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Tyrannosaurus Rex' Haus der 1000 Reviews

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    Tyrannosaurus Rex' Haus der 1000 Reviews

    TYRANNOSAURUS REX
    HAUS DER 1000 REVIEWS

    So, vielleicht werden es auch irgendwann mal mehr als 1.000 Reviews werden. Schon bald wird gepostet! Mal mehr, mal weniger. Also, haltet die Augen offen. :)



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    ÜBERSICHT (A-Z): grün -> neue Reviews

    "SPECIALS"
    A Wes Craven Film: Part 1
    , A Wes Craven Film: Part 2, Jurassic Park I - III, Piranha 1978-2010, Die Todesparty Teil 1 + 2

    FILME
    A Nightmare on Elm Street (2010), Alice im Wunderland (2010), Alien Arsenal - Welt in Gefahr, Alligator II - Die Mutation, Avatar - Aufbruch nach Pandora, Creatures from the Abyss, Das weisse Band - Eine deutsche Kindergeschichte, Der weiße Hai, Der weiße Hai 2, Der Weiße Hai 3, Der weiße Hai 4 - Die Abrechnung, Die Klapperschlange, Die Rückkehr der Killertomaten, Elvis, Final Destination 4, Freitag, der 13. (2009), Halloween II (2009), Inside (Kurzreviews), Mega Piranha, Moon, Mother's Day (2010), My Bloody Valentine 3D (2009), My Soul to Take, Sars War - Tod allen Zombies!, The House of the Devil, Twilight - Bis(s) zum Morgengrauen
    Zuletzt geändert von Tyrannosaurus Rex; 29.05.2011, 04:21.

    #2
    Freitag, der 13.
    Schwacher Reboot eines Kultfilms



    Regie: Marcus Nispel

    Ich habe mir den neusten Freitag, der 13. Film nun zum dritten mal angesehen. Der Spruch, dass aller guten Dinge drei seien trifft hier leider nicht zu.
    Als ich im Februar diesen Jahres das Kino verließ, ging ich mit gemischten Gefühlen hinaus. Letztendlich hatte mich der Film aber auch irgendwie trotz seiner großen Schwächen unterhalten. Als ich ihn dann später wieder auf DVD sah dachte ich, ja okay, es ist halt ein Film bei dem man Spaß haben soll. Sehe ich doch mal über das ein oder anderen hinweg.

    Nun sah ich ihn zum dritten mal und nein, ich kann den Film einfach nicht mehr so hochloben wie zuvor.
    Ich kann damit leben wenn ein Film etwas weniger Rücksicht auf seine Logik nimmt und jemanden nur unterhalten soll. Aber der 2009er Freitag, der 13. treibt es wirklich auf die Spitze. Denn der Film ist an den wenigsten Stellen wirklich lustig, was er ja scheinbar sein wollte, siehe die Charaktere Chewie (gespielt von Aaron Yoo) und Lawrence (gespielt von Arlen Escarpeta).
    Spannung gibt es so gut wie keine. Wenn welche aufkommt wird diese promt in der nächsten Szene zerstört, durch dass Saufgelage dieser unglaublich perfekt aussehenden Teenager und ihrer furchtbaren Dialoge.
    Wenn in einem Film geflucht wird habe ich persönlich nichts dagegen. Wenn aber nach jedem, oder vor jedem Satz das Wort „Alter“ oder „krass“ hinzugefügt werden muss, fühle ich mich eher wie auf dem Schulhof. Und das ist eine verdammt unerträgliche Assoziation wenn man sich einen Film im Kino oder zu Hause anschaut

    Neben den ganzen Teeniekram, so sehr er mich auch genervt hat muss ich aber auch noch einige Sachen am Film loben.
    Zum Beispiel die Darstellung des Jason Voorhees. Ich meine, so Einiges was gezeigt wurde was Jason betrifft, hat für mich Sinn gemacht: Jason lebte draußen in der Wildnis. Da scheint es mir sehr einleuchtend das er zum Jäger wurde, oder woher er weiß, wo sich ungefähr die Teenager im Camp Crystal Lake aufhalten. Das war etwas, was der 2009er Freitag, der 13. besser als die alten Filme gemacht hat.
    Auch die Wahl das Derek Mears den kultigen Killer mit der Hockeymaske gespielt hat war eine gute Entscheidung.
    Des weiteren möchte ich Amanda Righetti für ihre schauspielerische Leistung loben. Sie war nicht perfekt oder Oscar verdächtig gut, klar. Aber dennoch sticht sie für mich aus dem gesamten Cast hervor. Schade das sie relativ wenige Screentime hatte.

    Insgesamt:
    3 von 10

    - ZUM TRAILER -
    Zuletzt geändert von Tyrannosaurus Rex; 15.05.2011, 00:20. Grund: Bild eingefügt.

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      #3
      My Bloody Valentine 3D
      Gelungenes Harry-Warden-Comeback



      Regie: Patrick Lussier

      Das Original Blutiger Valentinstag kenne ich nun schon seit ein paar Jahren und habe es in mein Herz geschlossen. Der Film baut eine gute Atmosphäre auf und ist beinahe schon märchenhaft erzählt, wie so einige ältere Slasherfilme in denen es um einen Killer oder eine Tragödie geht, die in einer kleinen Stadt zur Legende wurde.

      Grund genug um ein Remake zu drehen, dachte sich Lionsgate. Und als schließlich die Meldung verkündet wurde das diese Neuverfilmung nun auch wirklich kommen würde, reagierte ich relativ gelassen und scherte mich zunächst nicht weiter darum.

      Doch das Projekt begann sich zu entwickeln. Es wurde bekannt das Tom Atkins (
      The Fog, Die Nacht der Creeps, Halloween III) im Film mitspielen solle. Dadurch wurde die ganze Sache also doch irgendwie interessant.
      Neugierig machte mich auch, dass der neue Film in 3D in die Kinos kommen soll. Ich war gespannt.

      On January 16, Get Your Heart Broken.
      - Tagline: My Bloody Valentine 3D (2009)

      Also war es schließlich am 16. Januar 2009 soweit.
      My Bloody Valentine 3D welcher unter der Regie von Patrick Lussier entstand, kam in den USA, Kanada und England in die Kinos und bekam wirklich sehr gute Kritiken. Meine Entscheidung den Film zu sehen war gefällt.
      In Deutschland startete er am 20. Mai 2009 in den Kinos. Ich selber bekam den Film aber relativ spät zu Gesicht.
      Im August war der Tag gekommen. Mein erster Film in 3D stand vor der Tür und es war wirklich ein Erlebnis für mich, denn bislang wusste ich noch nicht wie ein solcher 3D-Film aussah.

      Patrick Lussiers Version von
      Blutiger Valentinstag hat es letztendlich geschafft das Original bei mir zu übertreffen, und dass nicht nur wegen seiner 3D-Effekte.
      Die Entscheidung die Geschichte des Originals etwas zu verändern war eine gute. So wurde das Remake nämlich zu keiner Zeit langweilig.

