stand Rob Zombie bei mir ja ganz hoch im Kurs. Die Filme sind wunderbare Hommagen an die 70er-Jahre Flicks und obwohl sie munter von den Genre Größen wie TCM & Co. kopieren extrem unterhaltsam. Auch mit seinen Comics und sonstigen Community Beiträgen hat Zombie gezeigt das er genauso Fan ist wie wir. Leider hat seine Credibillity nach dem unsäglichen Halloween Remake doch ziemlich gelitten, obwohl er sich mit Teil 2 wieder ein wenig bei mir rehabilitieren konnte. Stellt sich nun die Frage ob Ho1000C und TDR reine Glücksgriffe waren oder ob seine Kreativität unter dem Druck der großen Studios gelitten hat. Wie dem auch sei, nach langer Wartezeit wird nun endlich auch hier in Deutschland die Verfilmung seines Comics The Haunted World of El Superbeasto auf DVD veröffentlicht. Der Comic war der absolute Hammer, voller Verweise und liebevoller Verarsche auf das Horror und Exploitation Kino, gewürzt mit einer Prise Sex. Die Verfilmung fängt die Atmosphäre an sich sehr gut ein und bietet auch die ein oder andere witzige Szene. Die Story ist ziemlich abstrus und wirft Wrestler, Roboter, Satan, Monster und Nazis in einen großen Schnellkochtopf. Auch die verschiedenen Gastauftritte von Spaulding, Otis und anderen Genre-Stars sind witzig und passend in Szene gesetzt. Was den einen oder andern vielleicht mit der Zeit nerven könnte sind die immer mal wieder aufkommenden Songeinlagen, deren Text aber meistens herrlich ironisch ist. So weit so gut also, was mir aber gar nicht gefallen hat war der hohe Sex-Faktor. Andauernd springen irgendwelche Zeichtrickärsche oder –titten ins Bild. Das ist am Anfang ja noch ganz lustig und wird später in einem Lied auch persifliert, doch hätte man sich vielleicht hier ein wenig mehr zurückhalten können. Auch die Animationen sind nicht immer das Gelbe vom Ei, für eine relativ kleine Produktion aber noch in Ordnung. Alles in allem, also ein recht unterhaltsames Filmchen für Fans, alle anderen werden wahrscheinlich nicht viel damit anfangen können.

          Punkte: 7 von 10

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            #6

            Das die Natur irgendwann zurück schlägt predigt nicht nur Greenpeace seit Jahren sondern auch das diverse Naturhorror-Streifen! Long Weekend schlägt in genau die selbe Kerbe, wobei die Schlechtigkeit der Menschheit (stellvertretend dargestellt durch unser hassenswertes Yuppie-Pärchen), doch ein wenig zu plakativ dargestellt wird. Die beiden benehmen sich wie die Axt im Walde (was man hier sogar wörtlich nehmen darf), schmeißen Müll in die Natur, schießen auf Tiere und überfahren sogar knuffige Kängurus (wenn auch aus Versehen). Dabei zicken sich die beiden fast die komplette Laufzeit über gegenseitig an, was den beiden einiges an Sympathiepunkten kosten. Das ist leider auch schon einer der gossen Knackpunkte des Films. Die gesamte Story wir nur von den beiden Personen getragen und denen wünscht man schon nach 10 Minuten einen möglichst gewaltsamen Tod. Dazu kommen dann noch die ein oder anderen plötzlichen Stimmungswechsel die nicht nachzuvollziehen sind (z.B. ballert „Er“ in einer Szene zum Spaß auf irgendwelche Vögel und mault „Sie“ 5 Minuten später an weil sie ohne Grund ein Adlerei zerstört hat). Auf der Haben Seite bietet Long Weekend aber einige wirklich schöne Naturaufnahmen und der Horror kommt diesmal auch eher schleichend und subtil, was sich angenehm vom z. Zt. Angesagten Haudrauf-Splatter abhebt. An Gore-Effekten hat es im Endeffekt nur eine FX in den Film geschafft diese hat es aber in sich und sieht gut aus.

            Punkte: 6 von 10

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              #7
              Gamer


              Stumpfe Aktion? Daumen hoch! Gerald Butler? Coole Sau! Videospiele? Mag ich sowieso! In der Zielgruppenkalkulation für Gamer müsste ich eigentlich relativ weit oben stehen, trotzdem konnte der Film mich irgendwie nicht überzeugen. Dabei ist der Anfang noch recht cool, wobei die Aktionszenen doch ein wenig arg schnell geschnitten sind. Na ja, Schwamm drüber, dafür überzeugt das düstere Zukunftsszenario! Besonders das Online-Spiel „Society“ erweist sich im Film als unterhaltsamer als der eigentliche „Shooter“, wobei die Darstellung der Welt doch teilweise ein wenig arg klischeehaft daher kommt (Stichwort schwitzender Fettsack auf der suche sexueller Auslastung). Ist die erste Hälfte wie gesagt noch halbwegs kurzweilig, verliert der Film zum Ende hin immer mehr an Fahrt. Die Interessen und Handlungen der Charaktere sind an den Haaren herbei gezogen und undurchsichtig, was an sich bei einem zünftigen Aktioner auch nicht so schlimm wäre. Leider schaltet besagte Aktion aber ebenfalls einen gehörigen Gang zurück was in einem der lächerlichsten Showdowns der letzten Jahre gipfelt. Schade das hier so viel Potential verschenkt wurde, eigentlich deutete ja alles auf einen richtigen Kracher hin. Dann schau ich mir lieber nochmal Crank 1 an, da weiß man was man hat.

              Punkte: 6 von 10

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                #8
                Sherlock Holmes


                An sich ein sehr unterhaltsamer Film, den man sich meiner Meinung aber nicht unbedingt im Kino anschauen muss. Downey Jr. als charmanter Kotzbrocken Holmes ist wirklich göttlich, Jude Law als Watson kann da leider nicht ganz mithalten. Ich hätte mir mehr von Holmes Kombinationen gewünscht, die kamen zum Ende hin leider ein wenig zu kurz. Ansonsten hält sich gut die Waage zwischen Gags, Aktion und Spannung. Sehr cool ist das alte London gestaltet das schön dreckig und düster daher kommt. Heimlicher Star ist ja mal wieder der fantastische Score (wie fast immer bei Guy Ritchie’s Filmen) wobei mich besonders das Grundthema begeistert hat. Das kann ich leider vom Bösewicht nicht sagen, der wie ich fand ein wenig blass daher kam und keine wirklich Bedrohung darstellte. Da hätte ich mir etwas imposanteres Gewünscht, genau wie im Showdown wo man ruhig ein wenig mehr auf die Aktion-Tube hätte drücken können. An sich also ein guter Film mit kleineren Schwächen, der seinen Weg bestimmt in meine Sammlung finde wird (wenn wahrscheinlich auch nicht direkt zum teuren Release ).

                Punkte: 7 von 10

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                  #9
                  Sexykiller


                  Bunt, sexy, schrill und blutig… Besser kann man Sexykiller wohl nicht beschreiben. Das ganze ist natürlich Trash der allerfeinsten Sorte und wenn hier Zombies, Mörder, Zicken und schlechter Sex in den Mixer geworfen werden bleibt kein Auge trocken. Das es sogar die ein oder andere Gesangseinlage in den Film geschafft hat ist dabei auch nicht weiter schlimm. Ganz im Gegenteil sogar! Der Score wechselt dabei ständig zwischen treibendem Rock und klebrigem Bonbon-Pop! Irgendwie erinnert Sexykiller dabei immer wieder an die ehrwürdigen Troma-Filme ohne dabei aber dessen Drastik oder Lowbudget-Faktor zu erreichen. Das die Schauspieler zum Over-Acting neigen liegt wohl in der Natur der Sache :) An alle Trash-Fans geht also eine uneingeschränkte Kaufempfehlung alle anderen leihen sich das Ding lieber erstmal aus.

                  By the way: Spanisch ist ja wohl eine ultra hektische Sprache, können die überhaupt in normaler Geschwindigkeit sprechen?!