      Auch die Charaktere wurden etwas verändert und in unsere Zeit geholt, ohne das sie etwas an ihrer Sympathie oder eben auch Antisympathie verloren haben.

      Auf irgendwelche Blödeleien von Teenagern wurde weitestgehend verzichtet. Der Film richtet sich zwar an die jüngere Generation, wirkt aber im Gegensatz zur Konkurrenz wie zum Beispiel dem Reboot von
      Freitag, der 13. reifer und vor allem durchdachter.
      Die Schauspieler machen ihre Arbeit wirklich gut. Es gibt niemanden bei dem ich jetzt sagen würde das er schlecht geschauspielert hätte. Alle waren auf eine gewisse Art authentisch.
      Neben den ziemlich harten Gore-Effekten gibt es auch noch eine gute Portion Spannung. Ja, man sehe es gibt auch Filme die beides können.
      :)
      Vorgestern sah ich den Film zum zweiten mal. Diesmal auf DVD und in seiner 2D Fassung. Was soll ich großartig sagen? Mich hat er erneut, voll und ganz überzeugt. Zwar nimmt man nun viel mehr wahr das beinahe jeder Gore-Effekt aus dem Computer entstand, doch weiter tragisch ist das nicht. Mich hat es überhaupt nicht gestört


      There's more than one way to lose your heart...
      - Tagline: Blutiger Valentinstag (1981)

      Insgesamt:
      8,5 von 10

      - ZUM TRAILER -
      Zuletzt geändert von Tyrannosaurus Rex; 29.05.2011, 04:23.

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        #4
        Twilight
        Bis(s) zum Morgengrauen




        Regie: Catherine Hardwicke

        Eigentlich hatte ich nie vorgehabt mir Twilight anzusehen. Doch um etwas schlecht reden zu können muss man ja erst einmal wissen, was wirklich schlecht an einer Sache ist und worüber man reden kann.
        Nun, schließlich war ich doch etwas neugierig und schaute mir den Film doch mal an. Schließlich war ich auch dem Harry Potter Trend zunächst negativ gegenüber eingestellt, und dann schafften es doch die ersten beiden Filme mich wirklich zu überzeugen.

        Ganz anders bei
        Twilight. Aus Neugier wurde Frust, je länger der Film lief. Was mir am wenigsten gefiel war die Darstellung der Vampire. Top gestylt, und dann noch einmal kräftig mit der Poliermaschine drüber.
        Die Ausrede die, die Macher des Films und wahrscheinlich auch Stephenie Meyer dafür benutzen um die Vampire so wunderschön teeniekompatibel aussehen zu lassen ist folgende: Durch ihr Aussehen, ihre Stimme und so weit ich mich erinnere durch ihren Geruch locken sie menschliche Wesen an um schließlich ihr Blut zu verköstigen.
        Wie schon gesagt, für mich wirkt das eher wie eine schlechte Ausrede. Zwar kann jeder Künstler seinen Vampiren Eigenschaften zudichten wie er will, aber dass hier ist absolut nicht mein Fall und oh ja, bevor ich es vergesse: Die Vampire glitzern noch im Sonnenlicht. Ist das nicht niedlich?
        Und wo ich schon mal bei der Darstellung der Vampire bin: Wenn die Viecher blass aussehen sollen, dann sollte man vielleicht als Filmemacher darauf achten, dass nicht nur das Gesicht weiß angemalt wird.
        Was mir weiterhin negativ aufgefallen ist war der Filmscore. Es gab natürlich wieder die 08/15 Klänge, die sich ins Gesamtgeschehen gut einfügten und ihren Zweck erfüllten doch einem nicht im Ohr blieben. Weiterhin wurden auch noch Rockmelodien verwendet die auf mich eher belustigend wirkten als „cool“. Besonders der erste Auftritt der Cullens wie sie in die Kaffeeteria einmarschierten war mit das Lächerlichste was ich seit langem gesehen habe.

        Dazu gestellt sich auch das Baseballspiel welches mich wirklich wütend machte. Ja, es kam im Buch vor aber es wurde einfach schrecklich dargestellt!

        Loben muss ich dennoch Schauspielerin Kristen Stewart und ja, sogar Robert Pattinson die wirklich aus dem gesamten Cast herausstechen. Der Rest ist einfach… einfach da. Nicht wirklich schlecht aber eben auch nicht wirklich lobenswert. Taylor Lautner sah ich noch vor ein paar Tagen in Robert Rodriguez’ 3D-Schundfilm
        Die Abenteuer des Sharkboy und Lavagirl. Ja, nicht nur der Film ließ zu wünschen übrig.
        Insgesamt kann ich aber auch nicht behaupten, dass mir der Film überhaupt nicht gefallen hat. Einige gute und spannende Momente gab es schon, aber einfach viel zu selten.

        Dem Phänomen Twilight bin ich nun auf den Grund gegangen und für mich ist der erste Teil einfach purer Durchschnitt mit schweren Hängen zum Kitsch, nicht mehr und nicht weniger. Die übrigen Filme werde ich mir auch ansehen. Aber wahrscheinlich nicht im Kino.

        Insgesamt:
        4 von 10

        - ZUM TRAILER -
        Zuletzt geändert von Tyrannosaurus Rex; 15.05.2011, 00:17.

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          #5
          KURZREVIEWS

          Inside

          Regie: Alexandre Bustillo und Julien Maury

          Inside
          habe ich nun zum zweiten mal gesehen und wieder konnte er mich überzeugen. Die Hauptdarstellerinnen spielen wirklich sehr gut und bringen alles glaubwürdig rüber.
          Die Atmosphäre des Films ist echt genial. Durch das neblige, gelbliche Licht und vor allem durch den Score des Film kommt eine schon fast hoffnungslose Atmosphäre auf.
          Die Gore-Effekte wissen alle zu überzeugen. Was mich allerdings wieder störte waren die schlecht animierten Aufnahmen des Kindes in Sarahs Bauch, welche im Grunde genommen vollkommen unnötg waren. Es hätte dem Film wirklich gut getan, hätte man diese einfach weggelassen.

          Insgesamt:
          8,5 von 10


          Die Klapperschlange

          Regie:
          John Carpenter

          "Nennen Sie mich Snake." Die Klapperschlange ist ein Film den ich mir immer wieder ansehen kann. Ich sah ihn jetzt zum x. mal und er hat nichts von seiner Faszination verloren. Die Kulissen wirken alle echt, die Musik ist Gold wert und die Darsteller kommen einem allesamt sympathisch rüber. Es gibt wirklich keinen bei dem ich sagen würde: Man der hat mich echt genervt.
          Insgesamt gesehen kann man sagen das Die Klapperschlange zu John Carpenters besseren Filmen zählt und ohne hin einer der besten Filme ist die je gedreht worden sind.

          Insgesamt:
          9 von 10
          Zuletzt geändert von Tyrannosaurus Rex; 15.05.2011, 00:15.

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            #6
            Avatar
            James Camerons Aufbruch nach Pandora

            [edit]
            Zuletzt geändert von Tyrannosaurus Rex; 31.08.2013, 01:33.

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              #7
              The House of the Devil
              Großartige Hommage an die 80er Jahre Horror-Thriller



              Regie: Ti West

              Was Rob Zombie 2005 mit The Devil’s Rejects für den 70er Jahre Terrorfilm tat, macht nun Ti West mit The House of the Devil für die 80er Jahre Horror-Thriller. Dabei zeigt er so viel Liebe zum Detail das es schon fast weh tut.
              Zuvor habe ich bereits einiges über den Film gelesen. Er lief letztes auf dem Fantasy Film Fest und beinahe alle Kritiken fielen positiv aus. Der Film wurde sogar als „bester Horrorfilm seit langem“ bezeichnet.
              Nun, ob es wirklich DER beste Horrorfilm seit langem ist, darüber lässt sich streiten. Doch das er einer der besten ist die in den letzten Jahren heraus kamen ist eine Tatsache. Für mich zumindest.
              Die Story ist einfach gehalten: Samantha eine Studentin braucht Geld und nimmt einen Babysitter Job an. Anders als sie es geplant hat endet natürlich alles in einem Desaster. Und das wars. Doch wer hier schimpft ist selber Schuld. The House of the Devil will gar nicht mit neuen und innovativen Ideen punkten. Das worauf es bei dem Film zu 100% ankommt ist seine Umsetzung/die Aufmachung.

              Ich war wirklich sprachlos. Der Filmscore klingt schön altmodisch, die Drehorte sehen nach den 80er aus, die Darsteller sehen aus wie aus den guten alten Zeiten, sprechen wie sie, bewegen sich wie sie.
              Auch die Kamerafahrten… alles! Schön auch übrigens das The House of the Devil mit einer 16mm Kamera abgefilmt wurde. Diese Grobkörnigkeit passt 1A zum Gesamtgeschehen.
              Wofür man den Film auch loben muss ist, das in der ersten Stunde so gut wie nichts passiert. Der Film baut währenddessen aber eine wirklich gemütlich, unheimliche Atmosphäre auf.

              Insgesamt:
              8 von 10

              Der Film ist bei Al!ve auf DVD und Blu-Ray erschieben und seit dem 29.1. erhältlich. Ich selber besitze die Blu-Ray.

              Die Bildqualität stimmt (wie gesagt, das Grobkörnige rührt vom Film her) und der Ton ist vollkommen in Ordnung. Schön auch das man selbst bei der Synchro drauf geachtet hat den 80er Jahrefilmen treu zu bleiben.

              Als Extra wird unteranderem ein Audiokommentar geboten, in welches ich selber nicht reingehört habe. Des Weiteren gibt es das Hinter-den-Kulissen Feature „In the House of the Devil“ und natürlich Deleted Scenes.

              Die Blu-Ray und somit nehme ich mal an auch die DVD besitzen ein Wendecover ohne den FSK-16-Flatschen.

              - ZUM TRAILER -
              Zuletzt geändert von Tyrannosaurus Rex; 15.05.2011, 00:08.

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                #8
                KURZREVIEWS

                Die Todesparty
                (UK/USA 1986, Slaughter High)

                Regie: George Dugdale, Mark Ezra, Peter Mackenzie Litten

                Da ich ein Fan von alten amerikanischen Slasherfilmen bin, wollte ich mir auch
                Die Todesparty nicht entgehen lassen. Nach dem ich ihn mir angesehen habe musste ich aber feststellen das er leider zu den Schwächeren Vertretern seines Genres gehört.
                Die Story ist recht einfach und bekannt: Es gibt einen Killer welcher aus Rachegefühlen heraus mordet. Es wird auch gar kein großes Geheimnis darum gemacht wer hinter der Maske steckt.
                Einige Taten der Hauptfiguren sind dann auch so dämlich das man sich nur an den Kopf fasst. Ein Killer jagt durchs Haus, im oberen Stockwerk liegt eine Leiche. Was macht man? Man nimmt in Ruhe ein Bad und braucht dafür ewig Zeit um sich ein paar Spritzer Blut aus dem Gesicht zu wischen. Man repariert in Ruhe einen Trecker zur Flucht obwohl alle Ausgänge versperrt sind oder man gerät in Panik und trennt sich von der Gruppe um alleine, schreiend durch das verlassene Haus (in dem Fall eine Schule) zu laufen.

                Auch die Fähigkeiten des Killers sind bemerkenswert. Dieser scheint nämlich immer genau gewusst zu haben was die Opfer als nächstes machen werden. Auch beherrschte er das Abwassersystem, was ja nicht jeder kann. Aber...
                ER! Denn er ist der Killer, der Übermächtige, der Unaufhaltsame... naja. Auch nicht das. Denn hinter der Maske verbirgt sich ein kleines Würstchen das immer dann zum Hulk mutiert wenn es seinen Plastikbezug über den Kopf hat.
                Insgesamt möchte ich den Film aber auch nicht ganz kaputt machen. Denn für blöde Popcorn-unterhaltung für zwischen durch taugt er schon.

                Cine Club hat den Film kürzlich auf DVD im Star Metalpak veröffentlicht. Bild- und Tonqualität sind gut, als Extras gibt es den deutschen und den US Kinotrailer von der Todesparty 1 und Teil 2 (nur US). Desweiteren ist auch noch eine interessante Dokumentation vorhanden über den Filmproduzenten Dick Randall.

                Insgesamt:
                5 von 10

                - ZUM TRAILER -

                Todesparty II
                (USA 1989, Cutting Class)

                Regie: Rospo Pallenberg

                Todesparty II
                welcher natürlich nicht Teil 2 ist, ist für meinen Geschmack etwas zu brav ausgefallen. Der Film hat mir nicht sonderlich gefallen. Teilweise war er echt unerträglich, besonders das Ende haut dann echt richtig rein. Ich konnte nur noch mit dem Kopf schütteln.
                Teilweise hat er mich von der Geschichte her etwas an My Bloody Valentine 3D erinnert, nur ohne Bergwerk. Und ohne Spannung, ohne Witz und vorallem: ohne Party!. Weiß der Kuckuck warum der Film hier diesen Titel erhalten hat. *hust*Dämonen 1 und 2*hust*

                HDMV bringt uns Todesparty II ungekürzt auf DVD im Pappschuber. Die Ton- und Bildquali ist weitestgehen gut, außer die wieder eingefügten Szenen welche bislang geschnitten waren fallen erheblich schlechter aus. Als Extras werden wieder die Trailer der beiden Filme geboten und eine HDMV Trailershow.