                  Punkte: 8 von 10

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                    #10
                    Verblendung


                    Dem Film Verblendung kann man sich zur Zeit ja kaum entziehen. Überall hagelt es positive Kritiken und auch aus meinem Bekanntenkreis bekam ich die ein oder andere Empfehlung. Was soll ich sagen, ich kann mich der fast schon hysterischen Meinung nur anschließen. Verblendung ist einer der besten Thriller seit Jahren und kann sich sogar mit Klassikern wie Das Schweigen der Lämmer messen. Ganz ohne große Aktioneinlagen wird eine ungeheuer dichte Atmosphäre aufgebaut von der die Hollywood Konkurrenz nur träumen kann. Das liegt zum einem an der spannenden und verschachtelten Story zum anderen an den beiden interessanten Hauptcharakteren (inkl. Entsprechend toller Schauspieler) liegt. Danke, hier werden endlich mal wieder Figuren mit Seele und Hintergrund gezeigt! Wie gesagt lebt Verblendung hauptsächlich von seiner Geschichte, trotzdem gibt 2-3 Gewaltszenen die ziemlich unter die Haut gehen (besonders die Vergewaltigung ist harter Tobak). Fans von guten Thrillern sollten also unbedingt zugreifen, Aktion-Nerds fahren vielleicht lieber erstmal in der Videothek vorbei.

                    Punkte: 8 von 10

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                      #11
                      Brainscan


                      Brainscan hatte ich irgendwie als richtigen Knaller in Erinnerung. Vor vielen Jahren mal spät Nachts auf Kabel 1 oder so gesehen, freute ich mich nun diese „Perle“ endlich ungeschnitten (und sogar ab 16) nochmal auf DVD genießen zu können. Sogar die PrimeTime am Samstag Abend habe ich ihm zugestanden. Na ja, die Zeit hatte das ganze wohl ein wenig in meiner Erinnerung verwässert, im Endeffekt ist Brainscan „nur“ ein mittelmäßiges B-Movie. Ideal für nen Sontag Nachmittag, mehr aber auch nicht. Positiv anzumerken ist das der Film sich selbst nicht sonderlich ernst nimmt und das gesamte Genre mitsamt Fans ab und an durch den Kakao zieht. Der Bösewicht Trickster ist zwar nicht unbedingt innovativ aber unterhaltsam, hier hat man wohl gehofft einen neuen Kultkiller neben Freddy, Jason und Co. zu etablieren. Nun ja, daraus wurde wohl nichts, dafür ist der Film einfach zu langatmig und blutleer (ich muss ja zugeben das ich das ein oder andere mal kurz weggenickt bin). Die Geschichte dümpelt so dahin, vorhersehbar und ohne Überraschungen, dafür mit viel 80/90er-Charme der aus heutiger Sicht immer mal wieder zum schmunzeln einlädt.

                      Punkte: 6 von 10

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                        #12
                        Basement Jack


                        Damit ein Slasher-Film heutzutage noch punkten bzw. unterhalten kann, sollte er entweder eine verdammt spannende Story aufweisen, einen stylischen Killer präsentieren, einen Hang zur gepflegten Selbstironie bieten oder die Unzulänglichkeiten wenigstens mit massig Gore und Blut überdecken. Basement Jack hat leider gar nichts davon und rutscht damit in den unübersichtlichen Sumpf unterdurchschnittlicher Low-Budget Movies ab. Zwar wird hier versucht den Opfern und dem Killer eine gewisse Tiefe zu verleihen, doch leider gelingt das nicht und endet nur wieder in den Genre typischen Klischees. Das einzig positive an Basement Jack ist der Killer, der in der ersten Filmhälfte noch relativ interessant ist, doch spätestens mit dem erhalt seiner Maske driftet unser Emo-Psycho ins Lächerliche ab. Genauso doof sind dann auch die restlichen Charaktere, von denen leider viel zu wenige ins Gras beißen. Abgerundet wird das ganze noch mit einem total bescheuertem Schluss, der den Machern natürlich wieder die Möglichkeit einer Fortsetzung offen lässt. Nein Danke, dann doch lieber zum 1000 mal Freitag der 13 oder Halloween…

                        Punkte: 3 von 10

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                          #13
                          Inglourious Basterds


                          So, endlich habe ich es geschafft mir Tarantinos Nazi-Knaller auch endlich mal im O-Ton anzuschauen und muss sagen das diese bei mir zwiespältige Gefühle hinterlassen hat. Einerseits kommen die englischsprachigen Szenen viel authentischer rüber! Besonders die Bar-Szene profitiert ungemein davon und auch Brat Pitts Charakter Aldo kommt mit seinem genuscheltem Englisch nochmal ein ganzes Stück interessanter rüber. Andererseits gefielen mir die englischen Szenen von Hans Lander nicht so recht. Besonders die Einleitung ist im deutschen viel bedrohlicher (und meiner Meinung auch sinniger). Egal, letztendlich ist gerade bei Inglorious Basterds der O-Ton Pflicht um manche Szenen richtig zu verstehen. Ansonsten muss zum Film wohl nichts weiter geschrieben werden und ist über jeden Zweifel erhaben. Schauspieler, Score und Geschichte sind nahezu perfekt und mit den Basterds hat Tarantino seinen bis dato besten Film abgeliefert. Ein schon jetzt Zeitloser Klassiker der noch oft in meinem Player rotieren wird!

                          Punkte: 9 von 10

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                            #14
                            Mutants


                            Mutants kann man wohl zu Recht als französisches Pendant zu 28 Days Later bezeichnen. Die Grundstory und auch der Spannungsaufbau ähneln sich doch sehr, aber lieber gut geklaut als schlecht selber gemacht. Was Mutants von der Konkurrenz abhebt ist die tolle Location in der die Geschichte spielt. Der heruntergekommene Industrie-Komplex irgendwo abgelegen in den französischen Wäldern vermittelt ein bedrückendes Gefühl der Isolation, das durch die kühlen Farben (in Mutants dominieren Grau- und Blautöne) noch verstärkt wird. Weiterer Pluspunkt ist das die Geschichte absolut humorlos erzählt wird und straight auf das unausweichliche Finale hinausläuft. Besonders die beiden Hauptdarsteller spielen Ihre Rollen mit richtiger Inbrunst man nimmt Ihnen die körperlichen wie auch seelischen Schmerzen zu jeder Zeit ab. Alles in allem ein düsterer und ernsthafter Horrorfilm dem man allenfalls seine Nähe zu 28 Day Later ankreiden kann, ansonsten aber bis auf einige ganz wenigen Längen im Mittelteil durchweg überzeugen kann.

                            Punkte: 7 von 10

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                              Cold Prey


                              Was habe ich mich in letzter Zeit über diese ganzen neumodischen Slasher geärgert. Entweder ist es dümmliche Low-Budget Ware (Basement Jack) oder aufgeblasene Hollywood Remakes die zwar unterhaltsam aber irgendwie seelenlos sind. Da müssen doch tatsächlich erst die Norweger kommen um mich mit einem Slasher mal wieder so richtig vom Hocker zu reißen. Ich weiß zwar nicht warum, aber trotz der genretypischen Vorhersehbarkeit ist Cold Prey ungemein spannend. Wie schon bei Mutants punktet auch hier besonders die coole Location (ein verlassenes Hotel irgendwo in verschneiten Norwegischen Bergen), die Cold Prey von seinen Kollegen abhebt. Der Killer bekommt man auch erst am Ende in seiner ganzen Pracht zu sehen, was den Suspense Faktor ebenfalls noch mal in die Höhe schraubt. Die Schauspieler sind typische Teeny-Beauties deren Rollenverteilung von Anfang an klar erkennbar ist (Finalgirl, Nerd, Opfer), die sich aber dennoch angenehm von ihren Hollywood-Pendants abheben. Tja, was soll ich noch sagen… Alles in allem gibt’s von mir eine dicke Empfehlung!

                              Punkte: 8 von 10

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