                Insgesamt:
                3 von 10
                Zuletzt geändert von Tyrannosaurus Rex; 15.05.2011, 00:05.

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                  #9
                  Halloween II
                  In the mind of Michael Myers




                  Regie: Rob Zombie


                  Die Rezension basiert auf dem ungeschnittenen Director's Cut.

                  „Ich denke, dass der größte Unterschied darin besteht, dass die Fans einen Film sehen werden, bei dem sie keine Zeit damit verschwenden sich ein Szenario reinzuziehen, das sie schon so gut wie auswendig kennen.“
                  - Rob Zombie über Halloween II (X-Rated Ausgabe 52)

                  Vorwort meinerseits:
                  Als Rob Zombie 2007 seine Version des Kultfilms Halloween in die Kinos brachte, fielen die Kritiken sehr gemischt aus. Die einen wünschen den Musiker und Regiesseur zum Teufel, die Anderen atmeten auf da Zombies Variante die Michael Myers Saga in ein völlig neues Licht rückte.
                  Jetzt fast drei Jahre später und nach vielem Hin und Her, brachte Rob Zombie nun auch den zweiten Film seiner Version in die Kinos. Zumindest in die US Kinos
                  Ganz klar sollten man hier die zwei Worte „seiner Version“ beachten. Denn was Halloween II zeigt hat fast überhaupt nichts mehr mit dem alt bekannten Muster zu tun, welches 1978 durch John Carpenters ersten Teil seinen Anfang nahm.
                  Das was Rob Zombie mit Halloween gemacht hat, hätte man schon eher machen sollen. Bereits 1995 hatte die alte Reihe meiner Meinung nach total an Schwung verloren und stellte Michael Myers in Halloween: Der Fluch des Michael Myers als einen nach den Sternen mordenden, dicklichen Irren dar.
                  Und gerade als man 1998 mit Halloween H20: 20 Jahre später wieder die Kurve gekriegt hatte, brachte man 2001 Halloween: Resurrection in die Kinos. Einen Film, der so ultimativ peinlich und schlecht ist das es mir schon in der Seele weh tut wenn ich nur über ihn nach denke.

                  Kritik:
                  Der Film beginnt mit einem uns aus dem ersten Halloween-Film von Rob Zombie bekannten Szenario. Die Eröffnungssequenz zeigt wieder den jungen Michael Myers (diesmal gespielt von Chase Vanek) der im Gespräch mit seiner Mutter (Sheri Moon Zombie) vertieft ist. Diese Szenen stellten bereits im 2007er Film mit die emotional stärksten dar und auch hier ist diese Szene eine sehr wichtige Schlüsselszene, weswegen man die vorab gezeigte Texttafel auch unbedingt lesen sollte.

                  WHITE HORSE – linked to instinct, purity and the drive of the physical body to release powerful and emotional forces, like rage with ensuing chaos and destruction.
                  -- excerpt from
                  The Subconscious Phychosis of Dreams

                  Durch diesen Aspekt der Träume bekommt Rob Zombies Halloween II einen wirklich mystischen und verrückten Hauch. Ebenso sind alle Traumsszenen oder die Szenen in denen man Michael Myers und Laurie Strodes kaputte Psyche darstellt, also Halluzinationen optisch wunderschön dargestellt. Das grobkörnige Bild legt noch mal eine Schüppe obendrauf. Auf 16mm zu drehen wird Rob Zombie in nächster wohl hoffentlich öfters tun.
                  Was mir weiterhin gut gefällt und worauf ich auch immer besonders großen Wert lege ist Charaktertiefe und diese ist in Halloween II ohne jeden Zweifel vorhanden.
                  Es gibt tatsächlich auch Filme die realistisch mit den Entwicklungen ihrer Charaktere umgehen können.
                  Halloween II ist ein Film über die Überlebenden der Schrecklichen Ereignisse des ersten Teils. Laurie Strode (Scout Taylor Compton) wurde als 17 jähriges Mädchen von ihren Bruder verfolgt und dieser Trieb sie an den Rand ihrer Verzweifelung. Er tötete ihre Eltern und nahezu jeden ihrer Freunde. In Teil 2 wird gezeigt wie sie mit den Ereignissen nicht klar kommt. Auch eine Tablettensucht wird nicht nur angedeutet.
                  Das dies eine realistischere Entwicklung ist als jene, welche von Sidney Prescott (Neve Campbell) in Scream 2 gezeigt worden ist, sollte eigentlich jedem klar sein.
                  Wenn man ein so schreckliches Massaker überlebt, dann ist nach zwei Jahren wohl nicht wieder alles in Butter. Besonders nicht für einen so jungen Menschen, einen Charakter wie Laurie Strode. Selbst in Halloween H20 war Laurie Strode alkoholabhängig und litt unter schrecklichen Alpträumen und Visionen. Mit dem Unterschied das es in „H20“ 20 Jahre her war und dementsprechend alles viel braver und freundlicher dargestellt worden ist.
                  Des Weiteren haben wir bei den Charakteren Annie Brackett (gespielt von Danielle Harris) die in Zombies ersten Halloween ebenfalls eine mehr als nicht schöne Begegnung mit dem Monster Michael Myers hatte.
                  Sie ist in Teil 2 nicht mehr das vorlaute Gör wie noch vor zwei Jahren. Sie ist verängstigt und traut sich nicht mehr aus dem Haus. Auch die Streitereien mit ihrer damals besten Freundin Laurie zerren an ihren Nerven.

                  Ein weiterer besonders wichtiger Charakter in Halloween II ist Sheriff Lee Brackett (Brad Dourif), welcher ebenfalls mit den Nerven am Ende ist. In Teil 1 lebte er zusammen mit seiner Tochter Annie allein. Was mit seiner Ehefrau passiert ist erfährt man nicht. Damals vor zwei Jahren hätte er beinahe seine Tochter verloren. Ebenso ist er neben Dr. Loomis der Einzige der das Geheimnis kennt das Laurie Strode Michael Myers kleine Schwester ist. Mit diesem Wissen muss er ihr jeden Tag in die Augen schauen und einen auf heile Welt machen. Besonders wird das bei der Esstischszene deutlich in der er versucht die Mädchen aufzuheitern. Vergebens.
                  Auch muss er mit der Tatsache leben das Michael Myers [nicht wirklich] Leiche auf seiner eigens angeorderten Rute für den Leichenwagen verschwunden ist.
                  Als fast letzten wichtigen Charakter haben wir Dr. Samuel Loomis bei dem es so scheint als würde ihn nichts an den Geschehnissen vor zwei Jahren liegen, außer dem Aspekt das man eine Menge Geld aus der Sache rausholen kann. Ja, Loomis ist zum geld- und mediengeilen A******** geworden. Wem diese Entwicklung des Charakters nicht schmeckt und wer denkt das sie falsch oder gar unlogisch sei, der hat Teil 1 wahrscheinlich zu lange nicht mehr gesehen. Denn genau diese Seite von ihm wurde bereits im ersten Film mehr als nur angedeutet. Dr. Loomis verlässt Michael und schlägt mit seinem Buch Kapital aus der Geschichte (Szene mit dem Friedhofsgärtner: „So etwas nennt man Blutgeld“). Und auch in Teil 2 war Loomis schriftstellerisch wieder fleißig. Sein neues Buch „The Devil Walks Among Us” ist der Publikumsrenner. Doch auch wenn sich sein Schinken gut verkauft, seine Geld- und Mediengier werden bestraft als er sich in einer Talkshow vor der ganzen Fernsehgemeinde blamiert. Dannach beginnt Loomis wieder in seine alte aus Rob Zombies ersten Halloween bekannte Rolle zu verfallen, welche mit Loomis eigenen Worten „It’s over“ nach Ausstrahlung der Fernsehshow angekündigt wird.

                  Als letzten Charakter welcher wahrscheinlich am wichtigsten von allen ist, ist Michael Myers. Dieser ist nach zwei Jahren auf der Flucht zu einem verwahrlosten, bärtigen Landstreicher verkommen. Der Streifschuss an seiner Stirn und die zwei Jahre Einsamkeit scheinen dem Riesen auch nicht sonderlich bekommen zu sein, was man spätestens dann merkt wenn dem Zuschauer ein Blick in die Psyche des Killers spendiert wird.
                  Vielen Fans schmeckte die Tatsache nicht was Rob Zombie aus Michael Myers machte. Doch da der Mann einen einerseits realistischeren Weg aber auch andererseits völlig verrückten gehen wollte, finde ich diese Entwicklung mehr als in Ordnung.
                  Jedenfalls sinnvoller als wenn Myers nach 20 Jahren zurückkehrt, eine tolle neue Maske und einen blitzsauberen Anzug trägt.
                  Das dann tatsächlich behauptet wird das es ja gerade das sei, was es so unheimlich macht, die Unwissenheit woher Michael das alles hat und so ein Zeug also… das ist nicht unheimlich sondern ganz schlicht ausgedrückt: Bullshit.
                  In John Carpenters Halloween war es die Nicht-wissendheit die den Zuschauer vor dem Fernseher zittern ließ, aber doch nicht in den späteren Filmen. Tut mir leid, aber fast alle Teile der alten Reihe waren zwar auf ihre Art und Weite unterhaltsam aber außer dem einzigartigen ersten 1978er Film war keiner von denen unheimlich!
                  Nun, weiter gehts. Nach der besagten Eröffnungsszene im Smith’s Grove Sanitarium springt der Film 15 Jahre nach vorne in die besagte Schreckensnacht aus dem erste Halloween.
                  Nur mal so als kleine Info nebenbei weil ich es schon öfters gehört habe: Spätestens nach Rob Zombies Halloween II sollte klar sein das sein Vorgänger nicht Ende der 70er spielt
                  Also wie gesagt, es ist Halloween, wir befinden uns im Jahre 2007. Laurie Strode wird von Sheriff Brackett in den Staßen Haddonfields aufgegabelt. Sie ist blutüberströmt und sehr schwer verletzt. Die Waffe mit der sie auf Michael Myers am Ende von Teil 1 schoss umklammert sie noch immer panisch.
                  Dannach wird gezeigt wie sie ins Krankenhaus eingeliefert wird und wie Michael Myers aus dem Leichentransport entfliehen kann.
                  Die Krankenhaussequenz wird von vielen als das Stärkste im Film angesehen. Jedoch sehe ich das etwas anders. Natürlich ist diese Szene saugut gemacht, doch sollte man nicht vergessen: Die Halloween-Fans befinden sich momentan in tiefster Trauer und der Teil des Films der im Krankenhaus spielt, hat am meisten Ähnlichkeit mit der alten Reihe!

                  Nach dem ganzen Hickhack (vor allem „hack“! ) im Krankenhaus springt der Film erneut in der Zeit nach vorne. Und hier passiert etwas Seltsames wofür aber der Film nichts kann sondern wohl eher das Studio, Rob Zombie oder sonst wer. Wer den Schnittbericht kennt wird bemerkt haben das die Kinofassung von Halloween II ein Jahr später nach Teil 1 spielt und der Director’s Cut zwei Jahre später. Sinn komm raus, wir haben das Gebäude umstellt!
                  Wie dem auch sei, wir verfolgen nun die Geschichte unserer altbekannten Charaktere weiter die größtenteils wie weiter oben beschrieben nun ziemlich kaputt sind.
                  Die Schauspieler im Film können allesamt überzeugen. Jeder spielt seine Rolle, obgleich ihm sie gefallen mag oder nicht, wirklich gut. Malcom McDowell war ohnehin eine 1A Auswahl für den neuen Dr. Loomis. In Teil 2 spielt er das Geldgeile Miststück von einem Psychologen so genial das es schon unheimlich ist. Die Rolle liegt ihm einfach, will jetzt aber nicht behaupten das er das auch im wahren Leben ist. :)
                  Scout Taylor Compton kann ebenfalls als kaputte Laurie Strode überzeugen. Besonders die Szenen in denen sie bei ihrer Psychologin (Margot Kidder) ist, sind sehr stark gespielt!
                  Natürlich nicht zu vergessen: Danielle Harris die gewohnt gut spielt, diesmal auch glücklicherweise mit richtigem Tiefgang und Tyler Mane der den besten Michael Myers aller Zeiten gibt. Rob Zombies Wahl Mane für die Rolle des Michael Myers zu nehmen war eine gute Entscheidung. In Teil 1 war er schon wirklich klasse!
                  Jedoch besonders hervorstechen aus dem gesamten Cast tut Brad Dourif in seiner diesmal wirklich emotionalen Rolle als Sheriff Lee Bracket. Das war wirklich schon eine extrem starke Leistung von ihm. Daumen hoch!

                  Was ich bei dem Film auch noch loben muss ist der Score den Tyler Bates wie schon für den ersten Teil komponiert hat. Mit dem Unterschied das der Score des zweiten bei weitem düsterer (passend zu Stimmung halt) und prägnanter ist als es beim ersten der Fall war. Besonders gut gelungen sind die Stücke „White Horse“ (Track 3), „Love Shack“ (Track 5), „I Won’t Let You Down“ (Track 6), „Can I See The Pig?“ (Track 10), „Surveillance” (Track 12), „I’m Angel Myers” (Track 13) und besonders „Brackett Finds Annie” (Track 14). Insgesamt enthält die CD 16 Tracks. Tyler Bates Fans werden definitiv auf ihre Kosten kommen.

                  Insgesamt kann man sagen das Rob Zombie mit Halloween II zwar den optisch schönsten und emotionalsten Halloween-Film geschaffen hat den es je gab, jedoch auch den dreckigsten und gewöhnungsbedürftigsten.
                  Ja, das mit Rob Zombie ist so eine Sache. So muss man sich wieder darauf gefasst machen das viel geflucht wird und natürlich seine Frau Sheri Moon Zombie wieder mit vor der Kamera steht.

                  Ich persönlich finde es sehr schade das der Film so niedergemacht wird und sogar schon vor Kinostart niedergemacht worden ist. Die Zuschauer sind einfach schon von vornherein mit einer vorgefertigten Meinung in den Film gegangen habe ich den Eindruck. Nicht Alle, aber die Meisten.
                  Es war auch keine kluge Entscheidung den Film im Sommer anlaufen zu lassen.
                  Mich erinnert der fehlgelegte Kinostart von Halloween II immer wieder an den Grund warum John Carpenters Das Ding aus einer anderen Welt an den Kinokassen durchfiel.
                  Wie kann man einen wirklich düsteren, pessimistischen und sehr kaltherzig-brutalen Film nur im Sommer laufen lassen? Was wollen fast alle im Sommer? Spaß! Und welche Filme haben den Leuten im Sommer 2009 den Spaß gegeben? Inglourious Basterds welcher am 14. August 2009 anlief und Final Destination 4, ein Fun-splatter wie er im Buche steht, welcher am 28. August genau wie Halloween II anlief.
                  Bei Das Ding aus einer anderen Welt war es das Problem laut Carpenter das damals alle freundliche Aliens wollten und keine bösen. Und wer war im gleichen Jahr zur Stelle mit einem freundlichen Alien namens E.T. im Gepäckt? Genau, Steven Spielberg.
                  Aber ich möchte jetzt nicht nur die Schuld auf die anderen Filme schieben nein, jedoch sollten sich die Weinsteins falls sie noch mal einen ähnlichen Film produzieren sollten überlegen, ob es nicht doch besser wäre einen solchen Anfang Oktober starten zu lassen. Besonders im Oktober, es wäre perfekt bei Halloween II gewesen!

                  Insgesamt:
                  9 von 10
                  Zuletzt geändert von Tyrannosaurus Rex; 15.05.2011, 00:01.

                  Kommentar


                    #10
                    A Nightmare on Elm Street
                    Freddy kehrt nach sieben Jahren zurück



                    Regie: Samuel Bayer


                    Vorwort meinerseits:
                    Nachdem 2003 Slasherikone Freddy Krueger das letzte mal in Freddy vs. Jason zu sehen war, hätte es mir wohl am besten gefallen wenn man direkt eine Fortsetzung nachgeschoben hätte.
                    Und die Pläne klangen auch ziehmlich verlockend. Diesmal sollten noch Ash oder Michael Myers mit in den Ring steigen. Doch es wurde immer deutlicher das man wieder einen eigenständigen Freddy-Krueger-Film machen wollte. Zunächst als Prequel geplant, wurde nach den Erfolg vom Remake von Freitag, der 13. (2009), aus A Nightmare on Elm Street 8 ein Remake.

                    Zuvor war ich dem ganzen gegenüber mehr als skeptisch. Als dann auch noch bestätigt worden ist, das Robert Englund nicht mehr mitmacht, war für mich alles vorbei.

                    Doch schließlich überzeugten mich die Trailer derart das ich nun doch ins Kino gelockt worden bin.

                    Kritik:

                    Der Film beginnt mit einem nett gemachten Vorspann (yeah! Ein Vorspann ), unterlegt mit düsterer Musik. Dannach geht alles recht schnell. Der Film beginnt zu dem Zeitpunkt, als Freddy schon einige Tage in den Träumen der Jugendlichen von Springwood wütet.
                    Die Kaffeehausszene aus dem Trailer ist die Eröffnungsszene des Films. Diese stimmt einen optimal auf das Geschehen ein. Dannach wird der Titel des Films eingeblendet, unterlegt mit dem berühmten Nightmare-Theme. Dies ist aber auch die einzige Stelle im Film, an der die altbekannte Musik zum Einsatz kommt. Der Rest ist alles neu, aber gut gelungen!
                    Wie gesagt, der Film beginnt recht rasch und führt alle Charaktere schnell ein. Darunter leiden diese aber zum Teil. Man lässt sich keine Zeit mit ihnen und machte sich keine Mühe damit diese vernünftig dem Zuschauer gegenübertreten zu lassen. Im Gegensatz zum Original sind die Charaktere etwas abgeflacht, aber keinesfalls nervig, nein!

                    Seltsam fand ich nur, das Nancy zu Anfang fast gar nicht beachtet wird und stattdessen Katie Cassidy welche Nancys Freundin Kris spielt, mehr Screentime als sie hat.

                    Technisch gesehen ist der Film wirklich genlungen. Fast immer optimal ausgeleuchtet und es kam bei den Kills (welche nicht all zu brutal waren) nicht viel CGI zum Einsatz. Das Make-up von Freddy sieht auch schön fies aus.

                    Man muss auch sagen, Jackie Earle Haley hat seinen Job als Freddy wirklich gut gemacht und das neue Aussehen hat mich auch kein Bisschen mehr gestört.
                    Was des Weiteren gut gemacht war, war das die Auswirkungen des Schlafentzuges bei Nancy und Co. besser ausgearbeitet und beschrieben waren. Auch das Freddys Hintergrundgeschichte näher beleuchtet worden ist hat mir gut gefallen. Wer allerdings mit dem Thema Kindesmissbrauch nicht gerne konfrontiert wird, wird hier schon das ein oder andere mal die Augenbrauen hochziehen. Gezeigt wird nichts, aber es werden sehr offensichtlich Sachen angedeutet.


                    Einen neuen Grund dafür, das Freddy die Träume der Jugendlichen heimsucht (insbesondere Nancys Träume) gibt es auch. Das Grundthema Rache hierbei wurde beibehalten, doch wie gesagt, der Grund für sein Handeln ist neu, aber gut. Vielleicht sogar noch etwas besser als der vom Original.

                    Zurück zur düsteren Form hat die Reihe
                    Nightmare on Elm Street auf jeden Fall gefunden, und auch wenn Freddy hier das ein oder andere mal wieder einen flotten Spruch auf den Lippen hat, hat Samuel Bayer zusammen mit Platimun Dunes auf jeden Fall einen der besseren Freddy-Krueger-Filme geschaffen! Besser als einige Teile (2,5,6) der alten Reihe ist er auf jeden Fall, jedoch besitzt er nicht deren alten Charme.
                    Ein 1:1 Remake ist es nicht. Einige Szenen wurde geremaket, aber anderes einsortiert.
                    Für sich gesehen ist dieses Remake wirklich gesungen.

                    Insgesamt:
                    7,5 von 10
                    Zuletzt geändert von Tyrannosaurus Rex; 14.05.2011, 23:58.

                    Kommentar


                      #11
                      KURZREVIEWS

                      Jurassic Park

                      Regie: Steven Spielberg

                      Für mich auch nach Jahren noch ein Meisterwerk. Hängen natürlich auch noch viele Kindheitserinnerungen dran, aber von der Stimmung her und den Darstellern sowie der Musik - top! Habe schon wieder das Verlangen mit Teil 1 noch mal anzusehen, aber nein. Ich genieße es lieber.

                      Insgesamt:
                      10 von 10

                      Vergessene Welt: Jurassic Park

                      Regie: Steven Spielberg

                      Der Film hat mir nicht mehr wirklich gefallen. Zu hecktisch, zu überladen, unsympathische Charaktere (der Charakter von Vince Vaughn... arrrrg) ... Der Partyfilm unter den JPs. Siehe das Ende in der Stadt. Irgendwie wirkte er im Vergleich zu Teil 1 erwas Saft- und Kraftlos. Werde mir diesen Film nun wohl länger nicht mehr ansehen.

                      Insgesamt:
                      6 von 10

                      Jurassic Park III

                      Regie: Joe Johnston

                      Damals schon im Kino gesehen, gefällt er mir wirklich besser als der zweite Teil. Zwar gibt es hier so eine Art Vince-Vaughn-Charakter, verkörpert von Alessandre Nivola, der wirklich(!) nervt, aber ansonsten bekommt man wieder einen etwas ruhigeren Film serviert. Was nur wirklich fehlt ist mein Kumpel der T-Rex

                      Was mir auch, nicht wirklich negativ auffiel, ich aber etwas unrealistisch finde war das auf jeder großen Lichtung (gibt zwei Szenen) voll die Dinoparty stieg. Damit meine ich, egal welche Art von Dino, alle liefe quer durcheinander und es gab so gut wie keine Herdenbildung.


                      Insgesamt:
                      7,5 von 10
                      Zuletzt geändert von Tyrannosaurus Rex; 14.05.2011, 23:56.

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                        #12
                        Creatures From The Abyss
                        OMG



                        Regie: Massimiliano Cerchi

                        Das es sich hierbei um einen Trashfilm handelt war gewusst, aber als gestern der Abspann von Creatures from the Abyss über meinen Fernseher lief, waren meine vier Freunde und ich zu gleichermaßen geschockt, als auch auf das unglaublichste gut aufgelegt.

                        Bei unserer Runde hat der Film zumindest einen neuen Rekord aufgestellt. Während es Filme wie Story of Ricky oder Sars War - Tod allen Zombies! schafften, uns erst nach 10 Minuten dazu zu bewegen den Film auf "Pause" zu stellen da wir unter heftigen Lachanfällen und Schreiattacken keine Luft mehr bekamen, schaffte es Creature from the Abyss schon nach 20 Sekunden.
                        Der Film beginnt eigentlich mit... Mit Nichts. Einen richtigen Anfang hat er wirklich nicht. Es werden lediglich unsere fünf Hauptcharaktere gezeigt, wie sie bei bester Laune und unter ständigem Lachen ein Schlauchboot zu Wasser lassen. Das erschien uns dann so absurd das... ach ihr wisst schon.
                        Man stellt sich natürlich zunächt die Frage: Warum tun sie da? Warum fährt man mit einen kleinen Schlauchboot in dem man sich zu fünft reinquetschen muss auf das offene Meer hinaus?
                        Die DVD-Hülle verrät mir, es sollte ein Bootstrip werden. Aha. Das stelle ich mir aber anders vor.
                        Nach dem das Boot samt Ladung (unseren fünf Hauptcharakteren) beladen ist, folgt der Vorspann welcher Floridas Skyline zeigt. Warum? fragt man sich. Was hat der Film der auf dem offenen Meer spielt mit Florida zu tun? Nun, nichts. Aber es sah schön aus.

                        Schließlich werden unseren Hauptcharaktere, welche übrigens aus zwei Männern und drei knapp bekleideten Frauen bestehen, von einem Sturm überrascht.
                        Im tosenden Meer finden sie dann auch noch eine Leiche, aber egal. Die ist 10 Sekunden später nicht mehr von Interesse, da man eine riesige Yacht gefunden hat.
                        Sobald der Film das Geschehen auf der Yacht zeigt, ist das schreiben einer normalen Rezension für mich nicht mehr möglich, da Creatures from the Abyss eine Absurdität nach der andern zeigt und das rückblickend fast im Sekundentakt.
                        Los gehts mit seltsamen Zwischeneinblendungen, unterlegt mit lustiger Musik.
                        Und um nur mal ein paar Sache zu nennen:
                        1.) Die Yacht verfügt über einen bisexuellen, immer geilen Boardcomputer mit Frauenstimmt namens Susi, der einem die richtigen Anweisungen gibt, wie man sich möglichst erotisch Abduscht.
                        2.) Es gibt einen weiteren Boardcomputer namens Jessica, welcher einem permanent die Uhrzeit sagt und das es Zeit ist sich schlafen zu legen.
                        3.) Die Szene in der unsere fünf Hauptcharaktere essen zieht sich ins Unendliche, was aber nicht schlimm ist, da diese Szene so unglaublich dösig ist... Ich glaube man hört an die drei Minuten lang das Schmatzen und Kommentare wie "Hm, noch etwas Zitrone" oder "Uh *mampf* noch was Salz". Zudem ist es auch sehr interessant zu sehen WIE gegessen wird. (einer sticht heraus^^)
                        4.) Es wird ein Mann gefunden, einer der Chemiker welcher auf der Yacht ihre Experimente machten. Dieser wird mitgenommen aber nein, er wird nicht befragt, nein, er wird den ganzen Film über unter der Treppe welche zur Bar führt gefangen gehalten und gefüttert. Erst zum Ende hin kommt der gute zum Einsatz.
                        5.) Die Effekte sind gradios...^^
                        6.) Der Score untermalt perfekt die Stimmung im Film. Dieser ist nämlich fast genau so trashig wie dieser und besteht glaube ich nur aus zwei Stücken.
                        ...

                        Ich denke das reicht erst einmal. Gerade als ich dachte der Film könnte sich nicht mehr übertreffen und hätte alles was das menschliche Hirn nur schwer erfassen kann präsentiert, beginnt das Schiff den Selbstzerstörungsmodus zu aktivieren da es merkt das es gleich in die Luft fliegen wird? (so nach dem Motto: Sie feuern mich nicht, ich kündige!). Und um das noch zu übertreffen... Ne, seht ihn euch am besten selber an.

                        Insgesamt:
                        (trashige) 10 von 10
                        Zuletzt geändert von Tyrannosaurus Rex; 14.05.2011, 23:52.

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                          #13
                          Der weiße Hai
                          Steven Spielbergs Kult-Bestie



                          Regie:
                          Steven Spielberg

                          Cast:
                          Roy Scheider
                          Robert Shaw
                          Richard Dreyfuss
                          Lorraine Gary
                          Murray Hamilton
                          Jeffrey Kramer

                          Der weiße Hai war wohl DER Film meiner Kindheit und soweit ich weiß der erste Horrorfilm den ich sah. Fast kein anderer Film hat mich so gefesselt und mich so in meine Träume verfolgt. Doch auch wenn ich höllische Angst hatte, konnte ich nicht wiederstehen ihn mir immer wieder und wieder anzusehen.
                          Mittlerweile habe ich ihn mir unzählige Male angeschaut. Heute Nacht war es dann wieder soweit.

                          Das Universal Logo erscheint, der Bildschirm wird schwarz und dann, ganz leise ertönt das berühmte Jaws-Theme von John Williams welches so simpel aber dennoch so kultig und grandios ist. Ein wirklicher Gänsehautmoment schon in den ersten 20 Sekunden.
                          Dannach folgt wie bekannt das erste Opfer. Die hier eingesetzte Unterwasser-Kameraperspektive (von unten) ist absolut großartig. Langsam nährt sich das Grauen und beißt zu!
                          Insgesamt hat man immer ein ungutes Gefühl wenn das Geschehen im Wasser losgeht. Gerade bei den Strandszenen, in welchen sich die Kamera im Wasser auf Augenhöhe mit den Badegästen befindet lässt zu, das man sich so fühlt als würde man selbst im Meer baden. Und wenn dazu noch John Williams komonierte Jaws-Melodie ertönt, hat man Angst das die Bestie hinter dem Sofa lauert und in jedem Moment zuschnappen könnte.

                          So spannungsgeladen und interessant das Geschehen in der ersten Hälfte des Films ist, ist es jedoch die zweite Filmhälfte auf die jeder wartet. Denn ab dem Zeitpunkt in welchem sich Roy Scheider, Robert Shaw und Richard Dreyfuss auf die Jagt nach dem Killer machen, kommt der Film erst richtig in Fahrt. Man ist immer mitten im Geschehen drin, ja man fühlt sich so als wäre man selst mit auf der Orca. Insgesamt gesehen ist es die Stärke des Film, das er den Zuschauer einfach fesselt und mit ins Geschehen einbindet.

                          Zwei weitere absolute Gänsehaut Momente welche so ziehmlich zum Schluss kommen sind Matt Hoopers Abstieg mit dem Haikäfig ins Meer (absolute Hochspannung!) und natürlich das affengeile Ende! "Fahr zur Hölle du Schwein!" BOOOOOM!!!

                          Kurz: schauspielerisch, von der musikalischen Untermalung her, den Settings, den Effekten und der Inszenierung her ist
                          Der weiße Hai ein absoluter Top-Film!

                          Insgesamt:
                          10 von 10

                          Quelle (Bild): IMP
                          Zuletzt geändert von Tyrannosaurus Rex; 14.05.2011, 23:50.

                          Kommentar


                            #14
                            Der weiße Hai 2
                            Bruce is back!



                            Regie:
                            Jeannot Szwarc

                            Cast:
                            Roy Scheider
                            Lorraine Gary
                            Murray Hamilton
                            Jeffrey Kramer
                            Mark Gruner
                            Marc Gilpin


                            Drei Jahre nach dem Welterfolg von Der weiße Hai kam also die Fortsetzung welche die Geschichte um die kleine Inselstadt Amity Island, der Familie Brody und der Bestie weiterspinnt.
                            Auch ich bekam den Film relativ kurz nach dem ersten zu sehen (auf der guten alten VHS :)), doch war mir Der weiße Hai 2 immer ein wenig suspekt.
                            Großartig fand ich es das Chief Brody wieder dabei ist, doch leider fehlte mir bei dem Film immer der wirkliche Kick.
                            Die wohl besten Szenen im Film sind die in denen Chief Brody vor dem Stadtrad ausrastet, die Szene in der Michael fast vom Hai geschnappt wird und natürlich mal wieder, das Ende: "Komm her! Ja mach dein Maul auf! Jaaaa...!" ZZZZZSSSSSZZZZZ!!!

                            Ein weiterer Kritikpunkt ist der Score, welcher zwar wieder von John Williams ist, jedoch vom gleichen auch neu eingespielt wurde und jetzt leider etwas seichter und weniger kraftvoll klingt.

                            Und mehr bleibt leider auch nicht zum Film zu sagen. Gute Effekte, gute Schauspieler, aber es fehlt etwas.

                            Insgesamt:
                            7 von 10

                            Quelle (Bild): IMP
                            Zuletzt geändert von Tyrannosaurus Rex; 14.05.2011, 23:48.

                            Kommentar


                              #15
                              Der weiße Hai 3
                              The third dimension is... weird.



                              Regie:
                              Joe Alves

                              Darsteller:
                              Dennis Quaid
                              Bess Armstrong
                              Simon MacCorkindale
                              Louis Gossett Jr.
                              John Putch
                              Lea Thompson

                              Etwas zu Der weiße Hai 3 zu schreiben fällt mir wirklich schwer. Noch schwerer als es bei Teil 2 der Fall war, denn Nummmer 3 ist einfach nur noch ein Unterhaltungsfilm durch und durch. Ohne jeden Ernst. Teilweise wirkt er sogar richtig trashig, dank der ollen Nicht-mehr-3D-Effekte.
                              Die Idee das der Hai einen Unterwasserfreizeitpark unsicher macht, ist eigentlich sehr cool, doch hätte man definitiv mehr raushohlen können. Wenn schon, denn schon. Mehr Action, mehr Explosionen, mehr Blut... Wenn all dies gewesen wäre hätte hier draus wirklich DER Rock-'n'-Roll-Jaws werden können. Klingt seltsam aber, von Teil 3 will ich ein Big-Budget-Remake

                              Was weiterhin positiv auffällt ist der Hai-Robotter welcher mal echt geil aussieht. Leider sind die übrigen Effekte größtenteils misslungen. Der 3D-Effekt ist ohnehin nicht mehr da und je mehr sich der Film dem Ende nährt desto schlimmer wird es.


                              Was den dritten Teil von den anderen außerdem unterscheidet ist das er einfach seltsam inszeniert worden ist. Der Score klingt etwas rauer und teilweise wirken manche Unterwasser-Szenen mit dem Hai schon fast surreal, weil sie teilweise auch echt cheesy sind
                              . Auch das ganze Geschehen mit den Unterwassertunneln oder den Schaltzentralen wirkt schon fast Sci-Fi artig.

                              Insgesamt:
                              (trashige) 6,5 von 10

                              Quelle (Bild): IMP
                              Zuletzt geändert von Tyrannosaurus Rex; 14.05.2011, 23:46.

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